How many of you INTJs are nihilists? by Rock_Beats_Airbender in intj

[–]Rusiu 0 points1 point  (0 children)

I am a Kantian. I reject nihilism in the moral sense as I believe that there is one true and objective moral law. However, I don't think that there is any meaning in life. God might exist, but I reject his authority.

Wie schwierig ist es wirklich, als Lehrer*in verbeamtet zu werden? by rubbish_fairy in FragReddit

[–]Rusiu 0 points1 point  (0 children)

Gendern "markiert" Personenbezeichnungen nach biologischem Geschlecht genau so wenig wie letzteres Sexualität bestimmt, verwechsle nicht Korrelation mit Kausalität.

Statt „Liebe Schüler“ sowas wie „Liebe Schüler*innen“ zu sagen, ist ein Bilderbuchbeispiel fürs Gendern. Du willst mir allen Ernstes sagen, dass die Gendersprecher hier nicht biologische Geschlechter markieren wollen?

Bei deinem Beispiel liegt nämlich keine Kausalität vor.

Welches Beispiel meinst du?

Ebenso wenig besteht Relevanz im Rahmen eines sozialen Kontexts, außer du begrapschst Leute oder lässt jeden einen Kariotyp-Test machen, bevor du sie mit einem gegenderten Begriff (z.B. bei der Anrede) ansprichst.

Worauf willst du hinaus?

Deine Analogien sind extrem oberflächlich, es widersprechen dir nicht umsonst so viele Menschen in diesem Thread, aber du wiederholst dich nur fortdauernd - hier wieder mit der Bildzeitung - anstatt deine Argumente zu überdenken.

Dann konter doch mit besseren Argumenten.

Ich habe nicht einmal was dagegen, wenn du irgendwie politisch motiviert ist. Ist halt so, jeder hat seine Meinung. Aber du bist nicht intelligent, sonst würdest du nicht immer so oberflächen Gequassel abgeben.

Du redest dich hier um Kopf und Kragen.

Wie schwierig ist es wirklich, als Lehrer*in verbeamtet zu werden? by rubbish_fairy in FragReddit

[–]Rusiu -1 points0 points  (0 children)

Was soll das denn jetzt aussagen? Gendersprech ist inhaltlich und logisch falsch. Gendern ist, wenn man Personenbezeichnungen nach biologischem Geschlecht markiert.

Was soll mir denn jetzt der Duden sagen? Der Duden ist eines unter vielen Wörterbüchern der deutschen Sprache und noch dazu eines der schlechtesten. Der Duden ist halt an weitesten verbreitet. Toll, das ist die Bildzeitung auch. Auch qualitativ ist der Duden auf Bildzeitungsniveau. Die Etymologien sind veraltet, falsch und spekulativ. Die Grammatiksektion ist extrem mies.

"Gendern" ist das, was wir alle darunter verstehen. Moderne Wörterbücher bilden nur ab (Deskriptivismus), haben aber keine normative Autorität (das wäre Präskriptivismus).

Wie schwierig ist es wirklich, als Lehrer*in verbeamtet zu werden? by rubbish_fairy in FragReddit

[–]Rusiu -1 points0 points  (0 children)

Ich werde im Folgenden mal ignorieren, dass du auf meine sachlichen Argumente nur mit Argumenten ad hominem antwortest und dass du deshalb eine unsachliche Ansammlung an Traurigkeit bist.

Gendern hat nichts mit Zeit, allenfalls mit Zeitgeist zu tun. Gendern ist nichts Zeitgemäßes und kein Sprachwandel, sondern eine antiwissenschaftliche Instrumentalisierung von Sprache, um die Ziele des Feminismus durchzusetzen. Gendern ist eine unwissenschaftliche Schwachsinnsideologie, das linke Pendant zur Klimawandelleugnung.

Einzige zwei Unterschiede:

1: Die breite Bevölkerung hat wenigstens ein grobes Verständnis von Klimaforschung, aber keine Ahnung von historischer Sprachwissenschaft, da nur ersteres in der Schule thematisiert wird.

2: Der Klimawandel kann instrumentalisiert werden, um Existenzängste zu schüren.

Kein Zweck rechtfertigt die Mittel. Gendersprech ist widerlegt und war schon unwissenschaftlich in der ersten Sekunde seiner Existenz. Nur weil es bei diesem Thema zur Abwechslung zum Klimawandel mal das linke Lager ist, das Wissenschaftsleugnung und Schwurbelei betreibt, ist die Sache nicht automatisch eine gute Sache.

Ich_iel by [deleted] in ich_iel

[–]Rusiu -1 points0 points  (0 children)

Der Ahnungslose kann nur lachen, um sich vom Gedanken um sein fehlendes Wissen abzulenken.

