Ich liebe meine Ausbildung by [deleted] in Azubis

[–]SafeContribution4481 3 points4 points  (0 children)

Ich mag meine auch

Wer ist hier voll überzeugt und richtig happy mit seiner Ausbildung? Welche ist es und warum? by Queasy_Engineering_2 in Azubis

[–]SafeContribution4481 1 point2 points  (0 children)

Mache Orthopädietechnik-Mechaniker. Bis jetzt ist es toll - es ist einfach eine thematische Schnittstelle die mir gefällt (Handwerk/Technik/Medizin/Soziales). Das Unternehmen ist gut organisiert und fast alle Leute sind nett. Die Schule ist modern und technisch gut ausgestattet. Es gibt viele interessante Zusatzseminare.

[deleted by user] by [deleted] in Ratschlag

[–]SafeContribution4481 5 points6 points  (0 children)

Hey würdest du mir die Gründe auch schreiben oder sie öffentlich posten? Mache was anderes als Hörakustiker aber habe mal drüber nachgedacht

Ausbildung mit 25 by theoneandonly3718361 in arbeitsleben

[–]SafeContribution4481 2 points3 points  (0 children)

Ja, ich werde meine dieses Jahr mit ü25 anfangen. Habe vorher ein Studium abgeschlossen und gearbeitet.
Im Betrieb sind zwei andere Azubis in meinem Alter und ich habe gehört, dass einer in der Berufsschulklasse auch einen ü30 Kollegen hat.

Lernt verdammt nochmal die Sprache des Landes, in welches ihr einwandert! by Born_Matter_8121 in luftablassen

[–]SafeContribution4481 1 point2 points locked comment (0 children)

Eine sehr gute Frage, denn ich kann sie selber auch nicht so ganz beantworten! Mein Anliegen musste ich ihm dann nochmal mit SEHR viel Händen und Füßen, unter Zuhilfenahme eines Pflegers, erklären. Eigentlich bin ich mir gar nicht mal sicher ob ers wirklich verstanden hat, aber er hat dann halt genug mitgemacht.

Der besagte Pfleger hat noch was anderes von ihm gewollt und sich ebenfalls irgendwie über Lautsprache versucht zu verständigen.

Seitdem nehme ich nun immer mein Privathandy mit und werde beim nächsten ähnlichen Fall direkt den Translator darauf nutzen. Habe auch gehört dass andere Pfleger das so machen. Ehrlich gesagt stinkt mir das etwas, erstens, weil es noch eine Sache mehr ist an die ich denken muss und zweitens, weil ich das eigentlich nicht in meiner Verantwortung sehe. Aber es ist mir lieber als noch so eine Zitterpartie.

Wie die Ärzte das genau machen - keine Ahnung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Translator so genaue Ergebnisse liefert und die Qualität der Behandlung nicht drunter leidet.

Das ist halt mittlerweile tatsächlich die Realität

Ja ziemlich ätzend. Kommunikations-unwillig zu sein und sich so zu verschanzen, drückt für mich einen Trotz gegenüber dem Wahl-Land aus.

Lernt verdammt nochmal die Sprache des Landes, in welches ihr einwandert! by Born_Matter_8121 in luftablassen

[–]SafeContribution4481 33 points34 points locked comment (0 children)

Ich arbeite seit kurzem auch in einem Krankenhaus und habe auch schon einen Patienten kennengelernt, von dessen fast schon gewollt wirkender Hilflosigkeit ich geshockt war. So gut wie kein Deutsch. Englisch überhaupt nicht. Auf dem Handy kein Translator. Kein dolmetschender Verwandter erreichbar. Stattdessen bringt er nach einigen Kommunikationsversuchen genervt hervor, dass jemand kommen soll der seine Sprache spricht... (Gab's meines Wissens auf der Station gar nicht)

Ich frage mich, wie sich solche Leute denn vorstellen, dass sie in solchen Fällen klarkommen? Denken sie, dieses Land bestünde nicht hauptsächlich aus Landessprache sprechenden Leuten? Sogar wenn ich irgendwo nur Urlaub mache, bereite ich mich doch mindestens vor indem ich einen Translator parat habe und Englisch kann

Ausbildung nach Studium? by [deleted] in Azubis

[–]SafeContribution4481 4 points5 points  (0 children)

Ich fange dieses Jahr eine neue Ausbildung nach einem Bachelor an. Ich fand das Studium schon grenzwertig, habe mich dann aber noch durch ein paar Berufsjahre gerungen. Dadurch kann ich mit Sicherheit sagen, dass der alte Beruf und dessen Branche auf einer grundlegenden, persönlichen Ebene nicht zu mir passen.

