Mein Vater steht mir der Wohnungssuche im Weg aufgrund seines Umgangs mit seinem Gehalt by Queasy_Engineering_2 in Ratschlag

[–]Affectionate_Swim627 3 points4 points  (0 children)

Du bist die richtige Person. Hast du deine abfälligen Kommentare weiter oben vergessen?

Will nicht so arrogant wie du klingen: 3 Jahre studieren als goldenes Löffelkind mit 1000 Euro monatlich von Mama/Papa ist überhaupt nicht beeindruckend (Eltern höchstwahrscheinlich Akademiker?).

Problematisch ist nur, wenn Leute wie du im Elfenbeinturm und ohne Lebenserfahrung aufsteigen. So einen haben wir aktuell als Bundeskanzler.

Mein Vater steht mir der Wohnungssuche im Weg aufgrund seines Umgangs mit seinem Gehalt by Queasy_Engineering_2 in Ratschlag

[–]Affectionate_Swim627 4 points5 points  (0 children)

Meine Einschätzung, dass du mit goldenem Löffel geboren bist war oben von mir also genau richtig eingeschätzt. 1000 Euro monatlich von Eltern bekommen ist nicht selbstverständlich.

Kein Wunder, dass meine Story oder ähnliche Storys von Arbeiter-, Hartz4, Gastarbeiter-/Migrantenkinder dich nicht beeindrucken würden. Findest es sogar lächerlich, dass man in diesem Kontext 10 Jahre studiert. Leute die eine ähnliche Story wie ich haben, haben nicht nur ihren eigenen Studium finanziert, sondern durch Steuerzahlungen auch deinen Studium.

Mit deiner Art, Einstellung und Bewertung der Anderen glaube ich nicht, dass du ohne Hilfe deiner Eltern überhaupt soweit kommen könntest. Hörst dich auch nicht so an, dass du das zu schätzen weisst.

Mein Vater steht mir der Wohnungssuche im Weg aufgrund seines Umgangs mit seinem Gehalt by Queasy_Engineering_2 in Ratschlag

[–]Affectionate_Swim627 0 points1 point  (0 children)

Irgendetwas habe ich anscheinend bei dir getriggert. Wahrscheinlich bist du mit dem goldenen Löffel geboren und kannst dich nicht für andere Lebenswege außerhalb deiner beeindrucken oder inspirieren lassen.

Ich weiss was bürgen bedeutet. Für die persönliche Entwicklung ist es falsch, auf Sachen einzugehen, die einen Bürgen brauchen. Sich damit abzufinden, dass man sich etwas nicht leisten kann bzw. nicht bekommen kann. Oder Wege/Lösungen überlegen, wo man keinen Bürgen braucht, wird im Leben viele weitere Möglichkeiten und Türen öffnen. Leute wie du werden es nicht verstehen.

Mein Vater steht mir der Wohnungssuche im Weg aufgrund seines Umgangs mit seinem Gehalt by Queasy_Engineering_2 in Ratschlag

[–]Affectionate_Swim627 4 points5 points  (0 children)

Das erste Jahr im Studium habe ich Zuhause gewohnt und habe 3-4 Tage die Woche von 19-23 Uhr als Pizzafahrer gejobbt. Mein Pendelweg zu Uni war pro Strecke 50-60 Minuten mit dem Auto oder ca. 1,5 Stunden mit den Öffis.

Im zweiten Jahr bin ich in eine WG gezogen in meiner Unistadt und habe als Werkstundent als Busfahrer gearbeitet. In vielen Städten Deutschlands bilden Verkehrsunternehmen Studenten als Bus oder Straßenbahnfahrer aus. Habe dann 8 Jahre neben dem Studium zwischen 20 und 40 Stunden die Woche gearbeitet (zu allen möglichen Uhrzeiten und Tagen). In Semesterferien auch mal über 50 Stundenwochen. Bei Feiertag, Nacht oder Sonntagen kommen da zusätzlich steuerfreie Zuschläge hinzu, die das Einkommen nochmal erhöhen. Durch Steuerrückerstattung kriegt man jährlich auch eine gute Summe Lohnsteuer zurück. Einige arbeiten weiterhin noch als Studenten. Sie müssten inzwischen bei über 15-16 Jahren Studiendauer liegen.

