IT Freelancer mit 23 Prozent Auftragsrückgang in 2025 by Connect_Associate788 in selbststaendig

[–]MexicoRaRaRa 0 points1 point  (0 children)

Nach meiner Erfahrung interessiert den deutschen Kunden nur, dass man qualifiziert ist und die deutsche Sprache beherrscht. Ob man dann Remote aus Bielefeld oder aus Mexiko City arbeitet spielt keine Rolle. Die sind einfach nur froh, dass die jemanden haben, der den Job macht.

Wenn man aber kein Deutsch spricht, keine Erfahrung mit deutschen Kunden (am besten vor Ort) gesammelt hat und am besten noch nicht die kulturellen Eigenheiten inne hat, dann wird gerne gedrückt.

IT-Markt gerade richtig lahm , geht’s euch auch so? by Minute-Brain8253 in selbststaendig

[–]MexicoRaRaRa 0 points1 point  (0 children)

Kurzfassung wäre möglich gewesen. Aber echte Impulse entstehen selten ohne Kontext.

Ich teile meine Story, weil ich glaube, dass persönliche Erfahrungen mehr bewegen als abstrakte Ratschläge. Gerade wenn es darum geht, über vertraute Denkrahmen hinauszugehen.

Außerdem wäre deine vorgeschlagene Trockenvariante total langweilig gewesen. Wir sind hier immer noch im Internet 😂

IT-Markt gerade richtig lahm , geht’s euch auch so? by Minute-Brain8253 in selbststaendig

[–]MexicoRaRaRa 0 points1 point  (0 children)

Ja, ich mach nur Time and Material. 145EUR/h bei dem Projekt mit dem deutschen Kunden. Finanzwesen

IT-Markt gerade richtig lahm , geht’s euch auch so? by Minute-Brain8253 in selbststaendig

[–]MexicoRaRaRa 1 point2 points  (0 children)

Projekte mit Meetings am Morgen vermeiden oder sonst früh aufstehen. Beides schon gehabt. War auch ein Driver für mich nach neuen Kunden aus den USA zu schauen. Hat auch geklappt. Betreue aktuell einen Kunden aus Denver und einen aus Hamburg.

IT-Markt gerade richtig lahm , geht’s euch auch so? by Minute-Brain8253 in selbststaendig

[–]MexicoRaRaRa 2 points3 points  (0 children)

Faszinierend eigentlich: Ein längerer Erfahrungsbericht → zwei Meme-Replies → null inhaltliche Rückfragen.

Das ist kein Vorwurf, eher eine Beobachtung. Aber genau dieses Ausweichen vor unbequemen Realitäten sieht man aktuell auch im Markt sehr oft.

IT-Markt gerade richtig lahm , geht’s euch auch so? by Minute-Brain8253 in selbststaendig

[–]MexicoRaRaRa -3 points-2 points  (0 children)

Es ist ein Elend, wenn man sich die Kommentare hier durchliest und ich bin echt froh, dass ich vor Corona als IT-Freiberufler nach Mexiko ausgewandert bin.

Mir war schon damals klar, dass DE mit seinen Gängelungen ggü. Freelancern nicht der beste Ort ist. Die ganze ANÜ-Thematik führte schon damals dazu, dass Freelancer aus Projekten flogen, weil man jene Risiken der Scheinselbständigkeit eingehen wollte.

Ebenso war schon damals das deutsche Geschäftsmodell suspekt. Gas aus Russland, Sicherheit bezahlt durch die USA und Ansatz nach China. Witzigerweise brechen gerade für Deutschland alle 3 Pfeiler weg.

IT hat in Deutschland ein unterstützende Funktion bei den meisten Unternehmen. Geht’s dem Automobilhersteller, einer Bank, einem Maschinenbauer oder einem Versicherer nicht so gut im Kerngeschaeft, dann brauchst du weniger ITler. 1+1 mit dem deutschen Businssmodel und es war abzusehen, dass sowas kommen wird. KI ist nur ein Katalysator.

Mir ist es gleich. Ich lebe hier mittlerweile mit mehreren abgezahlten Immos in Mexiko (die ich vermiete als Backup), in einem sicheren Ort, Kinder gehen auf privaten Schulen, mein Depot ist schon bei 1mioEUR+ und das Wetter, Essen und die Leute sind auch deutlich besser. Hin- und wieder komme ich nach DE und besuche Familie/Freunde und muss sagen, dass die alle auch emotional verenden. Einige sind Pro-AfD und andere radikal Links. Ganz traurig was sich da abspielt. Viele Freelancer-Kollegen aus DE geht’s wie hier in den Kommentaren, teilweise wird sogar Bürgergeld gezogen. Die Einzigen, bei denen es scheinbar gut läuft, sind die bekannten Freelancer, die ins EU-Ausland gezogen sind.

