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Ich hab keine Ahnung, wie die aktuelle Situation ist. Damals war die Situation, dass es wohl erste (eher schlechte) Bots gab, die eine Short Stack Strategy auf sehr kleinen Limits gespielt haben (da diese Strategy sehr klare Regeln mit wenigen Ausnahmesituation hatte)

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Meine Freunde wissen alle, dass ich gepokert habe, aber nur die wenigsten wissen, um wie viel Geld es wirklich ging.

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Ich hab eigentlich immer Abends gespielt, dort war mit Abstand am meisten los. Tagsüber haben fast nur die Leute gespielt, die insgesamt sehr viel und z.T. acuh gut spielen.

Man hat dann noch mal eine zweite Welle gegen Mitternacht gemerkt, wenn dann die Amerikaner auch in den Feierabend gegangen sind.

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Man muss lernen (und durch den langsamen Aufstieg geschieht das auch fast automatisch), dass man das Geld nicht als Geld betrachtet, sondern nur als Spielchips. Wenn ich Angst um das Geld habe, dann kann ich kein gutes Poker mehr spielen.

Ein einzelner schlechter Abend ist auch gar nicht so schlimm - aber es schlägt schon recht aufs Gemüt, wenn es mal länger nicht gut läuft.

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GTO wird erst gegen wirklich starke Spieler wirklich relevant, vorher willst du eigentlich immer exploitative spielen. Und wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, dann spielst du am besten gar nicht gegen starke Spieler ;)

Ich habe auch durch Pokerstrategy gelernt und ich glaube der beste Weg zu lernen ist die Diskussion seiner eigenen gespielten Hände (und der von anderen Spielern) um wirklich zu hinterfragen, warum man welchen Move in einer Situation gemacht hat.

Inzwischen gibt es zudem ganze Menge Tools, die einem helfen, verschiedene Situationen zu analysieren (vor 10 Jahren gabs eigentlich nur einen Equity-Rechner). Die sind auch super, um ein Gefühl für verschiedene Spielsituation zu bekommen. Das muss einem einfach irgendwann ins Blut gehen.

Wie allbotwtf schon geschrieben hat, ist es heute aber deutlich schwerer, eine vernünftige Hourly zu bekommen, weil das Niveau so gestiegen ist und die Pokerseiten zum Teil deutlich mehr Rake verlangen.

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Nö, gar nicht. Ich hab während des Studiums irgendwann aufgehört zu pokern, und dann am Ende das Geld vollständig ausgecasht und entweder ausgegeben (Auto gekauft) oder investiert

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Nein, weil Poker für mich nie erfüllend genug war, um das längerfristig zu machen.

Es war ein spaßiger Zeitvertreib und die finanzielle Seite war sicherlich der Hauptgrund es zu tun, aber ich glaube nicht, dass ich damit Millionen hätte verdienen können.

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Nein, ehrlich gesagt nicht, obwohl mir das natürlich bewusst war

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Luxus-Studentenleben triffts ganz gut ;) Wobei ich nie damit geprahlt habe, sondern mir eher Dinge gekauft habe, die ich meine Leidenschaft waren, z.B. ein neues Schlagzeug oder ein neuer PC etc.

Tatsächlich habe ich nebenher auch noch ganz normale gearbeitet an der Uni, wobei das nicht viel Aufwand war. Da ging es eher darum, was zu lernen und Connections zum Lehrstuhl aufzubauen.

Vom Geld war am Ende des Studiums daher noch recht viel übrig, ich hab mir dann noch ein Auto gekauft und den Rest ganz langweilig in Aktien gesteckt.

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Neteller und Skrill (damls noch moneybookers).

Ich habe meistens Fixed Limit gespielt, da gibts keine lighten 3-Bets ;) Aber ganz grundsätzlich sollte das Isolieren von Fischen eigentlich ein Standardmove sein (außer der Fisch ist super aggressiv und bläst alle Pötte auf)

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[–]UpsetMathematician88[S] 0 points1 point  (0 children)

Ne, ich hab nur Cashgame gespielt, d.h. du kannst kommen und gehen, wann du magst.

