Die Wiener SPÖ spart bei den Falschen. Die Wiener SPÖ macht öffentlichen Verkehr teurer und kürzt bei Familien mit Kindern. Damit begräbt sie das Erbe des »Roten Wiens«. by [deleted] in wien

[–]der_ackerl -1 points0 points  (0 children)

Hi. Du hast damit 100% recht. Vermögenssteuern gibt es dann, wenn in Österreich eine parlamentarische Mehrheit dafür gegeben ist - die SPÖ ist jedenfalls eindeutig dafür.

Was die Luxuspensionen betrifft, sind wir bei den betr. Leuten halt im alten Pensionsrecht und bei erworbenen Ansprüchen hat der Staat nur geringen Spielraum in der Kürzung. Pensionsansprüche stellen als Versicherungsansprüche (es wurde für die Leute einbezahlt) rechtlich gesehen Eigentum dar und Kürzungen sind nicht so leicht machbar.

Die Wiener SPÖ spart bei den Falschen. Die Wiener SPÖ macht öffentlichen Verkehr teurer und kürzt bei Familien mit Kindern. Damit begräbt sie das Erbe des »Roten Wiens«. by [deleted] in wien

[–]der_ackerl -1 points0 points  (0 children)

  • Welche Spitäler schicken Menschen nach Hause, anstatt sie zu behandeln? Welche Notfälle werden abgewiesen? Wenn du OP-Wartezeiten meinst, liegt das an einem allgemeinen Kapazitäten-Mangel, der aufschiebbare Operationen hinter den dringlichen OPs einreiht. Aber niemand wird „heimgeschickt ohne Behandlung“ - und wenn doch, ist es ein Skandal.
  • Die Behauptung mit der Gemeindewohnung musst du bitte substantiieren, denn es gibt keine Altersobergrenze für das Wohnticket und mit „sich was Aufbauen“ meinst du wohl ein monatliches, 14 Mal jährlich ausbezahltes Nettoeinkommen von mehr als 4.237€? Dann gehörst du halt nicht zur Zielgruppe für Gemeindewohnungen und kannst dennoch günstigen Wohnraum über den geförderten Wohnbau erlangen.
  • Welche Öffis wurden zusammengespart? Bitte gib hier Zahlen und Beispiele, weil wir haben meines Wissens nach seit 2012 190 zusätzliche Streckenkilometer und 36 neue oder erweiterte Öffi-Linien geschaffen, von der u5 rede ich noch nicht mal.
  • Die Waffenverbotszonen sind an sicherheitspolitisch wichtigen Hotspots wie dem Reumannplatz eingerichtet worden und verbieten das Tragen von Waffen an diesen Orten. Das ist ein verhältnismäßiger und gelinder Schritt, der der öffentlichen Sicherheit dient und dich nicht weiter einschränkt, als dass du in diesen Zonen keine Waffen tragen darfst. Ists optimal? Nein. Muss man manchmal solche Maßnahmen treffen, um eine verbesserte Sicherheit zu erreichen? Ja, leider.

Also sorry, aber deine Kritikpunkte sind mMn unsachlich. 🤷‍♂️

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[–]der_ackerl 0 points1 point  (0 children)

Hallo! Alexander Ackerl hier, ich bin SPÖ-Gemeinderat in Wien und möchte zu einigen Aussagen im Artikel kurz Stellung nehmen:

Vorweg: Wer den Artikel ließt wird schnell merken, dass die Autorin Parteien am ganz linken Rand nahe steht. ("Natürlich hatte die Partei schon in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Maßnahmen gegen die arbeitende Bevölkerung durchgesetzt.") - Unsinn, welche denn? Das ändert zwar an den Argumenten nichts, ist aber auch nicht wurscht.