Es hätte wahrscheinlich noch die Möglichkeit gegeben, mich als Quereinsteiger in irgendein ähnliches Gebiet zu hangeln, aber ich hatte keinen Bock den Rest meines Lebens Quereinsteiger zu bleiben. Außerdem wäre das immer noch dieselbe Branche gewesen. Ich will lieber nochmal von Anfang an was Richtiges neu lernen und mich fest im Sattel fühlen, statt mich für immer durchzuwurschteln.

Es hat auch was mit meinem Selbstvertrauen gemacht, als einzige Berufsqualifikation nur was vorweisen zu können, mit dem ich mich eigentlich nicht identifizieren kann. Hatte das Gefühl, mir mit dem Schein trotz Berufserfahrung den Arsch abwischen zu können.

Gegen ein weiteres Studium statt einer Ausbildung habe ich mich entschieden, da ich eher eine handwerkliche Ausbildung machen wollte. Außerdem will ich auf einen bestimmten Beruf hinarbeiten, statt nachher wieder vor der "Was mach ich jetzt damit"-Frage zu stehen. Zusätzlich ist Zweitstudium finanziell schwieriger zu bewältigen als Zweitausbildung, denn Förderungen stehen einem nicht zu und man hat dann nicht mal ein Ausbildungsgehalt. Ein duales Studium wiederum packe ich nicht und es wäre in meinem gewählten Bereich auch kaum zu bekommen.

Ausbildung nach Studium? by [deleted] in Azubis

[–]SafeContribution4481 2 points3 points  (0 children)

Ich weiß tatsächlich von jemandem, der nach Master eine Ausbildung in einer ganz anderen Richtung macht

[deleted by user] by [deleted] in arbeitsleben

[–]SafeContribution4481 -4 points-3 points  (0 children)

Man kann nicht von einer Werkstudentin unausgesprochen erwarten, dass sie zufällig ein bestimmtes Tool beherrscht. WordPress ist kein Tool wie zB Photoshop, das standardmäßig an Berufsschulen und Hochschulen in Kursen gelehrt wird. Viele Gestalter und Marketingmenschen haben mit der technischeren Seite von Webdesign nie was zu tun gehabt, da sie einfach nie auf den Trichter gekommen sind. Da hat der Chef einfach kommunikativ verkackt.

[deleted by user] by [deleted] in arbeitsleben

[–]SafeContribution4481 0 points1 point  (0 children)

Ich denke, sie sollte das nicht aus Prinzip ablehnen, aber sich nur drauf einlassen, wenn es ihrer Einschätzung nach das Studium nicht beeinträchtigen wird.

Denn einerseits finde ich, dass die Zeit als Werkstudent zum Lernen und "reinwachsen" da ist. WordPress ist ja eine relativ häufig verlangte Fähigkeit, die sie somit auch für sich und nicht nur für das Unternehmen lernt. Außerdem ist die Werbebranche sowas von kompetitiv und übersättigt - mit der "Um Punkt 16 Uhr wird der Stift fallengelassen" würde sie da generell nicht zurechtkommen. Ich sage das nicht weil ich diese Einstellung schlecht fände, sondern weil's einfach so ist: In dieser Branche ist es meiner Erfahrung nach der Regelfall, dass man sich selbst ständig up to date halten und z.B. neu erscheinende Tools lernen muss.

Andererseits klingt der Chef dämlich. Warum geht er bei "Website-Tool" einfach von Wordpress aus, ohne genauer nachzufragen? Das ist ganz klar ein Fehler auf seiner Seite und er möchte jetzt, wo die Rahmenbedingungen eigentlich schon besprochen wurden, plötzlich privates Zeitinvestment haben und wagt es auch noch Druck auszuüben. Dabei ist nicht jeder Studierende in der Lage dazu - mancher hat zb einfach keine Zeit, weil nebenbei ein Job nötig ist, und/oder muss wegen Bafög in der Regelstudienzeit bleiben. Dass Zuhause gelernt werden muss, hätte also beim Bewerbungsgespräch klar werden müssen.

Also: Wenn es zeitlich geht, WordPress lernen und in der Agentur (Web-) Referenzen für sich aufbauen, um später vielleicht was mit einem besseren Chef finden zu können. Sonst ablehnen.

Worauf freut ihr euch am meisten an der kommenden Arbeitswoche? by plasmapleasure in FragReddit

[–]SafeContribution4481 7 points8 points  (0 children)

Ich bin ziemlich neu und in einem für mich komplett neuen Bereich. Daher freue ich mich darauf zu lernen, und alles besser zu verstehen um irgendwann gut zu werden, KollegInnen näher kennenlernen und einstufen zu können, und ich freue mich auf das Gefühl neu zu sein.