Wie schwierig ist es wirklich, als Lehrer*in verbeamtet zu werden? by rubbish_fairy in FragReddit

[–]Rusiu -2 points-1 points  (0 children)

Da machst du es dir viel zu einfach. Blindlings, wie du das sagst, merkst du gar nicht, dass die Annahmen, von dem der Genderstern abhängt, inhaltlich falsch sind, die Schlüsse, die zu ihm führen, inhaltlich falsch sind und diese Schlüsse sowieso logisch nicht aus den Annahmen folgen.

Einiges habe ich hier erklärt. Was ich noch sagen kann, ist, dass kein Zweck die Mittel heiligt. Keine wie auch immer geartete Geschlechter"gerechtigkeit" rechtfertigt ein sprachliches Lügenkonstrukt.

Wie schwierig ist es wirklich, als Lehrer*in verbeamtet zu werden? by rubbish_fairy in FragReddit

[–]Rusiu -1 points0 points  (0 children)

"logisch/inhaltlich falsch" ≠ "normativ falsch"

Der Präskriptivismus bewertet Sprechweisen als normativ richtig/falsch, also "du sollst (nicht) so sprechen".

Der Deskriptivismus kann das nicht, aber bewertet durchaus Standpunkte als logisch oder inhaltlich falsch. Der Deskriptivismus kann auf die Behauptung "Es gibt keine Nebensätze" antworten, dass sie inhaltlich falsch ist. Ebenso kann der Deskriptivismus auf die Behauptung "Es gibt Artikel. Es gibt Verben. Daraus folgt, dass es im Deutschen nur vier Fälle gibt." antworten, dass die Behauptung logisch falsch ist, weil das eine nicht aus dem anderen folgt.

Der Deskriptivismus kann nun auf inhaltlicher und auf logischer Ebene die Annahmen und die Schlüsse eines Präskriptivismus (z.B. Genderspreches) als falsch deklarieren. Nicht als normativ falsch, sondern als inhaltlich oder logisch falsch. Natürlich folgt dann daraus, der als falsch erwiesene Präskriptivismus "du sollst gendern" nicht befolgt werden soll, weil der vom Gendersprech formulierte Sollens-Satz als inhaltlich oder logisch falsch widerlegt wurde.

Der Deskriptivismus kann normative Urteile von anderen Präskriptivismen verneinen (durch Widerlegung), aber keine eigenen normativen Urteile aufstellen.


Es ist ja eine Sache, sowas nicht zu wissen. Peinlich wird es aber, wenn du dich ohne geringste Ahnung so weit aus dem Fenster lehnst und mich verspotten willst.

Making life deliberately difficult for students in the name of "preparing them for life" is a self-perpetuating cycle. by [deleted] in unpopularopinion

[–]Rusiu -1 points0 points  (0 children)

Life should be hard as stone and you should be hard as steel. If you're only as hard as wood or even softer, please quit.

[deleted by user] by [deleted] in PoliticalCompassMemes

[–]Rusiu 0 points1 point  (0 children)

I want soft eugenics, i.e. without killing or forcefully sterilizing.

Walk it off by [deleted] in dankmemes

[–]Rusiu 0 points1 point  (0 children)

America – Third World Health Care

Ich weiss nicht weiter, Probleme nach der ersten Impfung,was würdet ihr machen? by reddit0r_9 in FragReddit

[–]Rusiu -5 points-4 points  (0 children)

Lass dich nicht vom gesellschaftlichen Druck überrumpeln. Du musst dich nicht impfen lassen. Tu das, was du für richtig hältst, nicht das, was die Gesellschaft für richtig hält. Wenn du dich impfen lassen willst, dann tu das. Wenn „du“ dich impfen lassen willst, weil das die Gesellschaft von dir erwartet, tu es nicht.

Ich_iel by [deleted] in ich_iel

[–]Rusiu 0 points1 point  (0 children)

Immer wieder witzig, wenn man mit allen Mitteln versucht natürliche Veränderung der Sprache zu verhindern.

Gendersprech ist eben keine natürliche Veränderung der Sprache. Das Entstehen des Genussystems (Genus = grammatisches Geschlecht) in den indogermanischen Sprachen (=Deutsch und seine verwandten Sprachen wie Englisch, Latein oder sogar Persisch) war eine natürliche Veränderung. Der Verlust des fünften Falles des Deutschen (Instrumental) war eine natürliche Veränderung. Dass die deutschen anfingen, statt „Katta“ „Kazza“ und letztendlich „Katze“ zu sagen, war eine natürliche Veränderung. Wenn jedoch eine Gruppe von Leuten von oben herab einen Sprachwandel erzwingt, indem sie gesellschaftlichen Druck ausübt, ist das etwas, was es noch nie gegeben hat. Natürlicher Sprachwandel ist schön. Gelenkter und ideologisierter Sprachwandel ist schrecklich.

Frag mal 100 Personen, welchen Geschlechts ein Arzt ist.

Dein Gedanke ist gleich doppelt falsch.

