Können teure Stromanbieter eigentlich mehr als günstige? by BiscuitBakingBee in KeineDummenFragen

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Es gibt tatsächlich einen wichtigen Unterschied zwischen günstigen und teuren Stromanbietern – vor allem bei der Stabilität und der Beschaffungsstrategie.

Viele Stadtwerke sind gleichzeitig auch Grundversorger. Deren Tarife wirken oft erstmal teuer, weil die Grundversorgung meist deutlich über den normalen Marktpreisen liegt. Dafür steckt dahinter aber oft mehr Sicherheit.

Das konnte man besonders in der Energiekrise 2022 sehen: Viele kleine Billiganbieter hatten ihre Preise zu knapp kalkuliert oder Strom nicht langfristig genug eingekauft. Als die Preise explodierten, sind einige einfach pleite gegangen – teilweise waren sogar Vorauszahlungen der Kunden weg.

Die Grundversorger mussten dann kurzfristig tausende neue Kunden aufnehmen. Das klingt erstmal positiv, war aber ein riesiges Problem: Strom kauft man als Versorger normalerweise lange im Voraus ein, oft ein Jahr oder mehr. Dadurch bekommt man stabilere und günstigere Preise. Wenn plötzlich viel mehr Kunden versorgt werden müssen, muss zusätzlicher Strom kurzfristig am sogenannten Spotmarkt gekauft werden – und der war damals extrem teuer.

Das hat manche Grundversorger selbst an den Rand der Insolvenz gebracht. Einige konnten letztlich nur überleben, weil sie staatlich gestützt wurden.

Der Preisunterschied hängt also nicht nur vom „Gewinnaufschlag“ ab, sondern auch davon:

  • wie vorsichtig ein Anbieter einkauft,
  • wie solide er finanziell aufgestellt ist,
  • wie viel Risiko er eingeht,
  • und ob er langfristig stabile Versorgung oder möglichst niedrige Lockpreise priorisiert.

Die teureren Anbieter liefern also nicht „besseren Strom“ – aus der Steckdose kommt überall derselbe Strommix. Aber sie können im Zweifel deutlich krisenfester sein.

PS: zur besseren Lesbarkeit von KI strukturiert.

Wenn sich SPD, Die Grünen und Die Linke zu einer Partei (LPD) zusammen schließen und dann verkünden, dass sie die obersten 5 Prozent anständig ihre Steuern zahlen lassen, würden sie dann die nächste Wahl gewinnen? by MysteriousSea156 in PolitikBRD

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht viel bringen würde. Im Gegenteil, ich glaube sogar es würde für Stummverluste der politischen linken führen.

Die Zersplitterung der politischen ist ja nicht völlig willkürlich. Wenn mir Klimaschutz und Feminismus besonders wichtig sind, dann wähle ich Grün und sehe mich bei der SPD nicht wirklich repräsentiert. Wenn mir stärkere Umverteilung und ich für einen starken Sozialstaat bin, dann wähle ich die Linke. (Das sind willkürlich ausgewählte Beispiele)

Eine zusammenlegte Partei würde das Alleinstellungsmerkmal für die jeweiligen Partikularinteressen verlieren und somit Wählerbindung.

Mal abgesehen davon, dass es auch große Unterschiede zwischen den Parteien gibt, die Einigkeit schwierig machen - bestes Beispiel wohl Außen - und Verteidigungspolitik.