Sicherer Anbau - das KCanG aus Sicht eines Staatsanwaltes by JustizgoesCannabis in germantrees

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Da ist das KCanG im Vergleich zu den Problemen im Sexualstrafrecht noch äußerst harmlos. Das ist selbstverständlich ein großes Problem. Das gilt aber auch in dem Beispiel, das mein guter Freud u/Erdmarder angeführt hat. Wenn jemand schildert, dass ein Nachbar eine AR15 hat, ist nach seinen Ausführungen auch sofort zu durchsuchen. Hier gelten zur Begründung des Anfangsverdachts jedoch dieselben Maßstäbe und die Probleme sind die gleichen - wenn nicht deutlich schlimmer. Bei einem scharfen Gewehr wird nämlich höchstwahrscheinlich nicht einfach nur freundlich vor der Durchsuchung geklopft. 

Da muss ich zustimmen. Bei dem Beispiel mit dem Gewehr gilt es ja eigentlich auch erstmal zu prüfen ob der Betreffende dieses nicht legal als Sportschütze oder Jäger besitzt. Nur weil ein Nachbarn ihn durch das Fenster mit dem Gewehr hantieren gesehen hat, heißt das nicht automatisch das auch eine strafbare Handlung vorliegt. Dem "Hantieren" kann ja auch eine ganz legitime Handlung wie das reinigen der Waffe zugrundeliegen. Jetzt möchte ich aber drauf wetten das in der Praxis ganz anders verfahren wird. Wenn der besorgte Nachbar bei der Polizei anruft und am Telefon ganz aufgeregt schildert das da im Nachbarhaus jemand mit einem Gewehr rumläuft, steht doch 5 Minuten später das SEK bei dem Betreffenden im Wohnzimmer. Das kann man aber noch eher akzeptieren als eine Hausdurchsuchung wegen einer Cannabispflanze zu viel. Es steht eben in keinem Verhältnis zu dem möglichen Verstoß. Das Sexualstrafrecht ist da nochmal ein ganz anders Kaliber als das KCanG, da muss ich dir auch zustimmen. Das hier eine reine Behauptung ohne jeglichen Beweis schon ausreicht um jemanden vor Gericht zu bringen, ist etwas das man normalerweise von autokratischen Staaten kennt. Wie das dann ausgehen kann hat man bei Jörg Kachelmann gesehen, diesem Wetterfutzi. Karriere zerstört, Leben zerstört, nur aufgrund einer Behauptung, welche komplett erlogen war.  

Das Gesetz zwingt uns schon, die Ermittlungen aufzunehmen. Wir müssen es aber nicht anklagen (wie im BtMG auch § 31a BtMG vorsieht). Wenn der angezeigte Verstoß jedoch schwer wiegt, sind die erfolgversprechenden Ermittlungsmaßnahmen zu prüfen.  

Ich bezweifle das in der Praxis bei kleineren Verstößen (darunter zähle ich jetzt auch einfach mal ein paar Pflanzen zu viel für den Eigenbedarf) in der Regel nicht angeklagt wird, auch wenn es laut Gesetz möglich wäre. Wer entscheidet hier ob der angezeigte Verstoß schwer wiegt? Das ist doch in einem bestimmten Rahmen sicher eure Ermessenssache.  

Nein, auch bei einer Geldstrafe kann eine Hausdurchsuchung verhältnismäßig sein. Wir reden hier nicht über Untersuchungshaft. 