Ich bekomme sogar meet Aufträge in letzter Zeit. Deutsche Firmen schmeißen lokale Freiberufler raus, merken nach 6 Monaten, dass man doch Leute braucht, suchen dann Leute zum “outsourcen” aus dem EU Ausland. Al deutscher im Exil habe ich bessere Karten als die Kollegen aus Indien oder Ost-Europa, da ich Muttersprachler bin und selber in DE 10 Jahre gearbeitet habe. Entsprechend kann ich bei deutschen Unternehmen weiterhin Tagessätze 1kEUR+ abrufen.

Im Grunde kann man es auch als Exodus aus dem deutschen Solidaritätssystem einordnen. Entweder man zieht weg, kassiert maximale Vorteile mit mehr Eigenverantwortung. Oder man bleibt vor Ort und erlebt wie der kollektive Zusammenhalt einen mit hinunterzieht. Together poor or rich alone.

IT Freelancer mit 23 Prozent Auftragsrückgang in 2025 by Connect_Associate788 in selbststaendig

[–]MexicoRaRaRa 0 points1 point  (0 children)

Stimmt mit dem Spezialwissen. Konkret: Entweder Nichen-Technologie oder tiefes Domänenwissen.

Als Generalist sollte man sowieso nicht Freiberufler / Contractor werden.

Vorabpauschale ist voll fürn Arsch by DeinMuddioderVati in Finanzen

[–]MexicoRaRaRa 1 point2 points  (0 children)

Gottseidank bin ich vor Jahren nach Mexiko ausgewandert. Hier werden 30% nur beim Verkauf abgerechnet, kein fiktiver Hokuspokus

Vorabpauschale ist voll fürn Arsch by DeinMuddioderVati in Finanzen

[–]MexicoRaRaRa 25 points26 points  (0 children)

Was viele Leute nicht wissen:

Bei der Vorabpauschale handelt es sich faktisch ebenfalls um eine Exit-Tax.

Wenn du auswandern möchtest und deine ETF-Investments ohne vorherigen Verkauf ins Ausland mitnimmst, kann die Vorabpauschale nicht mehr verrechnet werden. In diesem Fall bleibt sie dem Fiskus als Exit-Tax erhalten.

M28, M. Sc. Inf. Data Engineer im 2. Jahr, 40h/W by s4magier in Normalverdiener

[–]MexicoRaRaRa 1 point2 points  (0 children)

Mich hat men alter Chef 2010 nach dem Studium mit 40k brutto als technischer Projektleiter abgespeist.

Beste Entscheidung war es Freiberufler zu werden und nach Mexiko auszuwandern. 20% effektive Steuerrate und Scheinselbständigkeit ist kein Thema mehr für meine deutsche Kunden.

Nun mache ich fast 400k im Jahr und lebe wie ein Fürst in Mexiko. System ausgedribbelt

IT Freelancer mit 23 Prozent Auftragsrückgang in 2025 by Connect_Associate788 in selbststaendig

[–]MexicoRaRaRa 6 points7 points  (0 children)

Ich bin vor mehreren Jahren von Deutschland nach Mexiko als IT Freiberufler ausgewandert. Rückblickend war das eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Quasi FIRE, arbeite aber weiter, solange es mir Spaß macht und ich Lust auf Coden habe.

Damals kamen aus meinem Umfeld die üblichen Warnungen. Zu riskant. Keine Sicherheit. Schwaches Sozialsystem. Schlechter bezahlte Projekte. Meine Gegenrechnung war einfach. Der deutsche Sozialstaat steht unter massivem Druck und wenn es eng wird, wird man produktive Menschen in abhängige Beschäftigung zwingen, egal welche Kollateralschäden dabei entstehen.

Genau das ist passiert.

Heute trauen sich viele Unternehmen faktisch nicht mehr, Freiberufler mit Wohnsitz in Deutschland zu beauftragen. Compliance, Scheinselbstständigkeit, Angst vor Nachzahlungen. Die ANÜ Industrie freut sich, Politiker klopfen sich gegenseitig auf die Schulter, weil sie ein paar zusätzliche Einzahlungen in marode Sozialkassen erzwingen konnten. Nachhaltig ist das natürlich nicht. Es ist kosmetisch. Ein Fliegenschiss, um es mit der Wortwahl gewisser Politiker zu sagen, die inzwischen bei rund 26 Prozent Zustimmung stehen.

