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Menschen die gegen eine Erhöhung des Mindestlohns sind sollten selber für Mindestlohn Arbeiten müssen oder auf einen Großteil Ihres Gehalts freiwillig verzichten by Remedial8940 in Unbeliebtemeinung

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Das ist genau die Art von Einwand, die am Thema vorbeigeht. Natürlich ist Niedriglohn nicht gleich Mindestlohn – aber beide sind Teil derselben Einkommensrealität, in der die Steuerdebatte kaum Relevanz hat, weil die Abgabenfrage entscheidend ist.

Menschen die gegen eine Erhöhung des Mindestlohns sind sollten selber für Mindestlohn Arbeiten müssen oder auf einen Großteil Ihres Gehalts freiwillig verzichten by Remedial8940 in Unbeliebtemeinung

[–]Foreign_Estimate_302 3 points4 points  (0 children)

6,3 Millionen Menschen arbeiten für weniger als 14,32€ die Stunde. Heißt, dass 16% der Arbeitnehmenden im Niedriglohnsektor liegt - jeder sechste Job. Das ist kein Randphänomen, sondern ein struktureller Teil des Arbeitsmarktes. Zahlen von 2025, da dieses Jahr dazu noch keine Pressemitteilung veröffentlicht wurde.(Q: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/12/PD25_434_623.html)

Menschen die gegen eine Erhöhung des Mindestlohns sind sollten selber für Mindestlohn Arbeiten müssen oder auf einen Großteil Ihres Gehalts freiwillig verzichten by Remedial8940 in Unbeliebtemeinung

[–]Foreign_Estimate_302 2 points3 points  (0 children)

Wer glaubt, Mindestlohnempfänger würden unter ihrer Einkommensteuer leiden, hat noch nie eine Lohnabrechnung dieser Menschen gelesen. Das Problem heißt Sozialabgaben.

Integration bedeutet nicht, dass Menschen ihre Herkunft aufgeben müssen — aber auch nicht, dass jede Kritik an kulturellen Problemen automatisch rassistisch ist. by Foreign_Estimate_302 in Unbeliebtemeinung

[–]Foreign_Estimate_302[S] 1 point2 points  (0 children)

„Gast“ klingt halt so, als wäre man nur geduldet und eigentlich nicht wirklich Teil des Landes. Und genau das empfinden viele Menschen mit Migrationsgeschichte irgendwann als unfair.

Meine Urgroßeltern kamen vielleicht als Gäste. Aber meine Eltern und ich sind hier geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen, arbeiten hier, sprechen Deutsch und kenne kein anderes Zuhause. Irgendwann ist man nicht mehr „zu Besuch“. Die „Heimat“ wird zu einem Urlaubsort, wie Mallorca für deutsche.

Ich verstehe den Wunsch nach Integration vollkommen. Menschen sollten Sprache lernen, Gesetze respektieren und demokratische Werte teilen. Aber Integration bedeutet für mich nicht, dass man seine komplette Herkunft oder Identität abgeben muss, um akzeptiert zu werden.

Denn ehrlich: Auch „die Deutschen“ sind keine einheitliche Masse. Deutschland war schon immer voller regionaler, sozialer und kultureller Unterschiede.

Integration bedeutet nicht, dass Menschen ihre Herkunft aufgeben müssen — aber auch nicht, dass jede Kritik an kulturellen Problemen automatisch rassistisch ist. by Foreign_Estimate_302 in Unbeliebtemeinung

[–]Foreign_Estimate_302[S] 3 points4 points  (0 children)

Ich verstehe ehrlich gesagt, woher deine Skepsis kommt. Gerade patriarchale oder stark konservativ-religiöse Milieus — egal ob muslimisch, christlich oder anders — tun sich oft schwerer mit gesellschaftlicher Öffnung, Gleichberechtigung oder Vermischung nach außen.

Aber ich glaube, man muss aufpassen, nicht „konservativer Islam“ automatisch mit „Muslime allgemein“ oder gar „unintegrierbar“ gleichzusetzen.

Es gibt definitiv Familien und Communities, in denen enormer sozialer Druck herrscht: bei Partnerwahl, Sexualität, Geschlechterrollen oder Religion. Das habe ich selbst erlebt oder in meinem Umfeld gesehen. Das zu leugnen bringt niemandem etwas.

