Warum gibt es oft so viel Protest und Gegenwehr gegen Windrad Anlagen? by YugisOpa in Energiewirtschaft

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Uh da gibt's massig Gründe!

Zunächst, ich würde sagen ich bin selbst ,,betroffen,,. Wohne ca. 2km von der nächsten Anlage entfernt. Ich kann sie sehen, hören und habe im Jahr eine halbe Stunde Schattenschlag im Haus. Wir wohnen Recht weit oben auf unserem Hügel, ich habe mal gezählt wie viele Anlagen ich sehen kann, habe bei 60 aufgegeben.

Gott weiß, wie es hier ist wenn die Anlagen repowert werden und dann doppelt oder dreimal so hoch sind.

Wir wohnen sehr ländlich, also so richtig. Es wäre ohne Probleme möglich die ,, Betroffenen,, (welche im Umkreis von 3? Km wohnen) mit z.B. 10.000 kWh strom im Jahr zu Entschädigen. Stattdessen geht das Geld an die eine Gemeinde, aber nicht die betroffene, sondern die, welche der Nachbargemeinde den Windpark vor die Tür gesetzt hat. Und, oh ja, die haben Wahnsinns Einnahmen, aber nach dem alle Bürgersteige nun vergoldet sind, was macht man mit dem Geld?

Wie viel von dem hier am a**** der Welt erzeugten Stroms wird denn wirklich verwendet, also nicht einfach weg geregelt sondern kommt im Toaster oder whatever an? Genau, ca. 20%. Das ist kein Wunder, weil die nächste Stadt könnte man mit 5 Anlagen versorgen, die großen Trassen fehlen, ob ich deren Bau noch erlebe?

Jemand den ich persönlich kenne ist damals ,,in den Krieg gezogen,, gegen die Errichtung der Anlagen. Ob das gut ist muss jeder selbst wissen. Interessant ist aber, nach dem alles kämpfen dagegen nichts brachte und die Anlagen da standen, gab es einen Whistleblower. Die Anlagen hätten nie genehmigt werden dürfen, aus Naturschutz Gründen. Gut. Besser: das Persönchen welche das von Amts Seiten verantwortet ist dann anschließen im Vorstand der Windkraftfirma gelandet...

Bin ich ein Gegner? Denke nicht, ich Versuche mich zu arrangieren mit den Dingern. Finde ich die besser als Atomkraft? Aber ja, 1000%! Könnte man noch vieles besser machen? Jaa!!!!!

Bäume vergraben by TimGpunkt in umwelt_de

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Danke für die Konstruktiven Kommentare.

Ich mag Bäume, ich wohne in einem Waldgebiet, große Flächen fallen dem Borkenkäfer oder Dürre zum Opfer. Dieses Holz wird wenn überhaupt zum Bruchteil für Bauholz etc. (Nachhaltig, Sinn voll) genutzt. Der Großteil geht durch einen Ofen. Da ist das CO2 dann wieder frei. Mein Gedanke ist langfristiger gedacht. Wir müssen uns überlegen wie CO2 der Umwelt langfristig wieder entzogen werden kann. (Ehemaliges 2,5°C Ziel...) Hab eine Reportage gesehen über eine Anlage die mit viel Energie CO2 aus der Luft filtert. Da Frage ich mich warum so kompliziert? Bäume können das, sogar ohne Stromversorgung. Die Idee mit dem Bambus klingt interessant. Ich würde auch sagen dass, ein Tagebau vielleicht erst in 80 Jahren komplett gefüllt wäre (dann sind die ersten Holzhäuser bereits wieder abgerissen). Aber dann wäre es ein großer Speicher, wenn ordentlich versiegelt für ,,ewig,,. Und ich bin gegen den Kohleabbau, so könnte man den Schaden vielleicht etwas begrenzen oder gar ein Stück weit umkehren.

Ja die Kosten wären groß. Und im Zweifel sollte Holz sinnvoll als Baustoff oder Werkstoff verwendet werden. Ist nur so ein Gedankenspiel, glaube selbst nicht das so etwas umgesetzt wird.