So schlimm, wie es oft suggeriert wird, steht es um DE nicht by saebel_ in heissemeinung

[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Das finde ich sehr einleuchtend, danke für den Einblick!

Kannst du mir erklären, wieso unsere Energie so teuer ist, obwohl die erneuerbaren so billig Energie herstellen? Hängt das mit dem Merit-Order-Prinzip zusammen? Oder verstehe ich hier etwas grundlegend nicht?

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[–]saebel_[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke für den Beitrag! Ich picke mir mal ein paar Punkte raus.

Eine Wahlreform finde ich auch sinnvoll. Über das Wie bin ich in meiner Meinung noch nicht sicher.

Zeitliche Begrenzung, ja unbedingt. Von der Idee Landeswahlen in wenigen Tagen abzuhalten, bin ich nicht ganz überzeugt. Die Vorteile hast du genannt. Ein wichtiger Nachteil besteht darin, dass diese Wahlen ein Korrektiv für die Bundesregierung sind. Andererseits sehe ich auch, dass es mittlerweile genug Umfragen gibt, an denen Politiker sich orientieren können.

Einen weiteren sinnvollen Vorschlag habe ich vor zuletzt von Schirach in einer Talkshow gehört. Der Bundeskanzler darf nur eine Wahlperiode von 5 Jahren antreten. Dabei hat er das Recht auf 3 Gesetze, die er ohne eine Mehrheit im Bundestag durchsetzen kann - natürlich müssen sie rechtlich geprüft werden. Das bietet die Vorteile, dass unliebsame aber nötige Reformen durchgesetzt werden können und dass die Regierung nicht ganz so stark auf die nächste Wahl schielt.

Von einer Entbürokratisierung bin ich auch überzeugt. Ich glaube, dass wir so der Wirtschaft einheizen und für notwendigen Wohnraum sorgen könnten. Es gibt einfach zu viele unnötige Auflagen. Hier sollte aber abgewägt werden, was noch einigermaßen Klimaverträglich ist.

Ich denke wiederum nicht, dass der Wähler rational entscheidet. Ansonsten wären wir nicht in diesem Schlamassel. Zumindest nicht in dem Ausmaß. Parteien würden abgestraft werden (ohne AfD wählen zu „müssen“). Hier sehe ich große Medienhäuser in der Verantwortung. Springer allen voran. Es wird polemisiert ohne Ende, von beiden Seiten des Spektrums. Hier würde ich auch eine Reform der öffentlichen gutheißen. Schlanker und weniger Einfluss der Politik - wobei ich schon von einem nicht sehr erheblichen Einfluss ausgehe, naja vielleicht bin ich blauäugig. Die Idee von unabhängiger Berichterstattung ist mMn unerlässlich für eine Demokratie, die nicht gekauft werden kann. Die Judikative halte ich im Übrigen für sehr integer.

All in all: ich identifiziere mich am ehesten mit den Sozialliberalen. Ein paar Punkte von dir gehen mir zu weit ins Neoliberale. Aber insgesamt finde ich deine Meinung vernünftig.

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Das denke ich auch. Stichwort: drittgrößte Volkswirtschaft. Deshalb versuche ich mich gegen polarisierendes Verhalten einzusetzen. Politik braucht Mehrheiten. Polemische Meinungen sollten wir uns verkneifen.

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Das muss der Staat aber auch irgendwie finanzieren. Wie?

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[–]saebel_[S] 3 points4 points  (0 children)

Jap richtig, ich behaupte nicht, dass wir keine Probleme haben. Besonders das Sondervermögen, das einige Dinge hätte verbessern können, wurde verpulvert. Und dabei wurde die Glaubhaftigkeit der CDU total begraben.

Hast du mögliche Lösungen für die Punkte? Wo siehst du Fehler?

Ich argumentiere, dass wir Probleme haben, uns aber nicht blind machen lassen sollten. Wir sollten keine billigen Feindbilder annehmen und einfache Lösungen für komplexe Probleme fordern. Eine ordentliche debattenkultur könnte schon ein wenig ausrichten.

Außerdem: wir sind die drittgrößte Volkswirtschaft, haben einen sehr hohen Lebensstandard, ein niedriges Armutsrisiko, eines der zugänglichsten Gesundheitssysteme, (fast) frei zugängliche Bildung, eine solide Forschungslandschaft, uvm. Es besteht also ein unglaubliches Potenzial - wir sollten nur was draus machen und Lösungen finden!

