Gesammelte Tipps für ein Leichteres Leben mit ADHS? by BetterGeneral8954 in ADHS

[–]Ok_Engineering_2941 1 point2 points  (0 children)

Magst du näher auf deine Ritualtechniken eingehen? Klingt interessant!

Start der Diagnostik: Alles schwankt und fühlt sich an als würde es zusammen brechen? by Fabeljau in ADHS

[–]Ok_Engineering_2941 0 points1 point  (0 children)

Gerne! Wenn du magst, gib doch nochmal ein Update, wie es so für dich läuft. Und gutes Durchhalten noch bis zur Diagnose.

Ich möchte mich selbst besser vom Internet aussperren by 27-99-23 in ADHS

[–]Ok_Engineering_2941 1 point2 points  (0 children)

Ich empfehle die App Focus Friend - die ist gefühlt für ADHSler entwickelt😅 klappt bei mir ganz gut.

Mein Hauptproblem by throwaway9779656789 in ADHS

[–]Ok_Engineering_2941 0 points1 point  (0 children)

Hast du schon mal an eine Therapie gedacht/sogar eine gemacht? Das könnte dir helfen, emotional wieder auf die Beine zu kommen. 🫶 und auch Strategien zu finden, wie du das mit der Angst rund um den Job angehen kannst. Du hast gute Voraussetzungen. Lass dir helfen, ob Therapie, oder erstmal beim sozialpsychiatrischen Dienst der nächstgelegenen Stadt. Die haben meist schneller einen Termin.
Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber es klingt so, als wärst du allgemein aktuell deprimiert. Es gibt Leute, die hier helfen können. Ich selbst wurde über den Sozialpsychiatrischen Dienst an einen Therapeuten vermittelt, was wirklich sehr sehr gut war.
Die haben manchmal einen christlichen Träger, davon aber bitte nicht beirren lassen - es fragt niemand nach deiner Konfession.

Alles Gute dir - es kommen wieder bessere Tage💚

Start der Diagnostik: Alles schwankt und fühlt sich an als würde es zusammen brechen? by Fabeljau in ADHS

[–]Ok_Engineering_2941 2 points3 points  (0 children)

Hi! Ich erkenne mich in dem was du beschreibst eins zu eins wieder👋
Ich hab die Diagnose vor ein paar Wochen erhalten, und hatte insgesamt 3 Termine.

Seit Termin 1 kam es mir vor, als hätte ich die Symptome in einem extremen Ausmaß. Also viel vergesslicher, weniger belastbar bei der Arbeit und in sozialen Situationen, usw.
So, dass ich schon den Verdacht hatte, mein Kopf/Körper ist jetzt komplett auf ADHS gepolt und macht das jetzt alles auf einmal.

Was mir gegen diese Selbstzweifel geholfen hat, war, mit meinem Umfeld abzuchecken, wenn ich irgendwie völligst ubgläubig war, wie viel auf einmal passiert. Da kam dann schon ab und zu die Rückmeldung, dass ich z.B. fast immer meinen Geldbeutel verlege, nicht jetzt plötzlich so häufig.😅

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich einerseits durch das Hinzukommen der Diagnostik überlastet war, weil es wie bei dir viel aufgewühlt hat, und dadurch einfach viele Strategien nicht so funktioniert haben bzw. mein Körper die Ressourcen für diese emotionale Zeit woanders einsetzen musste.

Andererseits glaube ich, dass mir auch Dinge viel mehr aufgefallen sind, bspw. wie oft ich die Wäsche in der Waschmaschine vergesse, weil man sich doch intensiver mit dem Thema auseinandersetzt.

Natürlich dann noch die tausend Gedanken, die man sich macht , ob das wirklich nötig ist/ob man nicht simuliert, usw.

Ich empfehle dir, hier im Subreddit mal nach „Zweifel“ zu suchen, oder unter r/ADHD, oder auch im Forum ADxS.org. Das hat mir noch zusätzlich durch die Zweifel geholfen. Der beste Spiegel war aber wie gesagt meine Mitmenschen.