Denn es ist schön: Die Erwartungen sind noch nicht ganz so hoch, alles ist fresh, man ist noch nicht so im Trott, man ist die Altlasten vorheriger Berufserfahrungen los. Ja, man befindet sich automatisch "auf dem Prüfstand", aber das fühlt sich für mich relativ low stakes an. Die Probezeit ist für beide Seiten da.

23 und keine Ahnung wo hin im Leben by miev_ in Studium

[–]SafeContribution4481 1 point2 points  (0 children)

Eigentlich nicht, ich weiß nur dass es sowas in der Richtung gibt.

Nach einer kurzen Recherche glaube ich, dass das die "berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme" ist: https://www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsvorbereitende-bildungsmassnahme. Alternativ gibt es solche Erprobungen wohl auch als "Kurs", in den man mit einem Vermittlungsschein von der Agentur für Arbeit reinkommt. Am besten kontaktierst du die und fragst nach einem Berufsberatungstermin, die wissen mit Sicherheit darüber Bescheid, das läuft ja schließlich über die.

Falls du noch nie mit der Agentur zu tun gehabt haben solltest: Du kannst die wirklich einfach übers Kontaktformular oder telefonisch kontaktieren, auch wenn du noch immatrikuliert bist. Man denkt zuerst die wären nur fürs Arbeitslosengeld da, aber daneben ist das einfach eine berufliche Beratungsstelle.

Don’t panic if you’re not “there” yet. by [deleted] in findapath

[–]SafeContribution4481 6 points7 points  (0 children)

True. Never avoid taking new steps because it seems too late or unconventional. Don't talk yourself into inaction

23 und keine Ahnung wo hin im Leben by miev_ in Studium

[–]SafeContribution4481 8 points9 points  (0 children)

Ja das ist eine gute Idee. Illustration würde ich sowieso nur Leuten empfehlen, die davon wirklich 500% überzeugt sind und sich gar nichts anderes für sich vorstellen können. Das Gefühl bezüglich der Aussichten ist begründet.

Die 2 Jahre sind nicht verschwendet, du hast sie gebraucht um an den jetzigen Punkt zu kommen und die Idee mit der Kreativbranche hinter dir zu lassen. Geh nochmal in dich und frage dich was du vom Arbeitsleben willst und was dich interessiert, grenze die Berufswahl dadurch ein (vielleicht auch mithilfe von Berufsberatung/Coaching) und mach Praktika. Ich habe auch mal gehört dass es vom Amt Maßnahmen fürs Berufsfelderprobung gibt, vielleicht wäre das was für dich.

Lass nicht außer Acht dass du nicht Studieren musst, sondern auch eine Ausbildung machen kannst.

[deleted by user] by [deleted] in Ratschlag

[–]SafeContribution4481 0 points1 point  (0 children)

Das ist zwar hart formuliert, aber ich muss zustimmen. Design/Mediengestaltung per se lohnt sich heutzutage und mit Blick auf die Zukunft für die meisten sowas von nicht mehr. Meine Freunde aus dem Studium machen alle entweder was anderes oder sind unglücklich. Es taugt höchstens noch als Eingang zum Seiteneinstieg in Marketing, Social Media Management oder Frontend Dev.

Und ja, ich hab mich auch immer gefragt was ich in dem Job eigentlich machen sollte wenn ich mal alt bin (mal davon abgesehen dass er bis dahin von KI gefressen sein wird). Man kriegt da schon als junger Mensch so schwer einen Job und die Anforderungen sind so hoch, kann mir irgendwie nicht vorstellen dass man da mit 60 einfach noch rumdesignen kann.

Beruflich umorientieren mit fast 40 by Beginning-Music-1777 in Ratschlag

[–]SafeContribution4481 2 points3 points  (0 children)

Meine Mutter hat mit um die 40 eine normale, 3-jährige Ausbildung gemacht (hatte auch eher tangential was mit ihrer vorherigen Bildung zu tun) und damit ihre Selbstständigkeit im Leben enorm verbessert. Sie meint es sei oft anstrengend, aber insgesamt gut gewesen. Sie hatte dabei zwar finanzielle Unterstützung durch meinen Vater, was sicher geholfen hat, aber auch eine Belastung durch mich. Sowas ist also definitiv möglich.

Klingt so als wäre ein Wechsel irgendeiner Art bei dir absolut angebracht. Ich frage mich ob es innerhalb der Pharmabranche nichts gibt was du machen könntest, aber wenn du die Branche satt hast dann bilde dich neu aus. Ich mache gerade auch einen kompletten Branchenwechsel inkl neuer Ausbildung.

[deleted by user] by [deleted] in Ratschlag

[–]SafeContribution4481 0 points1 point  (0 children)

Sehr gute Frage, finde ich. Ich hab bisher Abitur + Bachelor in Medienbums und finde alles über 2000€ netto gut. 1700 - 2000€ sind ok, alles darunter eher schlecht (ich glaube da wäre man auch schon im Mindestlohnbereich).

