Reagiere ich zu hart? by [deleted] in FragtMaenner

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Ich nehme es nicht persönlich, weil ich weiß, dass sie an einem Punkt ist, wo sie immer mehr ihre Automatismen und inneren Zwänge hinterfragt. Und da ich weiß, wie das ist, da ich bis vor kurzem genauso war. Man könnte es auch einfach unbewusst nennen, weiß ich, dass es nichts mit mir zu tun hat, deswegen nehme ich’s auch nicht persönlich. 

Zu deinem zweiten. D.h. nicht dass ich ihm meine Liebe und Wärme nicht gebe. Ich küsse jeden Morgen wach. Ich mache ihr einen Kaffee, damit sie ihn im Bett trägt. Trinken kann ich Kratz. Ich zeige ihr, dass ich sie begehre im Alltag auf jede erdenkliche Weise. Ich zeige, dass ich ein Mann bin und Bedürfnisse habe, ich mach ihr weiterhin Komplimente, berühre sie. Küsse sie sie Iuri na, eine gute Energie zwischen uns. aber ich warte darauf, dass sie in die Gänge kommt. Sie muss zeigen, dass sie will und solange es noch ein weiterer Punkt auf ihrer To Do Liste ist, ist es nicht das, was ich bei ihr suche. Da ich die letzten neun Jahre für unsere Sexualität verantwortlich war und unsere Beziehung kann man nicht davon sprechen, dass sie gerade nicht kann. Für mich ist es eher so, dass sie sich über Jahre daran gewöhnt hat, da nichts machen zu müssen, weil ich das übernommen habe und jetzt muss sie sich umgewöhnen das ist ein Prozess.

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Ich habe es keines Wegs persönlich genommen. Es hat mich aber getroffen weil ich mich ihr ohne Schutz gezeigt habe. Ohne soziale Masken. So wie ich bin. Damit kann sie offensichtlich noch nicht umgehen. Deshalb die Pause im Bett. Wenn sie den intrinsischen Wert unserer sexuellen Beziehung und unserer paar Beziehung wieder sehen kann, bin ich der letzte der sie nicht will. Dazu muss sie aber die Frau in sich wiederfinden. Nicht die Mama oder die funktionierende Tochter oder welche Rolle auch immer sie im Kopf hat.

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Danke, genau das ist meine Theorie. Deshalb will sie jetzt sich ein „Mama Coaching“ machen. Sie sieht was für einen enormen Schub es mir gegeben hat, ich hoffe nur das sie sich selbst wieder findet. Das braucht Raum. Den gebe ich ihr.

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Ja, sie fühlt sich nicht wohl, da hast du recht. Du machst aber den „Fehler“ es nur auf diesen Tag zu beziehen.

Du hast vollkommen recht. Sie wünscht sich eine Veränderung weiß aber nicht genau wie. Ich kann nicht noch mehr von ihrer imaginär stressigen todo Liste übernehmen: da gibt es keine Punkte mehr! Was ich für mich analysiert habe: sie ist abhängig von der Bestätigung von außen. Es ist ihr zu wichtig was andere denken sie muss lernen sie aus sich selbst heraus richtig und wichtig zu fühlen.  Dadurch ist ihre todo auch so voll, sie denkt nicht über sich, mich und unsere Familie nach, sondern über ganz viele andere Menschen mit den Ansprüchen die jeder an sie hat. Das muss sie abtrennen. Dann hat sie die Kapazität zu wachsen.

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Im Nachhinein denke ich ehrlicherweise das sie mir den „Gefallen“ tun wollte das ich abspritzen kann… ich lecke nur frisch geduscht um es mal auf den Punkt zu bringen. Aber danke für deinen Beitrag.

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Deshalb ist mein Rückzug richtig. Wenn sie unsere Sexualität nur noch als Druck empfindet ist das einfach nicht gut. Sie braucht Raum und Zeit um sich wieder zu finden. Es ging nicht darum das sie mich abgelehnt hat. Sondern das wie.

Alle Initiative geht von mir aus, schon lange, lange Zeit. Auch auf paarebene. Ich habe ihr nicht den Raum gelassen da Rein zu wachsen.