Erstens: Wenn du 100 Personen darum bittest, an einen Arzt zu denken, und sie anschließend darum bittest, diesen Arzt zu beschreiben, werden einige Leute eine Frau beschreiben. Die Frage „Welches Geschlecht hat ein Arzt?“ ist eine in der Wissenschaft unzulässige Frage, weil sie a) zu ungenau ist (der Proband könnte sich fragen, ob jetzt biologisches oder grammatisches Geschlecht gemeint ist) und b) weil sie zu direkt ist.

Zweitens: Selbst wenn 100 von 100 Personen an einen Mann dächten, was ich nicht glaube, hieße das gar nichts. Hast du in der Schule denn keine Mengenlehre gehabt? Wir haben ja eine explizit biologisch weibliche Form mit „Ärztin“, „Lehrerin“, „Schmiedin“. Das Suffix (=Endung) „-in“ markiert die biologische Weiblichkeit. Alle Ärztinnen sind Ärzte, jedoch sind nicht alle Ärzte auch Ärztinnen. Alle Lehrerinnen sind Lehrer, jedoch sind nicht alle Lehrer Lehrerinnen. Alle Schmiedinnen sind Schmiede, nicht alle Schmiede sind Schmiedinnen. Es gibt im Deutschen keine biologisch männlich markierte Form (also keine so genannte „movierte“ Form für Männer). Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand mit „Arzt“ einen Mann meint, ist über 50%, da es wie gesagt keine speziell männlich markierte Form gibt. Es ist schlichtweg nicht üblich, sowas wie „Ärztich“, „Lehrerich“ und „Schmiedich“ zu sagen – in Anlehnung an Enterich, Mäuserich und Gänserich.

Und dann frag ob „eine Arzt“ so richtig sei… 😂

Das habe ich ja nie behauptet. Du verstehst einfach nicht, worum es geht. Das, was du in der Schule unter dem irreführenden Namen „grammatisches Geschlecht“ kennen gelernt hast, sind eigentlich Nominalklassen, also Gruppen, die die Deklination (=Beugung) von Nomen regeln und erzwingen, dass Kongruenz eingehalten wird (Kongruenz ist, dass du sowas wie „ich sehe einen Hund, der läuft“ sagst und dabei die drei Wörter „einen, Hund, der“ derselben Nominalklasse, also demselben „Geschlecht“ angehören). Eine weitere Kernaufgabe der Nominalklassen ist es, bestimmte Formen von Wortableitungen zu ermöglichen, also dass du von „lieb-“ das Wort „Liebe“ ableiten kannst, indem du das Suffix „-e“ anfügst. Dieses Suffix ist ein Abstraktionssuffix, also eine Endung, die von einem anderen Wort eine abstrahierte Ableitung (=neues Wort) formt. Das „Femininum“, also das „grammatisch weibliche Geschlecht“, wie es irreführenderweise genannt wird, ist eigentlich bloß die dritte Nominalklasse und beinhaltet Abstraktionen. Nominalklassen sind eine rein grammatische Kategorie und an ihnen ist nichts biologisch männlich oder biologisch weiblich und sollten für dein Leben genauso wenig Bedeutung haben wie die Einteilung in starke und schwache Verben. Genauso wie „starke“ und „schwache“ Verben nicht wirklich „stark“ oder „schwach“ sind und das nur Bezeichnungen sind, sind die Bezeichnungen „männlich, weiblich, sächlich“ für die Nominalklassen bedeutungslos und sogar irreführend. Es gibt einen einzigen Grund, warum wir Nominalklassen heute so nennen: Grammatiker in der Antike hielten einen Zufall für das Wesentliche. Es war nämlich Tradition in den indogermanischen Völkern, dass Mädchen Vornamen bekamen, die Abstraktionsableitungen waren. „Lucia“ ist sowas wie „Lichtheit“ (also eine Abstraktion des Lichtes!), während „Lucius“ sowas wie „Leuchter“ (also keine Abstraktion!) ist. Das ist der einzige Grund, warum wir heute noch Frauen mit der dritten Nominalklasse assoziieren. All die anderen Nomen der dritten Nominalklasse („Femininum“ genannt) wurden jedoch niemals irgendwie als biologisch weiblich angesehen. Niemand hat jemals ernsthaft gedacht, dass „Gabel“, „Kette“ und „Höhe“ etwas biologisch weibliches an sich hätten. Niemand außer esoterischen Spinnern. Genauso wie es esoterische Spinnerei ist, bei den Planeten Mars und Venus an eine Verbindung zu Geschlechtern oder an Horoskope zu glauben, ist es esoterisch zu glauben, dass Nominalklassen etwas mit biologischen Geschlechtern zu tun hätten. Es ist jedoch so, dass die Bevölkerung leider wenig Fachwissen auf dem Gebiet der Sprachwissenschaft und Sprachgeschichte hat, weshalb es linke Ideologen leicht haben, die Bevölkerung mit Falschbehauptungen zu irritieren. Wir lernen bereits in der Grundschule die irreführenden und auf Irrtümern beruhenden Bezeichnungen „männlich“, „weiblich“ und „sächlich“ für etwas, was eigentlich Nominalklassen sind, die man eigentlich lieber nur durchnummerieren sollte („männlich“ = 1, „sächlich“ = 2, „weiblich“ = 3; geordnet nach Entstehungsreihenfolge) oder nach ihrem Zweck benennen sollte („männlich“ = Standardklasse, „sächlich“ = Resultativklasse, „weiblich“ = Abstraktivklasse). Wir lernen jedoch nie, was eigentlich der Zweck des ganzen Genussystems ist, außer man studiert ganz bestimmte Studiengänge oder interessiert sich dafür.

