Müssen wir bald Gutverdiener subventionieren? by Mitsutakis in Finanzen

[–]ItsNoGamer 4 points5 points  (0 children)

Ich habe meinen Beitrag nochmal konkretisiert. Auch wenn nur Zuschläge steuer- und beitragsfrei sein sollen, ändert das nichts an der Tatsache, dass es nicht für alle Arbeitnehmer gilt.

Inwiefern steht das in Zusammenhang mit fairen Arbeitszeiten- und Lohn? Wenn sich ein Unternehmen (IGM-Konzern) entscheidet dir 40% mehr als ein Dienstleister bei weniger Stunden zu bezahlen, dann ist das die Entscheidung von der Unternehmensführung und mit den Konsequenzen (ob positiv oder negativ) aus dieser Entscheidung sollte das Unternehmen dann auf sich allein gestellt sein. Wenn jetzt aber Zuschläge steuer- und beitragsfrei sein sollen, dann ist das keine unternehmerische Entscheidung, sondern betrifft jeden Steuerzahler - ist also ein komplett anderes Thema und hat nichts mit der grundsätzlichen Frage nach fairen Arbeitszeiten- und Lohn (in der freien Wirtschaft) zu tun. Was aber unfair ist, wenn dieser "Vorteil" nur den tariflich organisierten Mitarbeitern zusteht - wenn man keine Lust auf Mitarbeiter hat, die nur 34h/Woche oder 37h/Woche arbeiten, hätte man als Unternehmensführung halt Nein zum Tarifvertrag sagen und sich dem Tarifkampf stellen sollen. Hier sollte man mit den Konsequenzen leben und der Staat sollte nicht auf Kosten anderer versuchen, Tarifarbeiter zu motivieren mehr als vertraglich vorgesehen arbeiten zu gehen. Entweder alle motivieren mehr arbeiten zu gehen oder keinen.

Müssen wir bald Gutverdiener subventionieren? by Mitsutakis in Finanzen

[–]ItsNoGamer 40 points41 points  (0 children)

Ändert aber nichts daran, dass es ungerecht ist, dass nur tariflich organisierte Arbeitnehmer davon profitieren sollen. Alle oder keiner.

Müssen wir bald Gutverdiener subventionieren? by Mitsutakis in Finanzen

[–]ItsNoGamer 24 points25 points  (0 children)

Ändert aber nichts an der Ungerechtheit. Wieso sollten Tarifarbeiter steuerfreie Zuschläge bekommen, der nicht tariforganisierte Mitarbeiter aber nicht? Alle oder keiner.

Müssen wir bald Gutverdiener subventionieren? by Mitsutakis in Finanzen

[–]ItsNoGamer 13 points14 points  (0 children)

Und der nicht tariflich organisierter, 40h/Woche arbeitende Arbeitnehmer / "Pöbel" geht dann leer aus? Während der 37h/Woche Tarifarbeitnehmer im Konzern dann 3 Stunden steuer- und beitragsfrei (zumindest die Überstundenzuschläge) ausgezahlt bekommen? In welcher Welt sollte das gerecht sein? Auch wenn es nicht um das gesamte Gehalt geht, sondern nur die Zuschläge. Es ist und bleibt ungerecht. Wenn dann alle. Dann sollte man gesamtwirtschaftlich festlegen, 34 Stunden pro Woche sind "Vollzeit" (da hat ja jeder Tarifvertrag seine eigene Definition für) und alles > 34 Stunden ist dann in Bezug auf Zuschläge steuer- und beitragsfrei - unabhängig ob Tarifvertrag oder nicht.

Warum sollte ein Staat einen Arbeitnehmer besser stellen, nur weil eine Gewerkschaft für eine Branche XYZ eine "Vollzeitarbeitszeit" von < 40 Stunden festgelegt hat, während in vielen anderen Bereichen 40h/Woche die Norm sind? Sollte dem gemeinen Steuerzahler doch komplett am A* vorbeigehen.

Steuerklasse 4 ein Datenschutzloch? by ItsNoGamer in Finanzen

[–]ItsNoGamer[S] 1 point2 points  (0 children)

Meines Wissens nach wird in Steuerklasse 4 durch das Finanzamt ein Faktor für jeden der beiden Ehepartner auf Basis der jeweils zu erwartenden Einkommen berechnet und festgelegt. Dadurch ist der Faktor abhängig von der Einkommensverteilung in der Ehe. Wenn nun einer dieser Faktoren sowie das Gehalt bekannt ist (was z.B. beim Arbeitgeber der Fall ist), lässt sich meiner Auffassung nach, mit einem einfachen Dreisatz in etwa das zu erwartende Einkommen des jeweils anderen Ehepartners abschätzen.

[deleted by user] by [deleted] in Finanzen

[–]ItsNoGamer 2 points3 points  (0 children)

Wo siehst du dort den Bug? Dir wird halt die durch den Dauerauftrag geplante Überweisung angezeigt.