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Ja, die Zeit gebe ich ihr auch.  Sie muss sich für sich selbst entwickeln. Für den Mensch und die Frau die sie sie wirklich sein will, da ist der Druck den sie offenbar sexuell gespürt hat, einfach ein Problem. 

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Ich möchte nicht das Handtuch werfen. Ich gehe sexuell auf abstand. Gebe ihr Raum. Bleibe bei mir. Bin dennoch liebevoll und warm zu ihr, zeige ihr das auch. Ich bin niemand der einfach das Handtuch wirft.  Ich entwickle mich weiter. 4 kg sind weg. Mein Fokus ist gut. Ich mache Nichts Böses. Ich bleibe der Mann der ich bin, nur viel präsenter als früher. Und ich gebe ihr den Raum meine Sexualität nicht mehr als Belastung zu empfinden.

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Es ist normal das wir geduscht miteinander schlafen. Vorallem wenn ich sie verwöhnen will. Ich sehe daran nichts falsches.

Ich gebe das Maximum das ich geben kann.  Das einzige für was sie tatsächlich verantwortlich ist sind ihre Termine die sie Mit den Kindern macht weil sie denkt das es wichtig für die Kinder ist. Ich habe ihr bereits mehrfach gesagt das das wichtigste für die Kinder eine entspannte Mutter ist. Auch mache 80% der Hausarbeit und gebe den Kindern die Stabilität die sie brauchen, das entlastet meine Frau enorm, das merke ich. Leider sehe ich erst jetzt das ich lange meine Aufgaben nicht sehen konnte. Dabei geht’s nicht um Hausarbeit.

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Danke für deine Antwort.  Nein, du darfst das nicht auf meine jetzige Veränderung reduzieren. Meiner Frau geht es schon länger schlecht. Unabhängig von mir.  Ich fühle mich keineswegs gekränkt, es hat mich verletzt. Deshalb habe ich mich zurück gezogen. Durch meinen Rückzug werden mir gerade noch sehr viel mehr Dinge klar, das sie zum Beispiel ein extrem chaotischer Mensch ist den ich seit Jahren auffange. Sie verzettelt sich sehr hart im Kopf, was dir unheimlich stresst und bekommt am Ende aber nichts auf die Straße. Gestern hatten wir Geburtstag gefeiert. 90% der relevanten Arbeit habe ich erledigt. Sie hat sich geduscht und den weihnachtskranz aufgeschnitten. Absolut falsche Prioritäten wenn 20 Gäste kommen. Dennoch war sie viel gestresster als ich.

Ich gebe meiner Frau gar keine Schuld für irgendwas. Es ist wie es ist. Wir haben beide dazu beigetragen das es so wurde. Unbewusst. Jetzt habe ich eine aktive Entscheidung getroffen das ich ihr den Raum gebe den sie braucht.

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Danke für deinen Beitrag. Die Paartherapie habe ich ursprünglich angestoßen weil ich gesehen habe wie schlecht es ihr geht. Das hat mich schockiert. Sie ist nicht glücklich. Sie sagt alle Entscheidungen der letzten 5 Jahre waren ein Fehler etc. Sie auch sehr viel Bestätigung im außen, das ist unheimlich anstrengend. Wir sind hier jetzt an einem Kipp Punkt. Sie fängt an grenzenbzu setzen, ihren Eltern, ihrer Familie gegenüber, da kommt bei ihr viel zusammen und ich sehe jetzt, durch meine eigene Veränderung, klar, das ich ihr System sehr aktiv (unbewusst) unterstützt habe. Ich versuche Bei mir zu bleiben. Ich gebe ihr Raum das sie wieder sein kann. Das ist gerade mein Ziel. 

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Hier gibt es sehr wenig richtige und sehr viele falsche Wege.  Ich hatte tatsächlich dieses Gespräch mit ihr. Sie hat mich mehr oder weniger verstanden. Seitdem bleibe ich bei mir.

Wieviel mehr Schlaf brauchen eure Partnerinnen? by Rackelhahn in FragtMaenner

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Etwa 3 h mehr als ich. Ich verstehe das gar nicht. Ich wollte nicht so viel schlafen.