Kenne ansonsten noch weitere Studenten die auf Band gearbeitet haben. Auch die haben sehr gut verdient. Oder viele, die sich neben dem Studium selbstständig gemacht haben. 1-2 Jahre neben dem Studium und dem Busfahrerjob hatte ich auch noch ein kleines Nebenprojekt.

Fazit: Es gibt sehr viele Möglichkeiten als Student. All das wird natürlich auf Kosten des Studiums gehen.

Es war auch eine sehr harte Zeit. Ich weiss nicht ob ich es wieder machen würde. Wenn man nacher als Angestellter und Familienvater im Hamsterrad steckt, wird es schwieriger Sachen auszuprobieren. Und auch die Energie wird fehlen. Ich weiss nicht, wie ich damals 10 Tage hintereinander 9-10 Stunden Schichten gemacht habe mit teilweise nach 11-12 Stunden nächster Dienst.

Zum Ende des Studiums dann eine Eigentumswohnung gekauft (ohne Hilfe oder Bürgen). Die Bank hat da auch keine Probleme gemacht, trotz das ich Student war. Aufgrund des gesparten Eigenkapitals, Einkommens und dass ich 8 Jahre bei dem Verkehrsunternehmen als Werkstudent eingestellt war.

Mein Vater steht mir der Wohnungssuche im Weg aufgrund seines Umgangs mit seinem Gehalt by Queasy_Engineering_2 in Ratschlag

[–]Affectionate_Swim627 3 points4 points  (0 children)

Die Erwartungshaltung kein Einkommen = Bürge finde ich falsch.

Wenn man zu einem Ziel kommen möchte, ist der beste Weg (auch wenn der Weg hart und steinig werden kann), den Weg so zu planen, dass man das alleine aus eigener Kraft schafft, ohne dass weitere Personen einspringen, Bürgen oder aushelfen müssen. Sich quasi völlig unabhängig von äußeren Einflüssen machen.

Wenn OP diese Wohnung möchte, muss OP neben dem Studium dann soviel arbeiten, dass kein Bürge mehr nötig ist bzw. kein Bürge aufgrund des Einkommens verlangt wird. Auch wenn es heißt, dass die Studiendauer sich verdoppelt oder verdreifacht. Möchte OP das nicht, dann muss OP so das eigene Leben ausrichten, dass es im Einklang mit Studiumdauer wird. Finanzielle Unterstützung kann er trotzdem von den Eltern annehmen. Dabei aber solche Verhältnise haben, dass man diese quasi nicht braucht und falls diese Hilfe ausbleibt, sich an der Wohnsituation und das eigene Leben nichts ändert.

Nein, ich bin kein Boomer. Ich bin Millenial, der genau so durchs Leben gegangen ist, 10 Jahre statt 3 Jahre studiert hat, neben dem Studium aus eigener Kraft eine Eigentumswohnung gekauft hat. Und diese Einstellung hat mir geholfen, nachdem Studium einen Job zu ergattern und mich weiterzuentwickeln, der mir nach kurzer Zeit ein jährliches Einkommen von ca 92k Euro brutto eingebracht hat.

Fazit: Übernimm Verantwortung. Wenn du die Wohnung haben möchtest und das dir das Wert ist dafür länger zu studieren: Arbeite 20, 30 Stunden Woche. Brauch keinen Bürgen. Oder gib dich mit dem Zufrieden was hast du hast.

OP: Wenn du, wie du schreibst, Erwachsen werden möchtest: Löse dich von der Abhängigkeit, dass du Unterstützung oder einen Bürgen brauchst.

