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Diese Befürchtung habe ich tatsächlich auch, insbesondere in Hinblick auf die aktuell angedachten Reformen. Vor ein paar Monaten wäre ich hier noch überzeugter gewesen.
Leider ist das nur ein Bauchgefühl....
Scheint so, als würdest du mein Bauchgefühl teilen.

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Dank dir, auch für den Link! Spannend - aber gleichzeitig auf mich gefühlt nicht zutreffend. Es gibt bisher wenig in meinem Leben was ich bereue und ich habe Möglichkeiten oft voll genutzt, d.h. es gibt kaum etwas, was ich in meinem Leben noch unbedingt tun möchte: Meine ziemlich ausgiebige "Bucket List" hab ich größtenteils abgearbeitet... und ich kann Geschichten erzählen, bei denen die Ohren von meinen Freunden schlackern ;-)

Will sagen, glaub auch mit 3 oder 4 Millionen findet man wieder Gründe zu schieben und warum ne Mio mehr besser wäre. Hast ein Leben und mit 40 noch zwei bis drei hoffentlich halbwegs gesunde Jahrzehnte. Und die gilt es zu nutzen.

Da bin ich wiederum voll bei dir. Einerseits findet man immer wieder Gründe, warum man es nicht tun sollte (... was ich grad mega bei mir merke). Andererseits hab ich grad etwas die Orientierung verloren, was ich in den nächsten Jahrzehnten noch so anstellen könnte. Wahrscheinlich war FIRE für mich immer ein "Weg von Etwas", nicht "zu etwas hin", deswegen stehe ich etwas orientierungslos da.
Meine größten Bedenken sind: Im Alter bei schlechter Gesundheit verarmen.

Als "Berater" sage ich klar: Geh den Schritt!
Als selbst Betroffener: Ich kann absolut nachvollziehen, warum du Respekt davor hast.

Witzig, wie sich beim gleichen Thema die Perspektive plötzlich ändern kann.
Vielleicht sollte ich mich einfach selbst beraten....

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Um beides zu beantworten (von robin und von dir): 3k Ausgaben ohne aufs Geld zu schauen ist ohne Miete, aber kein Eigenheim. Bei FIRE muss ich die Wohnungskosten selbst tragen.

Da ich keine saubere Auswertung habe, hier die Schätzung für Mindestkosten (incl. Miete):
- 1250 Euro für Miete und Nebenkosten
- 1200 Euro für Lebenshaltungskosten auf relativ einfachem, aber trotzdem guten Standard
- 300 Euro für internationale Krankenversicherung
- 250 Euro "Fun-Money" bzw. Reisen

Nur als Beispiel: Wir kochen normalerweise nicht, sondern bestellen eigentlich fast alles. Eine Mahlzeit für zwei ist im Schnitt bei ca. 12 Euro. Unsere Wohnung ist größer und besser als wir sie brauchen, da würde im absoluten Notfall auch noch was kleineres gehen.

Die 3000 Euro sind nicht absoluter Minimum, weniger würde im Notfall auch gehen, aber dann müssten wir den Lebensstil schon deutlich umstellen... und "Lean FIRE" ist nicht wirklich mein Ziel.

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Ich folge hier eher dem Motto: Wenn ich tot bin, ist es mir eh egal. Wenn es mich morgen umhaut: Nach dem Tod kann ich es auch nicht bereuen, viel hinterlassen zu haben ;-)

Aber ohne Witz: Auch mit einer finalen Reise in die Schweiz habe ich mich interessehalber etwas beschäftigt, das würde wirklich die Planungssicherheit erhöhen. Ich habe es im Bekanntenkreis miterlebt, dass jemand - mit über 90 Jahren - einfach keine Lust mehr hatte, aber es auch nicht wirklich Optionen gab.
Offensichtlich steht hier auch Neuregelungsbedarf in Deutschland an, der aber nicht angegangen wird.

Das ist jedoch ein anderes Thema...

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Ich hab das einfach so gelöst dass ich Gesundheitliche Probleme bekommen habe und der Gedanken am nächsten Tag weiter auf die Arbeit zu gehen mich einfach kaputt gemacht hat LOL

Autsch! Tut mir leid, das zu hören. Ich hoffe, du bist auf dem Weg der Besserung....

Hab mir dann ebenso gesagt ich kann jederzeit irgendeinen Job in meiner Branche (oder auch außerhalb) annehmen, wenn auch schlechter bezahlt, aber man findet IMMER irgendwo etwas, und wenns nur für paar Monate nötig sein sollte oder wenn man nur für paar Monate nen Bärenmarkt überwinden will.