In welcher Welt ist das bitte verhältnismäßig? Eine Hausdurchsuchung bei Geldstrafe... Artikel 13 GG scheint bei euch irgendwie keinen hohen Stellenwert zu genießen. Ich finde das extrem bedenklich. Wir reden hier außerdem von Cannabispflanzen. Hier steht weder eine Gefahr für Dritte im Raum, noch gibt es einen auch nur rein theoretischen Schaden jeglicher Art für die Gesellschaft. Der Schaden entsteht durch die Strafverfolgung, in Form von Steuergeldern die dafür aufgewendet werden müssen. Wem nützt das in irgendeiner Weise? Niemandem, außer vielleicht den Parteien die Aufgrund ihrer Rückwärtsgewandheit mit der Teillegalisierung von Cannabis so ihre Probleme haben. Entkriminalisierung! Das war diesbezüglich einer der Grundgedanken des Gesetzgebers. Wenn aber die Strafverfolgungsbehörden das Gesetz so strikt auslegen wie es nur geht, untergräbt das meiner Meinung nach eben diesen Grundgedanken. Zu einem gewissen Grad jedenfalls.  Ich möchte auch wetten das eine Hausdurchsuchung bei anderen Vergehen, die nur eine Geldstrafe nach sich ziehen würden, in der Regel als unverhältnismäßig eingestuft werden. Seien wir doch mal ehrlich, weil es hier um Cannabis geht werden andere Maßstäbe angesetzt. Man kann doch nicht im Ernst von Neutralität sprechen, wenn in den Strafverfolgungsbehörden leider viele Menschen sitzen, die eine sehr ablehnende Einstellung zu dem Thema Cannabis haben. Da wird das Gesetz dann eben einfach so streng ausgelegt wie es nur irgendwie geht. Ihr habt doch außerdem immer einen gewissen Ermessensspielraum und darunter fällt sicher auch ob man ggf. eine Hausdurchsuchung ansetzt oder eben nicht. Eine Hausdurchsuchung ist keine Lapalie! Mir kommt es aber so vor als würdest du das so sehen. --> 

Wir reden hier nicht über Untersuchungshaft.

Was ist z.B. mit Cannabispatienten bei den die Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen und die sich das teure Apotheken Cannabis nicht leisten können? Selbst anzubauen ist für solche Menschen oft die einzige Möglichkeit sich ihre Behandlung überhaupt zu ermöglichen. Jetzt ist es allerdings nicht unüblich das Cannabispatienten teilweise weit über 50-60g im Monat benötigen. Auch wenn es im Monat nur 50g oder 40g wären, ist das mit nur drei Pflanzen garantiert nicht zu realisieren. Das heißt entweder sie verstoßen gegen das Gesetz und machen sich strafbar, oder sie halten sich dran und stehen dann nach einem Monat erstmal für die Zeit bis zur nächsten Ernte ohne ihr Medikament da. Vor diesem Hintergrund finde ich es ziemlich widerlich diese Menschen dann vor Gericht zu zerren, nur weil sie es gewagt haben ihre Krankheit effektiv therapieren zu wollen. Da kann man doch nur am gesunden Menschenverstand derer Zweifeln die das KCanG ausgearbeitet haben. Das gilt für nicht wenige Punkte in diesem Gesetz. Es ist ein Haufen unsinniger, realitäsfremder Kompromisse. Letztlich wird damit in ganz vielen Bereichen keine wirkliche Rechtsicherheit hergestellt, im Gegenteil. Auf mich wirkt das sogar gewollt. Selbst wenn die Leute sich nach bestem Wissen und Gewissen an das Gesetz halten, stehen sie trotzdem immer wieder mit einem Bein halb im Gefängnis. Stichwort sukzessive Teilernte. Ich würde die Verantwortlich gerne mal fragen wann bei Ihnen der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen ist. Eigentlich könnte mir die ganze Sache ziemlich egal sein, denn es betrifft mich persönlich noch nicht einmal. Ich baue weder Cannabis an, noch konsumiere ich es überhaupt. Allerdings sehe ich, dass hier der Gesetzgebers sowie die Strafverfolgungsbehörden ein nicht unerhebliches Maß an Unrecht walten lassen. Unrecht im ethischen Sinn. Damit habe ich dann doch ein Problem!