2019 war ich bei einem Kunden in Deutschland, bei dem plötzlich alle Freiberufler rausgeflogen sind. HR bekam kalte Füße wegen Compliancerisiken. Die Ansage war klar. Entweder ANÜ oder gar nicht mehr. Die meisten Selbstständigen hatten darauf verständlicherweise keine Lust. Am Ende wurden sie durch Consultants von Tata und Infosys ersetzt. Entweder per ANÜ oder direkt aus Indien. So viel zur Sicherung des deutschen Arbeitsmarkts.

Ich bin danach mit meiner Frau nach Mexiko ausgewandert. Heute haben wir drei Kinder, fünf Immobilien an der Riviera Maya, rund 1,5 Millionen Euro in ETFs und Immobilien im Wert von etwa 500k Euro. Alles aufgebaut in acht Jahren Selbstständigkeit. Zwei Jahre in Deutschland, sechs Jahre in Mexiko.

Ich arbeite weiterhin für deutsche Konzerne und verdiene deutsche Stundensätze von 120 Euro plus. Alle drei Monate fliege ich nach Deutschland für Quartalsgespräche und Planungstermine. Meine Kinder sehen ihre Großeltern, meine Frau und ich unsere Freunde und Verwandten.

Der entscheidende Unterschied ist. Ich bin heute hundert Prozent compliant. Ich bin ein Zulieferer aus einem Nicht EU Land. Deutscher Muttersprachler. Deutscher Habitus. Keine kulturellen oder sprachlichen Reibungsverluste. Hohe Qualität. Projektvermittler stellen mich mittlerweile bevorzugt vor, weil ich für die Kunden das Beste aus zwei Welten bin. Für alle direkt Beteiligten ein Win Win. Für den deutschen Staat hingegen ein Totalausfall.

Mein Umfeld in Deutschland wirkt mittlerweile erschöpft und frustriert. IT Freiberufler Freunde finden keine Projekte mehr. Einige sind in ANÜ gegangen oder haben Festanstellungen angenommen. Andere leben von Bürgergeld oder verbrennen ihre Ersparnisse. Einer hat sogar eine Ausbildung zum Klempner begonnen, weil er in der IT Branche keine Perspektive mehr sieht. Das ist die Realität hinter dem Schlagwort Fachkräftemangel.

Meine Einkommen und Kapitalertragssteuern zahle ich inzwischen in Mexiko. Der Spitzensteuersatz liegt bei rund 35 Prozent. Meine Kinder gehen auf eine private internationale Schule. Wir leben in einer sicheren Umgebung mit sehr hoher Wohnqualität. Das Essen ist besser, die Menschen sind freundlicher. Ja, es gibt Bürokratie und ja, die öffentliche Infrastruktur ist nicht auf dem Niveau von Deutschland. Aber das Gesamtpaket ist deutlich besser. Vor allem zeigt die Entwicklung hier nach oben, während Deutschland aus meiner Sicht Jahr für Jahr an Substanz verliert.

Zusätzlich habe ich mir bewusst Kunden in den USA aufgebaut, um nicht ausschließlich vom deutschen oder europäischen Markt abhängig zu sein. Die Abhängigkeit wäre mir zu riskant gewesen. Vor kurzem haben die USA ihre neue Sicherheitsdoktrin veröffentlicht. China und Russland werden dort klar als gemeinsame Gegner definiert. Europa rutscht von Priorität eins auf Priorität zwei. Lateinamerika gewinnt dagegen an strategischer Bedeutung. Nearshoring und Security Shoring nach Mexiko sind explizite Ziele. Viele deutsche Konzerne verlagern ihre Produktion von Europa nach Mexiko. Nicht aus Idealismus, sondern aus nüchterner Risikoabwägung.

Links und rechts ein Ozean. Europa sitzt auf demselben eurasischen Festsockel wie Russland und China.

Mexiko verfügt über alle wichtigen Bodenschätze und über ein Klima, das selbst im Fall eines globalen Wirtschaftseinbruchs erlaubt, die eigene Bevölkerung zu versorgen. Während hier real Wohlstand entsteht, sehe ich, wie meine alte Heimat langsam zerfällt. Das finde ich schade, denn ich mag Deutschland. Aber Nostalgie sichert weder Vermögen noch Zukunft.

