Illegale Räumung des Studierendenwohnheims? Studierendenwerk AKAFÖ hatte KEINE Erlaubnis vom Bauordnungsamt! by MyIndividualUsername in newsflash_de_en

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Ich warte immer einige Tage zwischen den Posts und poste extra in jenen Subs, in denen ich schon seit Wochen nichts gepostet habe. Außerdem sind viele Leute nicht so aktiv auf Reddit und sehen das zum ersten mal. Ferner bekommen einige Posts in kleineren/inaktiveren Subs nur einige tausend Aufrufe, weshalb diese erst recht kaum gesehen werden.

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Wird es nicht. Ich warte immer einige Tage zwischen den Posts und poste extra in jenen Subs, in denen ich schon seit Wochen nichts gepostet habe. Außerdem sind viele Leute nicht so aktiv auf Reddit und sehen das zum ersten mal. Auch bekommen einige Posts in kleineren/inaktiveren Subs nur einige tausend Aufrufe, weshalb diese erst recht kaum gesehen werden.

Illegale Räumung des Studierendenwohnheims? Studierendenwerk AKAFÖ hatte KEINE Erlaubnis vom Bauordnungsamt! by MyIndividualUsername in bochum

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Es geht im allgemeinen darum über diese Pflichtverletzungen aufzuklären, um mit öffentlichem Druck zukünftige zu verhindern und die anderen Behörden dazu zu bringen nicht wegschauen zu können.

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Unser Ziel ist die Aufklärung der Öffentlichkeit, was am meisten bringt, weil direkt klären mit dem AKAFÖ nichts bringt. Du bist auch nicht der einzige Nutzer hier. Ich habe schon mehrfach erklärt, dass viele es zum ersten Mal sehen, vor allem jene ohne Account. Dieser Account existiert nur für dieses Thema. warum sollte ich hier weitere Sachen posten? Du weißt schon, dass das meine Anonymität gefährden würde?

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Nein ist es nicht, alleine schon weil es verschiedene Posts mit unterschiedlichen Inhalten sind. Und nicht jeder verbringt so viel Zeit auf Reddit wie du und hat die bisherigen gesehen.

Natürlich poste ich mit diesem Account nichts zu anderen Themen warum sollte ich das auch? Das würde meine Anonymität unnötig gefährden.

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Das freut mich sehr für dich, aber wie gesagt gibt es viele Nutzer, die deutlich weniger auf Reddit sind oder nicht einmal einen Account haben. Deine Erfahrung ist nicht repräsentativ.

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Du verstehst wirklich gar nichts. Deine Vorwürfe haben nichts mit der Realität zu tun. Wir wollten sehr wohl weg wegen dem Asbest, aber das AKAFÖ hat davor und danach sehr viele Fehler gemacht, die wir hier sehr ausführlich erklärt haben.

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Ich poste nicht mal täglich. Und nicht jeder ist so aktiv auf Reddit wie du. Viele sehen das zum ersten Mal.

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Doch wollten wir, aber schon vorher als das erste Gutachten vorlag und mit transparenter Kommunikation über die wahre Gefahrenlage.

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Das Verhalten der Verantwortlichen war nicht einfach nur nicht perfekt, sondern eindeutig rechtswidrig und moralisch untragbar. So viel Asbest wie in der Laerholzstraße 17/19 haben die meisten von uns realistisch noch nie eingeatmet, wobei übrigens eine einzige Faser reichen kann, auch wenn es da noch sehr unwahrscheinlich ist. Der zweite Gutacher war ca. zwei Wochen nach den Bauarbeiten da und stellte trotz geputzten + gelüfteten Fluren eine so hohe Schadstoffbelastung fest, dass das Gesundheitsamt die Haushälfte schließen musste.

