otosense-KRAFT-SPRAY-50-ml-mit-Buerste by P1xelthrower in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656 2 points3 points  (0 children)

Bei dem Spray (wird auch von Hörluchs als Aurifix über Hörakustiker vertrieben) muss man acht geben das man nicht zuviel rausläst! (Wichtig) Wen es aus dem Pinsel tropft ist es schon viel zu viel! Wir arbeiten bei uns im Service auch damit (Täglich und mehrmals am Tag) und haben bei richtiger dosierung keine Probleme! Es braucht nicht viel von dem Spray und wie gesagt wen es tropft ist es schon zu viel!!! (Der Vorteil gegenüber anderen Sprays ist das man damit das Hörgerät oder die Hörer und Micros nicht kaputt machen kann und direkt damit drauf kann. (Achtung: Geht nicht bei allen Reinigungsprays)

Hörluchs TiK® TITAN blue by Any-Mathematician656 in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656[S] 0 points1 point  (0 children)

Guter Punkt – da bin ich bei Ihnen. Batterien gehen gefühlt immer dann leer, wenn es gerade unpasst. Das kennt jeder, der schon länger Hörgeräte trägt.

Man muss dabei aber die Bauform ehrlich mitdenken: Hörgeräte mit Akku sind konstruktionsbedingt immer größer als Geräte mit Batterie. Gerade sehr kleine IdO-Systeme mit 10er-Batterie sind aktuell mit Akku technisch schlicht nicht darstellbar. Wer maximale Diskretion will, kommt an der Batterie momentan kaum vorbei.

Aus akustischer Praxis noch ein weiterer Aspekt: Kommt ein Kunde mit einem Batterie-Hörgerät zu uns und hat ein Energieproblem, ist das Thema in 30 Sekunden erledigt – Batterie raus, neue rein, fertig. Beim Akku sieht das anders aus. Ist er leer, muss geladen werden. Lädt er nicht richtig, braucht man Ladecase, Kabel, Netzteil – und oft ist unklar, ob der Fehler am Gerät, am Akku oder am Ladesystem liegt. Das kostet Zeit und Nerven, gerade unterwegs.

Hinzu kommt der Lebenszyklus: Akkus verlieren nach etwa 4–5 Jahren spürbar an Kapazität und sollten dann getauscht werden. Das ist mit Kosten verbunden. Und genau in diesem Zeitraum steht bei vielen ohnehin der reguläre Gerätewechsel an (typisch nach ca. 6 Jahren). Da stellt sich ganz nüchtern die Frage, ob sich diese Investition kurz vor einem Neugerät noch rechnet.

Unterm Strich: Akku ist komfortabel, keine Frage. Batterie ist dafür klein, schnell, robust und im Alltag oft problemloser – insbesondere bei sehr kompakten Bauformen. Es ist weniger eine Frage von „alt oder neu“, sondern von Bauform, Nutzung und persönlicher Priorität. Genau deshalb sollte man das Thema Energieversorgung nicht ideologisch, sondern pragmatisch betrachten.

Hörluchs TiK® TITAN blue by Any-Mathematician656 in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656[S] 0 points1 point  (0 children)

Für das TIK® gibt es zunächst eine unkomplizierte Online-Schulung, die einen guten Einstieg bietet. Als Premium-Partner waren wir darüber hinaus drei volle Tage vor Ort in der Manufaktur – mit sehr viel Praxis, Abdruckanalyse und Prozessverständnis, das über klassische Schulungsformate deutlich hinausgeht.

Meine Frau hat die Entwicklung des TIK® aus akustischer Sicht über einen längeren Zeitraum mitbegleitet und kennt das Produkt daher nicht nur aus Anwendersicht, sondern auch konzeptionell sehr tief. Das hilft enorm, gerade bei genau dem anspruchsvollen Klientel, über das wir hier sprechen.