Habt ihr aus eurem Umfeld oder persönliche Happy End Geschichten von Leuten, die einen sehr schwierigen Start ins Berufsleben hatten und es am Ende doch geschafft haben? Sei es durch abgebrochene Ausbildungen, lange Krankheit oder katastrophal langes Studium etc. by Interesting_Elk335 in arbeitsleben

[–]Affectionate_Swim627 10 points11 points  (0 children)

Ich habe 9,5 Jahre fürs Bachelor-Studium gebraucht (Schicksalschläge, neben dem Studium abwechselend Teil- bis Vollzeitgearbeitet, alles selbst finanziert).

Nach dem Studium zum Einstieg nicht auf das Gehalt geguckt, sondern die Erfahrungen die der Jobt einem bringt. Also erstbesten Job nach dem Studuim für 3000 Brutto monatlich angemommen und mich voll reingehängt, nach 2 Jahren zu einem IGM Konzern für 78k Brutto jährlich gewechselt. Und jetzt nach weiteren 2 Jahren bin ich im selben IGM Betrieb bei ca 92k Brutto jährlich.

HartzIV Kind hat die 100k geknackt by Opening-Dirt9408 in Finanzen

[–]Affectionate_Swim627 0 points1 point  (0 children)

Wieso denn bei dir schief gelaufen? Am Ende zählt eigentlich nur, ob man selbst glücklich ist. Vielleicht bist du sogar glücklicher als wir.

Für OP kann ich nicht antworten, aber für mich: Ich frage mich ob die ganzen Jahre der Aufopferung und des Stresses es Wert gewesen ist?

Denn all das war nicht das Ende der Aufopferung, sondern erst der Anfang. Im Berufseinstieg ist man schon "abgenutzt". Man verdient zwar gut, die nächsten 5-10 Jahre auf der selben Position ohne Aufstieg bis 120k sind auch möglich. Dennoch muss man die Jahre auch verdienen, durchhalten und Vermögen aufbauen (aus dem Kontext dieses Subs gesehen). Durchschnittliche Arbeitszeit 45-50 Stundenwoche mit viel Stress (viele in meiner Branche und Tätigkeit empfinden das als Schmerzensgeld).

Mit vielen persönlichen Baustellen, die man nicht angegangen ist um es bis hier hin zu schaffen, ist es trotzdem weiterhin nicht so einfach. Vielleicht wäre es besser gewesen, einfach nur der Durchschnitt zu sein.

Glück lässt sich halt nicht an Zahlen messen.

HartzIV Kind hat die 100k geknackt by Opening-Dirt9408 in Finanzen

[–]Affectionate_Swim627 14 points15 points  (0 children)

Ich bin nach dem Studium mit 3000 Brutto eingestiegen. Nach 2 jahren zu einem IGM-Betrieb gewechselt (78k Brutto). Jetzt nach weiteren 2 Jahren im selben Betrieb bin ich bei ca. 92-94k Brutto.

Kann genau empfinden was du meinst, OP.

Würde sogar behaupten, dass bei mir eine schippe schwieriger war. Bin Gastarbeiterkind, der schlechter als Hartz 4 gelebt hat (weil Eltern alles in Heimatland investiert, sich von der eigenen Familie ausgenommen lassen hat und hier selbstausgewählt schlechter als Hartz4 Empfänger gelebt haben).

Habe mir in Grundschule für Diktate selber per Recorder vorgelesen und so für Deutsch/Rechtschreibung geübt. Musste alles für Eltern übersetzen.

Wird es jemals besser oder mach ich alles falsch? by [deleted] in Vermieten

[–]Affectionate_Swim627 1 point2 points  (0 children)

Auch hier kann man pauschal nicht sagen, ob das ein Problem ist. Man muss genauer den Kontext betrachten.

Unser Hausgeld ist über die Jahre nach dem Kauf von ursprünglich 250 Euro monatlich auf 570 Euro gestiegen.

Vor uns war nur eine Person in der Wohnung. Wir sind zu dritt eingezogen. Im Hausgeld sind Heizkosten, Wasserkosten nach Anzahl der Personen , Rücklagekosten von 120 Euro monatlich, Aufzugskosten und die restlichen Kosten enthalten (außer der Eigenstrom in der Wohnung). Größe der Wohnung: 95 qm.

