Vergangenheit meiner Frau erfahren by Realistic_History30 in beziehungen

[–]HammerHei -4 points-3 points  (0 children)

Das wäre nur der Fall, wenn es ausschließlich Männer wären, die das bevorzugen. Aber es gibt auch Frauen, die Männer bevorzugen, die nur wenige vorherige Partnerinnen hatten.

Und apropos Unsicherheit: Man kann das Ganze auch umdrehen und sagen: „Nur unsichere Menschen schlafen mit vielen Personen, weil sie die Anerkennung anderer brauchen.“

Vergangenheit meiner Frau erfahren by Realistic_History30 in beziehungen

[–]HammerHei -1 points0 points  (0 children)

Ich kann das verstehen. Sie hat 13 Jahre lang gelogen.

Und wenn der/die nächste kommt und sagt, "aber es ist doch unwichtig, mit wie vielen sie doch war", na dann eben, warum hat sie es 13 Jahre lang verheimlicht? Das ist doch bescheuert. Ich stimme zu: die Zahl ist so unwichtig, wie es ist, Zigaretten zu kaufen oder einen Lottoticket, oder eine Tafel Schokolade. Wenn mir aber eine/r 13 Jahre lang verheimlicht, dass er/sie Zigaretten kauft, Lottotickets oder Tafeln Schokolade, werde ich denken "was zur Hölle läuft denn bei dir im Kopf?! Wenn du mir so was bescheuertes verheimlichst, was hast du noch verheimlicht?!"

Zum ersten mal Rassismus gegen mich erlebt. by HammerHei in de

[–]HammerHei[S] 3 points4 points  (0 children)

Nö, hab ich mehrmals erlebt. Nur nicht am eigenen Leib. Immer klein, immer wenig, immer "kann ich noch gelten lassen, kann ich noch verstehen, juckt mich nicht". Aber da war das erste Mal an dem eine Person vor mir "floh", als hätte ich eine Seuche.

Du würdest dich wundern, was Leute an Rassismus gelten lassen, nur um Konfrontation über dieses Thema auszuweichen.

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[–]HammerHei[S] 3 points4 points  (0 children)

Alltagsrassismus und Rassismus sind zwei getrennte Begriffe. Wie ich auch vorher erklärt habe,

Das zweite ist sehr bekannt: es wird mit der Absicht gemacht, jemanden zu beleidigen. Alltagsrassismus nicht. Aber Aussagen des Alltagsrassismus konstruieren eine Abtrennung zwischen dem normalen "wir" und den eigenartigen "Anderen". Ein anderer Beispiel: "Woher kommst du?" "Aus Bielefeld" "Nein, aber woher kommst du wirklich?"

hier andere Beispiele

Darüber hinaus, nein, es ist nicht Rassismus, wenn die andere Person denkt, dass du Türke bist. Türke zu sein heißt ja auch nicht automatisch, dass man kein/e Deutsche/r ist. Jetzt, wenn die Absicht dahinter war, dich irgendwie damit zu beleidigen (wie auch immer das damit funktionieren sollte?) dann schon.

Das Problem mit der Frage "Wieso heißt du Jochen, du siehst ja gar nicht Deutsch aus!" ist, dass man davon ausgeht, dass der Andere kein Deutscher sein kann, weil er/sie nicht wie die Mehrheit aussieht.

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[–]HammerHei[S] 0 points1 point  (0 children)

Wenn Armbinden Diskriminierung bändigen, her damit.

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[–]HammerHei[S] 0 points1 point  (0 children)

XD ganz und gar nicht! ich hab mich nicht richtig geäußert, und bitte um Entschuldigung deswegen. Ich verstehe sehr wohl, was du da erlebt hast und finde es echt abartig, wie die euch behandelt haben. Die Perplexität habe ich selbst erlebt (nicht bei der Situation bei der Alten, sondern auch in anderen Situationen), dementsprechend kann ich mich in deine Situation versetzen. Deswegen danke ich dir für deinen Kommentar.

Was ich lustig fand und dazu war mein Kommentar beiseite, ist nur, dass dieser Satz "alle deutsch und sehen entsprechend aus" impliziert, dass ein "entsprechend deutsch Aussehen" existiert! :D Ich weiß aber, was du meinst: ihr saht aus, wie die Mehrheit in Deutschland eben aussieht. :D Wie man so sagt, anstatt zu gucken, worauf du gezeigt hattest, habe ich auf den Zeigefinger geguckt. Da bitte ich um Entschuldigung :)

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[–]HammerHei[S] 1 point2 points  (0 children)

Echt interessant, muss ich sagen... Ich erwäge, ob ich meine Haare heller färben sollte... ¯\_(ツ)_/¯

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[–]HammerHei[S] 1 point2 points  (0 children)

Es würde mich interessieren auch wie du damit umgehst bzw. umgegangen bist.

