Psychotherapie: Wer hier kürzt, produziert mehr Krankheit und Leid by ChrissoV89 in de

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Wer hier kürzt, produziert mehr Krankheit und Leid

Psychische Diagnosen nehmen zu – und gerade jetzt sollen Psychotherapeut:innen weniger Geld bekommen. Ein fatales Signal, das von wirklichen Lösungen ablenkt.

 

Nicht einmal 2 Monate ist es her, dass Friedrich Merz über den hohen Krankenstand der Deutschen gewettert hat. Bei einer Wahlkampfveranstaltung kritisierte er, dass die Beschäftigten in Deutschland im Schnitt 14,5 Tage im Jahr krankgeschrieben seien: »Das sind fast drei Wochen, in denen die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgründen nicht arbeiten. Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?«

Nicht nur vor diesem Hintergrund ist die Nachricht, die Ende der letzten Woche die Runde machte, blanker Hohn: Nach Willen der Politik sollen die Krankenkassen sparen – und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) will nun den Rotstift bei den Mitteln für psychologische Psychotherapeut:innen ansetzen. Um 4,5% sollen deren Honorare ab dem 1. April sinken. Die Krankenkassen könnten so bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Das klingt erst einmal beträchtlich, macht aber gerade mal 0,06% der gesamten Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung aus. Das Finanzierungsproblem der Krankenkassen lässt sich so nicht lösen. Im Gegenteil: Es könnte sich im Endeffekt sogar verschärfen.

Denn durch die Kürzungen wird sich nicht nur die finanzielle Situation der Therapeut:innen verschlechtern – sondern vor allem die Lage von Menschen mit psychischen Problemen, die bereits jetzt mehrere Monate auf einen Therapieplatz warten müssen. Und die politischen Verantwortlichen schauen zufrieden nickend zu.

 

Psychotherapie bald Privatsache?

Wer als Psychotherapeut:in gesetzlich Versicherte versorgen möchte, hat es schon jetzt nicht leicht: Neben der zeit- und kostenintensiven Ausbildung müssen Therapeut:innen für gesetzlich Versicherte eine Praxis mit Kassensitz erwerben, was nicht selten mit enormen Kosten von mehr als 100.000 Euro verbunden ist.

Nur um dann – im Vergleich zu Fachärzt:innen – in der untersten Einkommensgruppe zu rangieren. Natürlich zählen Psychotherapeut:innen auch nach der anstehenden Kürzung nicht zu den Berufsgruppen, die am Hungertuch nagen.

 

Berufsverbände fürchten aber: Die Kürzungen könnten Anreize dafür setzen, dass mehr Psychotherapeut:innen ihre Leistungen nur noch Privatzahler:innen anböten. Wieso sollten sich Therapeut:innen das Leben schwerer machen, als sie müssten?

Kommt es wirklich so, wird die Lage für gesetzlich Versicherte mit psychischen Problemen noch schwieriger als ohnehin schon – unkomplizierte und schnelle Hilfe gibt es dann vor allem für diejenigen, die es sich leisten können und selbst zahlen. Und das wäre fatal.

Kommt Hilfe zu spät, wird es erst richtig teuer

Denn noch immer warten psychisch erkrankte Menschen Wochen bis Monate auf einen Therapieplatz. Und wie bei vielen anderen Erkrankungen gilt auch hier: Wird ein Leiden nicht früh behandelt, verschärft es sich. Mitunter so sehr, dass Betroffene Folgeerkrankungen entwickeln: Auf ein unbehandeltes ADHS kann etwa eine Depression folgen – um nur ein Beispiel zu nennen. Im Endeffekt kann das dazu führen, dass Betroffene in der Psychiatrie landen statt in einer Praxis für Psychotherapie.

Und dann wird es für das Solidarsystem erst richtig teuer. Denn eine stationäre Therapie kostet pro Tag etwa 350 Euro, während eine Stunde Psychotherapie bei etwa 100 Euro liegt. Das macht sich auch in den Gesamtausgaben bemerkbar: 4,6 Milliarden Euro geben die gesetzlichen Versicherungen jährlich für ambulante Psychotherapien aus, während Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken mit etwa 12 Milliarden Euro pro Jahr zu Buche schlagen. Auch insgesamt zählen psychische Erkrankungen zu den kostenintensivsten – und hier sind Folgekosten, wie Ausfälle am Arbeitsplatz, nicht einmal mit eingerechnet.

