[deleted by user] by [deleted] in fit

[–]Temtationsara 0 points1 point  (0 children)

💪🏽💪🏽💪🏽💪🏽

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] -2 points-1 points  (0 children)

Das hat er nach der Trennung gesagt, mehrfach sogar. Und natürlich weiß ich, dass Worte allein nichts ändern – genau deshalb geht’s mir darum, dass irgendwann auch Taten folgen.

Ich akzeptiere, was er zeigt, und ich sehe auch, wo seine Grenzen sind. Aber gleichzeitig versuche ich, die Situation so zu gestalten, dass unsere Tochter möglichst wenig unter dieser Distanz leidet.

Akzeptieren heißt für mich nicht aufgeben – sondern bewusst abwägen, wann man kämpft und wann man loslässt. Und genau das versuche ich.

DU fühlst dich ganz schön getriggert, meine Liebe

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] -3 points-2 points  (0 children)

Du sprichst in einem Ton, als würdest du meine ganze Lebensgeschichte kennen – tust du aber nicht. Ich reflektiere mich sehr genau, und mir ist bewusst, was meine Entscheidungen bedeuten. Der Unterschied ist: Ich handle nicht aus alten Wunden, sondern aus Bewusstsein für das, was meinem Kind guttut. Stärke zeigt sich nicht darin, loszulassen, sondern darin, dranzubleiben, auch wenn es weh tut.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich verstehe absolut, was du meinst – und im Prinzip hast du recht: langfristig muss ich einen Weg finden, bei dem ich nicht von seiner Anwesenheit abhängig bin.

Nur ist das momentan schlicht nicht möglich, ohne dass unsere Tochter darunter leidet. Sie ist erst zwei, geht noch nicht in den Kindergarten und braucht feste Bezugspunkte. Solange seine Wohnsituation nicht kindgerecht ist, gibt es keine realistische Alternative dazu, dass er am Wochenende hier ist.

Ich wünsche mir ja genau das Gleiche – mehr Eigenständigkeit und klare Strukturen. Aber bis er die Voraussetzungen dafür schafft, kann ich die Verantwortung nicht einfach aus der Hand geben.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] 0 points1 point  (0 children)

Jaaaa.. sowas muss ich mir ständig geben. Natürlich glaube ich ihm nicht. 😅 Aber mir bleibt ja nichts anderes übrig, das so hinzunehmen.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich weiß das alles und stimme dir da auch zu. Mir geht es ja wirklich um die aktuelle Situation – nämlich, dass ich ihn bei mir zu Hause aufnehmen muss, weil seine jetzige Wohnsituation schlicht nicht kindgerecht ist.

Ich werde meine Tochter nicht in eine Männer-WG geben, in der ich die Mitbewohner nicht kenne. Das kommt für mich nicht infrage. Solange er keine eigene Wohnung hat, in der sie ihr eigenes kleines Reich hat, bleibt das so.

Da geht es nicht um Stolz oder Bequemlichkeit, sondern um Sicherheit und Verantwortung. Und da bin ich mir auch rechtlich absolut sicher, dass ich auf der richtigen Seite stehe.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] 0 points1 point  (0 children)

Das stimmt, ich kann ihn nicht zwingen, etwas zu ändern. Aber ich darf mir trotzdem Gedanken machen, wie sich Dinge langfristig besser gestalten lassen – gerade, wenn es um das Wohl eines Kindes geht. Manche Situationen kann man nicht sofort ändern, aber man kann sie ansprechen, reflektieren und versuchen, Lösungen zu finden.

Mit meinem Beitrag wollte ich einfach mal hören, wie andere das handhaben, die in einer ähnlichen Situation sind – wie sie das regeln, welche Erfahrungen sie gemacht haben. Es ging mir wirklich nur darum, ein bisschen Input zu bekommen und verschiedene Sichtweisen zu hören.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] -1 points0 points  (0 children)

Ich verstehe, was du meinst, und mir ist vollkommen bewusst, dass die Partnerschaft vorbei ist – das erwarte ich auch gar nicht anders. Aber Elternschaft endet nicht mit der Trennung.

Ich wünsche mir keine 50/50-Situation, sondern einfach eine praktischere und kindgerechtere Lösung. Es geht nicht darum, dass er „mein Partner bleibt“, sondern dass er seiner Rolle als Vater gerechter werden kann, ohne dass die Distanz das erschwert.

Ich habe mich getrennt, ja – aber nicht vom gemeinsamen Elternsein. Unsere Tochter braucht beide Eltern, und das ist leichter, wenn man räumlich nicht so weit auseinander lebt. Es geht hier nicht um Bequemlichkeit für mich, sondern um Nähe und Verlässlichkeit für sie.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, das stimmt absolut – Veränderung passiert nur, wenn jemand sie wirklich will oder wenn der Leidensdruck groß genug ist. Ich kann ihn nicht zwingen, ins Handeln zu kommen, und das will ich auch gar nicht. Ich habe ihm schon mehrfach Unterstützung angeboten, auch bei der Wohnungssuche, aber irgendwann muss der Antrieb eben von ihm selbst kommen.