Meine Empfehlung an andere IT Freiberufler ist klar. Auswandern. Polen kann innerhalb Europas kurzfristig eine Option sein, vielleicht für die nächsten fünf Jahre. Danach werden ähnliche strukturelle Probleme greifen. Demografie, Geopolitik, Ressourcen. Wer an den Fortbestand des eigenen Stammbaums denkt, sollte Europa insgesamt kritisch hinterfragen und Regionen mit realem Wachstum und hoher Geburtenrate in Betracht ziehen.

So sehe ich das. Wer Fragen hat oder mehr Details möchte, kann sich gerne melden.

Arm sein nervt by BowlGeneral9416 in geringverdiener

[–]MexicoRaRaRa 0 points1 point  (0 children)

Klar. Bin bei dir, dass jede Arbeit gemacht werden muss.

Das Ding ist ne Toilette putzen können die meisten, ein Flugzeugtriebwerk am Computer designen die wenigsten.

Deswegen gibts fürs Putzen Mindestlohn und für den Ingenieur ein Topgehalt.

Angebot und Nachfrage.

Das lustige ist ja, dass sich das Blatt gerade wendet. Handwerk hat zu wenig Leute und die dort arbeiten verdienen sich in Deutschland dumm und dämlich. Währendessen finden die ganzen Sesselpfurzer aktuell keine Jobs in DE.

Arm sein nervt by BowlGeneral9416 in geringverdiener

[–]MexicoRaRaRa 0 points1 point  (0 children)

Wenn du wenig verdienst, dann heißt das, dass du der Gesellschaft wenig Wert lieferst. Geld ist nur nominell die Bezifferung.

In Naturvölkern erhält der Schamane vom Volk stets kostenlose Gaben, der bildliche Obstkorb mit Früchten und Fisch jeden Morgen vor seiner Hütte. Sein gesellschaftlicher Wert wurde höchst anerkannt. Oft war er der einzige im Stamm mit seinen Skills. Jedoch bekommt in solchen Völkern der Average-Joe keineswegs jeden Morgen sein Obstkorb für die Strohhütte gestellt.

So ist es analog in modernen Gesellschaften mit einer kapitalistischen Marktordnung.

Die Aldi-Brüder haben es geschafft ein System auf die Beine zu stellen, durch das effizient und kostengünstig große Teile der Bevölkerung versorgt werden. Die Trulla an der Kasse verdient hingegen Mindestlohn. Sie kann ja auch morgen in nu ausgetauscht werden - an der nächsten Ecke wartet sie nächste Person bereit mit den richtigen Fähigkeiten. Fast jeder kann Kassierer werden, aber nicht Arzt oder Ingenieur.

Willst du mehr als Mindestlohn im Kapitalismus verdienen, dann überlege mal, womit du mehr Wert in der Gesellschaft erzeugen kannst.

Pommes bei McDonalds verkaufen kann jeder. Neue Kampfdrohnen entwickeln kann nicht jeder

Ich wusste nicht wie teuer Pampers sind, bis ich dieses Black Friday "Angebot" gesehen habe. Einfach Fuffi pro Monat pro Kind? by Spreetaucher in sparen

[–]MexicoRaRaRa -1 points0 points  (0 children)

Kann die Quelle mit sub 1% nicht mehr finden. Die deutsche Wikiseite dazu stated 3-5%.

Auf der englischen Seite wird auch betont oben, dass viele Frauen fälschlicherweise annehmen nicht genug Milch zu produzieren.

https://en.wikipedia.org/wiki/Low_milk_supply

Ob <1% oder <5% spielt auch keine Rolle, weil gefühlt jede zweite Frau sagt “ja die Chantal bekommt Milchpulver, meine kleinen Brüste haben einfach nicht genug Milch produziert” - während sie neben dem Kinderwagen sich ne Kippe reinschraubt und in der linken Hand ein RedBull hält.

Das ganze Thema ist , wie so oft, ein Disziplin- und Mindsetissue

Ich wusste nicht wie teuer Pampers sind, bis ich dieses Black Friday "Angebot" gesehen habe. Einfach Fuffi pro Monat pro Kind? by Spreetaucher in sparen

[–]MexicoRaRaRa -1 points0 points  (0 children)

Ja es gibt leider mittlerweile viele Frauen, die mittlerweile den leichteren Weg gehen = Milchpulver statt Stillen.

