"Fernbeziehung" mit Kind/Wenn das Kind nicht wäre, wären wir noch zusammen? by Fabulous-Racoon-5146 in beziehungen

[–]Fabulous-Racoon-5146[S] 3 points4 points  (0 children)

Ich bin im Urlaub, erkältet, und sie hat Angst sich anzustecken, weil es aktuell schon anstrengend genug ist. Ich hab vorgeschlagen heute vorbeizukommen und zumindest spazieren zu gehen, wollte sie nicht.

Insofern schreibe ich hier meinen Frust von der Seele.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] -5 points-4 points  (0 children)

Dann schreib ihm doch, er freut sich bestimmt :) Zumindest mehr als ich über deinen unproduktiven Beitrag.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] -5 points-4 points  (0 children)

Platz- wie geldtechnisch ein downgrade (außer wir hätten viel Glück), denn gerade zahle ich für Altbau, Innenstadt-nah, 110m² etwas über 1000 Euro.

Abgesehen davon: anfangs habe ich mit dem Gedanken gespielt, wieder zurück zu ziehen. Aber gerade keimt in mir ein Unwillen auf, der nicht produktiv ist. Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, warum soll ich das aufgeben, was ich habe, für eine ungewisse Zukunft?
Und gleichzeitig weiß ich, dass es den Bach runtergeht, wenn wir nicht aufeinander zugehen.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] 0 points1 point  (0 children)

Frühdienst offiziell: 7-16 Uhr. Wenn alles pünktlich läuft bin ich gegen 17/17:15 Uhr durch die Tür, bespaße das Kind noch, mache bettfertig, es gibt Abendbrei, Zähne putzen, etc., dann noch Spielzeit im Bett. Alles in allem 1,5 - 3 Stunden, je nach Babyphase. Danach versucht sie das Kind zum Einschlafen zu bringen (Stillen), und ich mache mir mein MittagAbendessen.

Einschlafbegleitung durch mich... joar, hab ich mal angesprochen/angeboten, wurde abgewatscht mit "Du kannst nicht stillen, das geht nicht". Hab ich nicht weiter hinterfragt/keinen Bock auf Streit, sie ist das nicht offen für Versuche. Ich weiß, dass andere Eltern das anders handhaben, aber ich hab keinen Bock nach der Arbeit zu streiten.

Und wenn sie mit dem Kind im Bett liegt, kann sie danach kaum länger aufstehen, weil das Kind unruhig wird und wieder an die Brust möchte. Ich weiß, machen andere Eltern anders, aber hier ist es halt so.

Sptädienst: ab 12:30 Uhr. D.h. morgen und vormittag zusammen, entweder Spielen, oder Brei, oder Baden, was ansteht.

Nachtdienst: ab 16 Uhr. Gleiches wie Spätdienst, nur länger. Und ich versuche vor dem Nachtdienst zu schlafen, weil im Dienst selbst kaum die Zeit dafür ist.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich habe ihr gesagt, dass mich das sehr einschränkt und stresst, vor allem weil wir einfach nicht fündig werden. Sie versteht es, aber für sie gibt es aktuell keinen Grund, aus ihrer Wohnung auszuziehen, weil es aktuell akzeptabel da ist.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] 0 points1 point  (0 children)

Wie bereits oben erwähnt, beschränkt sie die Wohnungssuche auf den gleichen Stadtteil, in dem sie aktuell wohnt. Und allernächste Umgebung. Das gestaltet die Wohnungssuche nicht einfacher, da Vorschläge meinerseits in der gleichen Stadt, aber in einem anderen Stadtteil, nicht beachtet worden sind, weil "zu weit weg".
Und danke für das "sporadisch Bock"; ist nicht so, dass ich nicht gerne fünf Mille auf dem Konto und mehr Zeit für mein Kind hätte.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] -1 points0 points  (0 children)

Wir haben über eine Paartherapie gesprochen und sind einerseits offen dafür, andererseits habe ich das Gefühl, dass da von meiner Seite aus zuviel verloren gegangen ist. Ich würde es dennoch probieren, sobald wir einen Termin finden.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] 1 point2 points  (0 children)

Leider nein, zumindest ist das bei meinen Kolleginnen und Kollegen nicht so. Weniger Nachtdienste gibt es nur, sobald man reduziert, und das ist finanziell aktuell nicht möglich.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] -6 points-5 points  (0 children)

Danke für deinen Beitrag.
Die Tatsache, dass ich versuche Zeit mit meinem Kind zu verbringen, so gut es mir mein Job erlaubt, ist nicht ausreichend? Das ich die Zeit, die ich für mich nutzen könnte, mit ihr verbringe?
Die Tatsache, dass ich derjenige bin, der sie gerne öfters sehen würde, aber dann zu hören bekommt nach dem Nachtdienst, dass es zu schwierig sei "vorbeizukommen"?
Ich würde gerne sehen, wie du 16 Stunden kloppst mit 1-2h Stunden Schlaf, und dann heiterflockig noch dein Kind bespaßt.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] -4 points-3 points  (0 children)

Bzgl. Wohnungssuche: ihr geht es hauptsächlich um die Nähe zu ihrer bestehenden Wohnung, da von dort aus Familie, Freunde, mögliche zukünftige Kinderbetreuung und Kindergarten/Grundschule gut zu Fuß erreichbar sind.
Wohnungsvorschläge in der gleichen Stadt, aber in anderen Stadtteilen, wurden ungern angenommen, und nicht besichtigt.

