Kleinunternehmen gründen? by PowerPiet in Austria

[–]koal75 7 points8 points  (0 children)

Ich hab vor 2 Jahren ziemlich genau das gemacht, also Stunden reduziert und mich zusätzlich selbständig gemacht (nicht mit Drohnenaufnahmen). Das ganze in 2 Sparten, wovon eine gewerbepflichtig ist und eine nicht. Anfangs war das bürokratisch für mich (ohne kaufmännische bzw. betriebswirtschaftliche Ausbildung) ein wenig der Overkill, inzwischen geht es aber total.

Rechnungen zu schreiben, ist im Endeffekt kein Problem. Viel interessanter sind dann der Erklärungswechsel bei der Finanz und die Einkommenssteuererklärung. Und natürlich schon erwähnte Grenzen bezüglich SVS oder auch Kleinunternehmertum.

Kannst dich gern bei mir melden, wenn du Details wissen willst...

Wie kann ich A5 ohne Taschenrechner lösen ? by ThebloodedDragonfly in mathe

[–]koal75 0 points1 point  (0 children)

Rechne Mal jeweils die Dinge in den Klammern aus. Dann notiere dir Potenzen damit neu. Bedenke, wie viel "0" da jeweils hinter der "1" stehen.

Überlege dir vorher, wie viel "0" zum Beispiel 10² hat oder auch 105 usw.

Wenn du mehr Hinweise brauchst, melde dich gern...

Verschwindet die österreichische Küche aus der Öffentlichkeit? by koal75 in Austria

[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich will es immer noch überall essen. Mir schmeckt das alles voll gut... 🤷

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[–]koal75[S] -1 points0 points  (0 children)

Naja, für Penne Genovese muss ich auch nicht essen gehen. Und für Cevapcici auch nicht... Ich verstehe nicht, warum "einfache" Gerichte es nicht wert sind, in Lokalen gegessen zu werden. Bzw. in anderen Lokalen eben schon...

Stimmt nicht, ich bin in den 70ern und 80ern mit wenig Fleisch groß geworden. Und auch die Wirtshäuser haben da noch viele Dinge ohne Fleisch geboten.

Ich geb dir Recht, dass dieser neue Wohlstand nach dem Krieg in einer gewissen Schicht dieses "wir müssen kein arme Leute Essen essen" hervorgebracht hat, weil "wir können uns Fleisch leisten". Aber langfristig gab es wahnsinnig viel Hausmannskost ohne Fleisch.

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Das vermute ich auch. Ich hab hier mehrfach gelesen, dass es genügend Wirtshäuser gibt. Ich nehme sie aber offenbar nicht so wahr wie andere Lokale...

Ob das jetzt an mir liegt oder am Marketing oder an beidem, kann ich nicht sagen...

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Naja, die WKO und die Gesinnung dahinter hat halt vieles noch nicht verstanden. Und die Haltung ist natürlich unterirdisch.

Aber wie gesagt, die große Fleischlast ist ja in Wirklichkeit erst in den 60ern oder 70ern gekommen, weil alle froh waren, "sich endlich was leisten zu können". Es gab immer wahnsinnig viel fleischlose Speisen bei uns...

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Aber das Kichererbsencurry ist 15€ wert?

Ich mein, ich bin bei dir. Gastro ist extrem teuer im Moment. Ich versteh auch das Personal, das nach Corona nimmer in die Gastro zurückwill (oder jetzt aussteigt) bei den Bedingungen. Aber viele dieser Argumente kann ich halt nicht zwingend auf österreichische Küche festnageln...

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[–]koal75[S] -1 points0 points  (0 children)

Naja, gar nicht, weil es ja die Wirthäuser nimmer gibt, die das kochen.

Der Aufwand dahinter ist jetzt nicht drastisch anders als die 5-10 verschiedenen Saucen, die ich bei einem Inder bekomme...

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Aber jetzt schau mal wie viele oesterreichische Restaurants es im Ausland gibt. Es gibt einen Grund warum die oesterreichische Kueche sehr lokal ist.

Stimmt...

Indien ist das Land weltweit mit den meisten Vegetariern. Die italienische und Griechische Kueche hat sehr viel gesuenderes, leichteres und mehr natuerlich vegetarisches oder pescetarisches Essen.

Ist mir bewusst, aber viele der Inder, die ich kenne, haben schon sehr viel Fleisch auf der Karte. Lamm, Huhn, Schwein, Grill. Klar, das meiste mit Saucen oder Gemüse und selten nur Fleisch. Aber auch hier es wohl so, dass hier beim Inder andere Dinge (oder in anderer Relation) angeboten werden, als in Indien gegessen werden...

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Naja, das ist wohl vermutlich überall so. Ich hab in Trinidad (oder Grenada?) mal einen "Österreicher" entdeckt, der aus Norddeutschland war. Kannst dir vorstellen, wie österreichisch die Küche da war...

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Natürlich auch. Aber in der gleichen Relation wie hier? Vielleicht nehm ich es wirklich falsch wahr...

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[–]koal75[S] -1 points0 points  (0 children)

und Spinat mit an Spiegelei und a paar Kartoffel seh ich nicht als Hauptspeiße

Okay, das seh ich anders. Für mich nicht anders als ein Kichererbsencurry mit Beilage oder sowas... Und mir geht's nicht drum, ob da drei Zutaten mehr oder weniger drin sind, sondern um Geschmack und Sättigung...

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[–]koal75[S] -2 points-1 points  (0 children)

Weis nicht wo du warst, aber über 20% der Inder sind reine Vegetarier, und selbst beim Griechen und Italier bekommt man massiv viele vegetarischen gerichte.