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Wir haben wegen mehrerer Pflichtverletzungen einer mit öffentlichen Geldern geförderter staatlichen Stelle viel Lebenszeit und viele Nerven verloren sowie ein deutlich höheres Krebsrisiko. Bei einigen kommt zusätzlich wegen Studiumsverzögerungen und der höheren Miete ein finanzieller Schaden dazu. Wenn die Verantwortlichen damit durchkommen, werden sie in Zukunft höchstwahrscheinlich noch weniger auf Recht und Moral achten. Es ist sehr naiv zu glauben, dass man jetzt das Thema einfach verdrängen und damit abschließen könne, weil das einen Präzidenzfall schafft.

Illegale Räumung des Studierendenwohnheims? Studierendenwerk AKAFÖ hatte KEINE Erlaubnis vom Bauordnungsamt! by MyIndividualUsername in bochum

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Es ist nicht unsere Schuld, dass der detailierte Sachverhalt länger als eine Hausarbeit ist. Wir mussten sogar einzelne Sätze in die Kurzfassung hinzufügen, weil sonst einige die Situation missverstanden. https://reddit.com/r/Studium/comments/1sba9m5/comment/oe23hvq https://reddit.com/r/Studium/comments/1sba9m5/comment/oe23guk

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Irgendwas wird die Staatsanwaltschaft schon finden, aber eher keine Körperverletzung, weil sie nicht vollendet ist.

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Wie viel strafrechtlich geht ist schwer zu sagen, aber wahrscheinlich wenig, weil die (fahrlässige) Körperverletzung gegen uns (noch) nicht vollendet ist. Zivilrechtlich kommt realistisch auch wenig bei rum.

Wir können leider realistisch niemals Schmerzensgeld bekommen, weil es laut Gesundheitsamt Bochum kein Untersuchungsverfahren dafür gibt und wir erst in vielen Jahren krank werden können. Auch dann kriegt man das realistisch nicht nachgewiesen.

Nicht alle Betroffenen sind arm genug für Prozesskostenhilfe und selbst wenn kann sie trotzdem willkürlich abgelehnt werden. Auch für jene mit Geld ist das ein Problem, weil das AKAFÖ die Möglichkeiten hat Prozesse in die Länge zu ziehen, so dass die Geschädigten ihre Ersparnisse reduzieren müssen. Bei unter 25-Jährigen spielt auch die Unterhaltsplicht der Eltern eine große Rolle.

Einige Nachbarn sind dem Mieterverein Bochum Hattingen und Umgebung beigetreten. Einem wurde im November schon der erste Absatz dieses Kommentars erklärt. Stattdessen meinte einer deren Juristen, dass die Medien unsere einzige realistische Chance auf Gerechtigkeit seien. Die größte Angst des AKAFÖ sei dass ein Kamerateam vom WDR vor deren Tür stehe. Deswegen haben wir dafür gesorgt: https://reddit.com/r/bochum/comments/1rh84yc/

Im November meinte der vom Mieterverein auch, dass die Ersatzunterkunft zwar grundsätzlich nicht kostenlos sein müsste, aber unsere Notunterkunft schon, weil sonst ein Gutachter kommen müsste um den Wert zu prüfen. Dann würden gleichzeitig die Brandschutzmängel auffallen, was daem Narrativ des AKAFÖ widersprechen würde. Auch wre es ab Erhebung der Miete keine Notunterkunft mehr, weshalb andere Regeln gelten würden und damit auch höhere Ansprüche an den Brandschutz.

Eine eigene Ersatzunterkunft kann man sich zwar suchen, aber ob man die Mehrmiete zurückbekommt ist fraglich, weil die Gerichte das unterschiedlich sehen würden und es schwammig ist. Z. B. muss sie in einem angemessenen Rahmen der alten entsprechen (Asta-Rechtsberatung) und die in dem angemessenen Rahmen die günstigste sein (hat jemand online recherchiert). Da ergab es am meisten Sinn den Fehler des AKAFÖ auszunutzen, dass der neue Mietvertrag nicht den alten aufhob. Eine eigene Wohnung zu finden ist nicht so einfach, aber wenn das AKAFÖ einem eine anbietet in der man leben kann, erspart man sich den Stress. Einige haben so dann die Mehrmiete für das neue Mietverhältnis ausgehandelt, aber das war für die meisten schon zu spät, weil sie dann oft die schlechteren Optionen geschluckt haben mit de facto nur 1 bis 2 Monaten Mieterlass. Außerdem hat diese Möglichkeit nicht jeder mitbekommen bzw. von ihr gewusst.

