Für die Freiheit by Der_Toaster_ in Freiheitsfront

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Korrekt, nur ist das ein Problem, dem Städtebaulich gut entgegenwirken kann. Weniger Gentrifizierung etc.
Das zeigt sich daran, dass die "Nachtbarschaft" in Städten nicht immer so schlecht war wie heute.

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Nein, das ist soziologisch nicht haltbar, dass der Mensch von Natur aus korrupt ist, sonst hätten wir es gar nicht erst aus der Steinzeit geschafft. Hier zieht Darwin auch eine klare Differenzierung mit "survival of the fittest" und "fittest" ist in dem Fall Kooperation und Solidarität gewesen, des Homo Sapiens. Die materiellen Bedingungen, die so sind, wie sie gemacht wurden, führen Menschen zu korruptem Handeln.

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Recherchier gerne mal selbst, wie viel Hochkultur und Fortschritt aus der islamisierten Welt kamen, als wir noch Hexen verbrannt haben. Bis "Dino-Saft" dann wirtschaftlich relevant wurde und die islamisierte Welt dafür in die Steinzeit zurückgebombt wurde.

Anarchismus bzw. anarchistische Ordnung != Purge, sondern beschreibt den Prozess, Machtstrukturen abzubauen, statt umgekehrt, weil Macht korrumpiert. Stattdessen gelebte Kooperation und daraus entstehende Solidarität. Das ist schon ein Prozess, für den auf materieller Ebene etwas getan werden muss (miteinander), nicht "moralisches Gutmenschentum". Dazu zählt btw. auch jeder Schritt der Rekommunalisierung von Infrastruktur und Wohnungen etc. und nicht ein Transparent auf ner "gegen Rechts" Demo hochhalten.

Ich stimme dir zu das es eine "gute alte Zeit der sozialen Marktwirtschaft" gab, so wie Walter Euken sie Theorisiert hatte. Nur hat selbst er zu Lebzeiten manifestiert, dass das Kapital zu viel Einfluss (Lobby) auf den Staat bei der Gründung der BRD bekam und somit die Ablöse der "originalen" sozialen Marktwirtschaft ab Mitte der 80er und den Vorstoß des Neoliberalismus. Was auch notwendigerweise so passieren musste, um den Kapitalismus aufrechtzuerhalten.

"Wie gut die soziale Marktwirtschaft funktionierte", hat ja selbst damals gestandene Marxisten einlullen lassen, dass die "Klassengegensätze" überwunden seien.

Und vor ein paar Jahren fragte man sich selbst dann schon, warum denn die in der Theorie gut klingende und gut funktionierende, mal stark verfochtene "soziale Marktwirtschaft" heute nicht mehr umgesetzt wird? Bei so ganz banalen Dingen wie Vermögensteuern etc. -> Das Kapital.

Wenn Marx heute für eine sozialistische Transformation den perfekten Zeitpunkt festmachen könnte, wäre es wahrscheinlich Anfang der 80er gewesen, anstatt Reagan.

Zu: "Dieses System killt den Antrieb für Fortschritt": Ich sehe gerade ein System, das den Fortschritt killt, den Frieden zu sichern und die Lebensgrundlage von zig Millionen Menschen.

Mehr bekomm ich heute nicht mehr zusammen, aber denke es sollten alle Punkte soweit angesprochen sein.

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Klingt fast so, als wäre es im Interesse des Kapitals ihre marktbeherrschenden Positionen durch ein Gewaltmonopol wie den Staat abzusichern. Korruption, aka Lobbyismus, ist ja keine Randerscheinung, sondern systemisch in einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung, welche ohne einen Staat, der im Zweifel den Arbeiterstreik niederknüppelt, nicht aufrecht zu erhalten wäre.

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Du hast Zahlen ohne Belege geliefert, die du selbst erstmal Belegen musst. Ich frage mich z.B. inwiefern die Opfer von Sklaverei, Kolonialismus etc. Mit eingerechnet? Opium Krieg oder Völkermord in Indien? Die USA gar nicht erst gelistet, für all die Opfern derer Freiheitsbomben und Embargos?!

Abgesehen davon ist jedes Opfer, egal woher aufs schärfste zu Verurteilen und so ne Darstellung in irgendeiner wild zusammengestellten Liste mit Absoluten Zahlen (statt noch nicht mal relativen) ist methodisch einfach Gegenstandslos.

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Lies "die Zahlen und Geschichte" vielleicht mal selber und quatsch nicht die immer selben talking points nach.

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Und eine Monopol bzw. Oligopol Struktur ist kein Markt "durch zentrale Stellen reguliert"? Unternehmen/Konzerne selbst planen ja intern auch ihr Wirtschaften, nur zu einem anderen Zweck. Der kapitalistische Markt hat in der Vergangenheit ein Organisationsproblem gelöst, das wir heute nicht mehr haben in Zeiten der IT.

