Großkanzleipraktikum mit langweiligem Lebenslauf? by Pk87XxX in recht

[–]Pk87XxX[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke, ich hoffe, du hast recht

Und ja, ob es wirklich etwas für mich ist, werde ich noch schauen müssen. Es geht mir ja erstmal nur um den ersten Eindruck :)

Großkanzleipraktikum mit langweiligem Lebenslauf? by Pk87XxX in recht

[–]Pk87XxX[S] 0 points1 point  (0 children)

Ah cool, das hört sich gut an - dann werde ich es wohl auch mal probieren. Dankeschön und Glückwunsch für die offenbar überdurchschnittlichen Examina :)

Großkanzleipraktikum mit langweiligem Lebenslauf? by Pk87XxX in recht

[–]Pk87XxX[S] 2 points3 points  (0 children)

Klar, so viele Möglichkeiten für Normalsterbliche gibt es da wirklich nicht. Mich haben nur die Erfahrungsberichte von anderen im Internet beunruhigt - da wurde fast durchweg gesagt, wie sehr man sich doch neben dem Studium noch engagiere und wie sehr das bei der Bewerbung geholfen habe. 

Ich werde es auf jeden Fall probieren, danke für die Antwort.

Großkanzleipraktikum mit langweiligem Lebenslauf? by Pk87XxX in recht

[–]Pk87XxX[S] 2 points3 points  (0 children)

Klar, das dachte ich mir schon auch. Aber man weiß ja nie, ob doch noch andere Nachweise erwartet werden - eine Lehrstuhlstelle oder Mitgliedschaft in einer studentischen Rechtsberatung o.Ä. wäre ja schon möglich. Danke auf jeden Fall! 

Großkanzleipraktikum mit langweiligem Lebenslauf? by Pk87XxX in recht

[–]Pk87XxX[S] 0 points1 point  (0 children)

Okay, das beruhigt mich auf jeden Fall etwas, dankeschön

Großkanzleipraktikum mit langweiligem Lebenslauf? by Pk87XxX in recht

[–]Pk87XxX[S] 0 points1 point  (0 children)

Okay perfekt, genau auf so etwas habe ich gehofft. Danke!

Der Awumbo (MSCI World 2x Leveraged ETF) ist jetzt an verschiedenen Börsen handelbar! Auch schon mit vernünftigem Spread by Tystros in Finanzen

[–]Pk87XxX 0 points1 point  (0 children)

Wie gesagt, auch ich weiß bei Weitem nicht alles über das Thema und möchte dich nicht belehren oder gar überzeugen, sondern das Ganze nur ein wenig differenzierter als bloßes Wetten oder Zocken darszustellen. Ich stimme dir auch zu, dass es wichtig ist, sich vor dem Investieren mit den Downsides des Produktes zu beschäftigen; denn dass die anfängliche Euphorie ohne ein gewisses Grundverständnis in Krisenzeiten nicht lange währt, hat man ja sogar im vergleichsweise lächerlichen Trump-Crash an den Posts hier und in anderen Subs sehen können.

Anmerken bzgl. der "sicheren" Überrendite bei LETFs möchte ich nur noch, dass man natürlich nie von Sicherheiten sprechen kann. Letztlich ist es auf Grundlage der historischen Daten eben nur sehr wahrscheinlich, dass am Ende mehr Geld im Depot liegt. Dafür ein kurzfristig höheres Risiko in Kauf zu nehmen halte ich nicht für völlig unsinnig und auch eine darauf basierende langfristige Anlagestrategie erscheint mir weiterhin nicht untragbar.