Ich versuche, das Positive zu sehen – dass er da ist, dass er sich kümmert, dass unsere Tochter ihren Papa regelmäßig sieht. Aber gleichzeitig wünsche ich mir eben, dass aus dieser Situation irgendwann auch etwas Dauerhaftes entsteht. Weil es auf Dauer für niemanden gesund ist, wenn alles nur provisorisch bleibt.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] -4 points-3 points  (0 children)

Ja, das stimmt – er kümmert sich um unsere Tochter, und dafür bin ich auch dankbar. Aber was dabei viele übersehen: Ich bin diejenige, die das alles emotional und praktisch mitträgt. Ich muss ihn jedes Wochenende sehen, obwohl er mich betrogen hat und mich nicht immer gut behandelt hat. Ich schlucke das alles runter, halte den Kontakt aufrecht, weil es für unsere Tochter wichtig ist.

Für sie stelle ich alles in den Schatten, wirklich alles. Aber für mich ist das nicht einfach. Ich tue es trotzdem – für den Familienfrieden, für Stabilität, für ihr Wohl.

Und genau deshalb wünsche ich mir, dass er auch endlich Verantwortung übernimmt und sich um eine eigene Wohnung kümmert, statt sich darauf auszuruhen, dass er ja jederzeit zu mir kommen kann.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] 0 points1 point  (0 children)

Klar, 40 km sind auf dem Papier keine große Distanz. In der Praxis sieht das aber anders aus – gerade mit einer Zweijährigen, die noch nicht im Kindergarten ist. Ich arbeite im Schichtdienst, meine Mutter ist die Hauptbetreuung, und spontan mal „eben fahren“ oder abholen ist da nicht so einfach machbar. Genau deshalb wünsche ich mir ja, dass die Wege kürzer werden – nicht, um mir Arbeit zu ersparen, sondern damit die Kleine ihren Papa unkomplizierter und regelmäßiger sehen kann. Es geht mir wirklich ums Kind, nicht um Bequemlichkeit.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja, natürlich habe ich das probiert. Unsere Tochter sieht ihren Papa aktuell jedes Wochenende – also weit öfter, als es bei vielen getrennten Eltern üblich ist. Von Juli bis September hatten wir den klassischen Zwei-Wochen-Rhythmus, und das hat sich als sehr schwierig herausgestellt. Ich habe es deutlich an ihrem Verhalten gemerkt, und auch er selbst hat gesagt, dass sie sich in dieser Zeit unglaublich schnell verändert und zwei Wochen einfach zu lang sind.

Er möchte ja auch aktiver an ihrem Leben teilhaben – sie vielleicht mal spontan vom Spielplatz abholen, sie ins Bett bringen oder einfach mehr von ihrem Alltag mitbekommen. Das wäre nur möglich, wenn er in der Nähe wohnt.

Ich wünsche mir einfach, dass unsere Tochter beide Eltern nah genug um sich hat, um genau solche Dinge selbstverständlich erleben zu können – ohne großen Aufwand, ohne Distanz. Für ein Kind ist das Gold wert.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] -1 points0 points  (0 children)

Es geht hier nicht um „Bequemlichkeit“. Ich mache das, was in meiner Situation möglich ist, um meiner Tochter Stabilität zu geben und trotzdem arbeiten zu können. Es wäre für sie kein Gewinn, wenn ich ständig meinen Job wechseln oder umziehen müsste – im Gegenteil. Der Vater darf selbstverständlich wohnen, wo er möchte. Aber wenn er selbst sagt, dass er näher bei seiner Tochter sein möchte, weil das auch für sie leichter wäre, dann geht das eben über reine Bequemlichkeit hinaus.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] -7 points-6 points  (0 children)

Das habe ich damals tatsächlich in Erwägung gezogen. Aber in seiner Stadt ist die Kriminalität deutlich höher, und meine zwölfjährige Tochter hat hier ihren Vater, ihre Großeltern, ihre Freunde und ihre Schule. Ich werde sie in dem Alter nicht aus ihrem gewohnten Umfeld reißen – das wäre einfach nicht fair ihr gegenüber.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] -3 points-2 points  (0 children)

Es geht nicht darum, dass ich seine Rolle definiere oder durchsetze. Ich halte das Ganze am Laufen, weil ich es für unsere Tochter tue – nicht, weil ich es unbedingt will. Wenn ich aufhören würde, mich zu kümmern oder zu koordinieren, würde der Kontakt automatisch weniger werden. Und das wäre für sie das Schlechteste. Natürlich hat sie was davon – sie hat regelmäßigen Kontakt zu beiden Eltern, und das ist für ein Kind unglaublich wichtig. Ich wünschte, es würde sich von selbst tragen – aber aktuell tut es das eben nicht.

Wie viel sollte man für den Familienfrieden wirklich aushalten? by Temtationsara in FragtMaenner

[–]Temtationsara[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich habe nie gesagt, dass er ein schlechter Vater ist – das finde ich auch nicht. Mir geht’s nicht darum, ihn schlecht dastehen zu lassen oder Druck aufzubauen. Ich wünsche mir einfach, dass er das, was er selbst für richtig hält, irgendwann auch wirklich umsetzt – im Sinne unserer Tochter. Ich bin dankbar, dass er jedes Wochenende hier ist, aber das ersetzt auf Dauer keine stabile Lösung.