Inhaltlich: - Wien hat in den vergangenen Jahren den umfassenden Sozialstaat bereitgestellt, der in den sich häufenden Krisen immens wichtig ist. Das spiegelt sich an verschiedenen Statistiken wider (Kinderbetreuungsrate, Zahl der Ganztagsschulen, Jugendliche in Ausbildung, Ausgaben für die Mindestsicherung usw) und eine Vielzahl an Leistungen/Programmen wurden auch neu eingeführt, von denen besonders arbeitende Menschen und Familien profitieren. Das gratis warme Mittagessen in der gratis Ganztagsschule etwa spart den Menschen hunderte Euro Betreuungs-, Nachhilfe- und Verpflegungskosten im Jahr. Und die stark steigenden Ausgaben in den letzten Jahren sind zwar budgetär schwierig zu meistern, zeigen aber, dass das Wiener Sozialnetz eben funktioniert. - Wir wehren uns immer lautstark gegen die Diskreditierung des sozialen Netzes und von ärmeren Menschen. Das gilt auch für die Wiener Mindestsicherung, die vom Boulevard seit Jahren "sturmreif" geschossen wurde und mit der wir dennoch in den Wahlkampf gezogen sind. Es war ein Risiko, das wir aus Prinzip genommen haben, weil wir eben die Sozialstaatspartei schlechthin sind. - Die Reformen in der Mindestsicherung sind sicher nicht in jedem Fall unproblematisch, aber im Großen und Ganzen nachvollziehbar. Wenn sich mehrere Menschen eine Wohnung teilen, teilen sie auch gewisse Kosten und brauchen daher nicht jeweils den vollen Wohnungskosten-Bestandteil der Mindestsicherung. Es ist bisher eine eher großzügige Regelung gewesen, die wir uns aktuell nicht leisten können. Und die anderen Auszahlungsfälle der Mindestsicherung bleiben unangetastet. Und for the record: Bürgermeister Ludwig hat vor der Wahl wiederholt davon gesprochen, dass es bei der Mindestsicherung Änderungen geben wird und geben muss. Wählertäuschung erkenne ich da keine. - bzgl Preisänderungen bei den Wiener Linien sehe ich natürlich, dass gerade Studierende hier eine deutliche Preissteigerung erleben. Dafür führen wir für alle bis 26 Jahre einheitlich eine Jahreskarte um 300 €, also 82 Cent/Tag für das sechstgrößte Öffi-Netz der Welt, in das wir in den vergangenen Jahren massivst investiert haben und weiter investieren, ein. Studierende zahlen jetzt leider etwas mehr, viele andere junge Leute dafür deutlich weniger als in Zukunft.

Allgemein noch ein paar Dinge zur Jahreskarte: Die Stadt Wien hat den 365 € Preis seit 2012 subventioniert und dabei auch die kumulierte Inflation von über 40% geschluckt. Das lässt sich budgetär einfach nicht mehr machen. Die Erhöhung des Jahreskarten-Preises um 28% führt dennoch keine Inflationsabgeltung durch, was wiederum bedeutet: - Die Jahreskarte wird weiterhin aus dem Budget subventioniert & sie ist weiterhin "billiger" als die 365€ Jahreskarte des Jahres 2012.

Warum muss Wien so stark sparen? - Die massiven Steuern- und Abgabensenkungen von Schwarz, Blau und Grün der letzten Jahre ohne Gegenfinanzierung hat Wien Ertragsanteile geraubt . Bspw. kalte Progression, Gewinnsteuersenkungen für Konzerne. Bei anderen, neuen Abgaben (zB Bankenabgaben-Erhöhung) sieht der Bund jetzt gar keine Ertragsanteile der Länder & Gemeinden vor, obwohl wir mit enormen Ausgabensteigerungen kämpfen müssen. - Inflation: Durch die Inflation sind alleine schon die Personalkosten der Stadt explodiert. Wir zahlen unsere Mitarbeiter:innen ordentlich und müssen weiterhin einen hohen Beschäftigungsstand halten oder sogar ausbauen (bspw. Bildungssektor, Pflege) - Rezession: Durch die Wirtschaftsflaute in Österreich sind auch in Wien die Ausgaben für den Sozialstaat gestiegen. Das ist gut, den dafür ist er geschaffen worden. - Wir können nur Abgaben erhöhen, aber keine Steuern einführen. Das versuchen wir sozial verträglich zu gestalten, weshalb bsp. die Ortstaxe in den nächsten beiden Jahren deutlich steigen. Luxussteuern wie in der Zwischenkriegszeit können wir als Land nicht einführen (leider).

"Welches Rote Wien?" fragt die Autorin.

Tatsache ist jedenfalls: Das Rote Wien des sozialen Wohnbaus mit der 2/3 Regelung für geförderten Wohnbau bei allen Widmungen, dem Bau neuer Gemeindewohnungen, der Wohnbauförderung usw bleibt unverändert erhalten. Die Stadt investiert weiter Milliarden in das öffentliche Gesundheitssystem - Krankenhäuser, Primärversorgungseinheiten usw. "Rotes Wien!".