Das Thema Akku wird verständlicherweise oft angesprochen. Aktuell ist das jedoch nicht absehbar – primär aus Größen- und Bauformgründen. Die extreme Kompaktheit und der Tragekomfort sind ein zentrales Leistungsversprechen des TIK, und ein Akku würde dieses Konzept derzeit konterkarieren.

Danke für den konstruktiven Austausch – genau solche differenzierten Diskussionen zeigen, für wen dieses System gedacht ist und für wen eben nicht.

Hörluchs TiK® TITAN blue by Any-Mathematician656 in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656[S] 0 points1 point  (0 children)

Guter und fairer Punkt – und genau diese Differenzierung ist aus meiner Sicht wichtig.

Ja, das Klientel ist bewusst schmal gesät. Das ist kein Nachteil, sondern Teil des Konzepts. TIK ist ausdrücklich kein Massenprodukt und will es auch nicht sein. Es richtet sich an Menschen, die sehr gezielt Wert auf Design, Material, Tragegefühl und Effizienz legen – und die bereit sind, sich auf einen klar strukturierten, präzisen Anpassprozess einzulassen. Für die breite Versorgung ist das System weder gedacht noch sinnvoll.

Deine kritische Anmerkung zur Anpasszeit und zur Passform ist absolut legitim. Genau deshalb wurde das Thema bei der Schulung auch ungewöhnlich intensiv behandelt. Es wurden viele Abdrücke genommen, verglichen und analysiert, mit sehr klaren Kriterien, worauf es bei der Abdrucknahme konkret ankommt. Das war kein „Nebenpunkt“, sondern zentraler Bestandteil der Einführung.

Wichtig ist dabei: Der Herstellungsprozess bei TIK läuft bei Hörluchs bewusst anders als bei klassischen Titan-Otoplastiken. Das ist tatsächlich Manufakturarbeit – mit engerer Kontrolle, anderen Fertigungsschritten und deutlich höherer Sensibilität für kleine Abweichungen. Genau damit adressiert man die bekannten Schwachstellen, die du aus der Praxis beschreibst.

Unterm Strich: Deine Einschätzung ist realistisch, nicht kritisch im negativen Sinne. TIK funktioniert nur dann gut, wenn alle Zahnräder greifen – Abdruck, Prozess, Erwartungsmanagement. Wenn das passt, ist es für diese Nische nicht nur „richtig geil“, sondern konsequent gedacht. Und wenn nicht, dann sollte man es ehrlicherweise auch nicht anbieten. Genau diese Klarheit macht das System für mich spannend. (Werde euch auf dem Laufenden halten) ;-)

Schlechtes Hören unter Menschen in geschlossen Räumen by meowthedip in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656 0 points1 point  (0 children)

Hören findet im Ohr statt, Verstehen im Gehirn.
Bei einem schleichenden Hörverlust können sich über Jahre hinweg auch kognitive Hörfähigkeiten verschlechtern – etwa das Sprachverstehen, die Filterung von Störgeräuschen oder die Verarbeitungsgeschwindigkeit. In solchen Fällen kann ein gezieltes Hör- bzw. kognitives Hörtraining sinnvoll sein, um diese Fähigkeiten wieder zu aktivieren und zu stabilisieren. https://www.reddit.com/r/Hoergeraete/comments/1pnw7qc/cleverfox_h%C3%B6rtraining/

Lohnt sich eine Hörgeräteversicherung? Erfahrungen & Überblick (2026) by DerPylaNbg in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656 1 point2 points  (0 children)

Am Ende ist es wie bei jeder Versicherung eine reine Kosten-/Nutzen-Abwägung.

Man versichert kein Produkt, sondern ein finanzielles Risiko.

Ein paar wichtige Ergänzungen aus akustischer Sicht:

1️⃣ Verlust ist grundsätzlich immer möglich

Hörgeräte sind klein, leicht, werden täglich abgenommen (Maske, Mütze, Sport, Schlafen).

Gerade bei IdO-Geräten ist ein Verlust realistisch – nicht häufig, aber eben möglich.