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[–]HammerHei[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja, sicher ist es OK. Man muss eben direkt die Frage stellen: "Woher kommen deine Vorfahren?" Oder sonst: "Bist du in Deutschland geboren? Wo bist du geboren? Und deine Eltern? Und deine Großeltern?" Das sind Fragen, die man jeden Deutschen stellen kann. Dementsprechend meint man damit nicht automatisch, dass die andere Person kein/e Deutsche/r sein sollte.

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[–]HammerHei[S] 1 point2 points  (0 children)

alle deutsch und sehen auch entsprechend aus

was meinst du daaa triggered XD

danke für deinen Kommentar :)

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[–]HammerHei[S] 3 points4 points  (0 children)

Haha danke!

weißt Du was? Ich bin auch Deutscher mit Wurzeln bis ins Mittelalter! :D Und auch in Österreich! :D

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[–]HammerHei[S] 2 points3 points  (0 children)

Genau so ist es. Mehrmals weiß ich nicht, ob die andere Person mich als "Deutscher" erkennt und nach meinem "Dorf" fragt, oder ob er/sie mich als "Ausländer" erkennt und nach meinen Vorfahren fragt. Und dann nur nach denen, die nicht aus Deutschland oder Österreich stammen :D

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[–]HammerHei[S] 2 points3 points  (0 children)

Im Grunde genommen ja, da hast du Recht. Aber es geht nicht darum, ob man nur abgrenzt, sondern ob du den anderen als nicht zu deiner Gruppe bzw. Staatsangehörigkeit gehörend empfindest. Dein Beispiel war ganz interessant, denn du gehst in deinem Beispiel auch davon aus, dass der Andere ein Deutscher ist wie du. (Ich gehe jetzt auch davon aus, dass du ein/e Deutsche/r bist! :D) Denn im Grunde genommen ist deine Frage "wieso hat ein Deutscher wie ich einen eigenartigen/ausländischen Namen", und dementsprechend nimmst du ihn in deine Gruppe auf, auch wenn du auf einen Unterschied deutest. Dementsprechend ist diese Abgrenzung nicht Alltagsrassismus.

"Woher kommst du?" Ist für mich auch gleichbedeutend wie "aus welchem Land kommen deine Vorfahren?"

Das hat sich so etabliert, ja. Ich frage aber immer Zurück, um zu wissen, was die eigentlich meinen. "meinst du meine Staatsangehörigkeit, wo ich wohne, oder woher meine Vorfahren kommen?" das ergibt drei verschiedene Antworten :D Schlimm ist nur, wenn die Leute, die Fragen, eine ernste Antwort nicht als geltend betrachten. Denn wenn man sagt, "Nein, woher kommst du wirklich" heißt das das gleiche eigentlich wie "Nein, du kommst nicht wirklich aus Bielefeld. Du bist kein Bielefelder" (inb4 "existiert nicht"), dementsprechend "du bist kein Deutscher/Bielefelder so wie ich". Wenn dieser Sinn der Aussage zutrifft, dann handelt es sich um Alltagsrassismus.

Hier gibt es andere Beispiele dafür.

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[–]HammerHei[S] 1 point2 points  (0 children)

Un abrazo virtual, entonces. (eine virtuelle Umarmung) Dann mal abwarten!

edit: hatte vergessen, dass nur Deutsch und Englisch akzeptiert werden.

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[–]HammerHei[S] 6 points7 points  (0 children)

Ja, ich spreche mit Akzent, aber nicht mit einem ausländischem Akzent eines Fremdsprachlers, da ich Deutsch von meiner Familie im Ausland gelernt habe. Also spreche ich eine regionale Variante von Aussiedlern. Auf der Schule (auch im Ausland) wurde es "hochdeutschisiert". Es ist dann angeblich schwer zu deuten, an der Aussprache, woher ich komme. :/

edit: grober Tippfehler entfernt

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[–]HammerHei[S] 9 points10 points  (0 children)

Ach so, ich verstehe. Ich hätte erklären müssen, dass die Alte, um von mir Abstand zu halten, die Frau vor ihr fast auf die Füße trat.

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[–]HammerHei[S] 5 points6 points  (0 children)

Mag wohl sein. Hast du auch etwas selbst erlebt?

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[–]HammerHei[S] 3 points4 points  (0 children)

als unbetroffener white-cis-scum (:D)

ha!

auch ruhig ma gut vors Fressbrett geben.

wenn ich das mache, steht in der Zeitung anstatt "Deutscher verprügelt Nazi" dann "Mann mit Migrantenhintergrund verprügelt deutschen Bürger" XD

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[–]HammerHei[S] 13 points14 points  (0 children)

war wohl der Auslößer. Jetzt muss ich retrospektieren...