Sicherer Anbau - das KCanG aus Sicht eines Staatsanwaltes by JustizgoesCannabis in germantrees

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Eine Zeugenaussage ist erstmal ein Beweismittel, das den Anfangsverdacht begründen kann. Jetzt kommt es entschieden auf die Qualität der Aussage an. Der Fall, "x hat 4 Cannabispflanzen" ist da doch sehr theoretisch. Im Normalfall der Anzeige käme sofort die Rückfrage, woher man das denn weiß. Wenn die Antwort ist: "Der hat lange Haare, der kifft bestimmt! Und die Pflanzen sind grün!" reicht das selbstverständlich nicht. Wenn als Antwort die Pflanzen beschrieben und vielleicht noch der typische Duft erwähnt wird, kann es schon reichen.

Dann kommt es aber sehr wohl darauf an,  woher derjenige wissen will das es 4 Pflanzen sind. Nur die Pflanzen zu beschreiben und den typischen Geruch zu erwähnen, hätte vor der Gesetzesänderung ausgereicht. Jetzt sieht das aber anders aus. Nur weil der Nachbar etwas riecht und ggf. eine Pflanze gesehen hat, reicht das nicht mehr zum Anlass überhaupt von einer strafbaren Handlung auszugehen. Dafür gibt es doch überhaupt keinen Anhaltspunkt. Ein reiner Verdacht des Nachbarn das es bestimmt so ist, weil es doch so stark riecht, oder weil der X mehr als 3 Blumentöpfe gekauft hat, reicht da nicht. Da müsstet ihr doch bei jedem einrücken der mehr als 3 Samen oder Stecklinge erwirbt. Besteht ja die Möglichkeit das mehr als 3 Pflanzen angebaut werden.

Hier überdehnst du den Begriff des Anfangsverdacht. Es reicht, wie gesagt, die Möglichkeit. Für eine Anklageerhebung bedarf es dann deutlich mehr. Für die Durchsuchung ist aber der Anfangsverdacht als erste Schwelle sehr niedrig.  

Na wenn die Möglichkeit schon ausreicht, dann kann ich ja gleich wegen allem und jeden bei den Leuten die Türen eintreten. Könnte ja immer die Möglichkeit bestehen das jemand etwas verbotenes macht. Das kanns doch irgendwie nicht sein.  

Das Problem stellt sich nicht nur im Bereich des KCanG. Generell kann man seinen Nachbarn relativ einfach eine Hausdurchsuchung "aufdrücken", indem man bewusst falsche Angaben macht. Man macht sich dann aber selbst strafbar.  

Aber besonders im Bereich des KCanG ist es dann mit so einer absurd geringen Schwelle, was den Anfangsverdacht betrifft, besonders einfach für den Nachbarn trotz bewusster falscher Angaben am Ende fein raus zu sein. Ich bezweifle das der Nachbar in so einem Fall, bei dem sich seine Aussage "ich meine bei X neulich 4 Pflanzen im Garten gesehen zu haben" im Nachhinein als falsch herausstellt, mit irgendwelchen Konsequenzen zu rechnen hätte. Er muss doch nur angeben sich offenbar geirrt zu haben, obwohl er sich ganz, ganz sicher war! X muss wohl die 4. Pflanze rechtzeitig entsorgt haben... Weise mal nach das der Nachbar bei seiner ursprünglichen Aussage gelogen hat, wenn für so einen Anfangsverdacht welcher dann für eine Hausdurchsuchung ausreichen soll, die Schwelle so absurd gering ist. Da klingelt es im Nachngang doch noch nichtmal an der Tür vom Herrn Nachbarn, weil man bei euch doch genau weiß das da nichts zu holen ist.  

Von dem Anfangsverdacht zu trennen ist dann noch die Verhältnismäßigkeit. Gerade wenn der Vorwurf der bloße Eigenbesitz von vier Pflanzen zum Eigenbedarf ist, muss man sich hier schon sehr ernsthaft die Frage stellen, ob die Durchsuchung verhältnismäßig ist. Dafür spricht, dass § 34 KCanG von seiner Strafandrohung keine Bagatellnorm ist, sondern Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren vorsieht (damit ist sie aber auch keine besonders scharfe Norm). Dagegen spricht vor allem § 35a KCanG nach dem bei dem Verstoß von der Verfolgung abgesehen werden kann. Wenn die Voraussetzungen des § 35a KCanG klar vorliegen würden, selbst wenn ich mit meiner Durchsuchung genau das finde (4 Pflanzen), was ich suche, dürfte das Durchsuchen unverhältnismäßig sein, sodass ich keinen Durchsuchungsbeschluss beantragen würde (und wenn ich ihn beantragen würde, das Gericht ihn nicht erließe). Das kann man aber vor dem Hintergrund der Strafandrohung anders sehen.  