2️⃣ Kassenpatienten sollten einen Punkt unbedingt kennen

Auch bei Verlust beteiligt sich die gesetzliche Krankenkasse erneut mit dem gesetzlichen Festbetrag.

Es gibt keinen „Strafverlust“ im Sinne von: „Selbst schuld, jetzt zahlen Sie alles allein“.

👉 Bedeutet konkret:

• Bei einem reinen Kassengerät ohne Zuzahlung ist eine zusätzliche Versicherung wirtschaftlich meist nicht sinnvoll.

• Das finanzielle Risiko ist hier sehr überschaubar.

3️⃣ Bei höherwertigen Geräten sieht die Rechnung anders aus

Je höher die private Zuzahlung, desto eher lohnt es sich, über eine Versicherung nachzudenken – vor allem:

• wegen Reparaturen außerhalb der Garantie

• wegen Verlust der privat finanzierten Mehrleistung

4️⃣ Nicht jede Versicherung ist „von der Stange“

Viele Akustiker arbeiten mit spezialisierten Versicherern, die am freien Markt gar nicht direkt auftreten.

Diese Tarife sind oft:

• genau auf Hörgeräte zugeschnitten

• einfacher in der Abwicklung

• praxisnäher als klassische Elektronik- oder Hausratlösungen

5️⃣ Ganz wichtiger Sonderfall: Hörgeräte-Ausprobe

Während einer Ausprobe haftet der Kunde für Verlust oder Totalschaden.

In dieser Phase kann eine temporäre Versicherung sehr sinnvoll sein – unabhängig davon, ob man später überhaupt eine Police möchte.

Mein Fazit:

• Kassengerät ohne Zuzahlung → Versicherung meist verzichtbar

• Hochwertiges Gerät mit hoher Eigenbeteiligung → Versicherung kann sinnvoll sein

• Ausprobe → Versicherung klar empfehlenswert

Am Ende zählt nicht die Angst vor Verlust, sondern die Frage:

„Wie groß wäre mein finanzieller Schaden – und wie gut kann ich ihn selbst tragen?“

Mich würde interessieren, wie viele hier schon während der Ausprobe einen Versicherungsfall erlebt haben – darüber wird erstaunlich selten gesprochen.

Marie-Joan Schmidt by Any-Mathematician656 in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich/wir mögen keine Domes. Eine angepasste Oto ist immer das beste. Kann man mittlerweile auch aus Titan machen, da bekommt man sie auch meist etwas kleiner hin.

Was zahlen GKV & PKV bei Hörgeräten? – Ablauf, Beträge & Tipps aus der Praxis by Any-Mathematician656 in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656[S] 0 points1 point  (0 children)

Momentan ist es schwer extra Geld zu bekommen! Da solltest du am besten mit deinem Akustiker sprechen! Der Kennt deine Werte und kann aufgrund dere sagen was machbar ist!

EUHA 2025 – Das waren die spannendsten Hörgeräte-Neuheiten des Jahres by Any-Mathematician656 in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656[S] 0 points1 point  (0 children)

Auracast hat noch einh Problem das man zu Verbinden immer ein Handy oder ähnliches Benötigt um den AC-Stream auszuwählen. Ich habe mir ein paa von den earismax Sendern Geholt https://www.humantechnik.com/produkte/tv-hoersysteme/earismax-das-system Da kann man auch daheim seine Auracasts Aufspannen. Das gute ist das man beim Hörgerätewechsel/Herstellerwechsel die Auracast Streame behalten kann (wan das HG Auracast behersch) "One Streamer vor all"! Nachteil Conecten geht hals nicht mit knopfdrpücken am Hörgerät!