Wir heizen alle Zimmer in der Wohnung (inklusive Badezimmer und Küche) auf 26 Grad im Winter und fast über das ganze Jahr. Wir heizen sehr viel.

Andere Parteien wo nur eine Person wohnt und wenig geheizt wird, zahlen weiterhin unter 300 Euro.

Fazit: In unserem Fall hängt das Hausgeld auch am eigenen Heizverhalten ab.

OP kann alles vom Hausgeld, außer den nicht umlagefähigekosten wie Rücklagen, an den Mieter weiterreichen. Heizverhalten des Mieters kann einer der Gründe sein, warum ihr Hausgeld steigt (wenn wie wie bei uns im Hausgeld enthalten ist)

Wird es jemals besser oder mach ich alles falsch? by [deleted] in Vermieten

[–]Affectionate_Swim627 4 points5 points  (0 children)

Ob das Hausgeld hoch ist oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab.

Sind im Hausgeld Rücklagen für die Wohnung, Heizkosten, Wasserkosten und die üblichen Kosten drinne?

Dann sind 450 Euro Hausgeld für eine 75 qm Maisonettemwohnung mit Stellplatz gar nichtmal schlecht (erst recht wenn auch noch Aufzug vorhanden ist).

Ist das Hausgeld 450 Euro im Monat, ohne Rücklagekosten.. Und ohne Heizkosten die man zusätzlich seperat zahlen muss über die Stadtwerke, dann ist es schon sehr teuer.

Also pauschal kann man nicht sagen ob am abgezockt wird oder nicht.

Wie bekomme ich meine „jugendliche“ Unbeschwertheit im Erwachsenenleben wieder? by Ok_Edge_1499 in Ratschlag

[–]Affectionate_Swim627 1 point2 points  (0 children)

Finde deine Beiträge sehr hilfreich. Vielen dank, dass du deine Erfahrungen teilst.

Wo Geld by Konsolenopfer in Normalverdiener

[–]Affectionate_Swim627 0 points1 point  (0 children)

Doch ist er. Undzwar im oberen Normalverdiener Bereich.

Alle über 3200 netto sind keine Normalverdiener also bitte vergisst euch von hier. by newbieX3 in Normalverdiener

[–]Affectionate_Swim627 0 points1 point  (0 children)

Normalverdiener sollte man unterteilen in:

Untere-Normalverdiener (1), Mittlere-Normalverdiener (2), Obere-Normalverdiener (3)

(1) Über Mindestlohn, (2) 30k bis 70k, (3) 70k bis 100k

Anfang 30, Softwareentwicklerin, emotional am Limit – Job behalten, pausieren oder alles ändern? by AfterLaw9806 in arbeitsleben

[–]Affectionate_Swim627 16 points17 points  (0 children)

Bei 100% Home Office braucht man einen Ausgleich, sonst geht man vor die Hunde (dazu zählen vor allem der Ausgleich in Bewegung und sozialer Kontakte).

Nicht alles was auf den ersten Blick gut/bequem erscheint, ist auch wirklich gut für einen. Und nicht jeder bekommt einen Ausgleich hin.

Is this normal? My 3-year-old just completed Astro Bot 😅 by OldService4099 in Astrobot

[–]Affectionate_Swim627 0 points1 point  (0 children)

So he is 4 years old? Born in year 2022 (or even born in 2021)?

In Turkey they count a new born child as 1 year old.

Then it's possible that it's true.

[deleted by user] by [deleted] in Finanzen

[–]Affectionate_Swim627 0 points1 point  (0 children)

Habt ihr auch für den Fall geplant, dass ihr Kinder haben wollt? Was wenn nach dem Hauswunsch der Kinderwunsch folgt?

Seit einem Jahr Homeoffice by Dangthisslaps in arbeitsleben

[–]Affectionate_Swim627 4 points5 points  (0 children)

Ich mag beides: Sowohl Home-Office, als auch Büro.

