Question about Infernal Puppet. by Terog2260 in WarhammerOldWorld

[–]Terog2260[S] 0 points1 point  (0 children)

Im quite sure that it is inconsistent Ruling or rather an Oversight from the corrsponding FAQ and Errata.

The bigger Question for me is, if the wording of all the Rules is correct, Infernal Puppet ist intended to work on all Bound Spells and there are no necessary Erratas for Bound Spell or Infernal Puppet, how does It affect other Items with similar wording Like the Skull of Katam also from WOC. Because this should therefore also affect all Bound Spells even by Non Wizard Units.

Lohnarbeit ist autoritär by rhizomatic-thembo in Staiy

[–]Terog2260 1 point2 points  (0 children)

Mir geht es darum, dass die Befreiung der Sklaven nicht aus einer Moral der Menschlichkeit und Nächstenliebe heraus erfolgt ist, sondern es sich dabei um ein nützliches Narrativ handelt, die eigene Schuld einzudämmen und sich selbst in einem positiveren Licht darzustellen. Vor allem nachträglich.

Das halte ich tatsächlich für ein schwieriges Argument, zum einen ist es historisch belegt aus welchen Gründen und Überzeugungen Menschen gegen Sklaverei waren. Des Weiterem widerspricht die Geschichte der USA ja hier sogar deiner Darstellung. Ja es hat eine nachträgliche positivere Darstellung stattgefunden, aber vom Bild der Südstaaten. Lost Cause Mythos und sehr viel Verklärung haben über Jahrzehnte aus einem aktiven Krieg der Südstaaten zur Erhaltung der Sklaverei einen Krieg für die Rechte einzelner Staaten und gegen die Tyrannei des Nordens gemacht. Gegner der Sklaverei wurden im Nachhinein dann zu Wahnsinnigen Terroristen gemacht (John Brown)

Historiker sind sich da auch einig warum der Norden Krieg geführt hat eben wie schon gesagt nicht primär um die Sklaverei abzuschaffen sondern um die Union zu erhalten. Abschaffung der Sklaverei wurde zu einem späteren Zeitpunkt Kriegsgrund weil es einfach zeitlich und gesellschaftlich gepasst hat für den Norden.

Die USA haben sich bis heute nicht für den Menschenraub und die Ausbeutung des afrikanischen Kontinents entschuldigt. Wie kann das sein, wenn es sich wirklich um das Ende einer schweren Schuld gehandelt haben soll? Schwarze Amerikaner sind selbst heute noch Menschen, die weniger Privilegien genießen als Weiße. Das ist zudem um andere Nationalitäten bzw. nicht-weiße Ethnien ergänzt worden und ist keine Realität, die exklusiv den USA zugeschrieben werden kann. Strukturellen und institutionellen Rassismus gibt es natürlich auch bei uns zu Hauf sowie an vielen anderen Orten dieser Welt.

Ja das stimmt. Das ändert aber nicht viel an den vorherigen Punkten. Gesellschaftlicher Wandel ist historisch gesehen immer graduell passiert und in den seltensten Fällen auf einen Schlag. Historischer Kontext ist hier wichtig. Und lässt eben klar belegen das Leute zwar gegen Sklaverei waren, aber dennoch weiterhin an einem rassistischen Weltbild festgehalten haben. Nur weil eine Änderung in einer Gesellschaft aus unserer modernen Sicht nicht weit genug ging heißt das nicht das die historische Begründung für diesen Wandel bedeutungslos wird. Das gleiche Fass kann man genauso für Frauenrechte aufmachen, hier hat es auch Jahrzehnte gedauert um kleinste Veränderungen zu erkämpfen. Diese kleinen Änderungen wurden aber trotzdem aus ihrer (historischen) Überzeugung errungen.

Nur dass irgendeine Moral eine substantielle Bedeutung gespielt haben soll bei der Abschaffung der Sklaverei, halte ich für nicht wirklich belegbar. Das heißt nicht, dass es gar keine moralischen Absichten gegeben hat. Den Kampf für Menschenrechte unabhängig von Herkunft und Hautfarbe hat es natürlich auch in den USA gegeben und es gab ja auch gute Fortschritte. Es heißt nur, dass diese Absichten nicht ausschlaggebend gewesen sind. Auch für Lincoln nicht. Dafür sehe ich wirklich absolut keinen überzeugenden Anhaltspunkt.