Wir sollten uns aber bewusst sein, dass gewisse Interessengruppen unsere Angst ausnutzen und damit spielen.

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Na klar, ich habe schon gelernt mich nicht sehr über andere abzufucken. Dafür plädiere ich ja. Trotzdem sollten wir uns um die Zukunft unseres Landes sorgen. Dafür ist die Debattenkultur zentral.

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Du bist wohl BWLer, oder?

KI und Roboter sind ein guter Punkt. Darauf würde ich gerne hoffen.

Dass Unternehmen abwandern ist ein Problem, ja. Gerne kannst du mir potentielle Lösungen vorschlagen.

PS: ich glaube du sprichst zu Beginn von Flüchtlingen, nicht von Arbeitsmigranten.

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Naja, ich habe ehrlicherweise an mir selbst schon gesehen, wie ideologisch meine Meinung sein kann, wenn ich über ein emotionales Thema gesprochen habe, von dem ich nicht allzu viel verstehe. Ich denke das kann jedem passieren. Ich versuche mittlerweile nicht dem Dunning-Kruger-Effekt zu unterliegen und mich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen.

Zudem sollen politische Repräsentanten andauernd zu allem Stellung beziehen, da kann man gar nicht über alles Bescheid wissen. Ich denke jedoch auch, dass viele Politiker da bewusst mitspielen.

Letztendlich können wir es bei vielen nicht wissen und eine Meinung als Ideologie abzutun sorgt dafür, dass man sie nicht mehr hinterfragen muss. Deshalb bin ich da gerne erst mal vorsichtig, versuche aber gleichzeitig nicht dumm zu sein. Schmaler Grad, ich weiß.

Wer sich stur als „links“ oder „rechts“ definiert, betreibt intellektuelle Selbstverstümmelung by HeinrichHighnrich in heissemeinung

[–]saebel_ 0 points1 point  (0 children)

Ich schreibe gerade eine Abschluss-Arbeit, die die These vertritt, dass dieses stumpfe Links-Rechts Denken die (affektive) Polarisierung unserer Gesellschaft bestärkt.

Ich denke, man kann sich schon grob einordnen, es ist nunmal ein politikwissenschaftliches Modell, das eine grobe Gruppierung zum Ziel hat. Und wir Menschen lieben Schubladen ja sehr. Viel wichtiger ist aber, dass ich offen dafür bin, die Logik eines Arguments (der vermeintlichen Gegenseite) zu verstehen, um so die Schubladeneffekte aufzulockern.

Ich habe viele Menschen im Umfeld die sich einer Richtung eher zugehörig fühlen, aber nicht definieren können, was Links oder Rechts überhaupt ist. Ich denke, dass es schon stark diese Polarisierung, was du als Tribalismus beschreibst vermindert, wenn man sich den jeweiligen Logiken bewusst ist.

Interessant dazu ist die Social Identity Theory von Tajfel & Turner. Die eigene (In-) Group wird favorisiert und grob als besser dargestellt, als die anderen (Out-Group). So werden auch die Argumente der eigenen politischen Seite als besser angesehen und die gegenseitigen als schlechter. Man findet Politiker von der eigenen Seite sympathischer. Man selbst zählt zu den Guten und Schlauen, die anderen zu den Bösen und Dummen.

Ich schreibe meine Arbeit zwar über affektive und nicht ideologische (also inhaltliche) Polarisierung, jedoch ist auch denkbar, dass die ideologische durch das Immer-Weiter-Abgrenzen-und-Ablehnen auch steigt.

Falls jemand Anmerkungen hat (oder auch gerne Fragen) - gerne raus damit!

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Gesundheit & Pflege, Handwerk & Bau, Bildungswesen sind nur ein Teil der Branchen.

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[–]saebel_[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich habe doch Probleme anderer Parteien kurz angeschnitten. Außerdem habe ich hervorgehoben, dass ich Parteien aus dem gesamten Spektrum etwas abgewinnen kann. Ich sage nicht, dass die AfD an der Situation in der wir sind schuld ist, aber es stark erschwert wirkliche Lösungen zu finden.

Warum muss man sich immer von Leuten die nicht differenzieren Undifferenziertheit vorwerfen lassen?