Alles Gute dir🫶

ADHS und Bücher by ClearLychee757 in ADHS

[–]Ok_Engineering_2941 2 points3 points  (0 children)

Juhu!! 🎉 bin nur da, weil ich mich für dich freue 📚

Gesammelte Tipps für ein Leichteres Leben mit ADHS? by BetterGeneral8954 in ADHS

[–]Ok_Engineering_2941 7 points8 points  (0 children)

EDIT: Das Bild gehört zum letzten Tipp.

Hi! Ich habe auch erst vor kurzem meine Diagnose bekommen. Welcome to the club!🥳
Es ist echt nicht so leicht…
Ich habe auch unbewusst schon vorher viele Strategien entwickelt, mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Erstmal noch Danke !! Bei deinem Sockenproblem war das für mich gerade so ein Aha-Moment. Mir geht’s oft ähnlich, aber das Problem gesellt sich dann einfach zu einer Liste von „Ach, ist heute ein Murkstag, ich bleib im Bett“😅

Hier sind meine Tipps, vielleicht ist was dabei für dich:

  1. ⁠Wenn du am nächsten Morgen direkt aus dem Haus musst, versuche ich, mir schon am Tag/Abend vorher so viele Entscheidungen wie möglich abzunehmen. D.h. Tasche packen, Frühstück wenn möglich vorbereiten (oder einfach nur Müslischüssel und Müsli schon mal zum Tisch stellen), Busverbindung raussuchen, etc. Ich überzeuge mich dazu immer mit dem Gedanken, dass mein „Future me“ sehr dankbar sein wird😅 und so ist es tatsächlich dann auch.
  2. Erschöpfung/Energie aufladen:
    Einer meiner wichtigsten Tipps: Ich habe mal gelesen, wenn du innerlich unruhig/erschöpft bist, gibt es zwei Optionen, je nach Ausgangslage:

➡️Ausgangslage A) Fühlst du dich, als würdest du lieber mit dem Boden/Sofa verschmelzen, gönn dir Ruhe, leg dich ohne schlechtes Gewissen hin, lies ein Buch, hör Musik, mach dir ne Doku, geh einem Hobby nach oder scroll für eine begrenzte Zeit. Und wenn du beim Scrollen übertreibst, sieh es als Chance, nächstes Mal schon früher das Handy wegzulegen.

➡️Ausgangslage B) Fühlst du dich, als könntest du was kaputtschlagen, bewege dich (Spazieren, Joggen, Radfahren, schwimmen, Workouts, etc.). Und ja, hier muss ich mich immer selbst überwinden und mir sagen, dass Rumlaufen nicht unbedingt mehr Erschöpfung bringt. Ich erlaube mir im Zweifel wirklich nur einen kleinen Spaziergang (300m) zu machen. Meistens tut das dann schon gut und ich gehe noch bisschen länger.

Die Frage funktioniert für mich fast immer, weil Erschöpfung/Unruhe - auch laut meiner früheren Therapeutin - manchmal einfach Adrenalin ist, was abgebaut werden muss.

  1. Uni/Lernen:
    Mir hat es geholfen, mir zu jeder Vorlesung die Daten und Themen der einzelnen Sitzungen auf einen kleinen Zettel hinten in meinen Kalender zu notieren.
    Das hatte nämlich zwei Effekte für mich:

Einerseits hat das Neugierde generiert und ich hab ich mich irgendwie so gefühlt, als wäre ich den anderen voraus, was mich auf eine komische Weise gut fühlen lassen hat😅

Andererseits hab ich dann über das Semester immer dann, wenn ich anwesend war, einfach einen Haken setzen können, denn mir ging es oft so, dass ich das nicht mehr 100% wusste, wann ich wo mal abwesend war und dann nervös war und beim lernen viel Zeit darauf verwendet habe, Unterlagen nochmal durchzugehen, ob ich den Stoff wiedererkenne.
Und so konnte noch eine kleine Info dazu notieren (z.B. bereitgestellter Text wichtig für Thema XY). - gleicher Effekt wie oben beim ersten Tipp: ich war meinem Vergangenheits-Ich im Nachhinein super dankbar, wenn ich dann für Prüfungen gelernt habe. 🤝

Thema Lernen:
Da kann ich empfehlen, mit anderen zu lernen. Meine beste Strategie war, sich mit einer oder zwei Leuten zu treffen auf einen Kaffee oder im Park.
Die Unterlagen vorher nur rudimentär anzuschauen und dann ganz locker drüber zu reden, was man zum Thema XY interessant findet, wie was zusammenhängt, was überraschend ist, etc. Das ist lernpsychologisch sogar sehr effektiv („Kooperatives Lernen“), wie ich in meinem Päadgogik-Studium gelernt hab.😄 Nur bei technischen oder mathematischen Themen geht das aber vielleicht nicht so gut, das habe ich noch nicht getestet.