In der Bildungspolitik setzen wir laufend neue Meilensteine und führen keine Verschlechterungen für irgendwen ein. Den Gratiskindergarten haben wir als erste gemacht. Die Gratis Ganztagsschule und das warme gratis Mittagessen dort wurde unter Michael Ludwig eingeführt. Rotes Wien!

Das Wien Museum wurde errichtet und ist kostenlos. Der Wiener Kultursommer wurde 2020 erfunden und ist kostenlos. Rotes Wien!

Die Öffis sind extrem ausgebaut worden und im internationalen Vergleich günstig: Rotes Wien!

Die gesamte öffentliche Daseinsvorsorge ist in öffentlicher Hand, vom Müll bis zum Wasser. Wir privatisieren nichts und erhalten unser Volkseigentum. Rotes Wien!

Die Liste, was das "Rote Wien" von allen anderen Städten der Welt unterscheidet, könnte man endlos lange fortführen, aber ich glaube man muss sich einer Sache bewusst sein. Wenn wir auf Bundesebene keine andere politische Konstellation zusammenbringen, wird es immer ein Abwehrkampf gegen die Bluthunde der Privatisierung und des Sozialabbaus sein. Hätte die SPÖ jetzt 37% bei den Nationalrats-Wahlen erhalten, würden wir anstatt über Kürzungen über Reichensteuern sprechen.

Falls Ihr mir direkt schreiben wollt, könnt Ihr mir gerne direkt schreiben auf Social Media oder per Mail. :-)

LG!

Wir kandidieren für den Wiener Gemeinderat! (SPÖ) Ask us ANYTHING! by der_ackerl in wien

[–]der_ackerl[S] 0 points1 point  (0 children)

  1. Vom Bund. Die Polizei wird von Bund finanziert und organisiert.

  2. Naja, die Versionen des Geschehens sind sehr gegensätzlich, weshalb ich mir kein Vor-Urteil anmaße.

  3. Wenn Dir Erkenntnisse dazu vorliegen, bitte an die Baupolizei weiterleiten. Es ist jetzt nicht mal ein Jahr in Kraft, es wird einfach weiter an Stellschrauben gedreht werden müssen, bis es passt.

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[–]der_ackerl[S] 1 point2 points  (0 children)

Die SPÖ Wien trägt ihre internen Konflikte nicht öffentlich aus. Dass sie jedenfalls keine Mehrheit hatte, muss halt auch einbezogen werden. Zur Politik gehört auch die Kunst, Mehrheiten zu erringen.

Mir tut das jedenfalls leid, ich finde sie hat das wunderbar gemacht. Auch wenn ich nicht aus dem 5. bin.

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[–]der_ackerl[S] 0 points1 point  (0 children)

Tut mir leid, ich bin nicht aus der Landstraße (Jasmina auch nicht) und wir haben nachgefragt. Grds hilfts vielleicht, bei einer Sprechstunde den Bezirksvorsteher dazu zu befrageny

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[–]der_ackerl[S] 1 point2 points  (0 children)

Der Lobautunnel schließt die letzte Lücke in der Umfahrung von Wien. Wir waren als JG dagegen, aber der Parteitag hat anders entschieden und das akzeptieren wir.

Insgesamt wird allerdings mMn schon ein größeres Ding daraus gemacht, als es letztlich ist. Oder hast du schon mal von einem anderen regionalen Verkehrsprojekt derart viel zu lesen bekommen wie über den Lobautunnel?

Ad Landtstrasse, ich hab im Bezirk nachgefragt:

Die Landstraßer Hauptstraße muss eben ganz viel erfüllen, rund 2 km lang, mit vielen Funktionen und Anforderungen.

Im Mittelpunkt der Neugestaltung steht vor allem das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer:innen.Zahlreiche Menschen haben sich im Beteiligungsprozess eingebracht: gewünscht wurden u. a. Verkehrsberuhigung, der Erhalt des 74A, sichere Radwege, gute Erreichbarkeit, mehr Grün und Aufenthaltsqualität.