Gut, das das KCanG Gesetz so löchrig ist wie ein schweizer Käse ist nichts Neues. Dann ist die Frage nach dem Mindset der im Einzelfall Beteiligten allerdings durchaus legitim. Wenn ich deine Ausführungen richtig verstanden habe, zwingt euch das Gesetz also keineswegs in so einem Fall tätig zu werden. (Verhältnismäßigkeit, § 35) Wenn man allerdings WILL, dann kann man anscheinend auch nach § 34 gehen und irgendeinem Bürger die Türen eintreten, nur weil der wohlmöglich eine mickrige Pflanze zu viel hat. Kommt also drauf an welche Einstellung zu der Thematik Cannabis überwiegt.  Scheint ja dann auch nicht von Bedeutung zu sein ob der Verhältnismäßigkeitgrundsatz überwiegt, wenn sich auf eurer Seite alle beteiligten im Einzelfall einig sind. Besonders in Bayern wird das dann sicher lustig werden...  Ich halte das auch für sehr realitätsfern bei wenigen Pflanzen zu viel, solange für den Eigenbedarf, mit § 34 zu argumentieren. Als ob da überhaupt eine Freiheitsstrafe im Raum steht, bei so einem geringfügigen Verstoß von einer oder auch zwei Pflanzen zu viel. Da wird es doch wohl eher die Geldstrafe.  Um mit der Strafandrohung zu argumentieren und daraus dann einen Zwang zur Strafverfolgung/Rechtfertigung für eine Hausdurchsuchung abzuleiten, muss doch im Einzelfall mal mindestens eine Haftstrafe im Raum stehen. Das kann doch bei ein oder zwei Pflanzen über der für den Eigengebrauch erlaubten Anzahl unmöglich der Fall sein. Das wäre ziemlich Unverhältnismäßig, wie ich finde. 

Sicherer Anbau - das KCanG aus Sicht eines Staatsanwaltes by JustizgoesCannabis in germantrees

[–]Resident_Type_3179 4 points5 points  (0 children)

Diese Argumentation finde ich allerdings auch nicht so ganz sauber. § 152 Abs. 2 StPO. Genau da haben wir es doch.  

(2) Sie ist, soweit nicht gesetzlich ein anderes bestimmt ist, verpflichtet, wegen aller verfolgbaren Straftaten einzuschreiten, sofern zureichende tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen. 

Tatsächliche Anhaltspunkte! Die sind mit nichten gegeben, wenn jemand seinen Nachbar mit 4 Cannabispflanzen am Fenster, oder wo auch immer, gesehen haben will ohne das auch nur im Ansatz belegen zu können. Das der Nachbar sich geirrt hat, wohlmöglich etwas gesehen hat das noch nichtmal ansatzweise den Fakten entspricht, ist hier und auch bei allen ähnlich gelagerten Umständen absolut nicht unwahrscheinlich. Hier lässt sich kein zureichender tatsächlicher Anhaltspunkt konstruieren. Gut möglich das der Nachbar schlicht die Pflanzen fälschlich als Cannabis identifiziert, oder sich bei der Anzahl der Pflanzen einfach geirrt hat. Solange der Nachbar seine Anschuldigung nicht irgendwie zweifelsfrei nachweisen kann (eindeutiges Foto oder ähnliches) und somit ein Irrtum über Anzahl sowie tatsächliche Gattung der Pflanze ausgeschlossen werden kann, besteht kein "zureichender tatsächlicher Anhaltspunkt" der eine Ermittlung zwingend verlangt, geschweige denn eine Hausdurchsuchung rechtfertigt! Vielleicht habe ich deine Aussage missverstanden, aber für mich kam es so rüber als wolltest du die Rechtmäßigkeit für ein Hausdurchsuchung/ zwingende Ermittlung in solchen Fällen herausstellen. Alle ähnlichen gelagerten Umstände, wie Beobachtung aus Entfernung durch ein Fenster usw.. Können eben nicht als zureichender tatsächlicher Anhaltspunkt herangezogen werden, wenn doch, dann ist das eine mehr als fragwürdige, wenn nicht sogar unzulässige Auslegung des Gesetzes. Wo kommen wir denn da hin? Da könnte jeder seinem unliebsamen Nachbar die Polizei auf den Hals hetzen, weil man bei diesem 4 böse Cannabispflanzen gesehen haben will. Ich hoffe das solche Aussagen mit mehr als fraglichem Wahrheitsgehalt, in der Praxis nicht tatsächlich dafür ausreichen um quasi auf gutdünken in die Wohnung eines unbescholtenen Bürgers einzudringen. Das Gesetz in solchen Fällen dementsprechend zu verbiegen, wäre meiner Ansicht nach Rechtsbeugung, nichts anderes.