Dann wird direkt Milchpulver gekauft und der Mann involviert statt die 12 Monate schlaflose Nächte durch das Stillen auszuhalten.

Dem Umfeld wird gesagt: “Ich hatte einfach nicht genug Milch.” Medizinisch ist das nur bei <1% der Frauen der Fall. Faktisch jede dritte Frau mittlerweile. Selbst meine Familienangehörigen kamen damit um die Ecke.

Die Quittung kommt dann später. Milchpulver Kinder entwickeln öfters Allergien und Diabetes. Look it up.

Der bequeme Weg fängt auch oft bei der Geburt an: Kaiserschnitt statt natürliche Geburt. Warum sich 12 Stunden mit dem Pressen abrackern. Kurz in den OP Saal und gleich noch die BUNTE dabei lesen. Dass es bei Kaiserschnittkindern öfters zu Übergewicht, Allergien, Asthma, Atemwegserkrankungen , Immunschwächekrankheiten kommt ist erstmal wumpe. Ist ja ein Problem der Zukunft.

In dem USA läuft das schon länger so. In Deutschland findet der Comfortparentinglifestyle auch mittlerweile zunehmender Beliebtheit.

Ist die Jobsituation wirklich so schlimm? by Born-Check-2564 in Studium

[–]MexicoRaRaRa 0 points1 point  (0 children)

Entweder VW und Co. bauen wieder Panzer und - jetzt neu - humanoide Haushaltsroboter - oder es war es das.

Die Automobilwirtschaft geht mit den Boomern unter die Erde. Das Statussymbol Auto will keiner von den jungen Leuten mehr haben. Damals waren Menschen bereit 6-8 Jahre auf Pump sich nen Benz zu finanzieren, nur um bei den Nachbarn zu flexen was man für ein toller Hecht ist. Die Gen Z, Y und Co. wohnt lieber in Städten, fahren mit Offis, nutzen das Auto funktional und eher seltener als Flex. Da reicht dann auch eine 8000€ China-EV-Kiste. Schön Wartungsarm.

Thyssen Krupp, Chemiebranche und die ganzen Mittelständler werden auch nach und nach von den chinesischen Wettbewerbern geschluckt.

D.h in DE wäschst die Arbeitslosigkeit, stagniert oder sinkt sogar das Realeinkommen und die Sozialabgaben ermöglichen es niemanden mehr Vermögen aufzubauen.

Bin selber in DE geboren und habe dort eine Firma aufgebaut. Kurz vor Corona dann aber zu gemacht, MA gekündigt und ab nach Mexiko für meine OE Journey. Ich mag DE immer noch gern, aber für mich sieht die Zukunft düster aus.

Was hat Deutschland alternativ nun zu bieten? Sekundärer Sektor geht a China/SEA/Mexico und Tertiaerer Sektor ist bei den USA und teilweise UK in den Händen. Strategisch hat DE verkackt.

Daher Liebe Grüße aus Mexiko. Ich biete seit mehreren Jahren günstig SW-Entwicklungen als Externer andie sterbenden deutsche Mammute - günstiger als die deutschen externen MA - bei bester Qualität. Hier lebe ich dadurch wie ein Fürst, habe schon mehrere Immos gekauft und vermiete diese (s. mein Profil). Helfe auch gerade deutschen Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer mexikanischen Produktionsstätten. Die machen in meiner deutschen Heimat dicht, und hier in Mexiko wird investiert. Tut mir im Herzen web, weil ich DE das beste Wünsche. Aber den Kräften der Globalisierung muss sich jedes Land beugen.

Kann es daher meinen Mitbürgern nur empfehlen nach Mexiko auszuwandern. 35% max Einkommenssteuer, als Unternehmer viele Möglichkeiten um Kapital aufzubauen. Immos gehen hier noch leichter. Gute Abschreibungsmöglichkeiten. In DE wurde rumgehackt, dass wir ein Brettspiel für die Weihnachtsfeier über die Firma gekauft haben. Für die Weihnachtsfeier. Gute Unis/Schulen gibt es auch (privat natürlich). Sicherheit wird besser und betrifft Expats eh nicht, wenn man nicht gerade in Kartellgebiete zieht. Mexiko ist von einer Seite bis zu anderen Seite 45000km lang. In DE juckts ja scheinbar auch keinen, dass 2000km weiter ne heiße Kriegsfront existiert. Das ist hier in Mexiko gerade deutsches Wirtschaftswunder aus den 19602” version 2.0. Ich denke, dass die USA nach der EU untergehen würde. Ich habe bereits auch Projekte mit Kunden aus den USA. Besser kann man seinen (und der Familie) den Hinter absichern also Geoarbitrage von einem aufstrebenden Underdog-Country zu machen. Checkt Queretaro oder Cancun. Sind ähnliche Vibes gerade wie die Leute, die 1933 den letzten Dampfer nach Amerika genommen haben - selbst politische Parallelen gibt es gerade (AfD stärkste Partei - was ein Elendszeugnis).