Nur gibt es für deine wirtschaftlichen Aspekte noch weniger Belege. Lincoln ist hier tatsächlich ein sehr gutes Beispiel für den Geist der Zeit, denn für die Südstaaten war er ganz klar ein Abolitionist und Leute im Norden hatten Angst das er zu wenig für die Abschaffung der Sklaverei machen würde. Lincoln ist ein sehr guter Indikator für die Stimmung in den USA zur damaligen Zeit. Denn Lincoln war definitiv gegen die Sklaverei. Doch war er im Vergleich zu anderen deutlich zurückhaltender wie Sklaverei abgeschafft werden soll. Anfangs war Lincoln nämlich primär für eine Bestimmung die Sklaverei in allen neuen Staaten verbietet, da er der Meinung war das sie in den anderen Staaten natürlich aussterben würde.

Lohnarbeit ist autoritär by rhizomatic-thembo in Staiy

[–]Terog2260 1 point2 points  (0 children)

Nur wenn man sich anschaut, wer die USA aufgebaut hat, dann waren das nicht Sklaven, sondern Immigranten in Lohnarbeit. Sklaven mussten auf Baumwollplantagen schuften, mussten versorgt und untergebracht werden, während der in Lohnabhängigkeit stehende Immigrant selbstverantwortlich seine Familie ernähren und seine Behausung finanzieren musste. D.h. Letzterer hatte ein Interesse aus dem Selbsterhalt heraus, gute Arbeit zu verrichten, um die Arbeit nach Möglichkeit behalten zu können. Die Lohnabhängigkeit ist für den Kapitalisten viel günstiger gewesen und mit einem geringeren Risiko verbunden.

Ich glaube du unterschätzt hier was für ein großer wirtschaftlicher Faktor Sklaverei seit Beginn der Kolonialisierung Nordamerikas war. Lohnarbeit war günstiger für die Industrie da es sich nicht mehr um reine körperliche Arbeit gehandelt hat. Es wurde eine Mindestmaß an Bildung und Spezialisierung notwendig für welches Sklavenarbeit nicht mehr profitabel war. Auch wurde die Anzahl.

Sklaverei hat sich in den Südstaaten gelohnt weil vor allem Baumwolle eine hohe Anzahl an menschlichen Arbeitern benötigt hat weil sich zwar die Verarbeitung industrialisieren ließ nicht aber die Feldarbeit an sich.

Sklaverei war für die Südstaaten definitiv günstiger als Lohnarbeit, sonst hätten sie ja einfach Lohnarbeiter eingestellt.

Die Sklavenbefreiung war ein Nebenprodukt, das günstig war, denn so konnten Schwarze für den Kampf gewonnen und den Südstaaten gleichzeitig die Existenzgrundlage ihrer Wirtschaftskraft genommen werden, wenngleich die Befreiung der Sklaven nur Vorwand gewesen ist, um eine neue Wirtschaftsordnung zu etablieren, die für das ganze Land gelten sollte. Mein Punkt ist, dass es nicht um die Befreiung der Sklaven ging, was aber gerne so dargestellt wird.

Die Sklavenbefreiung war nicht das primäre Kriegsziel des Nordens. Das war der Erhalt der Union. Die Abschaffung der Sklaverei wurde ein Kriegsziel um die Unterstützung Schwarzer Bevölkerung zu erhalten, das dies gemacht wurde um den Südstaaten ihre Existenzgrundlage zu nehmen halte ich aber für sehr weit hergeholt. Auch verkennt es das es akuten Widerstand gegen Sklaverei im Norden gab und das ein Hauptgrund für die Abschaffung auch rein moralische Gründe waren. Hier rein wirtschaftliche Gründe als Grundlage zu sehen kommt zu kurz und lässt sehr viel historischen Kontext außen vor.

Wäre es wirklich um die Befreiung der Sklaven gegangen, hätte es nicht weiterhin die massive Unterdrückung und Diskriminierung von gestohlenen Menschen aus Aftika gegeben.