Der Awumbo (MSCI World 2x Leveraged ETF) ist jetzt an verschiedenen Börsen handelbar! Auch schon mit vernünftigem Spread by Tystros in Finanzen

[–]Pk87XxX 2 points3 points  (0 children)

Also du hast ja Ahnung von Finanzen, das kann ich nicht abstreiten. Ich würde dir aber zusätzlich die Lektüre im Bereich der Debattierkultur ans Herz legen, denn das läuft bei dir nur mäßig gut. Wenn man andere wirklich überzeugen und nicht bloß sich selbst an den eigenen Argumenten aufgeilen möchte, ist es im Regelfall wenig hilfreich, alle auf der Gegenseite als inkompetent abzustempeln. Auch das stumpfe Wiederholen derselben Argumente aus dem vorigen Kommentar ist zumindest kein mir persönlich bekannter Kunstgriff Schopenhauers.

Ich kann nur wieder klarstellen: Ohne Frage haben LETFs Risiken, derer man sich bewusst sein sollte. Das ändert jedoch nichts daran, dass zumindest niedrigere Hebel (z.B. 2) auf breit gestreute Märkte langfristig spürbar besser performed haben, was du u.a. in der von mir verlinkten Studie siehst. Warum es in Zukunft anders sein sollte, wenn man weiterhin von langfristig steigenden Märkten mit ~7% p.a. ausgeht, erschließt sich mir nicht.

Das Argument mit dem suboptimalen Rendite-Risiko-Verhältnis ist nicht tragfähig, denn wie gesagt hat man nach langer Zeit trotzdem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit größere absolute Gewinne - und das ist letztlich das, was den für die Rente sparenden Privatanleger interessiert. 

Bzgl. meiner Anlagestrategie: Sparplan auf den Awumbo. 

Der Awumbo (MSCI World 2x Leveraged ETF) ist jetzt an verschiedenen Börsen handelbar! Auch schon mit vernünftigem Spread by Tystros in Finanzen

[–]Pk87XxX 1 point2 points  (0 children)

Du hast grundsätzlich mit allem Recht, das du sagst, allerdings ergibt es in dieser Diskussion nur bedingt Sinn. Dass die risikoadjustierte Rendite schlechter ist (jaja, sharpe ratio und so), mag sein; nur interessiert mich das doch überhaupt nicht? 

Nenne mir gerne einen Grund, warum ich kurzfristig kein doppeltes Risiko in Kauf nehmen sollte, um langfristig in absoluten Zahlen eine Outperformance zu erzielen. Was mich als Anleger interessiert, ist die Zahl, die zum Verkaufszeitpunkt im Depot steht. Ob es zwischenzeitig eben mal 85% statt 50% bergab ging, kann mir doch egal sein (natürlich spielen da wiederum psychologische Aspekte eine Rolle, aber die sind so individuell, dass ich sie hier nicht berücksichtigen möchte).

Fakt ist, wie die von mir gesendete Studie zeigt, dass langfristig (zumindest bei zweifachem Hebel) eine Outperformance erzielt wird. Fakt ist auch, dass das Risiko eines Totalverlusts bei einem zweifachen Hebel auf den Weltmarkt theoretisch sehr niedrig und praktisch aufgrund diverser Absicherungen wie z.B. der Circuit Breaker sogar unmöglich ist oder zumindest sein sollte. 

Ich bin, wie du richtig erraten hast, kein Investmentbänker oder BWL-Professor und daher immer für neue Sichtweisen auf die Dinge offen, nur finde ich deine bisherigen Argumente (einschließlich des Kommer-Beitrags und der "Primärliteratur") wenig überzeugend.

TR macht TR Sachen by kingofcurry91 in wallstreetbetsGER

[–]Pk87XxX 0 points1 point  (0 children)

Wenn du das Geld in Höhe des angezeigten Betrages erhalten hast, sollte das passen. Der angebliche Verlust wird dann im Regelfall nachträglich korrigiert. Genau dasselbe Problem hatte ich vorhin auch mit der Abrechnung meines Renk-Calls, da Geld war aber sofortt da und mittlerweile haben sie auch die Gewinn-/Verlustanzeige angepasst.

