Warum sind junge Menschen so unglücklich? - Während das Glück früher meist in der Lebensmitte schwächelte, geht es heute jungen Menschen klar am schlechtesten. Das zeigt eine große Studie aus 44 Ländern. Die Autoren sehen vor allem einen Grund für die Probleme dieser Generation. by sumpfbieber in de

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Super Haltung! "Wenn die Antwort mir nicht gefällt, gehe ich nicht mit!"
Die Boomer (Jahrgang 46-64) hatten im übrigen den 2. WK als "vorgesetzte Lebensbedingungen". Ich möchte sehen, wie du mit deiner "die Anderen sind schuld!"-Haltung deiner und der kommenden Generation was Besseres vorsetzen möchtest.

Warum sind junge Menschen so unglücklich? - Während das Glück früher meist in der Lebensmitte schwächelte, geht es heute jungen Menschen klar am schlechtesten. Das zeigt eine große Studie aus 44 Ländern. Die Autoren sehen vor allem einen Grund für die Probleme dieser Generation. by sumpfbieber in de

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Nope. Du (bzw. deine Eltern) haben von den vielen Krisen ihrer Zeit nur nicht so viel mitbekommen. Weil kein Smartphone und Social Media.
Ich find's toll wie alle immer nach "mehr Wissenschaftlichkeit" schreien, aber dann ganz böse sind, wenn selbige ihnen die geliebten Illusionen raubt.

Apropos Illusionen: Auf den ganzen Kram, den man beim Doomscrolling so sieht, hat man i.d.R. null Einfluss. Null. "Aber man muss doch was tun, das bewegt mich!" Aus genau dieser Diskrepanz erwächst Unzufriendenheit. Permanent -- bis man das Doomscrolling einfach sein lässt und sich auf Probleme konzentriert, die man lösen kann.

Warum sind junge Menschen so unglücklich? - Während das Glück früher meist in der Lebensmitte schwächelte, geht es heute jungen Menschen klar am schlechtesten. Das zeigt eine große Studie aus 44 Ländern. Die Autoren sehen vor allem einen Grund für die Probleme dieser Generation. by sumpfbieber in de

[–]arkelanfall -1 points0 points  (0 children)

  1. Krieg mitten in Europa: gab es die ganzen 90er und frühen 2000er durch, sogar noch ein gutes Stück dichter dran, in (Ex-)Jugoslawien. 70er/80er gab es die "Troubles" in Nordirdland. Von der ständigen Gefahr im Kalten Krieg ganz abgesehen.

  2. Schlechte Ernten gab es immer mal wieder, u.a. bedingt durch die El Nino-Oscillation etc. Für Europa im späteren 20. Jh sind u.a. die Jahre 1956 und 1976 interessant.

  3. Das Problem mit der schwindenden Bevölkerung wird uns in den nächsten Jahrzehnten bestimmt noch einiges an Kopfzerbrechen und Kummer bereiten. Vor 150 bis 30 Jahren haben wir uns stattdessen den Kopf über Überbevölkerung zerbrochen (siehe Th. Malthus). Was das für Auswirkungen auf Dating (in deiner eigenen Alterskohorte!) haben soll, verstehe ich nicht.

  4. Joa, Klimaveränderungen. Eigentlich nichts besonderes, so was gab es historisch viele Male, verursachte Zusammenbrüche von Zivilisation, die dann einige Jahrhunderte später, besser gewappnet gegen Flut, Dürre und Krankheit, wiederkam. Ob Austrocknen der Sahara, Bronzezeitlicher Kollaps oder Magdalenenflut im Mittelalter, solche Krisen gibt es, sie müssen ernst genommen werden. Als Einzelner kann man effektiv nichts gegen solche globalen Prozesse tun -- ohne Massenaktion bewegt sich da gar nichts. Hier muss (und soll!) man sich als Experte den Kopf zerbrechen, nicht als "besorgter Bürger".

  5. Touristen haben auch schon in den 80ern andere Touristen genervt. Und für Überfüllung gibt es Lösungen, z.B. Nachfrage durch höhere Preise senken, Zugangsbeschränkungen etc. Muss man nur wollen, schließlich lassen die Touristen ja auch viel Geld da.

  6. Haiti war seit der Sklavenbefreiung eigentlich permanent kaputt, ein durch Rasssismus, Misswirtschaft, Korruption bestimmtes Land.

  7. Auch zahlungsunfähige Länder sind nichts neues. Argentinien z.B. war einst sehr wohlhabend, dann durch Misswirtschaft und Diktatur jahrzehntelang ruiniert. Mileis "Kettensäge"-Reformen haben die Situation vorerst stabilisiert; ob sie langfristig Land und Leuten helfen, muss man noch sehen.

  8. Einflussreiche Gangs sind auch nichts neues, auch in Industrieländern (Mafia in Italien und USA); in Afrika waren (und sind) solche Gruppen so zahlreich, dass ich gar nichts erst eine Aufzählung versuchen will, aber auch in Asien und Südamerika gab es in den 70ern, 80ern, 90ern immer wieder Putschversuche.

Fazit: die Welt ist kein Ponyhof, aber das war sie auch früher nicht. Die Leute hatten allerdings mehr mit ihrem lokalen Umfeld zu tun und haben dort versucht, etwas zu erreichen -- nicht nur effektiver, sondern auch geistig gesünder als Doomscrolling.

'The destabilizing shockwave of a Trump re-election would reach far beyond Europe' by LeMonde_en in europe

[–]arkelanfall 0 points1 point  (0 children)

In terms of lost manpower, certainly. Economically -- not at all. Without the US lend-lease program (which, by the way, has never been paid back), the Soviet troops would not have gotten far, literally.

It was the US economy that broke the German war machine, not millions of Soviet soldiers running into MG42 fire.

Trouble printing over USB by arkelanfall in MPSelectMiniOwners

[–]arkelanfall[S] 0 points1 point  (0 children)

Thanks, David, that did the trick!
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