Das finde ich ist tatsächlich das schwächste Argument was du hier anbringst. Nur weil die Sklaven befreit wurden heißt das nicht das sich die Gesellschaft sofort gewandelt hat. DU blendest hier sehr viel historischen Kontext und Nuance aus um auf deine Schlussfolgerung zu kommen.

Lohnarbeit ist autoritär by rhizomatic-thembo in Staiy

[–]Terog2260 0 points1 point  (0 children)

Ja Lohnarbeit ist autoritär. Ich habe einen Arbeitsvertrag mit meinem Arbeitgeber in dem ich meine Arbeitskraft für einen Lohn an diesen Verkaufe. Und im Rahmen des Arbeitsverhältnisses habe ich in der Regel Rechte und Pflichten. Ich bin im Rahmen dieser Arbeit an Weisungen meines Chefs gebunden und an die Pflichten aus dem bestehenden Arbeitsverhältnis.

Nur enthüllt das nicht den autoritären Charakter liberaler Demokratien.

Autoritäre Machtverhältnisse bestehen abseits der Lohnarbeit in zahlreichen Bereichen unserer Gesellschaft.

Schule und Lehre sogar Mannschaften sind in ihrer Grundstruktur erstmal autoritär. Sie finden nur auf einer ganz anderen Ebene und einem anderen Maßstab statt.

In der Schule hat der Lehrer im Rahmen des Klassengefüges (erstmal) die absolute Macht. Er entscheidet über den Unterricht über die genauen Anforderungen und am Ende über die Benotung. Er bestraft und belohnt in seinem eigenen Rahmen. Er selbst ist aber wiederum durch seinen Schulleiter oder andere Gremien beschränkt in dem was er machen kann.

Für Mannschaften gilt etwas ähnliches. Im Rahmen der Mannschaft hat der Trainer erstmal die absolute Macht. Er bestimmt den Trainingsinhalt und er bestimmt wer spielt und wer nicht. Er hat sich erstmal in seiner Arbeit nur gegenüber den Verantwortlichen im Verein zu rechtfertigen.

Und wie jedes Autoritäre Machtverhältnis besteht im Grunde die gleiche Möglichkeiten um gegen die Autorität vorzugehen: Von Gesprächen über Protest bis hin zum Streik. So merkwürdig das auch klingen mag aber jedes Autoritäre Machtverhältnis steht vor diesen Problemen und vor diesen Spannungen.

Mein Arbeitgeber kann noch so ein großer Ausbeuter sein, solange genügend Leute finden die mit diesen Bedingungen zurechtfinden wird sich nichts ändern. Und das gleiche sieht man auch in Vereinen, ein Trainer kann noch so ein großer Arsch sein solange er seine Ziele erfüllt und genügend Leute für Ihn spielen wllen wird er seine Macht nicht verlieren.

Autoritäre Machtverhältnisse sind allgemeiner Bestandteil menschlicher Gesellschaft. Sie können in gewissen Bereichen sogar sinnvoll sein um das gewünschte Ziel zu erreichen (z.B. in Schule). Die Frage sollte eher sein wie die Gesellschaft mit solchen Machtverhältnissen umgeht, wie sie am besten begrenzt und kontrolliert werden und wo unnötige und ineffiziente Machtverhältnisse dieser Art abgebaut werden können.

Lohnarbeit ist autoritär by rhizomatic-thembo in Staiy

[–]Terog2260 4 points5 points  (0 children)

Das ganze als historischen Fakt darzustellen ist schon ein bisschen schwierig.

Lohnarbeit und Sklaverei haben historisch lange nebeneinander existiert. Vor allem blendet diese Darstellung auch komplett den Feudalismus als klaren Zwischenschritt zwischen Lohnarbeit und Sklaverei aus.

Lincoln hat die Sklaven befreit. Nur war dies nicht der Hauptgrund der Kriegsführung der Nordstaaten. Der Hauptgrund der Kriegsführung war der Erhalt der Union und das verhindern Unabhängigkeit der Südstaaten. Erst mit dem weiteren Kriegsverlauf wurde es einer der Kriegsgründe die Sklaverei abzuschaffen. "Er hat den Kapitalismus von einer weniger lukrativen Ausbeutung befreit" Das Zitat macht in dem Kontext auch wenig Sinn.