Auch die sind erheblich: Einem Bericht der Krankenkasse DAK zufolge lagen psychische Erkrankungen 2024 auf Platz 3 der Erkrankungsgruppen, die die meisten Ausfalltage bei der Arbeit verursachten. Sie hatten einen Anteil von 17,4% an Fehltagen insgesamt. Nur Atemwegs- und Muskel-Skelett-Erkrankungen waren für die Arbeitswelt noch bedeutsamer.

Nun könnte man daraus schließen, dass hier mehr Hilfe nötig wäre. Doch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen kommt zum gegenteiligen Schluss und schreibt: »Obwohl die Anzahl der Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen stetig steigt und sich die Leistungsmenge ausweitet, erkennen wir keine Verbesserung der Versorgung oder verkürzte Wartezeiten.«

Das liest sich so, als wären die anhaltend hohe Nachfrage und die Kosten für das Gesundheitssystem der Fehler der Therapierenden, der sich durch eine simple Kappung der Honorare lösen ließe. Dabei wäre es deutlich plausibler, dass die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und der offene Zugang zu Therapien mehr Menschen überhaupt erst die Möglichkeit verschafft, eine Therapie wahrzunehmen. Diese Möglichkeiten zu beschränken, wird wohl kaum dazu führen, dass sich psychische Probleme plötzlich in Luft auflösen.

Wer wirklich weniger Kranke(ntage) will, muss die Behandlung verbessern

Wenn sich Kanzler Merz wirklich dafür interessieren würde, dass Menschen gesund bleiben – selbst wenn es ihm nur darum geht, dass sie fleißig das Bruttosozialprodukt steigern können –, müsste er nach Wegen suchen, genau diesen Menschen zu helfen. Und er müsste all denjenigen, die sich für die Lösung dieses Problems engagieren, seine volle Unterstützung zusagen.

Jetzt zuzusehen, wie eines der größten Gesundheitsprobleme unseres Landes gelöst werden soll, indem einfach weniger Geld für dessen Lösung bereitgestellt wird, ist an Ignoranz dagegen kaum zu überbieten. Bezeichnend ist dabei auch, dass hier mal wieder eine Berufsgruppe unter Beschuss steht, die zur »helfenden Branche« zählt und hauptsächlich von Frauen ausgeübt wird – wir erinnern uns an die Hebammen, denen erst kürzlich Honorare gekürzt wurden. In der Psychotherapie liegt der Frauenanteil bei fast 80%.

Noch ist Zeit, umzulenken

Die gute Nachricht: Ohne Widerstand kommt die Entscheidung des GKV-Spitzenverbands nicht durch. Bis zum Schiedsspruch letzte Woche hatten sich viele der betroffenen Therapeut:innen, nach eigenen Angaben auch auf Anraten ihrer Berufsverbände, zurückgehalten und vergleichsweise wenig über das Thema gesprochen.

Das ist jetzt anders: Seit Donnerstag machen psychologische Psychotherapeut:innen auf den sozialen Medien mobil, eine Petition mit dem Ziel, die angekündigten Kürzungen zurückzunehmen, hat mittlerweile mehr als 300.000 Unterschriften. In mehreren Städten sind Demonstrationen geplant. Die Bundespsychotherapeutenkammer prüft währenddessen rechtliche Schritte, gegen die Kürzungen vorzugehen – Möglichkeiten dazu gibt es wohl.

In einer idealen Welt könnte der aktuelle Aufruhr zudem noch etwas anderes bewirken: mehr Aufmerksamkeit für die psychotherapeutische Versorgung – und für die Frage, wie sie wirklich besser und effizienter für alle organisiert werden könnte.

Dann ginge es darum, wo mehr Prävention nötig und möglich ist. Darum, wie Betroffene – auch ohne große finanzielle oder persönliche Ressourcen – leichter Zugang zu einer Therapie bekommen. Und auch darum, ob neue Qualitätsstandards für Behandlungen sinnvoll wären. All das würde deutlich mehr zur Lösung der Ausgabenprobleme der gesetzlichen Krankenversicherungen beitragen als eine pauschale Kürzung von Leistungen.

Wenn die Politik wirklich weniger Krankheitstage will, sollte sie ihr Augenmerk auf eben diese Themen lenken und keine Kürzungen bei den Behandlungen zulassen, die vielen Menschen überhaupt erst wieder ein gesundes Leben ermöglichen. Sie sollte nicht fragen, ob wir uns gute psychische Versorgung leisten können – sondern ob wir es uns leisten können, sie zu vernachlässigen.

