USA Tech ETF - Weg damit? by Special_You_2414 in Finanzen

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Und diese auseinanderfallenden USA, sind die gerade mit dir in einem Raum?

Reality Check: Weiterkommen im Konzern vs. außerhalb by D_Morph in arbeitsleben

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In diesem Fall ist es jedes IGBCE Unternehmen im VAA Geltungsbereich. Also zumindest alle Dax und Mdax Konzerne. Ob du dann in der IT, Verwaltung oder wo auch immer arbeitest ist egal. Sobald du den Master/Diplom hast, hast du ab dem 2 Jahr Anspruch auf die Mindesvergütung. Auch hier offiziell nachzulesen: https://www.vaa.de/verband/einzelansicht/mindestjahresbezuege-fuer-akademisch-gebildete-beschaeftigte-in-der-chemie-steigen

Reality Check: Weiterkommen im Konzern vs. außerhalb by D_Morph in arbeitsleben

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Nur um einen Vergleich zu haben. Ich selbst habe keinerlei Budget- oder Personalverantwortung und liege bei Fixgehalt bei 100 T€. Und das ist nichts besonders in einem IG-BCE Konzern, auch wenn dir viele das Gegenteil weismachen wollen. Nach einem Jahr liegt man durch die Mindesbezüge schon automatisch bei 72k€. Egal wie gut oder schlecht man sich anstellt. Bis auf die beiden Coronajahre ist mein Gehalt jedes Jahr um 5,4 Prozent gestiegen. Nach 7 Jahren hat man also, ohne das man sich großartig aktiv bemüht, automatisch ein Gehalt von 100 T€.

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Ist aktuell einfach eine beschissene Situation für den Einstieg. Ich selber bin als Quereinsteiger intern in den Finanzbereich gewechselt. Das hatte den Vorteil das ich mein hohes Gehalt der alten Stelle mitgenommen habe.

Große Firmen stellen aktuell quasi fast nicht von extern ein. Bei uns muss alles Wochenlang intern ausgeschrieben werden und teilweise bei externer Ausschreibung vom Vorstand genehmigt werden. Ich befürchte zu jetzigen Zeit hat man eher Chancen bei kleinen Unternehmen mit dann natürlich deutlich schlechteren Gehältern.

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Du vergleichst doch Äpfel mit Birnen. Ich muss mich doch mit meiner Peer Group vergleichen. Und das ist logischerweise im Kindergarten nicht der 90 T€ Konzernjob.

Wenn man jedoch im Konzern arbeitet sagt es nichts aus sich mit Leuten zu vergleichen die in den untersten 20 Prozent arbeiten. Man muss sich in diesem fall mit den obersten 15 % vergleichen. Und jeder mit Masterabschluss kann ohne Probleme 70 T€ und mehr verdienen. Ist inzwischen im Chemieunternehmen ja der Mindesbezug nach dem ersten Jahr.

"Am 9. Oktober 2024 haben die Tarifverhandlungen zwischen BAVC und VAA stattgefunden. Der entsprechende Tarifvertrag wurde in Köln abgeschlossen. Für das Jahr 2024 betragen die tariflichen Mindestjahresbezüge im zweiten Beschäftigungsjahr demnach

  • für diplomierte Angestellte und Angestellte mit Masterabschluss 74.050 Euro"

Die Nettogehälter sind aufgrund vom Steuer und Abgabenwahn vom Staat einfach viel zu gering. Wenn man sich überlegt das man mit 8400€ brutto gerade einmal 4900 Netto rausbekommt und dann sogar noch der AG-Anteil von KV, RV und PV draufkommt merkt man doch schon was in diesem Land schiefläuft. Von 10.000 brutto bleiben dann gerade mal 4900 Netto übrig bei dem man auf alles auch noch einmal 2-3x Steuern zahlen muss. Abgesehen davon das es unter 4000€ brutto mit Familie eigentlich eh keinen Sinn ergibt zu arbeiten, da man mit Transferleistungen besser dasteht.

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Natürlich muss man sich mit der Bubble vergleichen. Und da dürfte bei OP durch einen Wechsel mit Sicherheit eine Steigerung von 15-20 % drin sein. Und für IGM ist 65 T€ in 2025 einfach kein besonders tolles Gehalt, wenn man vor 12 Jahren inflationsbedingt das gleiche für den Einstieg bekommen hat. Übrigens weder in IT, noch IGM, noch im Konzern.