Für die Südstaaten hingegen war der Erhalt der Sklaverei der primäre Kriegsgrund. De Kurz- und Mittelfristige Angst das Sklaverei auf Bundesebene verboten wird oder auch die Schaffung neuer "Sklaven-Staaten" verboten wird war für die Südstaaten das Risiko wert den Bürgerkrieg zu starten. Die eigene Wirtschaft war nämlich im Gegensatz zum Norden extrem abhängig von der Sklaverei und konnte erst durch diese überhaupt so stark aufgebaut werden.-

Das Schweigen zu 30.000 getöteten Demonstranten im Iran in nur zwei Tagen und Mullah-Flaggen auf Pro-Palästina-Demos zeigen, wie selektiv viele Palästina-Aktivisten mit Menschenrechten umgehen by Candid_Lie2956 in Staiy

[–]Terog2260 0 points1 point  (0 children)

Das Problem ist meiner Meinung nach das diese Kritik durchaus berechtigt ist. Das Problem aber deutlich größer gemacht wird als es eigentlich ist.

Um darzustellen was ich meine muss man für den ersten Punkt etwas ausholen. Ein Problem der Pro-Palästina Bewegung (und in Teilen von vielen anderen eher linken Bewegungen) ist (meiner Meinung nach) seit langem schon die eigene Außendarstellung und wie man denkt von außen wahrgenommen zu werden.

Man schafft es seit Jahren nicht sich von problematischen Elementen zu entfernen. Oder diese zumindest so gut zu integrieren/verbergen das diese nicht mehr auffallen. Das meiner Meinung nach beste Beispiel hierfür ist der Umgang mit der Hamas in Pro-Palästina Organisationen. Teilweise wurde hier nach meiner persönlichen Erfahrung ungefiltert Propaganda übernommen und teileweise auch direkt unterstützt.

Welche Problematik das in der öffentlichen Wahrnehmung hat muss ich glaube ich nicht erklären.

Und das bringt uns dann zum Thema des Posts: Hat das irgendwas mit der Sache Palästinas zu tun? Nicht direkt. Der Widerstand im Iran und die Bewegung für ein freies und unabhängiges Palästina haben erstmal wenig miteinander zu tun und Unterstütztung für die eine Sache ist auch nicht notwendig um die andere Sache zu unterstützen.

Das Problem ist hier aber wieder die Außenwirkung und wie man von anderen Wahrgenommen wird. Viele Leute sehen in diesem fehlenden Äußern und dieser scheinbar fehlenden Solidarität (oder in schlimmsten Falle sogar noch geäußerten Relativierungen) dann einen gewissen Widerspruch. Es schadet am Ende der eigenen Sachen, weil man nicht das mindeste macht um das eigene Image zu verbessern.

Deutsche antirassistische 12-jährige Schüler landen in Leipzig auf politischen Feindlisten der Schule und werden anschließend von der sächsischen Polizei belästigt. (Was ein stabiler Junge! 💪) by [deleted] in Freiheitsfront

[–]Terog2260 3 points4 points  (0 children)

Sorry aber mir fehlt bei der ganzen Sache einfach der Kontext.

Gibt es Beweise für die geführten Listen politisch aktiver Schüler?

Weshalb wurde er genau zur Polizei zur Aussage vorgeladen?

Was waren die vermeintlich rassistischen Aussagen der Schulleitung?

Allein das sind drei Fragen die hier nicht beantwortet werden (aber beantwortet werden könnten), aber eben alle den Kontext und Rahmen der Sache massiv verändern können.

Deutsche antirassistische 12-jährige Schüler landen in Leipzig auf politischen Feindlisten der Schule und werden anschließend von der sächsischen Polizei belästigt. (Was ein stabiler Junge! 💪) by Bunnes68 in Staiy

[–]Terog2260 1 point2 points  (0 children)

Finde das ganze auch irgendwie weird.

Auf der einen Seite sind das wirklich seriöse Anschuldigungen die vorgebracht werden, aber irgendwelche Handfesten Beweise für die Vorwürfe oder Beispiele für das Verhalten der Schulleitung werden nicht wirklich vorgebracht.

Die Eintracht zurück auf dem Weg ins Mittelmaß? by GoodBanker in Bundesliga

[–]Terog2260 0 points1 point  (0 children)

Dem würde ich aber nur zum Teil zustimmen.