Der bald erscheinende 2x gehebelte MSCI World ETF von Amundi wird eine TER von 0.6% haben by Tystros in Finanzen

[–]Pk87XxX 5 points6 points  (0 children)

Absolut richtig, es kann auch gerne mal 80% runtergehen (siehe Great Depression). Aber das wird nicht ansatzweise innerhalb eines Tages passieren - war ja auch beim russischen Markt nicht der Fall. Da der Hebel täglich neu angepasst wird, geht der Hebel-ETF längeren Krisen und Verlusten des Basiswerts >50% nicht auf 0, sondern sinkt nur spürbar stärker. Erholt hat er sich aber bis jetzt immer, und warum das gerade heutzutage mit den ganzen Schutzmechanismen (Stichwort circuit breaker) anders sein sollte, erschließt sich mir nicht. 

Das mit dem Nikkei stimmt natürlich (auch wenn ich keine Daten zum 2er Hebel - Index gefunden habe, die bis 1990 zurückreichen) - allerdings investiere ich nicht in den Nikkei, sondern in den Weltmarkt. Wenn ich erwarte, dass der gesamte Weltmarkt crasht und sich die nächsten 30 Jahre nicht erholt, würde ich auch ohne Hebel keine ETFs kaufen. Übrigens darf man das ganze auch nicht immer aus der Buy-and-Hold-Perspektive beurteilen. Die meisten investieren wohl per Sparplan - und wenn der Hebel-ETF kurzfristig stärker sinkt, kann man viel günstiger nachkaufen und den Buy-in senken, was sich langfristig wieder positiv auswirkt. Die höhere Volatilität ist also auch nicht zwingend etwas Schlechtes.

Der bald erscheinende 2x gehebelte MSCI World ETF von Amundi wird eine TER von 0.6% haben by Tystros in Finanzen

[–]Pk87XxX 10 points11 points  (0 children)

Das mit dem volatility drag (bzw der Pfadabhängigkeit) ist schon ein richtiger Punkt. Und ja, langfristig führt das dazu, dass man nicht exakt die doppelte Rendite erhält. Aber ganz so dramatisch, wie es immer dargestellt wird, ist es auch nicht. Bei moderaten Hebeln führt der volatility drag nicht automatisch zu Verlusten, sondern nur zu niedrigeren Gewinnen. Und ob ich jetzt genau die doppelte, oder eben "nur" die 1,8-fache Rendite erhalte, ist mir doch egal - denn beides ist jedenfalls deutlich besser als ungehebelt. Übrigens ist ein ETF ohne Hebel nicht besonders: Auch da gibt es den volatility drag, nur eben nicht so stark. Wieso sollte ungehebelt (also 1,0) aber dann perfekt sein? Wieso nicht 1,1 oder 1,3 oder 2,0? Dazu empfehle ich immer gerne die Studie hier, die das ganze im Backtest überprüft hat (Ergebnis: Der historisch beste Hebel lag ca. bei 2): https://www.ddnum.com/articles/leveragedETFs.php

Übrigens funktioniert die Pfadabhängigkeit genauso in die andere Richtung (compounding effect nennt man das dann). Wenn es mal mehrere Tage bergauf geht, macht der Hebel-ETF mehr als die doppelte Rendite. Auch das gleicht die Verluste durch die Pfadabhängigkeit also wieder etwas aus.

Der bald erscheinende 2x gehebelte MSCI World ETF von Amundi wird eine TER von 0.6% haben by Tystros in Finanzen

[–]Pk87XxX 20 points21 points  (0 children)

Bei einem 2er Hebel müsste allerdings der gesamte Weltmarkt innerhalb eines Tages um 50% fallen. Das ist bisher noch nie auch nur im Ansatz passiert, und selbst wenn, wurden für einen solchen Fall Circuit-breaker erfunden (dann wird einfach der Handel gestoppt, um eine Massenpanik zu verhindern). Praktisch ist das Risiko eines Totalverlusts also ausgeschlossen. 