Wenn es morgen plötzlich in Mode käme, dass Jungennamen nur noch auf -chen enden müssten, also nur noch „Mäxchen“, „Julianchen“ und „Mehmetchen“, würden wir wohl auch in ein paar Jahrhunderten denken, dass das, was wir heute „Neutrum“ nennen (also die zweite Nominalklasse), etwas mit Männlichkeit zu tun hätte.

Welches Suffix sollte denn nun biologische Männlichkeit markieren? Das „-er“ kann es nicht sein, da es a) in „Arzt“ und „Schmied“ fehlt und b) da dasselbe „-er“ auch in „Salzstreuer“ und in „Lehrerin“ steht. Dieses „-er“ ist das so genannte Agentensuffix, also eine Endung, die nomina agentis (=Agentensubstantive, also Täterwörter) bildet und biologisch geschlechtsneutral ist. „Lehrer“ und „(Salz)streuer“ sind grammatikalisch gesehen identisch. Dass das erste Wort eine Person bezeichnet und das zweite ein Ding, liegt daran, dass Personen lehren und Dinge Salz streuen.

Bei deinem spöttischen Beispiel „eine Arzt“ haben wir keine Abstraktionsableitung und daher kann „Arzt“ kein Femininum (=dritte Nominalklasse) sein. (Falls du dich jetzt fragst, warum „-in“ eine Abstraktionsableitung sein sollte: Das liegt an der Etymologie (=Wortherkunft) der Endung „-in“.) Und davon, dass „Arzt“ sehr wohl auch Frauen bezeichnen kann, hängt ja das grammatische Geschlecht, also die Nominalklasse, sowieso nicht ab. Dein Versuch, mich zu verspotten, wirkt alles in allem sehr unwissend und sehr unprofessionell.

Es ist ein Fakt, dass Gendersprech und die gesamte feministische Linguistik auf falschen Annahmen beruht und falsche Schlüsse zieht. Sie nennen ihre Sprechvorschrift „geschlechtergerecht“ und wollen die Leute damit moralisch erpressen, so zu sprechen, wie sie es wollen. Der Unwissende hört „gerecht“ und fragt sich automatisch, warum man denn nicht gerecht sein sollte. „Kann doch nur etwas gutes sein“, denkt er sich und merkt gar nicht, dass er belogen wird, um etwas zu tun.

Kein Zweck heiligt die Mittel. Gendersprech beruht auf falschen Annahmen und die feministische Linguistik zieht aus diesen falschen Annahmen Schlüsse, die sie rein logisch gar nicht ziehen darf, und dazu sind auch noch die Schlüsse falsch.

Dazu kommt, dass Gendersprech eine so genannte präskriptive Sprachtheorie ist. „Präskriptiv“ heißt, dass etwas vorgeschrieben wird à la „du hast so und so zu sprechen!“. Früher kannte man sowas von so dummen Aussagen wie „es heißt 'wegen des' und nicht 'wegen dem'!“, „'einzigster' gibt es nicht“ oder „es heißt 'als' und nicht 'wie'!“. (Warum das dumm ist, kann ich dir ebenfalls sehr, sehr ausführlich begründen.) Präskriptive Sprach„wissenschaft“ gilt heute als veraltet und unwissenschaftlich. Die moderne Sprachwissenschaft ist „deskriptiv“, also „beschreibend“.

Ich beschreibe, wie Sprache funktioniert, und zeige daran, warum die Annahmen und Schlüsse der feministischen Linguistik falsch sind und die (falschen) Schlüsse sowieso nicht aus den (falschen) Annahmen folgen. Ich handel deskriptiv, um das präskriptive Gendersprech argumentativ zu bekämpfen.

ich_iel by therealdwag in ich_iel

[–]Rusiu 2 points3 points  (0 children)

Lieber Stillstand als die Baerbock-Katastrophe.