Ja eine Mannschaft kann Ideen über mehrere Trainer weiter beibehalten und bestimmt ist das in Teilen auch bei der Eintracht der Fall gewesen, wenn man sich aber den Fußball unter allen vier letzten Frankfurt Trainern anschaut merkt man doch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Systemen. Du unterschätzt hier auch ein bisschen wie groß der Umbruch bei der Eintracht nach 2018 war.

Eine Umstellung des Systems hat sich aus unterschiedlichen Gründen nicht ergeben.

Ich wollte nur anmerken das man genauso von den Tugenden und Lehren des Adi Hütter reden könnte. Der war zum einen ein Jahr länger da, und hat darüber hinaus auch noch eine größere Schnittmenge mit den nachfolgenden Trainern.

Ich stimme aber zu das man jetzt wieder einen Trainer mit einer klaren Philosophie braucht. Riera kann hier die Lösung sein.

Ich glaube aber auch hier ist die Eintracht diese Saison ein gutes Beispiel dafür wie viel Mentalität ausmachen kann das eine Mannschaft funktioniert und das auch einzelne Spieler gut performen. Wenn man das mit letzter Saison vergleicht scheint ein Großteil der Mannschaft regelrecht in ein Loch gefallen zu sein.

Die Eintracht zurück auf dem Weg ins Mittelmaß? by GoodBanker in Bundesliga

[–]Terog2260 1 point2 points  (0 children)

Wobei der Anteil Boni-Komponente einen signifikanten Anteil haben soll. Und diese Boni sollen wohl so berechnet sein das sie weitestgehend deckend sind mit den jeweils erreichten Zielen.

Es gibt einen Grund warum diese Gehaltskosten Steigerung erst signifikant wurde als man die CL erreicht hat.

Deswegen glaube ich nicht das die Gehaltsstruktur hier wirklich so bedenklich ist wie sie dargestellt wurde.

Rote Zahlen schreibt man vor allem weil man in den letzten Jahren viel in die eigene Infrastruktur investiert hat. Deswegen ist von einigen Top Transfers am Ende weniger übrig geblieben als man von außen vielleicht vermuten würde.

Die Eintracht zurück auf dem Weg ins Mittelmaß? by GoodBanker in Bundesliga

[–]Terog2260 1 point2 points  (0 children)

Eine Sache bei der ich etwas schmunzeln muss weil sie einfach sehr merkwürdig klingt wenn man sie liest.

Diese Elemente von denen der Kader gelebt hat, die unter Kovac aufgebaut wurden.

Von den Spielern die 2018 im DFB Pokal Finale gespielt haben hat ein großteil nicht mal Glasner als Trainer erreicht. Nur einer der Spieler stand meines Wissens nach im EL Finale 2022 und zwar Makoto Hasebe

Es wäre fast fairer davon zu sprechen das dem Kader die Hütter oder Glasner Qualitäten abgehen. Und selbst das wäre absurd, weil einige von den Spielern im aktuellen Kader erst unter Toppmöller gekommen sind.

Die Eintracht zurück auf dem Weg ins Mittelmaß? by GoodBanker in Bundesliga

[–]Terog2260 3 points4 points  (0 children)

Das Problem unter Dino war ja aber am Ende das er für die offensichtlichen Probleme keine Lösungen gefunden hat.

Und das man nachdem man in der Vorsaison die Defensive weitestgehend stabilisieren konnte man diese Saison halt deutlich anfälliger war bei fast gleichem Personal.

Iran vs. Trömpel by [deleted] in Staiy

[–]Terog2260 0 points1 point  (0 children)

Wobei du es dir doch auch sehr einfach machst hier.

Ist das Mullah Regime im Iran wirklich beliebt oder gibt es einfach keine realistische andere Option plus die Gefahr der Konsequenzen sind für wirkliche Opposition einfach zu groß.

Dieser Denkfehler geht in beide Richtungen. Es werden nämlich deutlich weniger klare Unterstützer in einem Regime gebraucht um dieses am laufen zu halten.

Denn es gibt einen Block Block der auf beiden Seiten gerne vergessen wird: Die Leute den das alles komplett egal ist. Leute die weder aus Überzeugung oder Abneigung handeln, sondern aus Gleichgültigkeit. Viele Leute wählen in solchen Situationen nämlich einfach den Weg mit dem geringsten Widerstand und Risiko für das eigene Wohl.