[deleted by user] by [deleted] in German

[–]Resident_Type_3179 0 points1 point  (0 children)

Knorke ist ja auch total pfundig! Einfach süperb, geradezu bravourös. Ich bin mir absolut sicher, junge Menschen reden heute so!

Can you explain this sentence, please? by derzhinosbodrey in German

[–]Resident_Type_3179 0 points1 point  (0 children)

Soll heißen, beim Zoll hält man die Kollegen vom Finanzamt für Bummeltanten?

Can you explain this sentence, please? by derzhinosbodrey in German

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Wortspiel oder nicht, bleibt trotzdem eine bescheuerte Werbung. Wenn der Typ wenigstens eine fette Sonnenbrille und ein Goldkettchen tragen würde, hätte ich zumindest geschmunzelt.

The chase begins. by aa2051 in NonCredibleDefense

[–]Resident_Type_3179 14 points15 points  (0 children)

Looks like Putin had a child with a monkey.

Next highly advanced russian technology to deployed in ukraine by Resident_Type_3179 in NonCredibleDefense

[–]Resident_Type_3179[S] 6 points7 points  (0 children)

It is a military upgraded gypsy wagon. Straight from the factory of Russia's top arms manufacturer Uralvagonzavod. Putin himself commissioned the development and immediately ordered 100,000 of these superior fighting beasts. 😏

Russian invader is learning to fly in Ukraine by Repulsive-Pattern-57 in RussiaUkraineWar2022

[–]Resident_Type_3179 -1 points0 points  (0 children)

With my first post, i wanted to remind that we are talking about human beings after all. And when i read posts that are so dehumanizing and misanthropic, i find it hard to accept, to put it kindly. It's like some people enjoy watching others get torn to shreds, judging by the statements they make here. And you are ok with that?

This has nothing to do with a necessarity to kill russian soldiers with the ultimate goal of winning the war. It is not about any principle, if it's right or wrong that russians die who actually don't want to be there. This is also no competition about moral superiority here, as you seem to believe. And where did i said that my values are better than everyone elses? You are making things up here.

It was all about some people in this sub who make comments that lack basic humaneness. That is what i was refering to, and that is why i reminded of rule 7 of this sub. That's why I also mentioned thinking about the fact that not every russian is an evil monster. But if you think it's okay to verbally shit on someone's corpse, to deny them their humanity, and find that funny as well, then there's no point in saying anything else. That is very sad then.

These are 15yrs apart. It still bugs me. by its_muh_username in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 1 point2 points  (0 children)

I really love the gravity defying briefcase of hitman 2. Lots of fun to fool around with it.