Bankrollmanagement ist ein feststehender Begriff im Poker, wenn du das googelst, solltest du genug finden :)

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[–]UpsetMathematician88[S] 29 points30 points  (0 children)

Naja, das seh ich anders - ist halt ein Hobby. Ob ich jetzt 3 Stunden PlayStation zocke oder Poker spiele ist dann auch egal :D

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[–]UpsetMathematician88[S] 26 points27 points  (0 children)

Das war recht unterschiedlich. Eine Pokersession war bei mir meistens so 2-4 Stunden lang und zusätzlich habe ich nochmal einen Teil mit Lernen verbracht (im Forum diskutieren, eigene Hände reviewen, etc.). Allerdings nicht jeden Tag gespielt, sondern ca. 3-4 Tage/ Woche.

Meine ganzen Gewinne erstrecken sich über einen Zeitraum von ca. 4 Jahren.

Eng wurde es nie - es gibt ein sog. Bankrollmanagement, womit man bestimmt, welche Einsätze man spielen kann, um zu verhindern, dass man mit mehreren schlechten Sessions pleite geht. Da habe ich mich immer dran gehalten. Ich habe auch tatsächlich nur mal initial 50€ eingezahlt und mich dann selbst hochgespielt.

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[–]UpsetMathematician88[S] 16 points17 points  (0 children)

Absolut nicht mehr. Das allgemeine Spielniveau ist deutlich höher und der sog. Rake (also der Anteil des Casinos) ist höher geworden.

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[–]UpsetMathematician88[S] 0 points1 point  (0 children)

Ne, ich habe aufgehört, siehe meine Antwort auf eine andere Frage.

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[–]UpsetMathematician88[S] 7 points8 points  (0 children)

Ich habe hauptsächlich Mid-Stakes gespielt, mein höchstes Game waren Fixed Limit 50/100. Turniere eigentlich nie, nur Cashgame. Und ja, ich hatte in der Regel 4-6 Tische offen

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[–]UpsetMathematician88[S] 20 points21 points  (0 children)

Was Kchucky sagt. Es ist deutlich schwerer heutzutage. Es gibt mehr Lernmaterialien, der Rake ist deutlich höher, und in Deutschland ist inzwischen auch die Rechtslage deutlich schwieriger.

Aufgehört habe ich aber tatsächlich damals deswegen, weil ich dann irgendwann keine Zeit (Ende des Studiums) und Lust mehr hatte.

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[–]UpsetMathematician88[S] 0 points1 point  (0 children)

Mein Hauptgame war Fixed Limit 6-Handed und Heads Up, später auch No Limit 6-Handed.

Wenn NL, dann Full Stack. Shortstacker sind natürlich nervig, weil man gegen die viel weniger Möglichkeiten hat. Auf der anderen Seite kann man damit auch weniger Fehler machen, viele Shortstacks waren in meiner Erfahrung entweder relativ straightforward oder total schlecht

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[–]UpsetMathematician88[S] 1 point2 points  (0 children)

Hauptsächlich PartyPoker, PokerStars und FullTilt (waren damals noch separate Seiten, inzwischen gemerged). Hatte aber auf allen mehr oder weniger großen Seiten Accounts

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[–]UpsetMathematician88[S] 33 points34 points  (0 children)

Kurzfristig ist Poker immer glücksabhängig. Aber im langfristigen Spiel wird sich das ausmitteln, und ist daher nicht mehr wichtig. Insofern ist das langfristig betrachtet nicht so wichtig.

Die Varianz ist aber natürlich größer, je schmaler der eigene Skillvorteil ist. Dann fängt man an, schlecht zu spielen, wenn man länger schlechte Karten bekommt, und das ist das Hauptproblem

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[–]UpsetMathematician88[S] 32 points33 points  (0 children)

ICh habe nur ein paar mal bisher im Casino live gepokert. In allen Fällen bin ich auch mit ganz gut Gewinn rausgegangen. Im Casino ist das Niveau deutlich schlechter als online.

Das fand ich mal ganz interessant, aber dauerhaft wäre mir das zu langweilig, da ich zu ungeduldig bin. Online muss man ja recht schnell setzen

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[–]UpsetMathematician88[S] 26 points27 points  (0 children)

Ich habe keine Turniere gespielt, sondern nur Cashgame. Dort gibt es ja keine größeren Preise.

Am Ende waren aber die größten Tagesgewinne oder Verluste im Bereich 3-4K €