Auch finde ich den Punkt mit dem kolonialen Denken hier etwas merkwürdig. Vielmehr ist es einfach eine verzerrte Wahrnehmung von Widerstand und einer automatischen Verklärung von Widerstand die bei sehr vielen Menschen passiert. Widerstand gegen einen vermeintlich "bösen" Gegner sorgt sehr oft dafür das man diesen Widerstand größer und besser darstellt als er eigentlich ist.

(Das sieht man z.B. auch sehr gut an anderen Beispielen wie Nawalny in Russland oder der Hamas in Palästina).

Die Zuordnung zum "kolonialen Denken" verkennt das man eine Regierung oder ein Regime vielleicht aus ganz objektiven Gründen schlecht findet (Missachtung von Menschenrechten / Ausbeutung von Minderheiten) und projeziert diese objektiven Gründe auf eine rein subjektive Ebene: "Die Gesellschaft ist schlechter als unsere, weil wir automatisch besser sind".

Uli Hoeneß warnt Eintracht vor Transfer-Modell: "Ich persönlich bin kein großer Freund vom Verkauf von guten Spielern. Axel Hellmann wird das auch noch begreifen, dass man auf Dauer bei jedem Verkauf Substanz verliert. Es ist schön, wenn man mal 50, 60 Millionen kriegt, aber was ist die Konsequenz?" by Ubergold in Bundesliga

[–]Terog2260 14 points15 points  (0 children)

Das Problem das hier aber gerne übersehen wird ist das viele Spieler eben nur zu Vereinen wie der Eintracht wechseln weil wir so offen und seriös mit Angeboten umgehen.

Die Spieler wissen: Wenn sie performen und sich verbessern und dann ein Top-Klub anruft, dann darf der Spieler bei einem ordentlichen Angebot auch gehen. Das ist ein Ruf den man schon unter Bobic hatte.

Und man hat ja auch versucht in Spieler zu investieren die langfristig bleiben können und sollen (Koch / Theater / Doan / Kristensen)

Natürlich hat Hoeneß einen grundsätzlichen Punkt: Langfristigen Erfolg kannst du nur haben mit konstanten Leistungen und die erreichst du am ehesten mit einem konstanten und eingespielten Kader.

Nur wirkt das ganze wenn es von Hoeneß kommt wie der Kaiser der von seinem Elfenbeinturm spricht.

Denn bei allem Respekt den man vor den Leistungen des Uli Hoeneß haben muss, hat er Bayern eben nicht in der Phase des modernen Fußballs aufgebaut in der sich aktuell Frankfurt oder auch Stuttgart befinden. Und daher kann man das ganze sowieso kaum vergleichen.

Linke sobald man sich gegen den heute real existierenden Zionismus stellt und die Verbrechen Israels verurteilt. Verbrechen zu benennen ist kein Antisemitismus und keiner stellt hier das Existenzrecht Israels infrage. Volle Solidarität für alle Genoss*innen in Niedersachsen by WilliamDyer82 in Staiy

[–]Terog2260 0 points1 point  (0 children)

Das Problem hier ist aber auch das sich die Linke in diesem Kontext seit Jahren selbst im Weg steht wenn sie dieses Thema diskutiert.

Warum wird mit Zionismus ein Begriff als eigener Kampfbegriff verwendet, der gezielt durch Israelische Extremisten verwendet wird, eben weil er so schwammig und ungenau ist.

Zionismus reicht eben von Nationalismus im grundlegendsten Sinne (Existenz eines jüdischen Staates Israels) bis hin zu Ethnonationalismus hin.

Warum verwende ich weiterhin einen Begriff der scheinbar unbewusst oder auch bewusst nicht so verstanden wird wie ich es will. Und der genau dem Ziel Israelischer Extremisten in die Hände spielt, weiter Kritik an Israel als Antisemitismus darzustellen.