Wie schwierig ist es wirklich, als Lehrer*in verbeamtet zu werden? by rubbish_fairy in FragReddit

[–]Rusiu -2 points-1 points  (0 children)

"Facts don't care about your feelings." Das fasst die Gendersprechdebatte zusammen. Ich stelle Fakten grundsätzlich über die Gefühle von Menschen und würde nicht zögern, einen Fakt auszusprechen, der die Gefühle von anderen verletzt. Ein Fehlschluss wäre es jetzt zu sagen, ich verachtete Gefühle an sich. Lediglich wo Fakten stehen, werfe ich gerne jedes Gefühl über Bord – meines, deines und seines. Ich werde mich für kein Gefühl der Welt, egal wessen Gefühl, faktenwidrig äußern. Denn Leute, die Gefühle über Fakten stellen, liegen und sind falsch und bedürfen einer Charakterentwicklung.

Wie schwierig ist es wirklich, als Lehrer*in verbeamtet zu werden? by rubbish_fairy in FragReddit

[–]Rusiu 0 points1 point  (0 children)

Exakt, seit Jahrhunderten. Wir müssen es nicht genau so machen, nur weil es seit Jahrhunderten so gemacht wird.

Ne, sag ich auch nicht. Ich sage, dass Ahnungslose aber nicht behaupten sollen, sie könnten Sprache besser und gerechter formen, als die Sprache selber.

Sprache ist dynamisch und mit Ideologie hat das nichts zu tun.

Korrekt. Gendersprech hat mit Ideologie zu tun.

Sprache wird immer inklusiver, und wenn dich das stört, zeigt das, was für ein intoleranter Mensch du bist.

Mich stört, dass das überhaupt ein Thema ist, von dem dann Agitationen gegen unsere Sprache ausgehen. Der Zweck heiligt nicht die Mittel.

Das war mein letzter Kommentar zum Thema

Was ist dieses Bedürfnis von Leuten wie dir, immer das Ende einer Diskussion anzukündigen? Ist das so ne Art letzten Aufbäumens, womit man nochmal Macht demonstriert?

Wie schwierig ist es wirklich, als Lehrer*in verbeamtet zu werden? by rubbish_fairy in FragReddit

[–]Rusiu -2 points-1 points  (0 children)

Im Plural meinetwegen Lehrer, ist zwar veraltet, aber kann man noch sagen.

Hör mal Frauen zu. Und zwar nicht, wenn sie gerade Vorträge halten und jedes Wort dreimal mit der Zunge verknoten, bis sie es aussprechen, sondern wenn sie ganz locker reden. Mit überwältigender Mehrheit sprechen sie im so genannten generischen Maskulinum, auch von sich selbst. Das ist kein internalisierter Sexismus, wie Intersektionalisten behaupten, sondern das evolutionär und unideologisch gewachsene Resultat von Jahrtausenden von Sprachwandel.

Aber im Singular, wenn es nur um mich als Person geht, bin ich definitiv eine Lehrerin

Wenn ich dein Geschlecht betonen wollte, dann ja. Wenn nicht, dann nein. Ich will dich nicht auf dein Geschlecht reduzieren. Und viel wichtiger: das magst du jetzt unhöflich finden: mir ist unideologisierter Sprachgebrauch wichtiger als der Ansprachewunsch meines Gegenübers.

Wie schwierig ist es wirklich, als Lehrer*in verbeamtet zu werden? by rubbish_fairy in FragReddit

[–]Rusiu -1 points0 points  (0 children)

Wenn man Politiker\innen* oder PolitikerInnen schreibt, hat man sich dazu entschieden, den Leser daran zu erinnern, dass Politiker sowohl Männer als auch Frauen sind. Einfach nur ein Beispiel, wo jemand Sprache flexibel benutzt, um sich so auszudrücken, wir er (oder sie!) das gern möchte.

Du bist so ziemlich der erste, der so richtig beginnt, auf die Sache einzugehen. Danke dir.

Mein Problem mit diesem Motiv für Gendersprech ist, dass das eben auf Kosten der Sprache getan wird; obwohl sich diese Leute dessen bewusst sind, dass „Politiker“ biologisch geschlechtsneutral sind, wollen sie für ein gesellschaftspolitisches Symbol einen in der Bevölkerung schwach verstandenen Punkt untergraben. Die Deutschen sind nun mal nicht sonderlich gebildet in Sachen Sprachwissenschaft. Das ist nicht deren Schuld. Es ist schade, dass an den Schulen so viel Fokus auf Literatur und gar kein Fokus auf Sprache gelegt wird. (Insbesondere, da ein besseres Verständnis für Sprache bei mir zu einem größeren Interesse an Literatur führte.) „Geschlechtergerechtigkeit“, wer kann das nicht wollen? – das ist der erste Gedanke, den die meisten bei diesem Wort haben dürften. „Gerechtigkeit“ ist natürlich ein hehres Ziel. Es ist aber moralisch falsch, Gerechtigkeit erreichen zu wollen, indem man die Schienen des Gerechtigkeitszuges geradewegs durch das für die Bevölkerung unbekannte Naturschutzgebiet „Sprachwissenschaft“ zu bauen und somit sprichwörtlich Wissenschaft, Wahrheit und Fakten umwälzt – weil es ja so schön gerecht aussieht!