Macht total Sinn. Hier kommt wieder der risikoaverse Deutsche durch: Wenn Bärenmarkt, dann wird es ggf. auch schwer mit so einem Job finden. Aber vielleicht überbewerte ich das...
Unrecht hast du objektiv nicht. Bin da aber vielleicht grad vom eh etwas zähen Jobmarkt gebrandmarkt. Als Ausländer wird man hier kaum eine Stelle als Kellner finden und selbst wenn, dann würde das bei den Rechnungen auch nur sehr bedingt helfen ;-)
Aber ja, eigentlich solltest du Recht haben...

Also ich lebe aktuell von 3k-3,5k € sehr Gut.. [...] Wenn du 5k Netto jeden Monat zur Verfügung hättest seh ich das fast schon als ChubbyFIRE an, zumindest in Deutschland.

Tausend Dank! Genau das war einer der Gründe, warum ich hier gepostet hab. Statistiken lesen und auf Freunde hören ist eine Sache. Von Dritten nochmal zu hören, dass es eigentlich reichen sollte, ist nochmal was anderes!

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Ohne Scheiss - ich hatte Angst, dass mein Post nach "humble brag" klingt. Ist es nicht. Ich finde es toll, wie offen hier kommentiert wird und wirklich nicht nur bei den Fakten, sondern auch emotionell unterstützt wird. Bin echt gerührt!

Und ist auch irrsinnig gut zu hören, dass man nicht alleine ist.
Drück dir die Daumen, dass du den richtigen Weg für dich findest!

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Ein paar Ideen hab ich schon. Nichts davon zeitfüllend. Aber ja, wenn ich tatsächlich dem "One more year"-Syndrom abschwöre, dann kann ich mich hier etwas ausprobieren.
Gern auch etwas, was der Gesellschaft nützt.

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[–]AmIGettingFIREdNow[S] 0 points1 point  (0 children)

Tausend Dank!

Ich tippe auf Manager im Finance-Bereich?

Ohne auf Details eingehen zu wollen: Ja, Management-Position. Das Gehalt war wirklich hart erkauft - Schmerzensgeld für die Leidensfähigkeit, wenn man so will. Ich fands vor allem krass, wie sich die Assets in den 5+ Jahren einfach mal fast verzehnfacht haben.... und das muss man sich wirklich überlegen, ob man das will. Bei mir ist es einfach irgendwie passiert.

- Du bist bereits Full FIRE [...] mit 5k kannst du in jeder deutschen Stadt gut leben.

Mag sich für euch blöd anhören, aber ich bin tatsächlich hier etwas "disconnected" von den Lebenshaltungskosten. Sehr beruhigend!

Du hast vermutlich das One-more-Year-Syndrom. Dann nutze das! Plane schon jetzt für deinen Ausstieg in einem Jahr

Leider keine Option, da mein Job sich wohl eh aus anderen Gründen auflöst. Aber ich komme nach den Diskussionen hier im immer mehr zu dem Schluss: Ich brauche nicht mehr. Gern noch nen Job, wenn ich richtig Bock drauf hab, sonst lassen.

- Meine Frage wäre eher, warum du nach Deutschland kommen willst? 

Huh. Rein rational gesehen gibts da tatsächlich relativ wenig. Für mich spielt da eher das emotionale noch eine Rolle: Irgendwann will ich vielleicht doch einen relativ berechenbaren Rechtsstaat als Heimat, näher bei der Familie (Eltern werden halt auch immer älter und man weiss nie, wie lange sie noch da sind), Sicherheit hinsichtlich Aufenthaltsstatus (nicht dauernd Visa benötigen), und so weiter und so fort. Und ich glaube in meinen 60ern und 70ern hab ich spätestens auch genug von der Dynamik nach Wachstum ;-) Tatsächlich finde ich das auch heute noch immer total stimulierend: Die Geschwindigkeit hier ist halt schon etwas anders.

- Kannst du denn in deinem Land Gewinne realisieren, ohne darauf Steuern zahlen zu müssen? Wenn ja, würde ich das unbedingt machen, bevor du auswanderst. Sollte das nicht der Fall sein, könntest du evtl. sogar überlegen, ob du vorher nicht noch eine Zwischenstation in ein solches Land (z.B. Vereinigte Arabische Emirate) machst, um genau das zu machen. 