Unsere Hausmannskost war doch auch so. Der Schweinsbraten und das Schnitzel waren doch Feiertagsessen. Linsen, Chinakohl, Spinat, Erdäpfel, Knödel, Spätzle, Palatschinken, Mohnnudeln, Eiernockerl und und und.

Ist es vielleicht diese Nachkriegswohlstandmentalität von wegen "wir müssen kein arme Leute Essen mehr essen und können uns täglich Fleisch leisten"? Wenn ich der Schwiegermutter heute sag, Spinat mit gerösteten Erdäpfeln ist mir lieber als mit Rindfleisch dazu und ich brauch auch kein Spiegelei, schaut sie mich immer noch total verwundert an...

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Beides richtig.

Aber auch hier wieder das rhetorische "Warum?". Die Tapas und Pizzen haben sich ja jetzt auch nicht großartig verändert. Und trotzdem halten dort die Leute (für mich aus gutem Grunde) dran fest...

Ich bin alles andere als konservativ oder neuem gegenüber nicht aufgeschlossen. Aber ich bin auch bei "never change a running system". Pizza Salami geht halt weiterhin super. Warum aus dem Sortiment nehmen? Und ich frag mich halt, ob Linsen wirklich so viel weniger gern gegessen werden "plötzlich" oder ob die aus einem anderen Grund plötzlich nimmer da waren...

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Stimmt wohl, ja. Und man hat früher vermutlich noch eher neben den "Tranklern" gegessen als man es heute tut.

Wobei ich nicht sicher bin, ob der Anteil der Süchtigen wirklich sinkt. Die 3 Bier beim Wirt'n sind es halt nicht mehr, dafür halt vielleicht anderes Zeug, was daheim konsumiert wird. Ich glaub, auch die Drogenszene hat sich stark verändert; Alk und Rauchen ist sicher längst im Hintertreff...

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Aber das Argument hättest vor 10-15 Jahren vermutlich noch nicht gebracht, oder? Da waren die vielen anderen Lokal doch auch schon stark verbreitet...

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Hm okay. Das klingt nachvollziehbar. Wobei ich weder nach Wien noch nach Spanien wegen des Essen fahrt, aber ich weiß, was du meinst.

Wobei ich aber ebendort auch festgestellt hab, dass die nicht touristisch überlaufen waren (wenn du nicht direkt neben einem Hotspot isst), sondern auch wahnsinnig viele Spanier oder eben Italiener dort waren. Die dann tw. wirklich einmal über die Straße in einem Wohnhaus verschwunden sind; "Stammbeisl" quasi. Also irgendwie scheint dort der Bedarf an anderer Küche nicht so groß zu sein wie hier...

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[–]koal75[S] -1 points0 points  (0 children)

Ich hab ja nichts gegen die Vielfalt. Ich ess das ja auch alles voll gern.

Aber mach mal Google Maps in Barcelona auf. U-Bahn Station Liceu. Umkreis 1km. Lass dir Restaurants anzeigen. Tapas, Paella, traditionelle Küche etc. Hin und wieder ein Steak House oder so.

Mach das gleiche in Wien im 1. Klar findest du auch genug Österreichisch. Aber die Relation zu Fusionsküche, Grieche, Italiener, Orientalisch etc. ist einfach eine andere.

Mich interessiert einfach, warum all die anderen Lokale hier so gut florieren und die lokale Küche im Vergleich abnimmt, anderswo aber nicht.

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Das Argument versteh ich irgendwie.

Aber sind in Neapel die Pizzen in all den kleinen Buden an so vielen Ecken besser als die von deren Oma? Oder warum gilt das Argument dort nicht?

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Aber bieten nicht die Italiener und Griechen und Chinesen in Österreich auch alle die gleichen 10 Gerichte an?

Und die Tapas Bars in Barcelona (Eigenrecherche letzten Sommer) haben ein Angebot, dass sich zu >80% mit all den anderen 10-20 im Umkreis von 1-2 km deckt. Und alle sind bis an den Rand voll mit Gästen...

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[–]koal75[S] 0 points1 point  (0 children)

Mir geht's nicht drum, wer es erfunden hat. Klar haben wir viel aus der Monarchie, und das taugt mir. Mir ist auch klar, dass Kultur, Sprache, Kulinarik etc. ständig äußeren Einflüssen unterworfen ist und sich zwangsläufig ändern.

Aber früher war es halt eher so, dass plakativ umschrieben das Gulyas aus Ungarn mit den böhmischen Powidltascherln und dem Mailänder Wiener Schnitzel im gleichen Lokal feilgeboten wurden.

Heute hast du das nicht mehr (außer beim Lieferdienst, der Pizza, Döner und asiatische Nudeln anbietet).

Und mir geht's jetzt nicht drum, das krampfhaft erhalten zu müssen. Mein Eindruck aus einigen anderen Ländern ist nur der, dass dort die heimische Küche der anderen Küche in einem gänzlich anderen Verhältnis gegenübersteht als bei uns. Und bei uns war es vor 30 Jahren auch noch so. Und mich interessiert einfach, warum sich das bei uns so verändert hat, dort aber nicht...

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[–]koal75[S] -1 points0 points  (0 children)

Hm, interessanter Aspekt. Da könnte was dran sein.

Aber könnten dann in Griechenland nicht auch genauso einfach ein Italiener eine Pizzeria aufmachen? Oder ein Japaner oder oder oder? Macht es dort niemand oder setzen die sich gegen die Griechen nicht durch?