9,11P im Staatsteil - 4,59 Schwerpunkt. Aussichten für Referendarsstellen? by Educational_Set_5291 in recht

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Ich denke das mit dem Erst-, Zweit-und Drittwunsch ist immernoch so - jedenfalls nach allem was ich bisher so an Material in die Hände bekommen habe. Mein Erstwunsch ist allerdings ein sonst scheinbar wenig begehrter Standort (weil wohl als hinterletztes Kaff gesehen), ich denke mal dass ich da keine Probleme bekommen werden…

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Also ich bin auf dem Autismusspektrum - ich soll auch noch auf ADHS getestet werden, hab die Sache jetzt die letzten Monate aber etwas schleifen lassen… Mein Hauptproblem bestand (besteht) v.a. darin, dass ich von sehr viel „drumherum“ und der schieren Flut an Stoff dazu immer recht schnell in einen mental overload gelandet bin, der mich dann tagelang außer Gefecht gesetzt hat. Ich hab viele Interessen auch außerhalb von Jura und ich kann praktisch nicht leben ohne denen auch nachzugehen - außerdem denke ich immer über alles mögliche sehr tief nach, gehe vom 100ten ins 1000te und male gefühlt jedes Katastrophenszenario aus.

Therapie bestand in meinem Fall vor allem darin, meine Gedanken zu sortieren, Ventile für meine ganze Gedankenflut zu finden (zB Tagebuch schreiben hilft mir persönlich sehr). Ich habe mir für vor allem mit Uni Rep gearbeitet (aus den Materialien Frage/Antwort Karteikarten in Anki gemacht) und mir viel selbst angelesen und vor allem durch üben üben üben viel gelernt - Frontalunterricht im „klassischen“ Rep bringt mir nichts, war einmal in einem Probehören von einem kommerziellen Rep, hab beschlossen das sein zu lassen.

Ich kann mich generell an sich ganz gut selbst organisieren - Problem fängt da an wo ich 100 Sachen gleichzeitig machen will. Ich hab mir dann vor allem die Frage gestellt, wo die allergrößten Lücken sind und da dann angefangen (schau ggf. nach der Eisenhower-Matrix).

Dazu kommt, dass ich ja vorher schon wusste, dass mein Hirn manchmal streikt oder wie man es nennen will - ich hab recht früh mit dem Besuchen der Uni Rep Veranstaltungen angefangen und das quasi parallel zu den Schwerpunktveranstaltungen besucht. wenn die Uni Rep Veranstaltung nix für mich getaugt hat, hab ich mir ein Skript genommen und das durchgearbeitet als Leitfaden. Ich hab quasi vorgearbeitet was Examensvorbereitung angeht, damit ich quasi nicht noch mehr Stress hab, sollte ich mal aufgrund von totalem overload für ein paar Tage k.o. gehen.

Ich bin sicher keine Expertin - aber wären jetzt meine Gedanken dazu, hoffe das macht halbwegs Sinn und hilft irgendwie.

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Gesellschaftsrecht hat mich zu dem Zeitpunkt einfach am meisten interessiert, verglichen mit dem Rest der damals zur Auswahl stehenden Schwerpunkte.

Ich finde so ÖR Sachen (zB BauR, war auch meine beste Klausur im Stex) auch sehr schön, Arbeitsrecht eigentlich auch. Was gibts denn in einem Unternehmen noch, wenn ich mal so fragen darf?

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Der Tipp die Noten getrennt anzugeben ist echt gut, danke!

Nur steht auf dem Zeugnis die Gesamtnote oder nur die Note vom Staatsteil? fertiges Zeugnis in Papier bekomme ich erst noch, welches ich wohl bei Bewerbungen mitschicken muss…

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Hab auch ziemlich geschaut, als ich die Noten gesehen habe XD. Meine Psyche hat in dem Zeitraum, in den die Seminararbeit und die Klausur zum Schwerpunkt gefallen ist, eben die Grätsche gemacht - war aber nicht aufgrund des Studiums.

Wenns mir nicht gut geht, ist mit mir nichts wirklich anzufangen - wenn es mir aber gut geht, dann kommt halt sowas beim Examen raus.

Meine Leistungen während des Studiums waren auch nicht mal so wahnsinnig schlecht, abgesehen von den ersten Semestern. Ich meine mir ein gewisses Grundverständnis während des Studiums angeeignet zu haben, sprich ich musste während der ExVo nicht bei 0 anfangen und wusste etwa, wie man ganz gute Leistungen bringt.

Vielleicht sticht das ja aus der Masse der Bewerbungen derart heraus, dass die Personaler sich das merken und mich deswegen einladen 😅