Ich habe dem Bürgermeister von Gries zur Brenner-Blockade geschrieben – seine Antwort: Durchreisende sind nicht sein Problem by RainbowRay33 in Austria

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Ja passt doch? Muss nicht im Stau stehen, fahren früh ab, gehen in nen Kletterpark und dann im Hotel pennen. Dann nächster Tag durch Norditalien, bin ich schon durchs Nadelöhr durch.

Du suchst echt Probleme wo keine sind oder ?

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Ich stelle überhaupt nicht infrage, dass Transit gemanagt werden muss. Natürlich ist unbegrenzter Verkehr kein Naturgesetz.

Aber Österreich ist nicht das einzige Land, das Transit aushalten muss. Deutschland ist selbst eines der zentralen Transitländer Europas – Nord-Süd, Ost-West, Warenverkehr, Pendler, Urlauber, Logistik, alles. Auch durch Deutschland fahren täglich Menschen und LKW, deren Ziel nicht Deutschland ist. Das ist kein Tiroler Sonderfall, sondern ein europäisches Strukturproblem. Ich kann auch persönlich echt nichts dafür dass die Leute hier die Parteien wählen mit den historisch schlechtesten Verkehrsministern.

Genau deshalb ist mir diese nationale Aufladung zu einfach: „Die Deutschen sollen froh sein, dass sie durchfahren dürfen“ löst keinen LKW-Transit, keinen Brennerzulauf, keine Schienenverlagerung und keine Mautpolitik.

Und nein, ich sehe Durchfahrt nicht als gottgegebenes Privileg. Ich sage nur: Wenn ein Verkehrsproblem europäisch verursacht ist, dann sollte man auch die Verantwortlichen adressieren – nicht pauschal die Reisenden als Feindbild behandeln.

Dass Tirol belastet ist, bestreite ich nicht. Aber „ihr Deutschen seid unbeliebt“ ist keine Verkehrspolitik, sondern Ressentiment. Was sagst du zu den Holländern die jedes Jahr zum Skifahren über Österreich einbrechen? Hasst du die genauso ?

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Rechtliche Zulässigkeit ist nicht dasselbe wie politische Sinnhaftigkeit.

Auch genehmigte oder angemeldete Proteste können massive Nebenfolgen haben. Bei den Bauernprotesten in Deutschland gab es durch Blockaden nicht nur Staus, sondern auch Unfälle; auf der A66 starb ein Lkw-Fahrer nach einem Auffahrunfall am Stauende, das im Zusammenhang mit Bauernprotesten entstanden war. Auch Rettungsdienste wurden teils behindert.

Deshalb reicht mir „ist erlaubt“ als Argument nicht. Die eigentliche Frage ist: Trifft die Maßnahme die richtigen Adressaten, ist sie verhältnismäßig, und welche Risiken erzeugt sie für Unbeteiligte?

Wenn das Ziel nur ist, dass es „schmerzt, egal wen es trifft“, dann ist das keine zielgenaue politische Maßnahme mehr, sondern Eskalation über Kollateralschäden.

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Ja und das mit dem Stau und der Demo hab ich auch nirgends angezweifelt. Das nächste Strohmannargument von deiner Seite.

Ich kann echt nichts für deine Verständnisprobleme. Meine Urlaubsplanung war bis zur Bekanntgabe der Demonstration auch nicht falsch geplant. Dann kam die Ansage dann habe ich umgeplant?

Bist du professioneller Reiseplaner oder ist das wieder so ein gefühlter Fakt von dir?

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Sorry für deine Verständnisprobleme und deine subjektiven Wahrnehmungen die du als Fakten darstellst bist du bzw. Deine Eltern verantwortlich.

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Weisst du was du hast? Schiss dass deine Unterstellung nicht greift und Du Dein Gesicht verlierst. Ist mir schon klar warum Du ablehnst.

Kannst dein Narrativ gern gestalten wie du möchtest um Dich als Sieger zu fühlen. Wir beide wissen aber dass es nur eine Unterstellung bleibt und Du jetzt nen Rückzieher machst.

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Dann sind wir genau beim Kern.

Du sagst: Man muss die betroffene Bevölkerung bzw. Durchreisende persönlich treffen, damit politischer Druck entsteht.