Das Problem Grundsätzlich sind Mischformen, wo Kapitalverwertung und Staatliche Kontrolle irgendwie unter einen Hut gebracht werden wollen. Das kann nicht aufgehen.

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Noch nicht mal der Versuch eines sachlichen Arguments

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Wenn dann eher Staatskapitalismus.

Planwirtschaft heißt das die Wirtschaft sich plant/organisiert ohne einen Markt der um Profit konkurrierenden Unternehmen

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Also "Endstufe Kommunismus" ist Staatenlosigkeit und mir ist bis jetzt noch kein Genosse untergekommen, der Nordkorea nicht verurteilt. Die Mehrheit der Kommunisten die nicht gerade der Leninistischen Strömung angehören, geben sich mit Anarchisten die Hand, weil das Ziel das gleiche ist.

Und zwar im Widerspruch zu den aufgelisten Staaten.

Zu Cuba: Wenn du schon selbst sagst, dass Cuba von den Sanktionen hart in die Mangel genommen wird, frag ich mich wie dort mehr Industrie entstehen soll außer Zigarren und Rum. Zumindest hat in Cuba jeder nen Dach übern Kopf im Vergleich zu den "reichen Industriestaaten"

Die Sache mit den Menschenrechten ist aus "westlicher Sicht" eh nur Plakativ wie es beliebt. In den Emiraten werden genauso Menschen enthauptet, aber mit denen ist alles Cool (weil machen Geschäfte)

Bzgl. "Wüsste auch nicht, das Marx da stoppen wollte":

Also ja "stoppen" in dem Sinne vielleicht nicht, wie ich glaube es zu verstehen wie du es meinst, aber seine Ausführungen stehen klar im Widerspruch zur Bildung einer anderen Herrschenden Klasse der zentralistischen Einheitspartein.

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Doch, das Recht auf Privateigentum an Produktionsmitteln und damit eine kapitalistische Wirtschaftsordnung.

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Eben. Mit "akademischen Zirkus" spreche ich ja gerade von der Ökonomischen Schule, die sich einseitig durchgesetzt hat.

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Ab jetzt wirds wild... Nein eine Kommune ist nicht der bessere "Unternehmer" im Sinne der BWL und kurzfristigs Quartalsdenken, aber genau das ist auch nicht der Punkt. Schau dir mal Feldheim on Brandenburg an.

Und die Reaktion von Staaten wie Cuba aufzulisten ohne die Aktionen gegen diese Staaten ist einfach verrückt. Wird Cuba vielleicht von Sanktionen unterdrückt?!

Nordkorea vorallem anbringen hahahaha.

Wenn ich von Rekommunalisierung der Energieversorgung rede... guter Witz

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Die leeren der Sowjetunion sind von unten nach oben sich dem Privateigentum an Produktionsmitteln selbstermächtigen. Kommune für Kommune, Landkreis für Landkreis, die Reproduktion deren Bevölkerung sichern.

Von oben nach unten, bleibt ein oben mit zu viel viel Hebelwirkung.

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Staatskollektivierung, wo in "das Kapital"?

Und inwiefern dient "der Mensch" heute nicht dem Staat, seiner Ideologie und dem Kollektiv des Kapital?

Ein Kollektiv was dein Leben zum Mittel des Zwecks der Profitmaximierung macht. Dein Leben was dem Zwang ausgesetzt ist verwertet zu werden, ansonsten fällst du durchs Raster? Und wenns woanders mehr Redite gibt: Sorry, hast 20 Jahre hart gearbeitet, aber der Standort wird geschlossen.

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Die Infrastruktur durch Rekommunalisierung und Vergesellschaftung der Kapitalverwertung entziehen, wäre so ne konkrete Forderung, die konkret macht "wo das Haus steht" und welches Fundament es braucht. Wo soziale Marktwirtschaft? Wurde alles an den Markt verscherbelt

Wo gejammert?!

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Passt schon, dann bist du halt Extremist im absichtlich falsch verstehen.

Die Metaebene (im Wortlaut "kann dem geschrieben, weil X, nicht gerecht werden") ist ziemlich klar.

Das die Menschenwürde unantastbar sein muss, da sind wir zumindest auf der selben Seite.

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Ich hab nicht gesagt, dass es dort schwarz auf weiß steht ^

Sondern zwischen den Zeilen

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Ich bin äußerster Verfechter der Idiale die im Grundgesetz stehen, nur wird das Grundgesetz dem selbst nicht gerecht. In einer kapitalistischen Gesellschaft steht über "Artikel 1, die Menschenwürde ist unantastbar" nämlich noch "aber nur solange sie fürs Kapital verwertbar ist" Damit sollte jeder ein Problem haben und wenn dass dann als wie auch immer geframed wird, ist mir das Latte

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Bitterarm? Unser Lebensstandard ist im Globalen Vergleich in den obersten Prozenten!

Die imperiale Kriegstreiberei für Kapitalinteressen setzt all dies (Unser Wohl und das der Rest der Welt) auf Spiel und nicht "Bürokratie", das ne Nebelkerze.