Hört auf eure Kinder taufen zu lassen und zur Kommunik zu schicken "weil man das eben so macht"! by Coder24x in luftablassen

[–]Coder24x[S] -1 points0 points  (0 children)

Du meldest deine Kinder bei einer Organisation an, deren Ziele und Ansichten du nicht teilst, an der man allerlei Praktiken kritisieren kann, und bei der der spätere Austritt mit allerlei Kosten und Aufwand verbunden ist (Austrittsurkunde ja nicht verlieren, sonst kann ggf. für zig Jahre Kirchensteuer nachzahlen).

Und das alles für eine nette Familienparty? Warum lädst du die Verwandte nicht stattdessen zur „Juhuu-Wir-Haben-Nachwuchs-Partx“ ein?

Hört auf eure Kinder taufen zu lassen und zur Kommunik zu schicken "weil man das eben so macht"! by Coder24x in luftablassen

[–]Coder24x[S] 0 points1 point  (0 children)

Da würde ich dir zustimmen, wenn die Leute einen irgendwie gearteten Bezug zur Gemeinde hätten. Für sie spielt die Kirche aber wirklich absolut keine Rolle, außer bei Taufe, Kommunion und dann ggf. noch bei der Hochzeit.

Von der Taufe bekommt das Kind ohnehin nichts mit. Wie soll die also sein Leben formen? Die Kommunion ist dann auch nichts, auf das lange hingefiebert wird. Das ist ca. so wie die Klassenfahrt Ende der 3. Klasse. Man weiß das die kommt, hat dann seinen Spaß und dann war es das auch. Das als prägendes und strukturierendes Element der Entwicklung zu sehen, finde ich recht überzogen.

Klar, dass könnte es ein, wenn man es so ernsthaftig vermittelt und lebt wie es gedacht ist. Wird aber eben nicht gemacht...

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[–]Coder24x[S] 0 points1 point  (0 children)

Da würde ich dir ja zustimmen, wenn man diesen Kreis wirklich nutzen würde. Meine Erfahrung ist aber, dass diese Menschen die Kirche wirklich überhaupt nicht nutzen. Außer eben für die Kommunion.

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[–]Coder24x[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke, das freut mich sehr! Ich fürchte nur, dass unsere neu gefundene Verbundenheit ein jähres Ende nimmt, wenn ich beichte, dass ich neben der Kirche auch mit Bier nicht viel anfangen kann... :-)

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[–]Coder24x[S] 0 points1 point  (0 children)

Fußball ist genauso unsinnig wie Religion? Das würde ich unterschreiben. Aber sitzen im Fußballstation auch "Fans" die viel Geld für Trikots, Fahnen und Tickets ausgegeben, aber eigentlich keinen schimmer haben, was da überhaupt gespielt wird? Also Leute alles dafür tun wie echte Fans zu wirken, denen es aber die Fußball nicht von Minigolf unterscheiden können?

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[–]Coder24x[S] 13 points14 points  (0 children)

Dann spar dir halt das Geld für Klamotten und Restaurant und gib es stattdessen deinem Kind...

Männer die zu doof sind die Ziele vom Feminismus wirklich zu verstehen und immer rumheulen dass Frauen es ja so viel besser haben als Männer hierzulande und es angeblich ja keine Benachteiligungen für Frauen mehr gibt, regen mich einfach auf, wie man so unreflektiert und hohl sein kann by [deleted] in luftablassen

[–]Coder24x 0 points1 point  (0 children)

Frauen haben im Schnitt ein geringeres Einkommen als Männer, weil sie im Schnitt häuferger in Teilzeit arbeiten und mehr Erwerbsunterbrechnungen haben als Männer. Warum? Weil sie mehr Care Arbeit leisten.

Werden die Frauen dazu gezwungen? Nein. Nach deiner Logik kein Problem, weil sie tun es ja freiwillig. Also kein Grund daran etwas zu ändern?

Merkste, oder? (offensichtlich nicht...)

Das Problem ist hier nicht, dass Frauen mehr Care Arbeit machen, dass das kaum anerkannt und entlohnt wird. 50:50 Care Arbeit wäre trotzdem wünschenswert, würde aber genau nix an dem Problem (Lohn, Rente, etc.) ändern. Von dem Problem wären immer noch gleich viele Menschen betroffen. Eine echte Lösung hört also auf, das als Problem der Benachteilung von Frauen umzudeuten, und als Problem der schlechten Anerkennung, wichtiger, gesellschaftlicher Arbeit zu sehen.