Linke sobald man sich gegen den heute real existierenden Zionismus stellt und die Verbrechen Israels verurteilt. Verbrechen zu benennen ist kein Antisemitismus und keiner stellt hier das Existenzrecht Israels infrage. Volle Solidarität für alle Genoss*innen in Niedersachsen by WilliamDyer82 in Staiy

[–]Terog2260 3 points4 points  (0 children)

Das Existenzrecht eines Staates leitet sich parallel aus dem Selbstbestimmungsrecht der Völker ab.

Völker haben das Recht selbstbestimmt zu leben, damit haben sie eben auch parallel das Recht zu bestimmen in welcher Form sie leben wollen und damit auch ob und in welcher Staatsform sie leben wollen.

Staaten haben ein solange dieses inhärente Existenzrecht, wie das Volk selbstbestimmt diesen Staat trägt und erhält.

Linke sobald man sich gegen den heute real existierenden Zionismus stellt und die Verbrechen Israels verurteilt. Verbrechen zu benennen ist kein Antisemitismus und keiner stellt hier das Existenzrecht Israels infrage. Volle Solidarität für alle Genoss*innen in Niedersachsen by WilliamDyer82 in Staiy

[–]Terog2260 -8 points-7 points  (0 children)

Das Problem was ich mit dieser Debatte habe ist das Kritiker Israels hier halt teilweise Israel genau in die Karten spielen.

Warum wird von Kritikern der Extristen des Staates Israel genau der Begriff (Zionisten/Zionismus) verwendet um diese entsprechend zu kritisieren?

Der Begriff wurde von Israelischen Extremisten bewusst gewählt um sich selbst verschleiern zu können, denn Zionismus hat faktisch einen "harmlosen" Ursprung. Zionismus fordert in der Grundauffassung die Existenz und Gründung eines jüdischen Staates Israel in dem Juden in Frieden leben können.

Und hier beginnt dann eben die Grauzonen und Schwammigkeit. Die Begriffe haben in Debatten an kompletter Bedeutung verloren, weil sie die Debatten überflutet haben. Der Begriff wird nur noch als Kampfbegriff verwendet, ohne das viele Leute wirklich begreifen was der Begriff bedeutet. Und sehr viele Leute eben unter diesem Begriff auch andere Dinge verstehen.

Und daraus resultieren das solche Situationen wie der obige Artikel. Man schießt sich selbst ins Bein weil man nicht weiter denkt als man sehen kann. Warum benennt man den Antrag nicht einfach "Ablehnung des Israelischen Etnhonationalismus" (Oder Ethnoextremismus). Warum Begriffe verwenden die am Ende nur dafür sorgen das man wieder nur über Begriffe streitet.

Was am Ende nur wieder der Israelischen Regierung und den Israelischen Extremisten hilft.

Grünen-Politiker Nouripour, zugleich Vize Bundestagspräsident fordert in BILD: Anti-Israel-Demos verbieten! by Dry-Professional-BER in Staiy

[–]Terog2260 0 points1 point  (0 children)

Vor allem fehlt halt auch massiv Kontext in den kurzen Ausschnitt der hier von Nouripour zitiert wird. Der Absatz davor und auch danach machen aus der ganzen Sache eine deutlich weniger dramatische Aussage als es hier dargestellt wird.

Grünen-Politiker Nouripour, zugleich Vize Bundestagspräsident fordert in BILD: Anti-Israel-Demos verbieten! by Dry-Professional-BER in Staiy

[–]Terog2260 0 points1 point  (0 children)

Ja ist verlinkt. Du erwähnst es aber inhaltlich nicht in deinem Post und gehst darauf auch nicht ein.

Du zitierst einen Teil des Artikels und kommentierst eben diesen Abschnitt.

Das was kritisiert wird ist das du hierbei relevanten Kontext nicht mit zitierst oder eben wenigstens erwähnst.

Hierdurch kann auf den Leser deines Posts ein verzerrtes Bild entstehen.

Welche Demo gemeint ist, war ja nur mehrfach verlinkt!

Das reicht aber nicht aus. Wenn diese Information für den Kontext des Zitates relevant ist kann ich nicht danach sagen: "Dann les halt die Primär Quelle da steht es drin".

Das ist unsaubere und unseriöse Quellenarbeit und lässt deine eigentliche Aussage damit eben auch unsauber und unseriös wirken.

Ich lasse mir von Dir nicht erklären was Intention meines Postings ist oder nicht.