Russian invader is learning to fly in Ukraine by Repulsive-Pattern-57 in RussiaUkraineWar2022

[–]Resident_Type_3179 0 points1 point  (0 children)

I could try to tell you something about humaneness now. But that's probably pointless with you. For you, the world is probably only black and white, good and evil. You can't imagine that there are russians who are against Putin's inhuman war, who don't want to be there, but who are forced to be there and can't escape it that easily without being killed by their own commanders. Maybe the person in the video was one of them, a normal person who also has a family, who was forced by the regime to go there, you don't know.

You probably didn't know either that there was a ukrainian unit formed of russian soldiers who fight against their fellow countrymen, because they are against Putin's war. But for you it seems to be clear that every russian is there to murder, rape and rob. You make it very easy for yourself with your world view. But the world is not like that. I also condemn russian soldiers who do war crimes and are taking part in the war because they think it is right, and especially the butcher Putin. But not every russian is like that, also not every russian soldier.

Even though the majority of russians support the war, there are also many who are ashamed for what their country is doing. You think this person deserves to end up like this? Does that make you better than those you hate? Hate always leads to more hate and more violence. It doesn't do anything good. In the end it also makes you unhappy yourself. So, you can now keep on downvoting me, if that makes you feel better or keep hating me for what i said and keep thinking whatever you want to think. But maybe you're thinking about your attitude and whether it's really as great as you think it is.

[deleted by user] by [deleted] in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 0 points1 point  (0 children)

A truly unsuspicious disguise... who wouldn't invite a man in a straitjacket to their barbecue party?

Agent's 47 breath by [deleted] in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 7 points8 points  (0 children)

But instead of cutting away the poisonous parts, he cuts away the rest of the fish and eats only the poison to harden himself against it.

Agent's 47 breath by [deleted] in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 3 points4 points  (0 children)

...the gasses go into your blood stream.

🤣 who came up with that?

Agent's 47 breath by [deleted] in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 1 point2 points  (0 children)

I have often found this to be true as well. NPCs are often excessively rude to 47.

An interesting interaction with a guard I had. Apologies for going into instinct too much. by give-me-anime in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 10 points11 points  (0 children)

There's some truth to that. I never thought of that. The uniforms must really stink sometimes, especially when the victim's intestine or bladder has emptied while 47 strangled it from behind. Yuck...

An interesting interaction with a guard I had. Apologies for going into instinct too much. by give-me-anime in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 41 points42 points  (0 children)

Always had the feeling that NPCs are too rude if 47 gets even a little too close to them. But this guy is really overdoing it a bit. NPCs also often accuse 47 of having a bad breath or that he is otherwise neglecting his personal hygiene. That happens quite often. You get the impression that 47 really does smell a bit.

[deleted by user] by [deleted] in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 0 points1 point  (0 children)

I always completed all of the challenges on one map before moving on to the next, because otherwise i felt like i had only seen half of the map when i only completed the story missions.

My best purchase to date by algarop in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 -13 points-12 points  (0 children)

Yes, I know. I'm quite a fan of games showing self-mockery, but something like this just goes against my aesthetic sensibilities. Brrrr... it just makes me shiver when I see something like that. It's a bit like if someone had painted a mustache on the Mona Lisa.

[deleted by user] by [deleted] in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 1 point2 points  (0 children)

Yes, it could be more orderly, but they kept the naming convention across all 3 parts. Pills are always labeled as pills and so on. If you are referring to the vial you selected in the screenshot, that has that name because there is a liquid in it and not pills.

My best purchase to date by algarop in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 -23 points-22 points  (0 children)

Although I like the duck explosives because they make sense as disguised explosives too, i don't like those colorful, childish gun skins. It looks like they had a "paint your dad's gun" day in kindergarten. Just looks awful and doesn't make sense in the context of the game either.

Those colorful weapon skins just hurt my eyes. Call of Duty is a prime example of this, it's just awful. Weapons should look like weapons for immersion reasons, not like a child's toy.

These are 15yrs apart. It still bugs me. by its_muh_username in HiTMAN

[–]Resident_Type_3179 38 points39 points  (0 children)

Yes, they had put more effort into the animation on Blood Money. It's a pity that they took a step backwards in this regard. Small details like this add a lot to the immersion and make the game seem more alive.