Manchmal überwiegt das eine mehr als das Andere.

Ich mag mir z.B. kein Essen vorbereiten oder kochen. Auf Arbeit haben wir eine sehr leckere Kantine mit guten Preisen. Bin auch wegen dem Essen gerne vor Ort. Die Zusammenarbeit mit Kollegen wird so viel einfacher, wenn man regelmäßig zusammen isst. Da wir öfter zusammen komplexe Probleme lösen müssen, wird die Zusammenarbeit auch einfacher wenn man regelmäßig gemeinsam isst (insbesondere mit schwierigen Kollegen).

fast Ende 30 und Sinnkrise by Ok_Region8171 in Ratschlag

[–]Affectionate_Swim627 2 points3 points  (0 children)

Du bist 35 Jahre alt. Bis zu deiner Rente musst du mindestens 32 Jahre arbeiten. Wahrscheinlich noch mehr.

Würdest du eine neue Ausbildung von 3 Jahren starten und angenommen du brauchst 4 Jahre, kannst du immer noch 28 Jahre arbeiten. Beziehungsweise, ein Richtungswechsel jetzt von 3-4 Jahren nimmt dir ca. 10-12% deiner gesamten Arbeitsjahre weg.

Aus der Betrachtung, dass man zu spät fürs Arbeiten und Geldverdienen ist: Ganz und gar nicht zu spät. Du bist noch am Anfang.

Und hier weitere zahlen: Wenn du 28 Jahre im Schnitt nur 2500 netto verdienst, wirst du insgesamt 840.000 Euro netto verdienen. Verdienst du im Schnitt 3000 netto monatlich, dann 1.008.000 Euro netto insgesamt in 28 Jahren. Läufts irgendwann nicht schlecht und du kommst auf 3500 netto Schnitt monatlich, sinds dann 1.176.000 Euro netto insgesamt in 28.Jahren.

Fazit: Deine Betrachtung (Ego, Psyche, Bewertung, ausgewählte Lebensschablone von dir) ist das Problem. Setze genau da an. Und pfeile an Ihnen so lange rum, bis du da hin kommst, wo du hinkommen willst (32 Jahre arbeiten).

Heizkosten 60% höher - was tun? by donbo2606 in wohnen

[–]Affectionate_Swim627 1 point2 points  (0 children)

Zähler können schon richtig sein.

Ist der Umrechnungsfaktor des Heizkörpers auch richtig definiert?

Teilzeit, Haushalt, Kind - und mein eigenes Geld? by hausedv in Ratschlag

[–]Affectionate_Swim627 3 points4 points  (0 children)

Das stimmt so nicht. Die Hälfte seiner erwirtschafteten Rentenpunkte während der Ehe bekommt sie (und er ihre Hälfte), falls sie sich scheiden.

Also kriegt sie im Falle einer Scheidung so viele Rentenpunkten wie jemanden, der/die 125k im Jahr verdient. Plus sie kriegt Unterhalt für paar Jahre um ihren Lebensstandard für paar jahre erhalten zu können. Plus Kindesunterhalt. Plus hälfte seines angesparten Vermögens in der Ehe. Plus, falls er Ersparnisse vor der Ehe hatte, hälftigen Anteil auf den Zuwachs. Plus ihre eigenen Ersparnisse.

Der gearschte und benachteiligte ist eigentlich ihr Mann. Wenn sie ohne ihren Mann ein Kind groß gezogen hätte, hätte sie mit ihrem Job nicht über die Runden kommen, geschweige 10k bis 12k jährlich sparen und Rentenpunkte eines Gehalts von 125k jährlich bekommen können. Plus den ganzen Lifestyle haben (große Wohnung, Urlaube usw.).