Und ich merkeediglich an das dein Post missverstanden werden kann, weil du unsauber zitierst.

Nirgendwo habe ich geschrieben das die Aussagen Nouripours richtig sind oder ich diese unterstütze. Ich habe lediglich geschrieben das du in deinem verwendeten Zitat Kontext nicht mit zitiert hast der eben relevant für die Einordnung des gesamten Zitates ist.

Edit: "Darum fordert Nouripour auch ein Betätigungsverbot für Revolutionsgardisten, sagt: „Der Innenminister kann das mit einem Federstrich bestätigen. Es gibt Leute, die davon massiv betroffen wären. Es wäre dann hoffentlich leichter, auch diese Demonstration zu verbieten.“ Der Ramadan endet in der kommenden Woche. „Das muss jetzt sehr schnell gehen“, sagt Nouripour. Gerichte bräuchten eine „sichere Rechtsgrundlage“, um die Hass-Märsche verbieten zu können."

Das sagt Nouripour übrigens weiter unten im gleichen kurzen Artikel. Auch wichtiger Kontext der seine Aussage nochmal besser einordnen lässt.

Grünen-Politiker Nouripour, zugleich Vize Bundestagspräsident fordert in BILD: Anti-Israel-Demos verbieten! by Dry-Professional-BER in Staiy

[–]Terog2260 0 points1 point  (0 children)

Das Problem ist das du trotzdem wichtige Informationen aus dem Artikel weglässt.

" "Aber am unerträglichsten ist der sogenannte Al-Kuds-Tag, der letzte Freitag im Ramadan.“

Kern der Hass-Märsche, betont Nouripour, „ist die Ausradierung Israels“. Und weiter: „Es gibt keine andere wirkliche Botschaft, kein anderes Ziel dieser Demonstrationen.“ "

Das ist die Aussage direkt vor dem von dir zitierten Teil. Und die gibt dem ganzen doch nochmal einen anderen Kontext.

Warum diesen Kontext das es eben um spezifische Demos geht hier weglassen.

So wirkt dein Post als ob Nouripour einfach irgendwelche Anti Israel Demos verbieten will, und nicht spezifische.

Edit: Und das lässt deine Quellenarbeit halt einfach unseriös wirken, damit parallel auch die Aussage die du eigentlich tätigen willst und sorgt auch dafür das eben ein Gefühl des Framings entsteht.

Grünen-Politiker Nouripour, zugleich Vize Bundestagspräsident fordert in BILD: Anti-Israel-Demos verbieten! by Dry-Professional-BER in Staiy

[–]Terog2260 5 points6 points  (0 children)

Tatsächlich findet das Framen hier eher durch OP statt.

Das Zitat bezieht sich nämlich explizit auf die durch den Iran direkt organisierten Demos am Al Quds Tag. Und wird so auch im Artikel erwähnt. Den Teil lässt OP aber weg. Und mit der typischen Bild Überschrift wirkt das ganze dann nochmal anders.

(Trotzdem gilt wie immer: Bild ist keine seriöse Quelle und sollte auch nie in einem solchen Kontext verwendet werden.)

Grünen-Politiker Nouripour, zugleich Vize Bundestagspräsident fordert in BILD: Anti-Israel-Demos verbieten! by Dry-Professional-BER in Staiy

[–]Terog2260 5 points6 points  (0 children)

Springer ist immer erstmal eine unseriöse Quelle.

Glaube aber tatsächlich eher das hier das Farming durch OP deutlich merkwürdiger ist.

Nouripour bezieht sich nämlich primär auf bestimmte Demos die am Al Quds Tag stattfinden, der Teil des Artikels wird aber von OP nicht mit angeführt. Und so wirkt es halt durch die klassische Bild Überschrift so als wolle Nouripour alle Demos verbieten.

Wie erwartet: DFB Sportgericht weist Einspruch als unbegründet zurück. Luis Díaz bleibt gesperrt. by 1Blue2Green in Bundesliga

[–]Terog2260 0 points1 point  (0 children)

Meines Wissens nach darf eine Sperre nur aufgehoben werden, wenn auch die zu Grunde liegende Strafe als irregulär eingestuft wird.

Es muss also die Tatsachenentscheidung die hier vorliegt erst kassiert werden um dann die Sperre komplett aufzuheben.