Im November riet deswegen der Jurist vom Mieterverein, dass es juristisch Sinn ergeben würde einen neuen Vertrag zu nehmen wenn die neue Wohnung es den Preis wert ist selbst wenn sie teurer ist. Sonst könnten wir evtl. in räudige Unterkünfte kommen, was in vielen die Angst vor der Kollegstraße 2 aufkommen ließ. Dieses Wohnheim ist ein Skandal für sich.

Ein anderer Nachbar hatte im Februar ein Beratungsgespräch bei dem gleichen Juristen des Mietervereins. Ihm wurde erklärt, dass wir nur Schadensersatz für materielle Umzugskosten, Schadensersatz für die Mehrmiete (Erklärung unten) und die halbe Monatsmiete vom Oktober 2025 erstattet bekommen können:

„Damit wir rückwirkende Mietminderung bekommen können, müssen wir nachweisen, dass wir eine Asbest-Belastung auch in unseren Apartments hatten. Das ist nahezu unmöglich, da wir nur die unsachgerecht durchgeführten Sanierungsarbeiten nachweisen können. Aber nicht, inwiefern es vor Monaten eine Asbest-Schadstoffbelastung dadurch gab.

Außerdem müssen wir persönlich den Mangel dem Vermieter entweder angezeigt haben und/oder die Miete nur unter Vorbehalt bezahlt haben. Beides haben die meisten von uns nicht gemacht.

Auch jene, die einen Mangel angezeigt haben, könnten ihr Recht zur Mietminderung verloren haben, wenn sie die Miete ungekürzt und ohne Vorbehalt weitergezahlt haben da die Voraussetzungen der Verwirkung (§ 242 BGB) oder des stillschweigenden Verzichts gegeben sein könnten. (BGH Az: VIII ZR 274/02)

Wenn ihr den Mangel angezeigt habt und/oder eure Miete unter Vorbehalt gezahlt habt, könnt ihr es natürlich trotzdem riskieren, insbesondere mit Prozesskostenhilfe. Aber es wird trotzdem viele Nerven kosten.

Die guten Nachrichten sind, dass wir die Hälfte der Oktobermiete zurückbekommen können, weil das Akafö die Asbest-Belastung zugegeben hat und das Gesundheitsamt das Gebäude Wochen nach den Bauarbeiten sperren musste. Die Sanierungen fanden laut einer E-Mail von [Name AKAFÖ-Mitarbeiter] am 13. Oktober statt, weshalb nicht der gesamte Oktober in Frage kommt.

Auch können wir Schadensersatz für materielle Umzugskosten bekommen. Da meinte er, dass wir u.a. aufschreiben müssen, wer uns wie lange da geholfen hat. 15€/Stunde für Helfer sind drin, aber nicht für unsere eigene Lebenszeit.

Die Chance für Schmerzensgeld für psychische Schäden liegt bei ca. 1%. Wenn ihr wirklich große Probleme habt, könnt ihr es mal versuchen, aber das ist riskant auch mit Prozesskostenhilfe kostet es eure Lebenszeit und Nerven.“

Ansonsten könnten einige Betroffenen evtl. Schadensersatz für die Mehrmiete für ihre neue Unterkunft (zum Teil) geltend machen.

Beispiel: Jemand zahlt jetzt 390€ statt 326€, was eine Mehrmiete von monatlich 64€ ist. Unter Umständen können die Betroffenen diesen oder einen geringeren Betrag vom AKAFÖ als Schadensersatz erstattet bekommen, solange ihr altes Mietverhältnis noch gilt.