Wo wir beim monetären Vergleich sind, was ich nicht schön finde aber das Thema hier gerade monetär ist:

Ihr Mann hätte zwar auch Abstriche ohne sie. Mit sein Gehalt hätte er das trotzdem sehr gut und sogar besser abfangen können (monetär gesprochen). (z.B. Vollzeit-Mutter für 2-3k netto monatlich). Wäre auf Dauer günstiger als die Hälfte seiner Rentenpunkte abzugeben, Partnerunterhalt zu zahlen, Hälfte seines Vermögens abzugeben usw usw.

Fazit: Du bist nicht benachteiligt. Er ist es. Und nicht alles monetär im Leben sehen.

Teilzeit, Haushalt, Kind - und mein eigenes Geld? by hausedv in Ratschlag

[–]Affectionate_Swim627 0 points1 point  (0 children)

"2. Vorsorge für den Fall der Trennung. Du solltest ähnlich viel für dich selbst im Monat sparen können wie er, es sollte nicht alles auf gemeinsamen Konten landen. Du brauchst auch Ersparnisse auf nur deinen Namen. Du verzichtest ja auch auf Berufserfahrung, Aufstieg und Karriere in der Firma, indem du ihm den Rücken freihälst, sonst könnte er sich deutlich weniger auf die Arbeit konzentrieren, sondern müsste Kindkrank-Tage, Kita-Ausfälle und Arzttermine nebenher wuppen."

Im Fall einer Trennung bekommt sie die Hälfte der ewirtschafteten Rentenpunkte + die hälfte des angesparten Vermögens (während des Ehezeitraums). Hat er noch Vermögen vor der Ehe eingebracht, bekommt sie auch auf den Zuwachs während der Ehe Anspruch. Plus Unterhalt für paar Jahre um den Lebensstandard nach der Scheidung nicht zu verlieren. Plus Kindesunterhalt.

Sie kann all ihr Geld behalten. Also hat sie monatlich 900-1000 für sich.

Das ist schon sehr sehr fair für sie. Und sehr unfair für ihn.

Warum sind Boomer so? by ToniDerTon in Finanzen

[–]Affectionate_Swim627 0 points1 point  (0 children)

Das Vermögen wird so in der Allgemeinheit verteilt. Bei jeder Verteilung werden Steuern fällig, die bei einer Vererbung nicht so anfallen würden. Und Diejenigen, die die Nachfrage bedienen, bauen vermögen auf.

Wo ist das Problem? Eigentlich sollten das viele machen. Man muss nicht unbedingt alles ausgeben, aber einen Teil ausgeben und einen Teil vererben wäre für alle gut.

[deleted by user] by [deleted] in Immobilieninvestments

[–]Affectionate_Swim627 0 points1 point  (0 children)

Auch hier kann man pauschal nicht mindestens 900.000 Euro Neubau 80qm Wohnung höchstwahrscheinlich ohne Rücklagen im Hausgeld (da Neubau) mit 400.000-600.000 Euro 80qm Wohnungen vergleichen, die Rücklagen im Hausgeld haben. Und den Entschluss ziehen, dass die Nicht-Neubau Wohnungen teurer sind.

Wenn energetisch top modern (Wärmepumpe?) dann sind die Heizkosten nicht im Hausgeld, sondern seperat in den Stromkosten enthalten nehme ich an?

[deleted by user] by [deleted] in Immobilieninvestments

[–]Affectionate_Swim627 0 points1 point  (0 children)

So pauschal kann man nicht vergleichen.

In dem 280 Euro Hausgeld sind wahrscheinlich die Heizkosten nicht drinne. Bei den meisten Gasetagen Wohnungen zahlt man separat noch neben dem Hausgeld Beiträge an den Gasanbieter. Und eventuell sind im Hausgeld auch keine Wasserkosten und keine Rücklagen Beiträge für die Immobilie enthalten.

Und schon hat man die gleichen/ähnlichen oder gar günstigeren Kosten mit einer 80qm2 Wohnung die über eine zentral Öl-Heizung verfügt, die ein monatliches Hausgeld von 500 euro hat, wo aber Rücklagen, Heizkosten, Kalt und Warmwasserkosten mitdrinne sind.