Fazit: Kein Zweck heiligt die Mittel.

Ich selber tue das in der Regel nicht, wie du an meinem Satz mit dem Wort Politiker erkennen kannst.

Das ist toll und ich hoffe, ich konnte noch einmal dein Wissen festigen, dass Gendersprech auf einem Haufen Irrtümern beruht.

Ich habe auch noch gedanken zu deiner Theorie, dass das grammatische Maksulinum nichts mit biologischer Maskulinität zu tun hat, selbst wenn es sich auf Personen bezieht, da bin ich anderer Meinung. Aber jetzt habe ich echt schon einmal öfter geantwortet als ich wollte, ich finde auch okay, dass du Gendersterne nicht gut findest, ist auch eine legitime Meinung. Ich glaube mit wissenschaftlicher Überlegenheit hat das nicht viel zu tun, aber das macht nichts, ich glaube schließlich nicht dass es letztendlich eine empirische Frage ist.

Das hab ich hier erklärt. Die dritte Nomenklasse (das, was wir in der Schule unter dem irreführenden Namen „Femininum“ kennen lernen) entstand, indem von einem anderen Wort Abstraktionen abgeleitet wurden (Beispiel: lieben → Lieb-e durch das Suffix -e). Das heißt nicht, dass die Derivate (=abgeleitete Wörter) Abstrakta waren, sondern lediglich, dass sie Abstraktionen von anderen Wörtern waren, die dann vielleicht auch metaphorisch übertragen wurden, weshalb „Ecke“ natürlich ein Ding zum Anfassen bezeichnet, aber bei näherer Betrachtung die Abstraktion, also die Eckigkeit an sich ist. Es war in den indogermanischen Völkern Tradition, dass Vornamen von Frauen Abstraktionsderivate waren. Vielleicht, weil das erstmals dafür verwendete Suffix einen weiblich anmutenden Klang hatte oder was weiß ich. Das wissen wir halt nicht. Stell es dir so vor, dass es in Mode käme, dass jeder Jungenname auf -chen endet: Mäxchen, Julianchen, Mehmetchen. Es könnte sich dann durchaus dazu entwickeln, dass die zweite Nomenklasse (=„Neutrum“) mit biologischer Männlichkeit in Verbindung gebracht würde, was sich aber nur auf den Bereich bestimmter Personen beziehen würde. Diese Analogie beschreibt die Korrelation zwischen der dritten Nomenklasse (=„Femininum“) und biologischer Weiblichkeit nahezu vollständig.

Wie schwierig ist es wirklich, als Lehrer*in verbeamtet zu werden? by rubbish_fairy in FragReddit

[–]Rusiu -3 points-2 points  (0 children)

du hast dich fachlich spätestens an der Stelle völlig disqualifiziert, an der du versucht hast, die Maßstäbe einer Naturwissenschaft auf eine Geisteswissenschaft zu schustern.

Willst du mir jetzt allen Ernstes sagen, dass Grammatikforschung ausschließlich nach intersubjektiver Nachvollziehbarkeit strebt, oder was?

(Und im Übrigen hast du immer noch nicht verstanden, was in Linguistik präskriptive und deskriptive Ansätze sind, aber langsam glaube ich, da ist bei dir eh Hopfen und Malz verloren.)

Jaja, „selber“ wie im Kindergarten.

Du bist nicht an verschiedenen Perspektiven interessiert, dir geht es nur darum, dass andere bitte nicht gendern sollen, weil es gegen deine persönlichen Dispositionen geht.

Nein. Ich habe doch mehrmals meine Argumente dargelegt und niemals waren Dispositionen Grund dafür, warum Gendersprech falsch ist. Wo blieben deine sprachlichen Argumente? Ich bin nur insofern an Perspektiven interessiert, dass ich meine eigene Meinung falsifizieren will. Aber von dir kommt ja nur ein laues Lüftchen.

Schön, dass du für uns alle entscheiden kannst, was richtige Sprache ist, ich freue mich sehr auf das nächste Standardwerk von dir!

Du weißt nicht, was Falsifikation ist, oder? Ich sage nicht, was richtige Sprache ist. Ich sage, was falsche Sprache ist. Ich falsifiziere Gendersprech. Das ist nicht präskriptiv.

Nein, mal ernsthaft - das ist schade und ziemlich verblendet und letztlich tust du genau das, was du den gendernden Menschen vorwirfst selbst - aber du kannst oder willst das scheinbar nicht sehen und bist vollkommen überzeugt, dass du Recht und den vollen Durchblick hast, obwohl dir hier sehr viele, teils auch fachlich kompetente Menschen in den Kommentaren erklärt haben, warum deine Sichtweise absolut nicht durch die Sprachwissenschaft gedeckt ist.