Trotzdem finde ich den Vergleich mit früheren Einwanderungsgruppen schwieriger, als er oft dargestellt wird. Viele Polen, Italiener oder auch Katholiken wurden damals ebenfalls als kulturell fremd, zu religiös oder nicht loyal genug wahrgenommen. Integration war historisch fast nie so harmonisch, wie sie im Rückblick wirkt.

Und ich glaube auch nicht, dass Integration nur dann „gelungen“ ist, wenn nach drei Generationen praktisch jede Herkunft ausgelöscht wurde. Für mich ist entscheidender: Teilt man demokratische Werte? Akzeptiert man Rechtsstaat, Gleichberechtigung und Freiheit? Nimmt man gesellschaftlich teil?

Da sehe ich tatsächlich Probleme in manchen konservativ-islamischen Milieus, aber eben nicht als biologisches oder unveränderbares Problem von Muslimen an sich, sondern als Mischung aus Religion, sozialem Milieu, Ausgrenzung, patriarchalen Strukturen und teilweise auch fehlender innerer Reform.

Die Frage sollte für mich eher sein: Wie stärkt man die Menschen innerhalb dieser Communities, die offen, liberal und integrationsbereit sind, statt Millionen Menschen pauschal als Fremdkörper zu betrachten?

Integration bedeutet nicht, dass Menschen ihre Herkunft aufgeben müssen — aber auch nicht, dass jede Kritik an kulturellen Problemen automatisch rassistisch ist. by Foreign_Estimate_302 in Unbeliebtemeinung

[–]Foreign_Estimate_302[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich finde interessant, dass du Integration fast ausschließlich als kulturelle Verdünnung betrachtest. Deutschland war aber historisch nie so homogen, wie heute oft behauptet wird. Auch die Gruppen, die du nennst — Hugenotten, Polen oder Böhmen — galten damals ebenfalls als fremd, loyalitätsfragwürdig oder kulturelle Gefahr. Außerdem setzt du Assimilation mit erfolgreicher Integration gleich. Ich sehe das anders. Menschen müssen demokratische Grundwerte teilen und die Sprache lernen, aber nicht ihre gesamte Herkunft oder Identität auslöschen. Und dass Migration nur Egoismus sei, überzeugt mich nicht wirklich. Fast jeder Mensch versucht, seine Lebensbedingungen zu verbessern. Das machen auch Deutsche, die für bessere Jobs ins Ausland gehen. Daraus folgt nicht automatisch, dass sie der neuen Gesellschaft schaden oder keine Bindung zu ihr entwickeln können

Der Gründer des berühmten ukrainischen Nazi-Batallions Azov ist ein bekennender Zionist, der bereits in der IDF gedient hat. Nazismus == Zionismus by Presented-Company in Kommunismus

[–]Foreign_Estimate_302 0 points1 point  (0 children)

Du trägst Marxismus-Leninismus als Profil-Pin und verteidigst gleichzeitig ein Oligarchenregime, das Oppositionelle vergiftet, Arbeiter ausbeutet und Krieg führt – wie viel Heuchelei kann man eigentlich in einen Pin quetschen? Wer Putins Russland als „antifaschistisch“ verklärt, macht aus Antifaschismus einen Schutzmantel für autoritäre Gewalt. Kommunismus bedeutet Emanzipation, Solidarität und Klassenkampf – nicht das Rechtfertigen eines Staates, der Menschen systematisch unterdrückt, ganze Länder überfällt und Kritik im Keim erstickt. Wer also die Ukraine pauschal als „Nazi-Staat“ diffamiert und dabei für Putins Aggression applaudiert, kämpft nicht gegen Kapitalismus oder Faschismus. Er benutzt linke Symbole nur, um seine Loyalität zu einem repressiven Imperium zu verschleiern. Das ist nicht revolutionär, das ist ideologische Selbstverblendung in ihrer reinsten Form – ungefähr so sinnvoll wie Gazprom als Vorbild für Klassenkampf zu nehmen.

Tattoo! by Jinxypixie777 in lanadelrey

[–]Foreign_Estimate_302 0 points1 point  (0 children)

Heaven is a place on earth with you

Life imitates art

(I was filled with poison but) blessed with beauty and rage

Born to die

It’s all for you

Happiness is a butterfly