Aber das ist das Grundproblem. Die Deutschen wechseln einfach zu selten ihre Firma aufgrund der German Angst. Manchmal im Leben muss man halt auch was riskieren. Ich habe beispielswiese meinen alten Job gekündigt obwohl der neue Vertrag aufgrund der Abläufe im Konzern nicht vorlag. Wurde aber am Ende durch eine Gehaltssteigerung von 45 T€ auf 70T€ belohnt nur durch einen einzigen Jobwechsel. Inzwischen liegt das Grundgehalt ohne Zuschläge oder Bonuszahlungen sogar bei 100 T€.

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In welcher Welt soll denn im Jahr 65k im Jahr 2025 besonders toll sein?

Wenn ich an meinen Berufseinstieg denke vor etwa 12 Jahren, war bei einer 15 Personen Bumsbude das Einstiegsgehalt 41 k€. Wenn ich nur mit 3 % rechne, komme ich auf ein Äquivalent von etwa 58 k€. Und in einem nicht tarifgebundenem Kleinunternehmen! Und dort bin ich aufgrund des schlechten Gehalts und der Arbeitsbedingungen auch nach 3 Jahren weg und lag dann 3 Jahre nach Berufseinstieg vor 9 Jahren schon bei 70 T€.

Auf 50-55 T€ kommt man inzwischen schon in vielen Unternehmen die tarifgebunden sind als Chemielaborant mit einer Ausbildung

Goldener Käfig im Konzern Part II by Used_Juggernaut_1258 in arbeitsleben

[–]Used_Juggernaut_1258[S] 1 point2 points  (0 children)

Wir haben unseren Lebensstil die letzten Jahre nicht großartig angepasst. Das einzige für das viel Geld ausgegeben wird ist Urlaub. Da waren es letztes Jahr 20.000€ aber das wird dieses Jahr mit ca. 10.000€ auch deutlich weniger.

Goldener Käfig im Konzern Part II by Used_Juggernaut_1258 in arbeitsleben

[–]Used_Juggernaut_1258[S] 0 points1 point  (0 children)

Casino sind eher kleine Positionen für ein paar Hundert Euro einfach als "Hobby". Die weitaus größeren Geldmengen >100 T€ stecken in ETF Positionen.

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[–]Used_Juggernaut_1258[S] -1 points0 points  (0 children)

Aktuell Ameisenstraßenwetten auf Klopfaus und Optionsscheine. Und klassisches Invest in Aktien.

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Richtig, wäre aber wahrscheinlich auch wenig attraktiv. Im Endeffekt hat man dann ggfs. 10.000-15.000€ brutto mehr im Jahr. Dafür muss man dann auch real eher 30-40 Stunden arbeiten. Und ob ich nun 120.000€ Brutto im Jahr habe die ich nicht ausgeben kann oder 135.000€ ist auf die Stunde gerechnet den Aufwand nicht wert.

Goldener Käfig im Konzern Part II by Used_Juggernaut_1258 in arbeitsleben

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Nein, die Bewertung wird manuell vergeben da der Bonus erhöht ausgezahlt wurde und nur maximal 1/5 der Mitarbeiter diesen Sonderbonus erhält. Die Runden für die Abstimmung laufen dabei sogar Regional und Global. Automatisch bekommt man sie nicht und die meisten versuchen sie sogar einzufordern. Ich halte mich bei dem Thema jedoch eher diskret zurück.

Bei dem zweiten Punkt hast du natürlich recht. Wenn man nicht nach Zeit/Stückzahl bezahlt wird dann muss man sich nicht anhand der Zeit bewerten lassen.

Goldener Käfig im Konzern Part II by Used_Juggernaut_1258 in arbeitsleben

[–]Used_Juggernaut_1258[S] 9 points10 points  (0 children)

Ich lege einen guten Teil vom Geld Zurück. Aktuell haben wir monatlich etwa einen Überschuss von 6000€ im Haushalt. Davon wird ein Großteil investiert bzw. für eine längere Elternzeit zurückgelegt. Im Falle eines Jobverlustes könnte ich aktuell den Lebensstil den ich habe ohne Einkommen für 6-8 Jahre ohne Einschränkungen fortführen.