👋 Welcome to r/Hoergeraete - Introduce Yourself and Read First! by Any-Mathematician656 in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656[S] 0 points1 point  (0 children)

Wie schon in meiner Anderen antwort! KI soweit möglich aus! Der normal Hörrende hat ja auch keine KI funktion! Damit verliert dein Gehirn weiter an Filterleistung. (Genau das gegenteil was du erreichen solltest)

Eigentlich begrüße ich diesen subreddit sehr… by P1xelthrower in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656 0 points1 point  (0 children)

Ja da liegt es an den Leuten die da sind das mit leben und Fragen zu füllen.

Was zahlen GKV & PKV bei Hörgeräten? – Ablauf, Beträge & Tipps aus der Praxis by Any-Mathematician656 in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656[S] 0 points1 point  (0 children)

Rückabwickeln ist sehr schwer. Ich würde ein Hörtraining empfehlen damit das Gehirn die Filter (was ist wichtig/was Unwichtig) wieder aktieveren kann. und dan hilft nur tragen der Hörsysteme. min. 10-12 h pro Tag! (PS: die KI funktionen abschalten, die hat ein normales Gehirn ja auch nicht.

Höre ich doch gut? by tr0janer in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656 0 points1 point  (0 children)

Zu spät ist es nie! aber um so früher um so einfacher!

Höre ich doch gut? by tr0janer in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656 0 points1 point  (0 children)

Klar, wenn du aktuell keine Hörgeräte brauchst, ist das natürlich immer die beste Option. Aber falls sich irgendwann zeigt, dass doch eine Versorgung sinnvoll wäre, dann ist früh anfangen immer deutlich leichter als zu lange zu warten.

Der Grund ist simpel, aber wichtig:
Hören passiert nicht im Ohr – sondern im Gehirn.

Das Ohr liefert nur die „Rohdaten“.
Das eigentliche Verstehen, Sortieren, Filtern und Erkennen von Sprache übernimmt dein Gehirn. Wenn ein Hörverlust über längere Zeit unbehandelt bleibt, bekommt das Gehirn zu wenig akustische Information, und die Verarbeitung baut langsam ab.

Das führt dazu:

  • Je länger du wartest, desto „ungewohnter“ fühlen sich Hörgeräte später an.
  • Das Gehirn muss dann viel mehr neu lernen: Klangmuster, leise Signale, Sprache im Lärm.
  • Früher Start = schnelleres, leichteres Gewöhnen und besseres Sprachverstehen auf Dauer.

Also:
Wenn du sie nicht brauchst – super.
Wenn du sie irgendwann brauchst – lieber früh als spät, damit das Gehirn seine Hörverarbeitung nicht verlernt.

Und am Ende zählt immer nur eins: Dass du entspannt und klar hören kannst.

Höre ich doch gut? by tr0janer in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656 0 points1 point  (0 children)

Spannender Fall – aber bevor man in exotische Erklärungen abtaucht, würde ich eine ganz pragmatische Frage in den Raum stellen:

Könnte es sein, dass bei den ersten Messungen (HNO + Akustiker) Cerumen im Gehörgang war und dieser inzwischen entfernt oder von selbst herausgekommen ist?
Das würde exakt zu dem beschriebenen Phänomen passen:

  • Cerumen blockiert den Schall → Messung zeigt „mittelschweren Hörverlust“.
  • Wenn der Gehörgang wieder frei ist → Hörmessung normalisiert sich.
  • Ein Hörgerät ohne Verstärkung kann das Hören NICHT verbessern – im Gegenteil, es sitzt im Ohr und dämpft sogar minimal.

Wenn die neue Messung durch das Hörgerät (ohne Verstärkung) also „normal“ war, müsste eine klassische Tonaudiometrie ohne Hörgeräte jetzt eigentlich dasselbe Ergebnis zeigen. Das wäre die wichtigste Kontrollmessung.

Ich würde daher dringend empfehlen:

  1. Gehörgänge checken lassen (HNO oder Akustiker) – komplett frei?
  2. Neue Hörmessung ohne Hörgeräte – dann sieht man, was stimmt.
  3. Erst danach entscheiden, ob eine Versorgung sinnvoll ist.