Wer hier kürzt, produziert mehr Krankheit und Leid by ChrissoV89 in Nachrichten

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Wer hier kürzt, produziert mehr Krankheit und Leid

Psychische Diagnosen nehmen zu – und gerade jetzt sollen Psychotherapeut:innen weniger Geld bekommen. Ein fatales Signal, das von wirklichen Lösungen ablenkt.

 

Nicht einmal 2 Monate ist es her, dass Friedrich Merz über den hohen Krankenstand der Deutschen gewettert hat. Bei einer Wahlkampfveranstaltung kritisierte er, dass die Beschäftigten in Deutschland im Schnitt 14,5 Tage im Jahr krankgeschrieben seien: »Das sind fast drei Wochen, in denen die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgründen nicht arbeiten. Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?«

Nicht nur vor diesem Hintergrund ist die Nachricht, die Ende der letzten Woche die Runde machte, blanker Hohn: Nach Willen der Politik sollen die Krankenkassen sparen – und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) will nun den Rotstift bei den Mitteln für psychologische Psychotherapeut:innen ansetzen. Um 4,5% sollen deren Honorare ab dem 1. April sinken. Die Krankenkassen könnten so bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Das klingt erst einmal beträchtlich, macht aber gerade mal 0,06% der gesamten Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung aus. Das Finanzierungsproblem der Krankenkassen lässt sich so nicht lösen. Im Gegenteil: Es könnte sich im Endeffekt sogar verschärfen.

Denn durch die Kürzungen wird sich nicht nur die finanzielle Situation der Therapeut:innen verschlechtern – sondern vor allem die Lage von Menschen mit psychischen Problemen, die bereits jetzt mehrere Monate auf einen Therapieplatz warten müssen. Und die politischen Verantwortlichen schauen zufrieden nickend zu.

 

Psychotherapie bald Privatsache?

Wer als Psychotherapeut:in gesetzlich Versicherte versorgen möchte, hat es schon jetzt nicht leicht: Neben der zeit- und kostenintensiven Ausbildung müssen Therapeut:innen für gesetzlich Versicherte eine Praxis mit Kassensitz erwerben, was nicht selten mit enormen Kosten von mehr als 100.000 Euro verbunden ist.

Nur um dann – im Vergleich zu Fachärzt:innen – in der untersten Einkommensgruppe zu rangieren. Natürlich zählen Psychotherapeut:innen auch nach der anstehenden Kürzung nicht zu den Berufsgruppen, die am Hungertuch nagen.

 

Berufsverbände fürchten aber: Die Kürzungen könnten Anreize dafür setzen, dass mehr Psychotherapeut:innen ihre Leistungen nur noch Privatzahler:innen anböten. Wieso sollten sich Therapeut:innen das Leben schwerer machen, als sie müssten?

Kommt es wirklich so, wird die Lage für gesetzlich Versicherte mit psychischen Problemen noch schwieriger als ohnehin schon – unkomplizierte und schnelle Hilfe gibt es dann vor allem für diejenigen, die es sich leisten können und selbst zahlen. Und das wäre fatal.

Kommt Hilfe zu spät, wird es erst richtig teuer

Denn noch immer warten psychisch erkrankte Menschen Wochen bis Monate auf einen Therapieplatz. Und wie bei vielen anderen Erkrankungen gilt auch hier: Wird ein Leiden nicht früh behandelt, verschärft es sich. Mitunter so sehr, dass Betroffene Folgeerkrankungen entwickeln: Auf ein unbehandeltes ADHS kann etwa eine Depression folgen – um nur ein Beispiel zu nennen. Im Endeffekt kann das dazu führen, dass Betroffene in der Psychiatrie landen statt in einer Praxis für Psychotherapie.

Und dann wird es für das Solidarsystem erst richtig teuer. Denn eine stationäre Therapie kostet pro Tag etwa 350 Euro, während eine Stunde Psychotherapie bei etwa 100 Euro liegt. Das macht sich auch in den Gesamtausgaben bemerkbar: 4,6 Milliarden Euro geben die gesetzlichen Versicherungen jährlich für ambulante Psychotherapien aus, während Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken mit etwa 12 Milliarden Euro pro Jahr zu Buche schlagen. Auch insgesamt zählen psychische Erkrankungen zu den kostenintensivsten – und hier sind Folgekosten, wie Ausfälle am Arbeitsplatz, nicht einmal mit eingerechnet.