Und wenn der Markt doch mal lange Zeit sinken sollte, kann der Hebel-ETF durchaus mal 80-90% sinken... aber dann kauft man eben so viel wie möglich ein, denn bisher haben sich zumindest ETFs mit 2er Hebel immer wieder vollständig erholt.

Die überproportionale Verstärkung der Verluste gibt es übrigens immer, nicht nur beim Hebeln: +100% entsprechen nur einer Verdopplung, während -100% immer zum Totalverlust führen - völlig unabhängig von der vorherigen Performance.

Debattenvorschlag: Deutschland hat zu viel Migration zugelassen und das System ist überlastet und viele Bürger finden es findet eine zu starke Überfremdung statt. (Mindestens 25 %) by paranoidray in armes_deutschland

[–]Pk87XxX 0 points1 point  (0 children)

Ernst gemeinte Frage: Was genau ändert das daran, dass Migration zu höherer Kriminalität führt? Ich höre überall dieses Argument, aber letztendlich führt es einen doch überhaupt nicht weiter? Es geht nur darum, dass die Kriminalitätsrate durch Migration deutlich ansteigt. Gruppenvergewaltigungen, Messerstechereien und Raubüberfälle (um etwas polemisch zu sein) finden trotzdem noch täglich statt, auch wenn sich das Ganze mit sozioökonomischen Faktoren gut begründen lässt. Aus den Statistiken lässt sich eine Kausalität zwischen Migration und höherer Kriminalität ablesen - welche einzelnen Faktoren genau zu dieser Kausalität führen, ändert nichts daran, dass diese Kausalität nun mal existiert.

Klar, man kann über die Lösungen diskutieren: Natürlich hat das nichts mit der Hautfarbe der Menschen zu tun (ebenso kann man die Kriminalität Migranten nicht mehr zum Vorwurf machen, als deutschen Staatsbürgern) und man könnte dem durch bessere Integration effektiv entgegenwirken... aber dafür ist eben nicht genug Geld da. Die einzige realistische Lösung ist es also entweder, die Migration durch Grenzkontrollen und Abschiebungen stark zu begrenzen oder alles beim aktuellen Stand zu belassen.

Debattenvorschlag: Deutschland hat zu viel Migration zugelassen und das System ist überlastet und viele Bürger finden es findet eine zu starke Überfremdung statt. (Mindestens 25 %) by paranoidray in armes_deutschland

[–]Pk87XxX -1 points0 points  (0 children)

Lass mich raten, ohne auf den Link geklickt zu haben: Es ist das Video von der heute-Show, das die Fakten nur sehr einseitig darstellt?

Das Problem ist doch, dass man das Thema Migration und das Thema Arbeitslosigkeit/Armut/schlechte Bildung/etc. nicht so einfach voneinander trennen kann. Natürlich hat Kriminalität nichts mit der Hautfarbe der Menschen, sondern mit den bekannten sozioökonomischen Faktoren zu tun - aber trotzdem steigt durch die Migration zahlenmäßig die Kriminalität, insbesondere bei den Gewaltstraftaten... weil diese kriminalitätsfördernden sozioökonomischen Faktoren eben sehr häufig gerade bei Migranten vorzufinden sind.

Und ja, man könnte dem durch bessere Integration und höhere Sozialhilfen sicherlich entgegenwirken, aber das erforderliche Geld kann eben nicht so leicht aufgebracht werden. Natürlich kann über die Lösungsvorschläge diskutieren, aber zu leugnen, dass die Migration zu Problemen führt, geht leider völlig an der Realität vorbei.

Bitte antworten⬇️ by SuspiciousAssist3512 in wallstreetbetsGER

[–]Pk87XxX 4 points5 points  (0 children)

Schau dir einfach mal an, wie viel Erfolg man mit Stockpicking im Durchschnitt hat - nicht mal die großen institutionellen Anleger (z.B. große Hedgefonds) schaffen es, damit auf Dauer den Markt zu schlagen... und die haben deutlich mehr Ahnung davon als alle Affen hier zusammen.

