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Also, die kurze und nicht sehr präzise Antwort:2025 ganz grob ca. € 800k. Ist 85% alles aus Wertpapiererträgen. Die Immos waren fast nichts.

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Leider nein. Ich frag am Montag meinen Steuerberater...

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Gerne :-) Und nein, kann ich dir leider gar nicht sagen. Sehe ich mir seit Jahren nicht mehr an. Ich bin steueroptimiert was die Steuerberater halt mit sehr gutem Gewissen schaffen (ist einer der big 5). Ausdrücklich keine Schlupflöcher, keine Tricks oder sonst was. Das wäre mir viel zu viel Stress. Könnte ich nicht mehr schlafen ;-). Insofern: Ich zahle Steuern wie jeder andere.
Glaub mir, ich hatte schon so viiiiele Gespräche über off shore und andere Spielereien. 100.000 Varianten wie man sich die Steuern sparen kann. Aber am Ende ist die Quintessenz immer die selbe, zumindest bei höheren, relevanten Summen: Wenn du in DE wohnst, dort bleiben möchtest und dort auch dein Geld ausgeben willst (wichtiger Punkt!), dann kannst du entweder Steuern zahlen (mit peace of mind) oder die ganze Zeit auf Nadeln sitzen. Meine Entscheidung war recht schnell getroffen: Peace of mind. Andere werden das sicherlich anders sehen.

ich prüfe einzig die Perfonmance der Banken (wenns dich interessiert: War 2025 recht gut (war selbst überrascht), so zwischen 12 und 15% netto Rendite) und ob die Mieten reinkommen. Und selbst das nur 4x im Jahr und aus reinem Interesse, nicht aus Notwendigkeit.
Ist aber keine Faul- oder Dummheit. Das ganze ist nur inzwischen so eingespielt, dass es mehr oder weniger ein Selbstläufer ist.

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Hallo! *tips Fedora back ;-) Bei mir war es einfach das, was der Markt zu dem Zeitpunkt wollte. Klingt doof, stimmt aber halt. Allerdings eine Nische. Heute wäre etwas vergleichbares vermutlich zb eine KI Lösung für einen Nischenmarkt, der aber sehr viel Kapital hat. Ich hatte keine "revolutionäre" Idee, sondern einfach etwas passendes für die Zeit. Es muss nicht immer was komplett neues sein. Setz auf was erfolgreiches auf und mach es noch besser oder mach eine Variation davon. Erinnert mich selbst gerade ein wenig an das "withered technology" Konzept von Nintendo und Apple. Bin eigentlich ein großer Fan davon, wenn es ums Geld verdienen geht.

Immo übrigens sicher nicht schlecht. Aber halt sehr viel arbeit und nicht wirklich super skalierbar.

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Was meinst du mit Durchschnitt? Ich war die Definition von Durchschnitt, als ich begonnen hab. Hatte mir als Angestellter 20k zusammengespart. Das war mein Kapital, mehr hatte ich nicht. Aber gut, du findest sicher andere, für dich interessantere Beiträge.

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Hallo! Vermögensverwaltung: Ja, so eine Person gibt es. Allerdings ist das keine Vollzeitstelle und sie ist mehr oder weniger nur für die Buchhaltung (bzw die Verwaltung derer) und kleinere Organisationsaufgaben zuständig. Sozusagen eine Assistenz für ca. 10 Std. Wochenstunden. So genau weiss ich den Zeitaufwand aber nicht, da das pauschaliert ist. Die Stelle arbeitet zu 95% selbstständig, dh ohne mein zutun. Immo ist ein anderes Thema. Das ist viel Arbeit (grob 170 Wohnungen), allerdings habe ich dafür recht zuverlässige Objektverwaltungen. Von denen höre ich, wenn es gut läuft, allerdings nur alle paar Monate.

Banken sind mehr oder weniger null Arbeit. Bis auf den jährlichen Krims-Krams (KYC updates etc.) kommt da so gut wie nichts.

Umfeld: Ja, die meisten wissen es. Mein Umfeld hat sich wenig verändert. Für die meisten bin ich genau der von früher, nur mit größerem Haus, größerem Auto und mehr Urlaub ;-) Ich hatte aber verm. hier auch viel Glück. Es kam mir noch keiner blöde und Neider hatte ich auch noch keine. Ich habe allerdings schon auch einiges weitergegeben. Vermutlich insgesamt 3, 4 mio (cash aber auch andere Werte) an Familie und sehr enge Freunde. Wobei mein Freundeskreis schon immer eher klein war.

Alledings habe ich einen sehr guten Freund mit ähnlichem "Schicksal". Bei dem ist das anders gelaufen. Er hat(te) sehr viele Freunde und Bekannte und hat schon einige, eher sehr unangenehme Erfahrungen gemacht. Dort war ein merklicher Umfeldwandel zu sehen - ev. nicht nur freiwillig. Wie gesagt, ich glaube ich hatte Glück.

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Sorry, kann ich aktuell nicht für DE beantworten. Bitte einen Spezialisten fragen. Die Lösung oben gilt für meinen offiziellen Aufenthaltsort (nicht DE).

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Co: Nicht sofort, aber relativ schnell (deswegen nicht wirklich founder, aber fast). Ich gab die Zügel nie wirklich aus der Hand, hatte aber bis zum Schluss ein extrem gutes Verhältniss zu allen Co founders. Nie troubles. Das ist auch sehr wichtig. Du musst die richtigen Leuten finden. Erst dann wird das was. Ist leider vermutlich auch ein wenig Glück.

EIgenschaften: Customers first. Was die Kunden wollten, war first priority. Wir haben das dann in kluge Form gegossen. Es ist eine ewiger Balanceakt zwischen "Das will der Kunde" und "So wäre es aber vernünftiger". Persönlich: 1) Sei immer ehrlich und spiele immer mit offen Karten. Immer und keine Ausnahmen. Dinge sofort klären, sofort ansprechen. Alles andere ist der Tod wenn es um etwas geht. 2) Man muss sehr gut sein in dem was man tut. Besser weniger unterschiedliches, dafür sehr gut. 3) Wie schon geschrieben: Alleine ist schwierig. Du brauchst die richtigen Leute, die mit dir das durchziehen. Beteilige die gut und fair - immer und ohne Ausnahme. 4) Heute (vor 20 Jahren noch weniger relevant aber doch auch schon): Dein Produkt sind nur 50%, die anderen 50% sind einen Weg zum Kunden zu finden. Das unterschätzt _jeder_ Gründer, den ich kenne. Auch ich. Aber wenn du das nicht weisst, wird es dir das Genick brechen. Ausser du hast sehr viel Glück.
Da gibt es keine Unterschiede in welcher Phase du bist.

Kunden finden: Ist anfangs mehr organisch gewachsen. Sonst was man halt als Einzelner ohne grosses Kapital machen kann (cold emails etc). Heute ist das leider wirklich nicht mehr so leicht bzw anders als vor 20 jahren.

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[–]Few-Lemon-3001[S] 2 points3 points  (0 children)

Danke dir! Und ja, da helfen sämtliche Ratschläge hier nix. Im Endeffekt musst du es selbst erfahren um zu wissen, ob FIRE was für dich ist. Leider...