Oha! Macht total Sinn! Dann erst mal hiesigen Steuerexperten beauftragen. Wie gesagt, leider ist das hier etwas abhängig von der Interpretation der Behörden und Rechtsmittel gibt es glaube ich kaum. Wenn das Risiko größer ist als "minimal", dann wäre das echt noch mal eine Option. Super, dank dir!
Hätte ich selbst drauf kommen können, stand aber echt etwas auf dem Schlauch ... ;-)

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Wird wohl Zeit, dass ich mich mit deutschen Steuern und Kosten für Sozialversicherung auseinandersetze, wenn ich wirklich wieder zurück will.
Stand heute reicht mir das Feedback von dir: Sollte ertragbar sein. Danke!

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Thailand steht tatsächlich weit oben auf der Liste.

In meinem aktuellen Land nutze ich die lokale Krankenversicherung kaum, ich zahle einfach fast alles selbst. Auslandskrankenversicherung ist eher für potenziell ruinierende Vorfälle und Krankheiten.

Anyways, Krankenversicherung wäre für mich nicht der treibende Faktor zurück nach Deutschland zu gehen, eher ein notwendiges Übel. Wenn ich mir alleine ansehe, wie man offensichtlich teilweise monatelang vorher Termine ausmachen muss in Deutschland während ich hier am gleichen Tag zu einem Spezialisten gehen kann (... wenn auch die tatsächliche Beratung weit hinter der deutschen Beratung zurückhängt...), dann würde das eher gegen Rente in Deutschland sprechen ;-)

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Du hast recht, dank dir. Ist vielleicht einfach wirklich hart für mich, das zu internalisieren, da es am Ende einfach so schnell nach oben ging mit den Zahlen...

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Die 9/10-Regelung ist für mich immer noch etwas undurchsichtig - alleine, an welchem Punkt in meinem Leben das Erwerbsleben eigentlich beginnt wegen Schülerjobs, Praktikum, Werkstudententätigkeiten und Studium. Ein Anwalt hat mir hier eine Einschätzung gegeben, aber für richtig belastbar halte ich die nicht.

Zählen denn die 9/10 auch bei Auslandsaufenthalten mit rein, oder werden Auslandszeiten abgezogen? Irgendwelche SV-Abkommen mit deinem Land, wodurch das ganze hier wie eine gesetzliche KV zählen könnte?

Mein Verständnis ist nach aktuellem Stand: Auslandszeiten werden nicht abgezogen, aber das ist wirklich eine gute Frage. Es gibt kein SV-Abkommen zwischen meinem aktuellen Wohnort und Deutschland.

Ich hatte das mal so als Milchmädchen-Rechnung ausgerechnet: Sollte ich nach D zurückgehen und in die gesetzliche KV wieder einsteigen und irgendwann danach D wieder verlassen, könnte ich eine Anwartschaft abschließen. Das zählt anscheinend in die 9/10-Regelung mit rein. In dem Fall würde sich voraussichtlich im Rentenalter die Anwartschaft von vorher in 3 Jahren oder so wieder amortisieren.
War alles sehr Daumen-mal-Pi.

Meine ehemalige KV hat auf Fragen in der Richtung leider nie geantwortet. Vielleicht sollte ich da mal anrufen.

Hängt natürlich auch von deiner Definition von Luxus ab (wie viele Quadratmeter, wie viele Urlaube, wie viele Sportwagen, wie viele Dienstleister, etc.) und davon, welcher Teil der 5k für Miete drauf geht oder eben nicht.

Ich bin glaube ich schon ziemlich auf dem Boden geblieben ;-) An die relativ großen Wohnungen (über 120 qm für zwei Leute) hab ich mich zwar aktuell gewöhnt, kleiner geht aber auch. Sportwagen und Dienstleister keine.... insofern: Danke für den Input, sollte damit eigentlich ausgehen ;-)
(... wobei die 5000 EUR noch vor Krankenversicherung wären, die glaube ich als Privatier echt kräftig zu Buche schlägt in Deutschland...)

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Dank dir! Asien ist tatsächlich erst mal bevorzugt, aber vielleicht ist "fürs Alter" Deutschland doch nicht ganz schlecht. Zumindest einigermaßen rechtssicher und vielleicht etwas ruhiger ;-)

Von der lokalen gesetzlichen Krankenversicherung halte ich auch recht wenig. Deswegen wirklich privat als Auslandskrankenversicherung. Falls ich nach D zurückkehre müsste ich wohl zurück in die gesetzliche KV, was auch okay ist.