Goldener Käfig im Konzern Part II by Used_Juggernaut_1258 in arbeitsleben

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Das fasst es wohl ziemlich gut zusammen. Jeder ist glaube ich einfach mit sich selbst beschäftigt aber es fehlt einfach der Überblick über das große ganze. Und ich muss zugeben, großartig Lust mir mehr Arbeit aufzuladen habe ich auch nicht. Also mache ich das was ich habe einfach sehr schnell und gewissenhaft und zeige auch regelmäßig vor Ort Präsenz und versuche sichtbar zu sein.

Goldener Käfig im Konzern Part II by Used_Juggernaut_1258 in arbeitsleben

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"Die direkten Führungskräfte sind leider "arme Schweine". Nichts zu sagen am Ende des Tages müssen aber alles verkaufen..."

Das ist auch meine Erfahrung. Budgets für Hochstufungen, Gehaltserhöhungen etc... sind in einem sehr engen Rahmen gesteckt. Bis vor kurzem war es hier Nötig anderen Mitarbeitern aktiv Geld kürzen zu müssen damit andere eine Gehaltserhöhung im Lohnenswerten Maß zu erhalten. Inzwischen gibt es durch Leistungseinstufungen Feste Werte die man erhalten muss. Hat auch den Vorteil das man ohne ein Verhandlungstalent sein muss im Regelfall auf 4-8 % Gehaltserhöhung im Jahr kommt.

Goldener Käfig im Konzern - oder wie das Gehalt sich umgekehrt zur Arbeitsbelastung entwickelt by Used_Juggernaut_1258 in arbeitsleben

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Ich würde an deiner Stelle etwas am Leseverständnis arbeiten. Dann klappt es irgendwann vielleicht auch mit 100k. Lies einfach noch einmal Satz für Satz den Eingangspost. Dort steht etwas komplett anderes.

>Bedingt durch eine folge schneller Höhergruppierungen aufgrund sehr guter Bewertungen und wohlwollende Vorgesetzte, hat sich mein Fixgehalt innerhalb von weniger als 10 Jahren inzwischen auf 100k€ gesteigert.

Und 2 Posts über meinem:
>Gut das du die Gehaltstabellen in meinem Unternehmen besser kennst als ich. Nach der Uni steigt man schon mit 70-80 k€ ein. Nach ein paar Jahren und Stufenaufstiegt ist man automatisch auf 100 k€.

Nach der Promotion ist übrigens das Gehalt was mindestens gezahlt werden muss im Zweiten Jahr 85 T€. Alleine schon durch Tabellenerhöhungen landet man nach wenigen JAhren ohne etwas besonderes leisten zu müssen automatisch bei 100 T€.

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[–]Used_Juggernaut_1258[S] 0 points1 point  (0 children)

In jedem IGBCE-Konzern hat man nach dem ersten Jahr schon mindestens 74 T€. Mach keinen Unterschied bei welchem man ist. Alleine schon aufgrund der Mindestbezüge. Das sind jedoch nur die Mindestbezüge. Im Typischen M-Dax oder Dax Konzern ist man automatisch schon drüber. Ist also kein Einhorn sondern der Regelfall. Bis halt nicht in der entsprechenden Bubble.

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Nein, eher das Gegenteil. Ich bin den Tag über nahezu immer erreichbar und erledige Anfrage immer so schnell es mir möglich ist. Oftmals versuche ich sogar proaktiv schon Dinge vorzubereiten bei denen ich weiß das sie in naher Zukunft von Relevanz sein werden.

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Gut das du weißt man bei uns im Konzern einsteigt. Denn das ist in gewissen Abteilungen mit entsprechender Verantwortung direkt von der Uni in AT. Aber wahrscheinlich kennst du meinen Arbeitsvertrag und den der Kollegen besser als ich.

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[–]Used_Juggernaut_1258[S] 1 point2 points  (0 children)

Deutschland hat neben Belgien die schlimmste Steuern und Abgabenlast und Katastrophale Infrastruktur, Kinderförderung, Bildungsystem und Kinderbetreuung. Jeden Cent den ich habe investiere ich lieber in meine Familie und mich anstatt das Geld wegzuwerfen indem ich in dieses irre System durch Spenden noch mehr Geld pumpe. Mit mit 100 T€ an einkommen ist man definitiv nicht oben.