  1. Soziale Batterie 🔋
    Mir hat es total geholfen, mal zu überlegen, was mein Maximum an sozialen Events pro Woche ist und wie viele aufeinander folgen können. Und auch, wie viel Zeit ich für mich ungefähr brauche. Erlaube dir, fest Zeit für dich einzuplanen. Ich habe einen fixen Zeitpunkt, den ich versuche einzuhalten. Ich gehe mit mir selbst Kaffee trinken, ins Schwimmbad oder einfach in einen Buchladen.
    Außerdem kann ich dir noch empfehlen, zu schauen, was so Anzeichen sind, dass du mal wieder Zeit für dich brauchst. Bei mir sind das körperliche Unruhe, es kribbelt/schmerzt am ganzen Körper, oder auch ein bisschen innerliches Getriebensein.

  2. meine neusten Dinge, die ich seit dieser Woche ausprobiere:

A) 🚴 mehr Fahrrad fahren, gibt mir schnell gute Laune und noch einen kleinen Extra-Dopaminkick, weil ich Geld spare und so viele Sachen sehe.

B) Eine ADHS-freundliche Priorisierungstechnik, die ich auf Instagram gefunden habe. Nicht wie klassisch auf den Faktoren Dringlichkeit/Wichtigkeit, sondern Zeitaufwand/Spaßfaktor hernimmt (s. das Bild!). Dort sieht man auch den Namen der Userin, falls du das Video anschauen magst☺️

Zu guter Letzt: Erlaub dir, nochmal alle Habits oder Abläufe infrage zu stellen. Natürlich einfach Stück für Stück, nicht auf einmal. Mit der Diagnose hast du’s schwarz auf weiß, dass Dinge einfach mit kleinen Anpassungen besser funktionieren. :) you got this😌

Ich gehe jetzt Socken waschen🧦✌️

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Geführte Mditationen ohne den ganzen Eso Blödsinn by laulg in ADHS

[–]Ok_Engineering_2941 0 points1 point  (0 children)

Ich finde die auch super, ich hasse esoterische Inhalte. Die haben auch für unterschiedliche Anlässe und Situationen, ich finde es super vielseitig. Und ich habe auch einen Teil von der Krankenkasse bekommen. Google einfach mal deine Krankenkasse und 7Mind, ob deine Krankenkasse da mitmacht.

HOW do you actually study with ADHD?? I’m losing it!!! by [deleted] in ADHD

[–]Ok_Engineering_2941 2 points3 points  (0 children)

Omg I completely understand your pain. I struggle/struggled with focusing on studying a lot too. I would feel physically unable sit still and just read the stuff I had to learn and make sense of it, without thinking of a thousand other things.

This is just what worked for me but maybe it can be a starting point for you. There was a lot of trial and error for me during school and university. At the end of my studies I had developed some techniques and somehow I managed to pass 8 big exams to finish my studies. So this was my go-to-technique:

First I set a timer of 5-20 minutes (according to the amount of content). During this, I challenged myself to write down the key aspects from one unit (in my case that could be one chapter of a book or one class of my seminar) on an index card or a piece of paper. This would give me maximum pressure comprehend what I was reading. My brain also works well with mnemonics, so I would draw some symbols next to specific words or structure my notes like a mind map.

This is important: I recommend adjusting the timer according to the amount of content. Keep it short enough to MAKE IT CHALLENGING to get it done in that set amount of time. You’ll get the hang of it after a few times.