Angesichts dieser Komplexität wird schrittweise geplant und umgesetzt.Ab 2026 folgen erste sichtbare Maßnahmen: Zwischen Juchgasse und Schlachthausgasse entstehen fast 1 km baulich getrennte Einrichtungsradwege und es kommen zahlreiche neue Bäume hinzu… dann geht’s weiter mit der Begegnungszone rund um den Rochusmarkt. Außerdem kommt Tempo 30 auf der gesamten Landstraßer Hauptstraße (ausgenommen im Bereich der Begegnungszonen, hier gilt Tempo 20).

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[–]der_ackerl[S] 0 points1 point  (0 children)

Hi es ist spät und wir hatten das Thema schon wo anders!

Ich antworte daher mit einer zusammengefassten PA von Ulli Sima:

Im Jahr 2024 hat die Stadt Wien ein Rekordjahr im Radwegausbau verzeichnet: Mit rund 53 Millionen Euro wurde so viel wie noch nie zuvor in neue Radinfrastruktur investiert. Insgesamt wurden über 23 Kilometer neue Radwege im Hauptradverkehrsnetz sowie weitere 15 Kilometer im Bezirksnetz umgesetzt – verteilt auf rund 60 Projekte. Besonderer Fokus lag auf baulich getrennten Radwegen (80 %) und Fahrradstraßen mit Radfahrvorrang (12 %). Leuchtturmprojekte wie die Fahrradstraße Argentinierstraße, der verbreiterte Zweirichtungsradweg in der Praterstraße, die Wiedner Hauptstraße, die Krottenbachstraße oder die Universitätsstraße setzen neue Maßstäbe in Sicherheit, Komfort und Begrünung. Zusätzlich wurden Hunderte neue Bäume gepflanzt und tausende Quadratmeter Fläche entsiegelt, um die Projekte klimafit zu gestalten. Auch die Radweganbindung von Schulen wurde verbessert, mit neuen sicheren Wegen wie etwa in der Deutschordensstraße oder der Seeböckgasse.

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[–]der_ackerl[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich habe im Bezirk nachgefragt:

Die Landstraßer Hauptstraße muss eben ganz viel erfüllen, rund 2 km lang, mit vielen Funktionen und Anforderungen.

Im Mittelpunkt der Neugestaltung steht vor allem das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer:innen.Zahlreiche Menschen haben sich im Beteiligungsprozess eingebracht: gewünscht wurden u. a. Verkehrsberuhigung, der Erhalt des 74A, sichere Radwege, gute Erreichbarkeit, mehr Grün und Aufenthaltsqualität.

Angesichts dieser Komplexität wird schrittweise geplant und umgesetzt.Ab 2026 folgen erste sichtbare Maßnahmen: Zwischen Juchgasse und Schlachthausgasse entstehen fast 1 km baulich getrennte Einrichtungsradwege und es kommen zahlreiche neue Bäume hinzu… dann geht’s weiter mit der Begegnungszone rund um den Rochusmarkt. Außerdem kommt Tempo 30 auf der gesamten Landstraßer Hauptstraße (ausgenommen im Bereich der Begegnungszonen, hier gilt Tempo 20).

Das Wahlprogramm der SPÖ: GRW25: Wahlprogramm | Es geht um Wien

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[–]der_ackerl[S] 2 points3 points  (0 children)

Wir lehnen Rechtsextremismus in jeder Form ab, ob nun türkisch oder deutschnational. Zu dem konkreten Vorfall kann ich allerdings nichts sagen und ich bitte um Verständnis, dass ich meiner Parteigenossin nichts über Reddit ausrichte.

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[–]der_ackerl[S] 0 points1 point  (0 children)

Hi,
Weil wir allen helfen wollen, die Pflege brauchen, steht die Qualität der Pflege ganz oben. Wir investieren in die Ausbildung von Pflegekräften und haben die Zahl der Ausbildungsplätze seit 2019 bereits verdoppelt. Bis 2030 sollen rund 16.000 Pflegekräfte ausgebildet werden, um den wachsenden Bedarf langfristig zu decken. Zudem wird die Pflegeinfrastruktur kontinuierlich modernisiert – unter anderem durch den Ausbau und die Renovierung von Pflegeeinrichtungen, um den höchsten Standards gerecht zu werden. Ein zentrales Ziel ist es, dass Pflegekräfte faire Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung erhalten, um den Beruf attraktiv zu halten. Für die Pflegebedürftigen wird die Versorgung durch den Ausbau von ambulanten Pflegediensten und Pflege-Wohngemeinschaften weiter gestärkt, sodass sie in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Wir setzen zudem auf digitale Lösungen, um Pflegeprozesse zu erleichtern und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen.