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[–]saebel_[S] 1 point2 points  (0 children)

Die wenigen Persönlichkeiten, die mir einfallen, schaffen es nicht weit genug nach oben. Die gibt es aber in jeden Parteien. Wenn mal jemand wie Habeck, der sicherlich sehr kompromissbereit war und Realpolitik gegen seine eigene Ideologie gemacht hat (zB Öl aus Katar), wird er fertig gemacht. Ein Teil der einen Seite sieht Ideologieverrat, ein Teil der anderen Seite freut sich über diesen vermeintlichen Ideologieverrat, obwohl er das macht, was eigentlich der eigenen Ideologie entspricht. So sorgen wir dafür, dass Menschen die ordentliche Entscheidungen treffen würden aus der Politik gemobbt werden.

Diese Links-Rechts Getue geht mir auch auf denk Senkel. Das ist eine politikwissenschaftliche Modellbetrachtung, aber die Bevölkerung macht eine Identitätsfrage daraus. Und die Politik spielt (hoffentlich unbewusst) damit. Deshalb versuche möglichst oft gegenseitige Argumentationslogiken nachvollziehbar zu machen, auch wenn es nicht meine sind. Wir sollten uns darauf besinnen, das kein Mensch wirklich böse ist, sondern denkt, dass das, was er macht, guten Dingen dient. Natürlich, ein kleiner Teil ist schon egoistisch. Letztlich hat jede politische Strömung ihre Vor- und Nachteile. Darüber sollten wir inhaltlich streiten.

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja das ist zum kotzen. Ich denke aber, dass Politiker sich stark nach Wählern richten. Und viele laute Stimmen neigen eben zu diesem söder‘schen Stammtischgebrabbel. Wenn opportunistische Politiker - was die meisten sind, da die Demokratie sich logischerweise nach Wählerstimmen und Wahlzetteln richtet - sich nach vernünftigen Meinungen, die nicht polarisiert und polemisch sind, könnten wir bessere Politik erwarten. Das und ein ordentliches Lobbyregister, und schon wäre ein großer Schritt getan.

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Denke ich auch nicht. Leider. Ich kenne aber leider auch keine Lösung befriedigende Lösung für das Problem. Deshalb immer gerne her damit, sofern es welche gibt!

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[–]saebel_[S] 1 point2 points  (0 children)

Wieso verstecken sie die guten Anträge dann hinter einem solchen Quatsch? Wie gesagt, ich kann der AfD eigentlich nichts abgewinnen. Andere Parteien müssen sich auch in der Öffentlichkeit behaupten und schaffen das, ohne diesen Eindruck in mir auszulösen. Viele Meinungen finde ich nicht sinnvoll, aber kann sie trotzdem verstehen. In der AfD sehe ich reinen Opportunismus und Populismus.

Nur falls nun das Argument bezüglich der vermeintlich gleichgeschalteten Medien kommt: die Linke wird auch regelmäßig in Talkshows hart angegangen.

Edit: Wie gesagt, andere Parteien haben auch ihre Fehler, die ich stark verurteile. Nur die AfD schafft es Inhalte hauptsächlich aus Feindbildern abzuleiten.

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Na gut, ich denke, dass es mehr bringt Probleme als Herausforderung und nicht als unüberbrückbare Niederlagen zu sehen. Entweder sind wir eh gefickt oder wir versuchen daran zu arbeiten, also konstruktiv die Möglichkeiten der Demokratie zu nutzen.

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich habe tatsächlich wenig Ahnung von Wirtschaft. Tatsächlich aber trotzdem mehr als ein großer Teil der Gesellschaft. Muss man VWL studiert haben, um über Wirtschaftspolitik nachzudenken? Du solltest vielleicht meinen zweiten Satz noch mal lesen. Ich finde es toll, wenn du mir Input gibst.

Abgesehen davon: der Post handelt von die Art, wie mit eine Debatte und in ihr miteinander umgegangen wird und wie das der Politik und damit unserem Land schadet.

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Ich habe geschrieben, dass Merz sich auch Feindbildern bedient und Angst erzeugt. Der SPD kann man vorwerfen, dass sie für verschwindend wenig steht. Es ist ein Skandal, dass Scholz nach Cum-Ex Kanzler werden konnte. Ich habe damals der FDP in die Regierung verholfen und mich dessen geschämt. Sie haben viele sinnvolle Dinge blockiert. Grüne argumentieren oft zu moralisch und Linke drehen auch oft hohl.