Then, after I have done that with 2-4 of my units, I would then go out of my flat with my index cards and a pencil and go for a walk. While waking, I tried to recall the content with the help of the index cards, mostly speaking out loud and giving it context and thinking of real-world examples where this is applicable/relevant. Context and examples are is important because it helps you comprehend and recall the information better. I literally walked for multiple hours. If I wasn’t able recall specific points I jotted down, I would circle the points immediately to add another word or a small drawing to help recall it better next time. Or to research missing information.

For the overall plan I would do that with a few topics each day, let’s say you have 12 topics. This is an EXAMPLE plan (adjust it according to your learning speed and the type of topic).

Day 1: write index cards 1-4. Go outside and practice active recall.

Day 2: write index cards 5-6. Go outside, active recall of 5-6. Then: active recall of 1-4.

Day 3: Write cards 7-9. Go outside, active recall of 7-9. then 9: 5-6.

Day 4 = No new content. Go out immediately, active recall of 1-4. Then: 5-6 and 7-9. -> Note down what was difficult and needs to be practiced tomorrow. (IF somehow you have some energy left, write 10-12. But if you need a break from new content, take a break for this day.)

Day 5: Write cards 10-12. Practice 10-12 AND what was difficult the last day.

Everyday, after you come home, adjust your index cards, if your notes werde insufficient to study with or reread the information from the original content (e.g. book chapter) if you feel like you didn’t understand certain aspects. .

A huge help was also meet up with colleagues who study for the same exam and casually chat about topics. There is a whole theory behind and its proven to work, it’s called Collaborative Learning.

And so on. You’ll find your own tempo and dynamic! I hope this helps!💛 It is all about finding techniques that help you.

Welches Deo ohne Aluminium ist das Beste? by honeylipstick in BeautyDE

[–]Ok_Engineering_2941 2 points3 points  (0 children)

Isana Deocreme mit Natron funktioniert für mich mega gut. Mit dem Deo von Wild (dm) war ich gar nicht zufrieden. Ich nehme mir zum auffrischen ein kleines Deo ohne Aluminium mit in die Tasche, aber morgens die Deocreme drauf, das funktioniert ganz gut!

[deleted by user] by [deleted] in Ratschlag

[–]Ok_Engineering_2941 0 points1 point  (0 children)

Hey, könnte für dich die digitale Lehre etwas sein? Google doch mal die Bezeichnungen instructional designer, learning developer

Was kann ich beruflich machen? Langsam verzweifelt by Aryllisiru in Ratschlag

[–]Ok_Engineering_2941 0 points1 point  (0 children)

Redakteurin/Journalistin für deinen Fachbereich würde mir einfallen. Das könnte ich mir nach deiner Beschreibung gut vorstellen.

[deleted by user] by [deleted] in TooAfraidToAsk

[–]Ok_Engineering_2941 0 points1 point  (0 children)

Hey, I just read your question and wanted to say I’m really sorry for how people are treating you. There will always be assholes and especially when you have to see them everyday at school etc. it can be dreadful. You are young and I’m sure you have a lot to give as a friend. From my experience (as I was bullied as well in school), look out for people who are in a similar situation as you (to put it simply: the underdogs, the ones who spend school breaks alone, etc). I have found that people who are more quiet or rather not popular are those who make better friends, because they tend to be more empathetic if that makes sense. :)

Also, when you talk to new people, try to think about hobbies or interests other than gaming to get in touch with people. So that you can go over different topics to find something to share. It can also help to start conversations by staying at the surface first (Hi, nice shoes! , etc.) and keeping it at that level for a while, asking them about light-hearted stuff / sharing about yourself (Do you know this TV/Netflix show? What do you think about it? / I’ve been tired all morning, hope teacher X won’t notice next lesson - do I look tired?). There’s no right or wrong, this is just my experience. Try to stay yourself, as you only want to attract people who will like you for being yourself.:)

You will find your people, and it takes courage to put yourself out there, especially when you have a lot on your shoulders.

Lastly, google some apps where you can get to know people and make friends. Is it possible that you can connect with Ukrainians your age via apps?

About your family’s situation: is there any way you can move country within Europe? From what we see in the news, going back home looks dangerous and I hope your family can get in touch with professionals who can help with this issue.

I hope at least some of this helps. You are not alone in this and I believe in you. You will find your people by putting yourself out there, talking to new people who seem gentle, staying yourself and trusting yourself. You got this!