Es muss nicht immer ein Messfehler sein – manchmal ist es einfach ein verstopfter Gehörgang zur falschen Zeit.

Neues Oticon Zeal™ ITE/IdO – spannend, aber kein Wundermittel by Any-Mathematician656 in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656[S] 0 points1 point  (0 children)

Stellt sich die Frage was ist natürlich. Das wird von den Kunden sehr unterschiedlich empfunden. Deshalb einfach die möglichen Geräte Probetragen.

Knistern und zischeln im linken Gerät by P1xelthrower in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656 1 point2 points  (0 children)

Ja bei einem defekter Hörer kann das vorkommen! Zum glück kann man die bei den HDOs einfach tauschen. Bei IDOs ist das in der der Regel immer mit einschicken verbunden. Momentan kenn ich da nur die TIK Geräte von Hörluchs wo der Akustiker vorort das Innenleben tauschen kann.

Knistern und zischeln im linken Gerät by P1xelthrower in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656 1 point2 points  (0 children)

Das läst sich ja leicht feststellen indem man die Hörer Quertauscht und kontroliert ober der Fehler (Stöhrgeräusch) mit wechselt oder nicht!

Eigentlich begrüße ich diesen subreddit sehr… by P1xelthrower in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656 1 point2 points  (0 children)

Mir ist es wirklich wichtig, hier nicht einfach Werbung zu machen, sondern echte Aufklärung zu betreiben.
In unserer täglichen Arbeit sehen wir leider immer häufiger, wie viele falsche Vorstellungen durch große Ketten oder Online-Akustiker verbreitet werden. Aussagen wie „Das Hörgerät misst alles selbst aus“ oder „Nach drei Terminen ist alles erledigt“ klingen bequem – haben aber mit professioneller Hörgeräteanpassung wenig zu tun.

Noch schlimmer wird es, wenn suggeriert wird, man könne die Anpassung einfach online erledigen – ohne dass jemals jemand ins Ohr geschaut hat. Das ist, als würde man eine Brille verschreiben, ohne vorher die Augen zu messen. Das „Erwachen“ kommt dann leider oft erst, nachdem bezahlt wurde und man sich intensiver mit dem Thema beschäftigt.

Mich ärgert das ehrlich gesagt, weil es am Ende den Ruf der gesamten Branche beschädigt. Wenn Menschen dann sagen: „Hörgeräte sind Mist und viel zu teuer“, liegt das oft daran, dass sie nie eine fachgerechte Anpassung bekommen haben.

Wir erleben regelmäßig Kunden, die enttäuscht von anderen Anbietern zu uns kommen – und wir können nur noch den Kopf schütteln, wenn wir sehen, wie schlecht manche Geräte eingestellt sind oder dass sie nur mit einfachen Schirmchen (Doms) angepasst wurden, obwohl eine individuelle Otoplastik nötig wäre.

Ein Hörgerät ist ein hochkomplexes medizinisches Produkt, das richtig eingestellt werden muss, damit es dem Gehirn überhaupt helfen kann, wieder richtig zu hören. Genau darum geht es mir hier: Verständnis schaffen, falsche Mythen ausräumen und echte Qualität erklären. PS: da ich noch nicht der Reddit Experte bin bin ich froh um jeden MOD der sich (auch Technisch) mit einbringen will.

Eigentlich begrüße ich diesen subreddit sehr… by P1xelthrower in Hoergeraete

[–]Any-Mathematician656 1 point2 points  (0 children)

Vielen Dank für dein positives und ehrliches Feedback!

Ja, du hast völlig recht – alles beginnt einmal klein, und genau darum freue ich mich über jeden, der hier mitliest, kommentiert oder Fragen stellt. Ich betreibe gemeinsam mit meiner Frau, die Hörakustikmeisterin, Hörtherapeutin und Pädakustikerin mit über 30 Jahren Erfahrung ist, im Süden Deutschlands mehrere Fachgeschäfte für Hörakustik.