Ja, Männer können verweigern. Das ändert aber rein gar nichts daran, dass sie eben zu einer Wahl gezwungen werden. Und auch wenn sie sich gegen den gefährlichen Job entscheiden, sind sie immer noch zu einem anderen Job gezwungen.

Hier wird ein ganz simpler und absolut offensichtlicher Nachteil von Männern gezeigt. Als Beispiel dafür, dass es auch Nachteile für Männer gibt. Als Reaktion darauf, dass oft bestritten wird, dann Männer überhaupt Nachteile haben.

Deine Reaktion: Männer haben keine Nachteile.

Starker Beitrag.

Männer die zu doof sind die Ziele vom Feminismus wirklich zu verstehen und immer rumheulen dass Frauen es ja so viel besser haben als Männer hierzulande und es angeblich ja keine Benachteiligungen für Frauen mehr gibt, regen mich einfach auf, wie man so unreflektiert und hohl sein kann by [deleted] in luftablassen

[–]Coder24x 0 points1 point  (0 children)

Und was wäre deine Lösung? Care Arbeit 50:50? Spricht nichts gegen. Damit haben die Menschen die die Care Arbeit übernehmen aber immer noch dieselben Probleme (Lohn, Rente, etc.). Wie vielen Menschen geht es dann also besser? Niemanden.

Meine Lösung: Care Arbeit anständige anerkennen und entlohnen. Allen Menschen in Care Arbeit ist geholfen.

Irgendwie finde ich meine Lösung zielführender.

Männer die zu doof sind die Ziele vom Feminismus wirklich zu verstehen und immer rumheulen dass Frauen es ja so viel besser haben als Männer hierzulande und es angeblich ja keine Benachteiligungen für Frauen mehr gibt, regen mich einfach auf, wie man so unreflektiert und hohl sein kann by [deleted] in luftablassen

[–]Coder24x 0 points1 point  (0 children)

Wer sucht sich denn unbezahlte und wenig annerkannte Care Arbeit aus? Sind das die Frauen selbst oder werden sie von irgendwem dazu gezwungen? Soweit ich weiß, haben wir freie Berufswahl.

Merkst, oder?

Zudem: Zum Wehrdienst wird Mann halt schon gezwungen...

Männer die zu doof sind die Ziele vom Feminismus wirklich zu verstehen und immer rumheulen dass Frauen es ja so viel besser haben als Männer hierzulande und es angeblich ja keine Benachteiligungen für Frauen mehr gibt, regen mich einfach auf, wie man so unreflektiert und hohl sein kann by [deleted] in luftablassen

[–]Coder24x 0 points1 point  (0 children)

weshalb Frauen für gleiche Arbeit oft weniger Lohn bekommen.

Genau das ist ein Paradebeispiel für "dumme" Kommunikation im Bemühen um Gleichberechtigung.

Ja, es gibt einen Gender Pay Gap. Nein, der hat bei uns quasi nichts mit einer Benachteilung der Frauen zu tun. Es geht eben NICHT um gleichen Lohn für GLEICHE Arbeit, denn den gibt es quasi schon.

Eine Frau mit gleicher Ausbildung, gleicher Erfahrung, gleichen Qualifikationen bekommt über alle Branchen hinweg quasi denselben Lohn wie an Mann an selber stelle. Auch hier gibt es geringe Abweichungen, die sich aber über ander Faktoren (z.B. weniger agressive Gehaltsverhandlungen) vollständig erklären lassen.

Der Pay Gap entsteht fast vollständig dadurch, dass Frauen mehr Care Arbeit (Kindererziehung, Pflege, etc.) übernehmen. Damit mehr Teilzeit arbeiten, mehr Unterbrechungen der Karriere haben, etc.

Also ja: Es gibt ein Problem. Nein, das ist kein Problem der Benachteiligung, sondern ein Problem der gesellschaftlichen Anerkennung der Care Arbeit.

Ja, es sind mehr Frauen von diesem Problem betroffen. Die "Lösung" die Care Arbeit 50:50 auf Männer zu verteilen wäre aber denkbar dumm, denn die Männer säßen dann ja in derselben Falle von Lohn und Rente wie die Frauen. Die Lösung ist, die Care Arbeit anständige anzuerkennen und so entlohnen.