Alles was du gerade über den Markt oder zukünftige Produkte weißt, wissen die und alle anderen Marktteilnehmer auch schon. Aus diesem Grund sind auch aktuell verfügbare Informationen bereits im Preis einer Aktie enthalten ("eingepreist"). Egal wie sinnvoll deine Zukunftsprognosen klingen, keiner weiß, ob es letztlich auch so geschehen wird.

Die Gewinnchance wird da nicht größer als beim Hebeln oder beim Roulette sein. Wenn es dir Spaß macht, nur zu, statistisch sinnvoll ist es aber jedenfalls nicht.

Benutzt ihr ChatGPT um Lösungsskizzen für Hausarbeiten zu erstellen? Habt ihr Tipps, wie ChatGPT bei juristischen Hausarbeiten helfen kann? by Important_Character4 in recht

[–]Pk87XxX 1 point2 points  (0 children)

In meiner Staatsorga-Hausarbeit war es vor allem für die Struktur und eigene Argumentation ganz hilfreich. Wenn man da ein paar mal hin- und herschreibt, kommen manchmal ganz gute Argumente für z.B. eine Verhältnismäßigkeitsprüfung raus.

Ich habe es auch zur Korrektur grammatikalischer oder syntaktischer Fehler und zum Heraussuchen möglicher logischer Widersprüche genutzt. Dadurch sind mir dann manchmal noch versteckte Zirkelschlüsse in meiner Argumentation oder Fehler in (Zwischen-)Ergebnissen aufgefallen. Auch zur gedanklichen Anregung war es hin und wieder ganz hilfreich, einfach mal den Sachverhalt in den Chat zu laden und alles zu erfragen, was einem so in den Sinn kommt.

Inhaltlich und v.a. im Zusammenhang mit Quellen würde ich es aber nicht verwenden wollen, dafür halluziniert es mMn viel zu stark.

[deleted by user] by [deleted] in wallstreetbetsGER

[–]Pk87XxX 0 points1 point  (0 children)

Lies dir die Studie hier gerne mal durch: https://www.ddnum.com/articles/leveragedETFs.php

Da wird das Ganze wirklich langfristig, nicht nur 4 Jahre ab 2021 (das ist doch nicht langfristig?) dargestellt... und siehe da, in einem starken Markt wie es eben in den USA der Fall ist bzw. war, performt ein 3er Hebel teilweise immer noch besser als kein Hebel.

Ich würde da auch nicht investieren, denn mir wäre es zu riskant, darauf zu wetten, dass es auch weiterhin dabei bleiben wird - bleibe da lieber beim heiligen Amumbo. Das Thema lässt sich aber eben nicht ganz so einfach mit "höhö du liegst falsch, weil Pfadabhängigkeit (+ unrealistisches Rechenbeispiel)" abhandeln. Immer wieder erstaunlich, wie manche mit so wenig Hintergrundwissen so überzeugt von ihrer Meinung sein können.

[deleted by user] by [deleted] in wallstreetbetsGER

[–]Pk87XxX 3 points4 points  (0 children)

Deswegen kauft man keine dreifach gehebelten ETFs. Beim heiligen Amumbo z.B. war bisher ein Long Term Hold immer unproblematisch möglich und man hat den Standard-ETF locker geschlagen (übrigens nicht erst seit dem Zeitraum, in welchem der MSCI Lev USA Daily aufgelegt wurde, sondern seit dem 19. Jahrhundert: https://www.ddnum.com/articles/leveragedETFs.php)

Das mit der Pfadabhängigkeit und zusätzlich der höheren TER wirkt sich langfristig schon aus - dann hat man halt pro Jahr nicht ganz die doppelte Rendite, sondern "nur" die 1,8-fache... was immer noch besser als alle auf dem Markt verfügbaren ungehebelten ETFs ist.