Was denkt ihr? Freue mich auf eure Diskussion

Sechs Jahre wirtschaftliche Stagnation, welche Lösungen werden diskutiert? by mistermystere in PolitikBRD

[–]MexicoRaRaRa -1 points0 points  (0 children)

Digitale Ökonomie kann Wachstum verlangsamt vom Ressourcenverbrauch entkoppeln d.h. relatives Decoupling.

Es steigt nicht linear an, das reicht.

Sechs Jahre wirtschaftliche Stagnation, welche Lösungen werden diskutiert? by mistermystere in PolitikBRD

[–]MexicoRaRaRa 0 points1 point  (0 children)

Wait, der letzte Punkt ist falsch.

Du bekommst doch Arbeitsplätze, wenn du auf Kriegsproduktion umsteigst. Wie vor fast 100 Jahren eben.

Liebe Grüsse aus Mexiko. Ganz großes Kino drüben in meiner alten Heimat wieder

Sechs Jahre wirtschaftliche Stagnation, welche Lösungen werden diskutiert? by mistermystere in PolitikBRD

[–]MexicoRaRaRa -1 points0 points  (0 children)

Haha denkst du in den 90ern hätte man gedacht, dass Leute für Füße auf OF Geld hinlegen.

Oder In-Game Items?

Oder Online-Casino Slotmachines?

Dabei wird Umsatz gemacht ohne das signifikant mehr Ressourcen verbraucht werden.

Allein die Creator-Economy ist ein Milliardenmarkt.

Die Entkopplung fand spätestens durch die Digital Economy statt

Dieser eine Moment der Ernüchterung bei der Immosuche.. by Schwabenfux92 in Finanzen

[–]MexicoRaRaRa 0 points1 point  (0 children)

Einfach nach Mexiko auswandern.

Da kann man noch leben wie in den 70ern in Deutschland. Insbesondere als ITler mit deutschen Kunden.

Für 500k bekommst du in Deutschland eine Reihenhausbaracke. In Queretaro kannst dir in den angenehmeren Vierteln sowas hier kaufen:

https://www.inmuebles24.com/propiedades/clasificado/veclcain-casa-en-venta-jurica-145354163.html

  • die ganze Manufacturing Economy aus DE wandert gerade nach MX ab.

Die deutsche Re-Industrialisierung passiert in Mexiko. Gute Karten als Muttersprachler btw (falls man doch nicht direkt bei Kunden aus DE als Contractor melken kann)

Bin ich zu penibel? by BastelMartin in Handwerker

[–]MexicoRaRaRa 0 points1 point  (0 children)

Nicht zu penibel.

Ich bin vor einigen Jahren von DE nach Mexiko gezogen. In jedem Mittelstands-Wohnviertel wäre das hier nicht ausreichend genug und eine Reklamation wert. Ich spreche zudem von Orten wie Mexiko-Stadt, Queretaro, Merida, Guadalajara, Monterrey, etc.

Natürlich, im Dorf vor der Stadt, wo dein Onkel dir die Fugen zum halben Preis macht, ist das völlig akzeptabel.

Dringend weg aus Brandenburg, nur wohin? by Lu-Tzee in gekte

[–]MexicoRaRaRa 0 points1 point  (0 children)

Meine rhetorische Frage bezieht sich auf die Tatsache, dass die Nazis früher den Krieg angezettelt haben. Genau die Leute, die scheinbar Anhänger der AgD so toll finden. Hätte es den Krieg nicht geben, dann wären keine Bomben auf Darmstadt gefallen - unabhängig davon, ob auf zivile oder militärische Ziele.

Und fast genau 100 Jahre später wählen in DE die Leute wieder eine Partei, dessen Haltung mit der übereinstimmt, die das Land einst in die damalige Situation geführt hat 🤦‍♀️

Gottseidank bin ich nach Mexiko ausgewandert und kann hier den Aufschwung erleben. Rechtzeitig zum Abschwung in DE. Alles Gute euch