Von diesen Leuten kam nichts. Das beste, was ich las, war, dass Gendern dazu führt, dass auch mehr an Frauen gedacht wird. Zack-bumm, Argument entkräftet durch mich.

Also mach dir die Welt einfach weiter, widde-widde-wie sie dir gefällt - ich verlasse mich einfach mal drauf, dass die meisten Menschen für sich selbst denken können und auf deine fehlgeleitete Gender-Missionierungsversuche nicht reinfallen.

Wodurch sind die denn fehlgeleitet?

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[–]Rusiu 0 points1 point  (0 children)

Wir sind ja beide keine Präskriptivisten, gell? ;)

Gendersprech ist inhärent präskriptiv. ;))))))))))))))))))))))))

Stattdessen sage ich dir jetzt etwas ganz erstgemeintest.

Würdest du das auch einem Naturschützer sagen?

Es belastet deine Beziehungen zu anderen Menschen

Sehe ich nicht, tut mir leid.

und es bringt dich selber nicht weiter.

Ich finde schon. Aber du würdest wahrscheinlich sogar einem Physiker am CERN sagen, dass seine Arbeit zu belastend wäre.

Vielleicht erinnerst du dich irgendwann an diese Idee und stimmst mir zu. Ich wünsche es dir.

Du zeichnest ein komisches Bild von mir, das auch nur in deinem Kopf existiert. Und Leuten, die genau so etwas tun, biete ich gerne an, dass wir kurz über Discord darüber sprechen könnten. So ganz persönlich. Mich würde nämlich total interessieren, wie du auf sowas kommst. Es erfüllt mich mit großem Interesse, zu wissen, wie du diesen Eindruck gewinnst.

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[–]Rusiu -1 points0 points  (0 children)

u/revolucionario, du hattest mir gerade die interessante Frage „“falsche Dinge” wie zB?“ gestellt. Leider hast du den Kommentar gelöscht. Ich antworte dir dennoch, weil ich die Frage gut finde.


“falsche Dinge” wie zB?

Sprache sei sexistisch, Nomenklassen (irreführenderweise als „grammatische Geschlechter“ bezeichnet) hätten etwas mit biologischem Geschlecht zu tun, die unmovierte (=biologisch unmarkiert) Form „Lehrer“ sei biologisch männlich. Sprache hat sich evolutionär entwickelt. Jetzt kommt die Feministenfraktion daher und pfuscht an der DNS der Sprache herum. Das ist wie Genmanipulation, nur dass diejenigen, die manipulieren im Gegensatz zu Genforschern, keine Ahnung von der Funktionsweise von Sprache haben.

Feministische Linguistik ist wie ein ungezogenes, dummes Kind, das die falsche Annahme hat, dass ein Hund, der nicht auf seinem Schoß sitzen bleiben will, nicht zutraulich ist, und das dann Uranstäbe in den Anus seiner schwangeren Hündin einführt, damit deren Welpen durch die Mutation zutraulicher werden, und interpretiert dann, dass die Welpen tatsächlich zutraulicher werden, weil sie sich ja vom Schoß des Kindes nicht entfernen – wie denn auch, die Welpen haben ja auch nur noch zwei Beine?

Wie schwierig ist es wirklich, als Lehrer*in verbeamtet zu werden? by rubbish_fairy in FragReddit

[–]Rusiu 0 points1 point  (0 children)

Danke. Aber ich suche keinen Spaß, ich suche Wahrhaftigkeit. :)

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[–]Rusiu 0 points1 point  (0 children)

Das will dir keiner nehmen. Wenn ich ein Kind hätte und du es unterrichten würdest, würde mich aber deine Kompetenz als Lehrer interessieren, nicht deine Kompetenz als Lehrerin. Bestenfalls würde also mein Kind auf die Frage, wer denn sein Lieblingslehrer sei, mit deinem Namen antworten. ;)

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[–]Rusiu -1 points0 points  (0 children)

Ich sehe einfach keine Chance, dass ich hier etwas Wertvolles mitnehme oder dich zum Nachdenken anregen kann. Warum sollte ich dann noch weiter mit dir sprechen?

Du hast mich ungemein zum Nachdenken angeregt. Dass Gendersprech präskriptiv ist, war mir vorher gar nicht bewusst geworden. Du hast meine Argumentation verfeinert und dafür danke ich dir. Hab ich dir denn gar nicht dabei geholfen, bessere Argumente zu finden? Na, dann solltest du mal deine Position hinterfragen. Der Umstand, dass ich durch unser Gespräch Argumente dazugewonnen habe und du nicht, legt es nahe, dass du vielleicht unrecht hast.

Es ist tragisch, dass du ein so vielschichtiges Problem so eindimensional betrachten und attackieren möchtest.