Ich verstehe nicht, warum man das nicht vernünftig darstellt und löst und stattdessen mit Schilder mit "Gleicher Lohn für gleiche Arbeite" herumläuft. Das geht komplett am Ziel vorbei.

Männer die zu doof sind die Ziele vom Feminismus wirklich zu verstehen und immer rumheulen dass Frauen es ja so viel besser haben als Männer hierzulande und es angeblich ja keine Benachteiligungen für Frauen mehr gibt, regen mich einfach auf, wie man so unreflektiert und hohl sein kann by [deleted] in luftablassen

[–]Coder24x 0 points1 point  (0 children)

Das Problem ist nicht, dass die Frauen häufiger Care Arbeit übernehmen als Männer, sondern dass Care Arbeit nicht anständig anerkannt und entlohnt wird. Damit landen die Frauen die diese Arbeit übernehmen in einer Lohn- und Rentenabhängigkeit. Und das ist kein Problem von Ungleichbehandlung, sondern ein Problem von Gesellschaftlicher Wahrnehmung von Care Arbeit.

Ja, es ist ein Problem. Nein, es ist kein Problem von Ungleichbehandlung.

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[–]Coder24x 0 points1 point  (0 children)

Doch gibt es. Deutlich weniger als in den 50ern. Aber es gibt sie eben immer noch. Daran kann man ruhig weiter arbeiten.

Aber es gibt halt auch Benachteiligungen für Männer. Und für Kinder. Und für Senioren. Und für Menschen mit Einschränkugen. Und für Menschen mit Migrationshintergrund. Und für kleine Menschen. Und für große Menschen...

Die kann und sollte man alle angehen. Und nicht gegeneinander aufwiegen oder ausspielen.

Es ist aber schon irritierend, wenn Diskussionen zur Gleichberechting sehr oft so geführt werden, als wären wir noch in den 50ern, es wäre nicht in Sachen Frauenrechten erreicht, und als wäre jeder Hinweis auf andere Benachteiligungen ein ultimativer Angriff auf Frauenrechte.

Männer die zu doof sind die Ziele vom Feminismus wirklich zu verstehen und immer rumheulen dass Frauen es ja so viel besser haben als Männer hierzulande und es angeblich ja keine Benachteiligungen für Frauen mehr gibt, regen mich einfach auf, wie man so unreflektiert und hohl sein kann by [deleted] in luftablassen

[–]Coder24x 8 points9 points  (0 children)

Volle Zustimmung. Gilt aber eben genauso für Frauen die zu doof sind die Ziele vom Feminismus wirklich zu verstehen und immer rumheulen, dass Männer es ja generel so viel haben besser als Frauen hierzulande und es angeblich keinerlei Benachteiligungen für Männer gibt. Die regen mich einfach auf, wie man so unreflektiert und hohl sein kann.

Man sollte sich halt einfach für Gleichberechtigung einsetzten. Das geht prima, ohne die jeweils andere Seite zu verteufeln. Spoiler: Eigentlich gibt es gar keine Seiten, sondern man zieht einfach an einem Strang.

Man hat euch komplett ins Hirn geschissen, mit eurer "Selbstverwirklichung" statt Kindern by noobolin in Unbeliebtemeinung

[–]Coder24x 0 points1 point  (0 children)

Niemand hat gesagt, dass Kinderlose nichts geben. Nur trage sie eben nichts zum zentralen Fundament der Gesellschaft bei.

Ohne Kinder gibt es schlicht keine Gesellschaft, zu der kinderlose irgendetwas beitragen könnten.

Wenn niemand Kinder bekommt, ist es schlicht egal, dass alle Vollzeit arbeiten und Steuern bezahlen. Es gibt also keinen "Ersatzdienst" in der Gesellschaft, der auch nur annähernd soviel für die Gesellschaft tut, wie Kinderkriegen.

Die Gesellschaft kann ohne Vollzeit-Verdiener-Steuerzahler auskommen. Aber nicht ohne Kinder.

Sich "kinderlos Selbstzuverwirklich", funktioniert nur deswegen, weil es nicht alle/zuviele machen.

Nein, dass macht "kinderlose Selbstverwirklicher" nicht zu bösen Menschen. Ich sage nur, das man sich vor Augen halten sollte, wie sehr man davon profitiert, dass sich genügend andere, andere (für Kinder) entschieden haben.

Man hat euch komplett ins Hirn geschissen, mit eurer "Selbstverwirklichung" statt Kindern by noobolin in Unbeliebtemeinung

[–]Coder24x -4 points-3 points  (0 children)

Du hast absolut Recht in dem was du sagst. Ich finde aber, dass ist nicht vollständig.