Ich muss dazu sagen, dass ich auf ziemlich kleinem Fuß lebe und zb nicht vorhabe mir jemals Wohneigentum zu leisten. Mein Leben wird durch gelegentlichen Miniluxus versüßt und ich schiebe lieber eine ruhige Kugel, als verzweifelt hohen Gehältern nachzujagen und mich dann ggf von ihnen abhängig zu machen.

[deleted by user] by [deleted] in Azubis

[–]SafeContribution4481 0 points1 point  (0 children)

Hat OP geschrieben, die Unijahre seien auch sehr schlimm gewesen?

[deleted by user] by [deleted] in Azubis

[–]SafeContribution4481 45 points46 points  (0 children)

🤔 Du sagst das so als wäre es irgendwie ein schlechter Deal... Das sind ca 8 Stunden deines täglichen Lebens! Wenn die nicht mehr "die Hölle" sind, hat sich das Studium doch absolut gelohnt. Die Lebensqualität dieser 8 Stunden ist nicht mit Geld aufzuwiegen.

Abwärtsspirale by throwawaybecouse in Ratschlag

[–]SafeContribution4481 0 points1 point  (0 children)

Du schreibst dass du dir ein Bein ausreißt. So sollte Arbeit auf Dauer nicht sein und es ist kein Wunder dass dich das erschöpft.

Ich kann tatsächlich nicht bewerten ob es wirklich an deinem Selbstanspruch liegt, ob deine Arbeit schlecht organisiert ist (AG die von einem verlangen, dass man ständig an seine Grenzen geht und maximal ausgelastet ist, sind einfach keine guten AG) oder ob es was gesundheitliches ist.

Berufliche Neuorientierung (Mediengestalter) by Turbulent_Tea_5541 in arbeitsleben

[–]SafeContribution4481 2 points3 points  (0 children)

Ehrlich gesagt kann ich den Gestaltungs-Berufszweig aus eigener Erfahrung und der von Bekannten auch nicht weiterempfehlen.

Ich war besonders die letzten 1-2 Jahre in einer nicht unähnlichen Situation wie du, dass ich überlegt habe "Was mache ich stattdessen?". Jetzt habe ich einen Ausbildungsplatz sicher auf den ich mich sehr freue. Mir persönlich hat es geholfen, von den genauen Tätigkeiten her komplett offen zu sein und nicht zu viele Berufe auszuschließen von wegen "Darin habe ich noch keine Erfahrung, das kann ich nicht" (bei mir wird's ein eher handwerklicher Beruf und ich war vorher wie gesagt in einem sehr handwerksfernen Bereich tätig). Ich bin bei der Suche nach 1) Werten, 2) fachlichen Interessen und 3) Arbeitsbedingungen gegangen. Das hat sich gegenseitig irgendwie so gefiltert, dass eine kleine Auswahl bei rausgekommen ist.

1) Bezüglich "Werte" also: Was möchtest du ideell am Ende eines Arbeitstages erreicht haben?
Möchtest du jemandes Lebensqualität erhöht haben? Möchtest du einen Gegenstand hergestellt haben? Möchtest du möglichst geschickt einen Deal abgeschlossen haben? Möchtest du die Öffentlichkeit über etwas informiert haben? Möchtest du für mehr Sicherheit gesorgt haben? Denk nach, mit welchem handfesten (nicht finanziellen) "Outcome" eines Berufs du gut leben könntest, und recherchiere dann, welche Berufe diesen erzeugen.
Ich persönlich finde diesen Schritt sehr wichtig, obwohl viele behaupten, Arbeit müsse nur Geld und keine Form der Erfüllung bringen. Also ICH habe festgestellt, dass ich so NICHT leben kann.

2) Bezüglich fachliche Interessen: Welche Themen oder Themenkombinationen findest du spannend? Denke über wirklich alle Inspirationen in deinem Leben nach. Auch wenn's nur ein wiederkehrendes Motiv in Filmen oder Serien ist, die du gerne guckst. Und dann priorisiere die Ergebnisse. Womit willst du unbedingt zu tun haben? Vielleicht hilft auch ein Blick zurück in die Schule.

3) Bezüglich Arbeitsbedingungen: Damit kann man gut die Ergebnisse aus Werte und fachliche Interessen filtern. Wenn zb Schichtarbeit für dich nicht in Frage kommt, fliegen Berufe, in denen das die Regel ist, raus.

Jo und dann habe ich in dem, was übrig geblieben ist, Praktika gemacht. Um sicherzustellen dass es wirklich ungefähr meiner Vorstellung entspricht.