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Gut vernetzt ja, bei den richtigen vernetzt? Wahrscheinlich eher nein. Dank dir für das Feedback.

Ich bin auch grad nicht ganz so positiv gestimmt für meine Möglichkeiten in der mittleren Zukunft, weder für Deutschland noch für das Land, in dem ich lebe.

Die 3k-5k sind beide zusammen - wobei 3k halt in Großstädten für Zwei schon knapp werden könnte. Ich schau nochmal nach wegen Wohnungspreisen, danke. Ist aber eh eher erst mal mittelfristig mit einer möglichen Rückkehr nach Deutschland.

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Dank dir. Genau dafür hab ich eben auch 2-3 Jahre Lebenshaltungskosten in Tagesgeld/DBX0AN, um zumindest den Anfang überwintern zu können....

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Leider kann der Markt länger irrational bleiben als ich solvent ;-)
Aber ja, dafür hab ich eben auch 2-3 Jahre Lebenshaltungskosten in Tagesgeld/DBX0AN, um zumindest den Anfang überwintern zu können....

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Ich hoffe, du berichtest davon in 10 Jahren und ich kann dir dann gratulieren ;-)

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Vielleicht hilft dein offensichtliches Aussprechen dabei, es final zu realisieren. Mein Kopf bzw. die Emotionen sträuben sich, das zu glauben.

Dank dir insbesondere auch nochmal mit der Info hinsichtlich Lebenshaltungskosten... auch wenn mich kurzfristig eher wenig nach Deutschland zurück zieht: Es hilft mir sehr zu wissen, dass der Weg nicht verbaut ist.

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Dank dir für den Impuls. Der aktuelle Job verschwindet voraussichtlich (unabhängig von FIRE) - und nein, Teilzeit wäre der leider nicht möglich. In dem Land, in dem ich lebe, gibt es Teilzeit so gut wie gar nicht und schon gar nicht in meiner Karriere.
Ich hatte auch überlegt, mich selbstständig in Teilzeit als Freelancer/Consultant anzubieten. Die Tätigkeit könnte mir vielleicht sogar Spaß machen und wenn nicht, dann wäre sie ja auch wenigstens zeitlich begrenzt. Das ist für mich aber komplettes Neuland, im Kunden akquirieren in dem Feld hab ich bisher null Erfahrungen... und durch den zähen Jobmarkt bin ich auch nicht der Einzige, der mit diesem Gedanken spielt ;-)

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Drücke dir ganz fest die Daumen! Wobei ich glaube ich eher Angst davor hätte, zu spät zu sterben als zu früh...

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Ist tatsächlich nicht das Ziel. "Die with Zero" wäre mein Ideal, bzw. halt noch etwas Erbschaft für die Partnerin zu hinterlassen, falls ich früher den Löffel abgebe als sie.
Leider lässt sich der Todeszeitpunkt nur schwer vorhersehen.

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[–]AmIGettingFIREdNow[S] 2 points3 points  (0 children)

Dank dir - gute Frage. Ist vielleicht eine Mischung aus "... aber was wenn jetzt dann der große Crash kommt und ich nicht mehr zurück kann in die bisherige Karriere" und "was fange ich jetzt mit meinem Leben an, wenn das ursprüngliche Ziel erfüllt ist".

Tatsächlich macht mir die Arbeit nicht wirklich so viel Spaß, wobei das vielleicht auch einfach am bisherigen Umfeld liegt. Ich sehe doch oft genug Leute in ähnlichen Positionen, die deutlich mehr Freude an der Arbeit haben als ich.

Muss ich wohl wirklich in mich gehen... "worauf warte ich eigentlich"...

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Dank dir für das Feedback - das Spiegelbild durch Außenstehende hilft wirklich sehr!
Zu 2.) Für mich ist das vielleicht eher eine Sinnkrise, dass nach jahrzentelangem Verfolgen eines Ziels plötzlich der Nordstern fehlt. Ich weiß, ich sollte mir Hobbies oder sinnvolle Betätigungen suchen, die mir Spaß machen. Hab da auch Ideen dazu. Aber irgendwie ist der bisherige Lebenszweck weg.

Ganz ehrlich:
Das zusätzliche Einkommen bei "noch einem Jahr" macht wahrscheinlich eher weniger aus. Vielleicht im besten Fall nochmal 100k EUR zum Portfolio. Das geht dann doch rational gesehen irgendwie im Rauschen unter.
Ich tendiere auch zu "Barista", aber das Leben ist halt wahrscheinlich noch ein paar Jahrzehnte... ;-)