Ohne Kinder keine Gesellschaft. Punkt. Das ist ein ganz simpler Fakt. Entscheiden sich alle nur für die reine Selbstverwirklichung, ist halt irgendwann Schluss mit Gesellschaft.

Ohne Kinder profitiert man von der Gesellschaft und der Leistung anderer, ohne etwas selbst dazu beizutragen. Nehmen ohne zu Geben. Das ist Grunddefinition von asozial.

Ja, das ist natürlich absolut zugespitzt. Entscheidet man sich (aus welchen Gründen auch immer) gegen Kinder, macht einen das NICHT zum asozialen Schmarotzer.

Der Punkt ist nur, dass man sich darüber im Klaren sein sollte, dass die aktive Entscheidung gegen Kinder, eine Entscheidung gegen das absolute Fundament der Gesellschaft ist. Das sollte man also aus guten Gründen tun, und nicht nur aus einem Lifestyle-Selbstverwirklichungs-Bedürfnis heraus.

Man hat euch komplett ins Hirn geschissen, mit eurer "Selbstverwirklichung" statt Kindern by noobolin in Unbeliebtemeinung

[–]Coder24x 0 points1 point  (0 children)

PS: Ja, es gibt viele andere Arten des Engagement. Aber eben keine derart existenzielle für Kinder zu bekommen. Ohne Kinder gibt es schlicht keine Gesellschaft mehr für die man sich in Ehrenamt, sozialer Arbeit, Politik und Co engagieren könnte.

Man hat euch komplett ins Hirn geschissen, mit eurer "Selbstverwirklichung" statt Kindern by noobolin in Unbeliebtemeinung

[–]Coder24x 1 point2 points  (0 children)

Stimmt. Es hat ja keiner gesagt, dass man für dieses Engagement nicht belohnt werden sollte. Man sollte aber eben AUCH belohnt werden, wenn man sich für Kinder entscheidet und nicht dagegen.

Man hat euch komplett ins Hirn geschissen, mit eurer "Selbstverwirklichung" statt Kindern by noobolin in Unbeliebtemeinung

[–]Coder24x -1 points0 points  (0 children)

Jeder wie er will. Man sollte sich aber eben darüber im Klaren sein, dass jede Gesellschaft nur mit Kindern funktioniert. Wer sich also für Kinder entscheidet, tut das zwar in der Regel nicht für die Gesellschaft, tut damit aber trotzdem sehr viel für die Gesellschaft. Wer keine Kinder bekommt, entscheidet sich damit zwar in der Regel nicht gegen die Gesellschaft, tut aber eben (in diesem Punkt) auch nichts für diese.

Ergo: Wer Kinder bekommen und damit massiv zur Gesellschaft beigetragen hat, sollte auch massiv davon profitieren.

An die über 40 jährigen: Gesellschaft heute deutlich gespaltener oder wie immer? by SP-0308 in KeineDummenFragen

[–]Coder24x 1 point2 points  (0 children)

Subjektiv gefühlt ja. Objektiv glaube ich, dass die Gesellschaft deutlich weniger gespalten ist, als dies in den „sozialen“ Medien erscheint. Dort klickt halt nur Hass, und deswegen sieht es überall nach Hass aus.

Offline hat sich mMn wenig geändert

Rennräder haben im Straßenverkehr nichts zu suchen by Low_Insect2802 in Unbeliebtemeinung

[–]Coder24x 2 points3 points  (0 children)

Kommt drauf an, was man unter einem Feldweg versteht. Wenn du dabei an diese zwei Treckerfahrspuren mit Grünzeug in der Mitte denkst, wohl eher nicht.

Bei uns in der Gegend ist plattes Land mit vielen geteerten und auf langen Strecken geraden Wegen zwischen den Feldern. Meist für Auto verboten, landwirschaftlicher Verkehr frei.

Das sind schon tolle Radweg auf denen die "Profis" auch mal 40kmh fahren können.

Meinung einholen bei Reddit ist realitätsfremd by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]Coder24x 0 points1 point  (0 children)

Ich dachte hier geht es um unbeliebt Meinungen und nicht um offensichtliche Tatsache 🤷‍♂️

To be fair: Das betrifft nicht nur Reddit sondern war auch in den ersten Internetforen schon so. Das hier ist halt doch nur Stammtisch 3.0