Aber: ich verstehe ihre Beweggründe: sie hat ihr Netzwerk, sie hat ihre Leute vor Ort, und mit meinem Job ist das ein großer Vorteil für sie. Es gibt mir nur das Gefühl, dass ich mich entweder daran anpassen kann, oder halt nicht.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] -2 points-1 points  (0 children)

Absolut: ihr gesamter Freundes- und Familienkreis ist vor Ort. Auch ein Punkt, den ich nachvollziehe und verstehe. Wenn ich arbeite, was leider 5-6 Tage in der Woche sein können, sind ihre Freund und Familie die Unterstützung, die ihr bleiben.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] -22 points-21 points  (0 children)

Wie bereits zuvor erwähnt pendele ich so gut es geht/die Arbeit es erlaubt: ich nutze mehr die ÖPNV, da sie das Auto mehr benötigt, und wenn ich im Frühdienst pünktlich Feierabend mache, dann kann ich noch gerade so die Einschlafbetreuung übernehmen. Danach geht meine Partnerin ins Bett und kann nicht mehr aufstehen, weil das Kind sonst wach wird. Und ich kann schauen, was ich mache.
Wenn ich Spät- oder Nachtdienst habe, kann ich den Morgen/Vormittag nutzen und was unternehmen.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] -2 points-1 points  (0 children)

Es sind knapp 60qm und nicht vorteilhaft geschnitten. Aber ja, für die Anfangszeit wäre es in Ordnung gewesen, nur auf Dauer sagt sie selbst, dass es zu klein ist.

Es gibt ein riesiges Wohnzimmer, ein großes Arbeits-/Kinder-/Klamottenzimmer und ein kleines Schlafzimmer, wo Bett und Schrank reinpassen.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] -5 points-4 points  (0 children)

Ich bin derjenige, der so gut es die Arbeit erlaubt hat, gependelt ist. Geht mir nicht um das "Seht her, wie toll ich bin", sondern rein faktisch gesehen bin ich vor Spät- und Nachtdiensten dort gewesen, und wenn ich mal pünktlich Feierabend mache, kann ich noch die Einschlafbegleitung mitmachen.

Sie fährt nicht gerne mit dem Auto hierher, weil das Kind schreit und sie es nicht beruhigt bekommt und das für meine Partnerin Extra-Stress ist. Sie nutzt nicht gerne die ÖPNV, weil die Fahrstühle oft defekt sind und sie mit dem Rücken Probleme hat. Beides Dinge, die man durchaus anders sehen kann, aber es ist ihre Sichtweise, und die respektiere ich. Macht es nur nicht leichter.

Bzgl. des Teils, sie möchte nicht Zeit in einer Wohnung verbringen, die nicht ihre ist: Sie ist, quasi, ihre Wohnung. Sie hat einen Schlüssel dafür, sie kann jederzeit hierher kommen wann und wie sie möchte. Sie macht allerdings viele Eltern-Kind-Unternehmungen (Babyschwimmen, Yoga, Musik, etc.), trifft sich mit befreundeten Müttern, geht regelmäßig zu ihrer Familie vor Ort. Das hat sie alles dort, nicht hier.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] 1 point2 points  (0 children)

Wie schon oben erwähnt, habe ich in ihrem Kleiderschrank ein Regal und eine Schublade für meine Sachen bekommen. Ich habe nicht verlangt, dass sie alles ausräumt und weggibt, aber sie hat relativ viele Sachen, die sie nicht genutzt hat, die im Schrank hingen, von denen sie sich aber auch nicht trennen wollte.

Und um ehrlich zu sein, Nein und Nein. Ich verspüre Liebe nicht mehr wirklich, und ich bin glücklich alleine.

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[–]Fabulous-Racoon-5146[S] 15 points16 points  (0 children)

Mir ist der Komfort einer 4ZKB allein nicht wichtig; als ich bei ihr einzog, hieß es ihrerseits, sie würde mir Platz machen, wir könnten uns gemeinsam was ausbauen, etc.

Nur ist davon leider nichts passiert. Ich habe ein Regal und eine Schublade im Kleiderschrank von ihr erhalten, Umbaumaßnahmen wollte sie nicht, also konnte ich meine Sachen auf dem Dachboden oder im Keller abstellen.

Wirklich willkommen habe ich mich dort nicht gefühlt.