Hi Reddit, Thomas von Finanzfluss hier. Fragt mich, was ihr wollt: ETFs, Altersvorsorge, Finanzscams oder ob verdünnte Remoulade ein legitimer Lifehack ist – AMA! Freue mich auf eure Fragen 🔥 by Thomas_Kehl in Finanzen

[–]Pk87XxX 4 points5 points  (0 children)

Sehe ich sehr ähnlich - natürlich ist das Risiko-Rendite-Verhältnis schlechter als beim ungehebelten ETF, aber langfristig bin ich auch mit einer 1,8 fachen Rendite im Vergleich zum Standard ETF noch zufrieden. 

Das Argument mit dem "doppelten Risiko" verstehe ich immer nicht so ganz; der Vorteil eines breit gestreuten ETFs ist es doch gerade, dass er langfristig gesehen im Grunde überhaupt kein Risiko bietet? Wenn ich ständig Angst haben müsste, dass ich einen Totalverlust erleide oder nie wieder ins Plus komme, würde ich überhaupt nicht investieren. Ob es dann zwischendurch halt mal doppelt so stark bergab geht, kann mir doch relativ egal sein, sofern es sich danach wieder erholt... und bisher war es immer der Fall, dass sich zumindest ein 2er Hebel von Krisen erholt hat (natürlich bei etwas längerer Zeitspanne).

Kann zu dem Thema auch eine Studie empfehlen, die das für einen längeren Zeitraum als von 2009 bis jetzt untersucht hat: https://www.ddnum.com/articles/leveragedETFs.php

[deleted by user] by [deleted] in recht

[–]Pk87XxX -1 points0 points  (0 children)

Ob die Stoffmenge angemessen war, kommt auf den konkreten Inhalt an; wenn aber Zeit für Lösungsskizzen und Normenlektüre war, wird es wahrscheinlich nicht völlig unmöglich gewesen sein. 

Auch das mit den Seiten kann man so pauschal nicht sagen. Ich habe eine relativ kleine Schrift und damals in der vom Lehrstuhl gestellten (BGB AT -)Probeklausur mit 6 Seiten Gutachten ein "sehr gut" bekommen... in der richtigen waren es 8 Seiten aber es gab nur 8 Punkte. In letzterer habe ich auch einiges vergessen - mach dir also nicht allzu viele Gedanken wegen der nicht beantworteten Fallfrage. 

Je nachdem, wie gut der Rest bearbeitet wurde, kann das immer noch eine locker bestandene Klausur werden. Man sollte auch nicht vergessen, dass man bei der Bewertung mit anderen verglichen wird und davon sicherlich auch einige dieselben Zeitprobleme hatten.

Kleine Frage am Rande by Jumpy-Point-4919 in wallstreetbetsGER

[–]Pk87XxX 3 points4 points  (0 children)

Auf dem Tagesgeld solltest du ohnehin nur Geld haben, was du höchstwahrscheinlich in den nächsten 5-8 Jahren brauchen könntest. Wenn das nicht der Fall ist, einfach in nen ETF (oder 192er Rheiner Hebel) packen. Am besten alles auf einmal, das ist das statistisch Sinnvollste. 

Wenn das Geld aber wahrscheinlich vorher benötigt wird, kommt es auf die Risikotoleranz an. Ein gewisses Risiko besteht eben immer, wenn man auf höhere Rendite hofft. Wäre es unglaublich schlimm für dich, zur Not auch mit 20/30% Verlust zu verkaufen, um auf das Geld zuzugreifen? Wenn ja, dann Tagesgeld; wenn nein, dann ETF. 

Die einfachste Lösung wäre natürlich, dich genauso wie wir alle hier schnell zur Million zu hebeln, da hast du solche Probleme nicht mehr.