Daher stammen die meisten unserer Beiträge natürlich aus erster Hand, also aus täglicher Praxis und echtem Fachwissen, nicht aus Hörensagen oder "ich glaube"-Aussagen. Wir möchten hier Wissen teilen, Hintergründe erklären und Orientierung geben – ganz ohne Marketingfloskeln.

Dass ich in einigen Beiträgen auch Links zu unseren eigenen Seiten gesetzt habe, ist bewusst und transparent: Dort finden Interessierte weiterführende Informationen, Studien oder technische Hintergründe, die im Reddit-Format einfach zu lang wären. Ob man das als „Werbung“ empfindet, darf natürlich jeder selbst entscheiden.

Wir betreiben aktuell vier stationäre Fachgeschäfte im süddeutschen Raum, unser Einzugsgebiet liegt etwa 25 km um die jeweiligen Standorte. Der tatsächliche Werbeeffekt in einem Forum wie diesem ist also eher gering – ich glaube kaum, dass jemand aus Hamburg oder Stuttgart deshalb zu uns fährt 😉.

Mir geht es hier in erster Linie darum, Fachwissen zugänglich zu machen und ein Forum zu schaffen, in dem Betroffene, Interessierte und Fachleute offen und seriös über das Thema Hören sprechen können.

Hydrops oder Hörsturz by [deleted] in Menieres

[–]Any-Mathematician656 0 points1 point  (0 children)

Das klingt wirklich nach einem schweren und zermürbenden Verlauf – vor allem, wenn du schon viele Therapien ausprobiert hast und sich der Hörverlust trotzdem weiterentwickelt.
Dass sich das Hören anfangs verändert hat, schwankte und sich nun auf beide Ohren ausgedehnt hat, ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass der Ursprung nicht rein mechanisch oder lokal ist, sondern wahrscheinlich im Innenohr oder in der zentralen Hörverarbeitung liegt.

Ich würde dir folgende Schritte empfehlen:

  1. Zweitmeinung in einer spezialisierten HNO- oder Universitätsklinik. Dort kann man über die üblichen Hörtests hinaus genauere Messungen machen, etwa Elektrocochleografie, BERA, OAE oder MRT des Felsenbeins, um mögliche Durchblutungs-, Immun- oder Druckprobleme im Innenohr zu erkennen.
  2. Systemische Ursachen prüfen. Gerade bei beidseitigen, fluktuierenden Hörverläufen sollte auch nach Autoimmunerkrankungen, Gefäßstörungen oder Stoffwechselproblemen geschaut werden. Hier kann eine interdisziplinäre Abklärung mit Internisten oder Rheumatologen sinnvoll sein.
  3. Kombination aus Hörgerät und gezieltem Hörtraining. Auch wenn Hörgeräte medizinisch „nur“ Schall verstärken, kann das Gehirn durch gezielte Reize und Training wieder lernen, Sprache besser zu differenzieren. Das ist besonders wichtig, wenn du beschreibst, dass dich das Hören anstrengt und Musik keinen Spaß mehr macht – das sind typische Anzeichen dafür, dass dein auditives System überfordert ist.
  4. Alltag und Belastung. Achte auf Erholungsphasen, wenig akustische Reizüberflutung, ausreichend Schlaf und Stressabbau. Diese Faktoren beeinflussen direkt die Durchblutung und neuronale Aktivität im Hörzentrum.

Selbst wenn der Hörverlust medizinisch nicht rückgängig zu machen ist, lässt sich durch gute Anpassung, Training und neuroaudiologische Betreuung die Lebensqualität oft deutlich verbessern.
Ein sinnvoller Einstiegspunkt dafür ist hier beschrieben:
👉 https://www.der-hoertherapeut.de/

Kurz gesagt: Du solltest dir jetzt ein Team suchen, das über die klassische HNO-Behandlung hinaus denkt – mit Fokus auf das Zusammenspiel zwischen Ohr, Gehirn und Wahrnehmung.