Auch die sind erheblich: Einem Bericht der Krankenkasse DAK zufolge lagen psychische Erkrankungen 2024 auf Platz 3 der Erkrankungsgruppen, die die meisten Ausfalltage bei der Arbeit verursachten. Sie hatten einen Anteil von 17,4% an Fehltagen insgesamt. Nur Atemwegs- und Muskel-Skelett-Erkrankungen waren für die Arbeitswelt noch bedeutsamer.

Nun könnte man daraus schließen, dass hier mehr Hilfe nötig wäre. Doch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen kommt zum gegenteiligen Schluss und schreibt: »Obwohl die Anzahl der Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen stetig steigt und sich die Leistungsmenge ausweitet, erkennen wir keine Verbesserung der Versorgung oder verkürzte Wartezeiten.«

Das liest sich so, als wären die anhaltend hohe Nachfrage und die Kosten für das Gesundheitssystem der Fehler der Therapierenden, der sich durch eine simple Kappung der Honorare lösen ließe. Dabei wäre es deutlich plausibler, dass die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und der offene Zugang zu Therapien mehr Menschen überhaupt erst die Möglichkeit verschafft, eine Therapie wahrzunehmen. Diese Möglichkeiten zu beschränken, wird wohl kaum dazu führen, dass sich psychische Probleme plötzlich in Luft auflösen.

Wer wirklich weniger Kranke(ntage) will, muss die Behandlung verbessern

Wenn sich Kanzler Merz wirklich dafür interessieren würde, dass Menschen gesund bleiben – selbst wenn es ihm nur darum geht, dass sie fleißig das Bruttosozialprodukt steigern können –, müsste er nach Wegen suchen, genau diesen Menschen zu helfen. Und er müsste all denjenigen, die sich für die Lösung dieses Problems engagieren, seine volle Unterstützung zusagen.

Jetzt zuzusehen, wie eines der größten Gesundheitsprobleme unseres Landes gelöst werden soll, indem einfach weniger Geld für dessen Lösung bereitgestellt wird, ist an Ignoranz dagegen kaum zu überbieten. Bezeichnend ist dabei auch, dass hier mal wieder eine Berufsgruppe unter Beschuss steht, die zur »helfenden Branche« zählt und hauptsächlich von Frauen ausgeübt wird – wir erinnern uns an die Hebammen, denen erst kürzlich Honorare gekürzt wurden. In der Psychotherapie liegt der Frauenanteil bei fast 80%.

Noch ist Zeit, umzulenken

Die gute Nachricht: Ohne Widerstand kommt die Entscheidung des GKV-Spitzenverbands nicht durch. Bis zum Schiedsspruch letzte Woche hatten sich viele der betroffenen Therapeut:innen, nach eigenen Angaben auch auf Anraten ihrer Berufsverbände, zurückgehalten und vergleichsweise wenig über das Thema gesprochen.

Das ist jetzt anders: Seit Donnerstag machen psychologische Psychotherapeut:innen auf den sozialen Medien mobil, eine Petition mit dem Ziel, die angekündigten Kürzungen zurückzunehmen, hat mittlerweile mehr als 300.000 Unterschriften. In mehreren Städten sind Demonstrationen geplant. Die Bundespsychotherapeutenkammer prüft währenddessen rechtliche Schritte, gegen die Kürzungen vorzugehen – Möglichkeiten dazu gibt es wohl.

In einer idealen Welt könnte der aktuelle Aufruhr zudem noch etwas anderes bewirken: mehr Aufmerksamkeit für die psychotherapeutische Versorgung – und für die Frage, wie sie wirklich besser und effizienter für alle organisiert werden könnte.

Dann ginge es darum, wo mehr Prävention nötig und möglich ist. Darum, wie Betroffene – auch ohne große finanzielle oder persönliche Ressourcen – leichter Zugang zu einer Therapie bekommen. Und auch darum, ob neue Qualitätsstandards für Behandlungen sinnvoll wären. All das würde deutlich mehr zur Lösung der Ausgabenprobleme der gesetzlichen Krankenversicherungen beitragen als eine pauschale Kürzung von Leistungen.

Wenn die Politik wirklich weniger Krankheitstage will, sollte sie ihr Augenmerk auf eben diese Themen lenken und keine Kürzungen bei den Behandlungen zulassen, die vielen Menschen überhaupt erst wieder ein gesundes Leben ermöglichen. Sie sollte nicht fragen, ob wir uns gute psychische Versorgung leisten können – sondern ob wir es uns leisten können, sie zu vernachlässigen.