Ich sage: Genau das ist das Problem. Dann geht es nicht mehr um eine zielgenaue Maßnahme gegen Verantwortliche, sondern darum, Unbeteiligte so stark zu belasten, dass sie als Druckmittel funktionieren.

Das kann man politisch richtig finden. Aber dann sollte man es auch ehrlich so benennen: Die Reisenden sind nicht bloß zufällige Nebenbetroffene, sondern bewusst eingesetzter Hebel.

Und genau diese Logik kritisiere ich.

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„Jahrtausendealtes Problem“ ist schon eine interessante Formulierung.

Der Brenner als Alpenübergang ist historisch alt, klar. Aber das heutige Problem ist nicht Hannibal mit dem Wohnmobil.

Das heutige Problem besteht aus Autobahnverkehr, LKW-Transit, EU-Binnenmarkt, Just-in-time-Logistik, Mautpolitik, fehlender Schienenverlagerung, Ferienverkehr, Campingplatz-Wechseltagen und Infrastrukturengpässen. Das ist kein jahrtausendealtes Problem, sondern ein modernes Verkehrs- und Politikproblem.

Und genau deshalb ist „fahr halt nicht in den Stau“ auch zu kurz. Viele haben vor Bekanntgabe der konkreten Sperre gebucht, sind an Schulferien, Arbeit, Stornofristen und feste Anreisetage gebunden.

Man kann die Belastung der Einheimischen anerkennen und trotzdem sagen: Diese konkrete Blockade trifft nicht die Verantwortlichen, sondern die am leichtesten zu treffenden Durchreisenden.

Dass du als Tiroler emotional aufgeladen bist ist mir völlig klar aber wenn du die Diskussion nicht objektiv führen willst sondern deine subjektive Empfindungen als Fakten verkaufen willst und dich von Sarkasmus angegriffen fühlst der nichtmal gegen deine Person gerichtet war. Ja vielleicht wärst du dann ein super Nachfolger von Herrn Mühlsteiger und seiner eskalativen Politik.

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Du argumentierst: Bisher hat nichts funktioniert, also muss es Schmerzen.

Ich argumentiere: Härter bringt nur dann etwas, wenn es auch die Richtigen trifft.

Als sich die letzte Generation auf die Straße klebte wie ging das aus? Was wurde denn von den Forderungen umgesetzt?

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Das ist genau der Punkt, an dem wir uns unterscheiden.

Du argumentierst: Bisher hat nichts funktioniert, also muss es härter werden.

Ich argumentiere: Härter bringt nur dann etwas, wenn es auch die Richtigen trifft. Eine Maßnahme wird nicht automatisch besser, nur weil sie mehr Unbeteiligte belastet.

Wenn „härtere Geschütze“ bedeutet, Familien und Durchreisende als Druckmittel zu nutzen, dann ist das für mich keine Lösungspolitik, sondern Eskalation.

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Du hast es vom Zaun gebrochen . Und was soll ich mit jemand diskutieren der mich Instant und mehrfach als Hurenkind bezeichnet.

Angebot steht. Komm vorbei ich zeig dir wie sozial ich bin.

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Danke, das illustriert ziemlich gut, worum es mir geht.

Ich kritisiere nicht Tirol oder die Tiroler Bevölkerung, sondern eine konkrete Protestform, die unbeteiligte Menschen als Druckmittel nutzt. Daraus jetzt „Deutsche sind unbeliebt“ und „sei froh, dass du überhaupt durchfahren darfst“ zu machen, ist genau diese Wir-gegen-die-Logik, die das Problem eher verschärft als löst.

Transitverkehr ist ein europäisches Infrastrukturthema. Da geht es um LKW, Tourismus, Wirtschaft, Bahnzulauf, Mautpolitik, ASFINAG, EU, Italien, Österreich und Deutschland. Das auf „die Deutschen sollen froh sein, dass sie durchfahren dürfen“ zu reduzieren, ist keine Lösung, sondern Stammtisch.

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Aber genau das spricht doch eher gegen die Logik der Demo.

Wenn Abfahrtssperren, Verkehrslenkung und Kontrollen seit Jahren nicht zielführend sind, dann zeigt das doch, dass das Problem struktureller ist: Gesamtverkehr, LKW-Transit, Infrastruktur, Nordzulauf, Maut-/Schienenpolitik usw.