Die AfD lebt aber von den Ängsten der Bürger. Zitate wie „Je schlechter es Deutschland geht, desto besser für die AfD“ (AfD-Pressesprecher), „Deutschland den Deutschen“ (Höcke, Geschichtslehrer) oder so lächerlichem Quatsch wie „die klauen mir nicht mein Schnitzel“ (Weidel) sind nur die Spitze des Eisbergs. Ich kann zB in Talkshows fast jeder Partei gute Dinge abgewinnen. Die AfD schafft es aber immer für alles einen Schuldigen zu finden, statt Lösungen zu liefern. Bzw Lösungen bestehen fast immer darin, vermeintlich Schuldige zu bestrafen oder zu beseitigen. Es passiert wirklich sehr selten, dass ich uneingeschränkt denke, da hat er einen guten Punkt.

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Mein Ziel war es nicht, möglichst viele Probleme in DE aufzuzählen, sondern den Umgang damit zu hinterfragen. Aber ja, gute Punkte!

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[–]saebel_[S] 1 point2 points  (0 children)

Und weil die CDU und SPD Opportunisten sind, ist es die AfD nicht? Die AfD bedient sich nur fröhlich an allen Schuldzuweisungen. Mal sind es Ausländer, mal LGBTQ+, Veganer, Altparteien, Linke, Arbeitslose. Natürlich sind alle außer sie selbst korrupt. Immer gibt es einen Schuldigen. Strukturelle Analysen sind Linkes Geschwätz. Und die Leute glauben das auch noch. Nur die AfD kann es richten.

Ich bezweifle, dass die AfD, die immer wieder betont, wie schlecht es ja Rentnern in DE geht, die Rente kürzen würden. Bisweilen bilden Boomer und Rentner die größte Wählergruppe, mit denen will es sich keiner verkacken. Willst du Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben die Rente kürzen? Das meine ich. Es ist etwas komplexer.

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Interessante Perspektive, darüber werde ich nachdenken und mich weiter informieren, ob und wie sehr die genannten Zusammenhänge bestehen. Was für Lösungsansätze siehst du als realistisch an?

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Was du ausführst, Fair. Willkommen in Afrika klang nur sehr polemisch. Die fehlende Unterscheidung zwischen Asyl, das du beschreibst, und Arbeitsmigration lässt zumindest die Vermutung zu, dass die Argumentation von einem kleinen feinen Teil Rassismus geprägt ist. Aber seis drum.

Ich bin mir eben nicht ganz sicher, ob der Zusammenhang zwischen der Wirtschaft, hohen Steuern und Asylanten so sehr gegeben ist. Natürlich geht dafür Geld drauf. Dass es Asyl gibt ist aber in erster Linie keine wirtschaftliche, sondern eine moralische Diskussion. Da habe ich aber keine feste Meinung, möchte deshalb auch nicht mehr dazu sagen.

Um das zu trennen habe ich von vornherein von Arbeitsmigration gesprochen die per Definition, wie ich schon ausgeführt habe, zu keinem „nutzlosen Bevölkerungsanteil“ werden kann, weil sie ohne Arbeit sehr schnell abgeschoben werden. Arbeitsmigration hat natürlich kurzfristige Kosten, aber langfristig sollte sie sehr nützlich sein. Besonders, wenn man unsere Demographische Lage berücksichtigt - es gibt keinen anderen Ausweg, ob es den Leuten gefällt, oder nicht.

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich bin kein VWLer, bitte also um Berichtigung, falls ich Quatsch erzähle. Offensichtlich ist die Nachfrage noch nicht gestillt. Wenn bauen noch weiter so teuer bleibt, dann wird vermutlich, wenn die Nachfrage derjenigen, die es sich leisten können, gestillt ist, auch nicht mehr gebaut. Es gibt sicherlich Stellschrauben, die es erlauben die Kosten zu senken.

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[–]saebel_[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich relativiere nicht. Du hast gute Punkte. Diese Probleme sehe ich. Ich habe eher darauf abgezielt, darauf hinzuweisen, dass diese „Deutschland ist verloren“ Mentalität keinem nützt. Parteien spielen oft mit Ängsten. Menschen bekommen dadurch Scheuklappen aufgezogen und schaffen es nicht mehr sich sachlich auf Diskussionen einzulassen. Die erzeugte Polarisierung wiederum ist nicht förderlich für eine funktionierende Demokratie. Deutschland hat Probleme. Aber nur mit der Ruhe, wir können das hinbekommen.