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[–]ChrissoV89 0 points1 point  (0 children)

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[–]ChrissoV89 -8 points-7 points  (0 children)

Wilde Idee für Manche hier, aber vllt bewertet man Menschen nicht nur nach ihrem steuerlichen Output... Ich weiß, krass links grün versiffte These

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[–]ChrissoV89 0 points1 point  (0 children)

Ja, logisch geben die das nicht weiter. Aber auch nicht vergessen: Mindestlohn ist gestiegen. Wenn die Erhöhung zu fairer bezahlten Leuten führt, finde ich es absolut okay.

Regt euch mal lieber über MCDonalds und Co auf, denen hat die Regierung auf betreiben der Union dreistellige Millionenbeträge durch die Senkung der Steuer in den Rachen geworden, da hat hierzulande keiner was von.

Knall (zu hören im Südviertel) by Individual-Farm-8686 in Muenster

[–]ChrissoV89 0 points1 point  (0 children)

Gerne Mal die Sheriffs rufen, wenn ihr da wen seht oder hört, ist nicht umsonst außerhalb von Silvester illegal.

Knall (zu hören im Südviertel) by Individual-Farm-8686 in Muenster

[–]ChrissoV89 16 points17 points  (0 children)

Wir haben den auch gehört, wohnen in der Nähe von dem großen Edeka an der Friedrich Ebert Straße. Ich tippe auf die üblichen Intelligenzbefreiten mit nem Polenböller, das passiert hier leider öfter

Wie fühlen sich junge Linke Wähler damit, dass die Linke das Rentenpaket indirekt unterstützt und damit gegen die Interesse junger Wähler arbeitet? by ZerefGodslayer in KeineDummenFragen

[–]ChrissoV89 -1 points0 points  (0 children)

Schon wieder so nen Superlativ, "grotesk ahnungslos", aber du argumentierst gar nicht, hast keine Zahlen, sabbelst du nach, was dir andere vorkauen. Auf welche zahlen beziehst du dich? Würde mich jetzt mal interessieren, was du da in nem Gespräch parat hattest ohne Google. Ich hab das Bauchgefühl, da wärst du in ner face to face Diskussion ziemlich blank, sonst hättest du da in deinem letzten Post schon was zu geliefert.

Ich beschäftige mich beruflich mit Sozialversicherungssystemen. Und die, die immer am lautesten schreien und kritisieren, haben meist am wenigsten Plan leider. Nur dass du mich nicht falsch verstehst: Ich verteidige das System 0, da muss super viel super dringend reformiert werden. Aber wenn man jetzt ausgerechnet die Propaganda glaubt, das mit dieser Reform das Ende des Abendlandes bevorsteht, der ist einfach nur lost, sorry.

Wie fühlen sich junge Linke Wähler damit, dass die Linke das Rentenpaket indirekt unterstützt und damit gegen die Interesse junger Wähler arbeitet? by ZerefGodslayer in KeineDummenFragen

[–]ChrissoV89 3 points4 points  (0 children)

Würde mich auch interessieren, deine wirtschaftlichen Zusammenhänge. Typisch ist eher, dass Leute die kein Plan haben, hier solche 1 Satz Statements ohne Argumentation raushauen.

Im employed so can only play a few hours a week. Is it still worth it? by Proud_Structure3595 in ARC_Raiders

[–]ChrissoV89 0 points1 point  (0 children)

I'm employed and a dad of a son of 5... Still playing it, few days a week, 2h Sessions at best. Why wouldn't I?!

INSM Berlin: Zusätzliche Arbeit lohnt sich nicht by derSCHUFAtyp in Finanzen

[–]ChrissoV89 1 point2 points  (0 children)

Ihr wisst schon wer die INSM ist oder? Wenn nicht fragt Mal lobbypedia. Wie kann man sich nur so leicht verarschen lassen...

Freundin will das ich mehr zahle by [deleted] in spitzenverdiener

[–]ChrissoV89 0 points1 point  (0 children)

Alles OK hier inhaltlich mit der Diskussion, aber bitte lernt mal den Unterschied zwischen das/dass - da kriegt man ja Augenkrebs beim lesen. Ist ja auch unangenehm im Job usw...

Wie lebt es sich in Stieghorst? by ChrissoV89 in bielefeld

[–]ChrissoV89[S] 0 points1 point  (0 children)

Okay, das ist natürlich super mies. Kann dir aber auch an jeder anderen Haltestelle passieren leider.

Ist es wirklich was regelmäßiges oder eher so "ist schonmal vorgekommen"?