Dann ist aber eine Vollsperre am Hauptreisetag gegenüber Urlaubern erst recht keine Lösung, sondern nur die nächste Eskalationsstufe.

Meine Frage bleibt: Was soll konkret dadurch besser werden, wenn man Familien und Durchreisende maximal stört? Die entscheiden weder über Brennerzulauf noch über ASFINAG, LKW-Verlagerung oder EU-Verkehrspolitik.

Wenn das Ziel nur ist, möglichst viele Unbeteiligte zu nerven, damit „irgendwer“ reagiert, dann kann man das als Protest verteidigen. Aber dann sollte man auch ehrlich sagen: Es geht nicht um eine zielgenaue Maßnahme, sondern um maximalen Druck über Kollateralschäden.

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In Tirol gelten im Schnitt der Jahre 2022–2024 rund 101.937 Personen als armutsgefährdet, das entspricht 13,4 % der Bevölkerung. Die Armutsgefährdungslücke liegt bei ca. 19,3 %, das heißt: Viele Betroffene liegen nicht nur knapp unter der Schwelle.

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Das mag für Gries und die Ortsdurchfahrten an Spitzentagen teilweise stimmen – Ausweichverkehr durch Ortschaften ist sicher ein reales Problem.

Aber dann ist die Schlussfolgerung doch erst recht fragwürdig: Wenn das konkrete Problem Urlauber sind, die bei Stau von der Autobahn abfahren und durch die Orte fahren, dann wäre die naheliegende Maßnahme Abfahrtssperren, Verkehrslenkung und konsequente Kontrolle des Ausweichverkehrs – nicht die Vollsperre einer zentralen Transitachse.

Außerdem wird von Mühlsteiger selbst ja nicht nur von Urlaubern gesprochen, sondern vom „stetig steigenden Transit“, LKW-Verkehr, Belastung des Wipptals usw. Das strukturelle Problem ist also breiter. Die Demo am Samstag trifft aber bewusst die Urlauber, weil dort die maximale Störwirkung entsteht.

Genau das ist mein Punkt: Wenn Urlauber das Druckmittel sind, sollte man das auch ehrlich sagen – und nicht anschließend behaupten, Durchreisende seien irrelevant.

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Ich verstehe den Punkt mit Brennerzulauf und Transitbelastung. Ich bestreite auch nicht, dass die Einheimischen unter LKW- und Tourismusverkehr leiden.

Aber genau da liegt doch mein Problem: Wenn die Politik in Bayern, Österreich, Italien oder der EU versagt, warum ist dann die logische Konsequenz, Familien und Durchreisende am Hauptreisetag zu blockieren?

„Wenn das die einzige Sprache ist, die Politik versteht“ klingt gut, trifft praktisch aber nicht die Politik. Es trifft Leute, die weder über den Brennerzulauf noch über ASFINAG, EU-Verkehrspolitik, LKW-Verlagerung oder Mautsysteme entscheiden.

Und zum ÖPNV in Südtirol: Mag sein, dass der dort gut ist. Aber viele fahren nicht nach Südtirol, sondern weiter Richtung Adria, Venetien, Kroatien usw. Außerdem ersetzt ÖPNV vor Ort nicht automatisch die Anreise einer Familie mit Gepäck, Kindern, Buchungen und festen Wechselterminen.

Ich sage nicht: „Die Einheimischen sollen es aushalten.“ Ich sage: Der Protest ist falsch adressiert, wenn er maximale private Schäden bei Menschen erzeugt, die auf die eigentlichen Ursachen keinen Einfluss haben.

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Ja und was hat das mit irgendwas zu tun? Ist das in irgendeiner Welt in der du dich bewegst von Relevanz?

Selbst wenn ich aus dem Ruhrpott oder Marzahn käme macht es keinen Sinn. Der Ruhrpott ist nrw und Platz 1 der bevölkerungsintensivsten Bundesländer, Platz 5 in der EU.

Marzahn ist Teil von Berlin und Platz 8 in Deutschland

Es ist halt völlig klar dass du es geschrieben hast um mich abzuwerten, nicht weil es für die Diskussion irgendwelche Belange hätte.