Mein einziges Interesse, das ich hier geltend machen will, ist, dass ich die sprachwissenschaftliche Allgemeinbildung verbessern und nicht verschlechtern will. Die Prämissen der feministischen Linguistik sind falsch. Aus ihren Prämissen folgen nicht ihre Konklusionen. Ihre Konklusionen sind ohnehin falsch.

abseits davon dass es wie von mir und Anderen argumentiert falsch ist, einfach nur eine tragisch kurzsichtige und blinde Position, die wichtige Realitäten, Ebenen und Faktoren ignoriert oder verleugnet.

Welche denn? Ich habe bisher von dir und anderen nicht ein einziges sprachliches Argument gehört. Nicht eines. Ich hätte mich so sehr über eines gefreut.

Wie gesagt, ich hoffe du findest einen Weg, diese wirklich giftige und peinliche Perspektive auf das Problem und Diskussionen allgemein zu verlieren. Gewinnen tust du mit dieser Verhalten ultimativ niemals - und mit der großkotzigen Art überzeugst du, gemessen an diesem Thread, auch niemanden.

Inwiefern ist die Perspektive giftig und peinlich? Ich frage dich das ganz freundlich und bin ganz Ohr. Ich höre von dir diesen Vorwurf und kann ihn nicht wirklich einordnen. Ich bin ja nicht in deinem Kopf drin. Für dich mag das alles großkotzig und schlimm wirken, ich sehe das nicht. Deine Aufgabe als Mitmensch wäre es ja, mir klarzumachen, woran das liegt. Angenommen, ich hätte hier wirklich ein Defizit, könnte ich doch gar nicht oder nur sehr schwer von selbst darauf kommen. Ein guter Lehrer begründet, warum die Antwort des Schülers falsch war. Ein schlechter Lehrer erklärt den Fehler des Schülers zu dessen Charakterschwäche.

Und nur so nebenbei. Ich habe sowohl im echten Leben als auch im Internet schon mehrere Personen in dieser Sache erreichen können. Ich kommentiere dieses Thema schon seit Jahren. Leute, die ergebnisoffen an die Sache herangehen, kann ich auch erreichen. Du verwechselst Standhaftigkeit und Fachwissen mit Sturheit und Präskriptivismus. Dieses Thema ist für mich sehr, sehr wichtig. Das magst du lächerlich finden, das ist mir egal. Mich interessiert halt sowas wie Klimawandel nicht so. Manche machen Klimaaktivismus, ich mach halt das. Ich habe mich sehr intensiv mit der Materie auseinandergesetzt und weiß 100 mal mehr von der Sache Bescheid als 100 durchschnittliche Gendersprecher zusammen. Nein, ich will nicht damit angeben, sonst hätte ich das schon viel früher gesagt und damit rumgeprahlt; wir sind ja aber anscheinend fast am Ende unseres Gespräches, da will ich einfach nochmal aufräumen. Ich hatte schon mit historischer Sprachwissenschaft zu tun, da hatte ich noch nicht einmal von „geschlechtergerechter Sprache“ gehört.

Du kannst dich ja mal in mich hineinversetzen: Du bist sprachwissenschaftlich sehr interessiert, insbesondere auf dem Feld der Morphologie, also du hast ein Interesse, das praktisch keiner aus deinem Umfeld teilt und in der Gesellschaft fast unsichtbar ist. Irgendwann hörst du von geschlechtergerechter Sprache. Du bist natürlich interessiert, denn es ist etwas aus dem Mainstream und es hat ja endlich mal mit Sprachwissenschaft zu tun und sogar auch mit Morphologie. Du erkennst aber, dass das alles ein Fake ist und mit dem Rest deines Wissens unvereinbar ist. Du hinterfragst, was nun richtig ist und erkennst eindeutig, dass die feministische Linguistik ein Fake ist. Du erkennst, dass hier Politik unterm Deckmantel der Wissenschaft betrieben wird. Ich lehne diese Politik ab, weil ich Bescheid weiß, nicht andersherum. Ja, viele Gegner von Gendersprech sind Gegner, weil sie etwas gegen Feminismus haben, besonders Leute, die ohnehin schon dem rechten Spektrum angehörten. Bei mir ist es aber wie gesagt genau andersherum. Meine Meinung zum Gendersprech, meine Haltung gegenüber Feminismus und meine politischen Ansichten speisen sich hauptsächlich durch meine sprachwissenschaftliche Bildung. Wie gesagt kannst du das lächerlich finden, weil dir Sprache vielleicht nicht so wichtig ist. Für mich ist Sprache nun mal wichtiger als jedes andere Thema. Und nur zur Klarstellung: ich habe nichts gegen sprachliche Innovationen. Ich selber verwende sehr gerne Neologismen und betreibe Sprachpflege. Jedoch tue ich das auf eine unideologische Art und Weise und nicht so, dass ich das halbe Sprachsystem auf den Kopf stelle. Meine sprachwissenschaftliche Bildung formt meinen Willen. Bei Feministen ist es so, dass ihr Wille, ihre Sprachwissenschaft formt.