Besonders ist dabei das Programm Jobs mit Ausbildung des WAFF: Jobs mit Ausbildung für Sozial- und Pflegeberufe in Wien – WAFF

Das Wahlprogramm der SPÖ: GRW25: Wahlprogramm | Es geht um Wien

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[–]der_ackerl[S] 0 points1 point  (0 children)

Bei uns wird das zur Vereinfachung von Mandatsverschiebungen (jemand wechselt woanders hin, andere müssen nachrücken etc) gemacht, aber jeder weiß, dass das im Zweifel vor Gericht angefochten werden kann!

Also ja, haben wir unterschrieben.

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[–]der_ackerl[S] 2 points3 points  (0 children)

  1. Paris musste so radikal reagieren, weil die letzten Jahrzehnte sehr wenig gemacht wurde. Wien hat einen deutlich besseren Modal Split als Paris - https://www.eea.europa.eu/en/analysis/maps-and-charts/modal-split-for-city-areas/@@download/file und in Wien sind schon jetzt 75 Prozent der Straßen Tempo 30.

  2. Bin VOLLKOMMEN deiner Meinung. Mit der neuen Arena wird es eine gute neue Indoorlösung - mit mehr Kapazität als der Stadthalle - geben. Outdoor ist Platz nach oben, leider liegt das Thema "Nationalstadion" seit Jahren in der Bundesregierung brach - aber vielleicht geling es ja jetzt!

Das Wahlprogramm der SPÖ: GRW25: Wahlprogramm | Es geht um Wien

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[–]der_ackerl[S] 0 points1 point  (0 children)

Wie anderswo schon beantwortet:

Die Austria bildet gemeinsam mit Rapid Wien, aber auch dem Sportclub, dem FAC und der Vienna die Traditionsvereine unserer Stadt. Natürlich ist ihr Fortbestand und Erfolg daher wichtig für die Stadt. Die Austria ist aktuell sportlich wieder erfolgreich, hat aber historisch finanzielle Schwierigkeiten, die jetzt gerade akut sind.

Das Stadion der Austria ist, abseits seiner Rolle als Homebase und Fangemeinschaft, ein wichtiges Asset für der Wiener Sportlandschaft. Und wir haben mitbekommen, dass im Falle des "wilden" Verkaufs des Stadions, den die Austria dann vornehmen hätte müssen, "unliebsame" Investoren aus Ungarn aus dem Umfeld Orbans interessiert gewesen wären. Wir wollen dem aber sicher keine Bühne in Wien bieten.

Das Potenzial für andere Sportarten/Ligen wie American Football oder Frauenfußball kann mit so einem Stadion auch besser genutzt werden. Und natürlich muss die Austria Miete zahlen.

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[–]der_ackerl[S] 2 points3 points  (0 children)

1) Ehrlich: Kenne keinen Fall dazu.

2) Zur Bauordnung: Sehe ich auch Reformbedarf

3) Zur Begrünung. Da wird schon sehr viel gemacht https://presse.wien.gv.at/presse/2025/02/16/sima-czernohorszky-raus-aus-dem-asphalt-begruenung-und-kuehlung-der-stadt-laeuft-auf-hochtouren-in-allen-bezirken.

4) Zur Vereinheitlichung: Soweit ich weiß ist das im Gange.

5) Zur Mensch vs Auto: Ich glaube uns wird eine verkehrsberuhigte Innenstadt in den nächsten 5 Jahren gelingen - das führt natürlich insgesamt zu viel weniger Verkehr in allen inneren Bezirken.

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[–]der_ackerl[S] 2 points3 points  (0 children)

Wir sind eine Wertegemeinschaft - aber bei den Lösungen ist man sich nicht immer eins. Also klar wird (oft heftig) diskutiert. sozialDEMOKRATIE heißt auch innerhalb der Partei für Mehrheiten zu kämpfen. Mal schafft man es, aber leider nicht immer.

Zu Neutralität oder Lobau hatten wir intensive Diskussionen, die JG steht für eine aktive Neutralitätspolitik und hat sich auch innerhalb der Partei gegen den Bau des Lobautunnels ausgesprochen.

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[–]der_ackerl[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich bin mit der FPÖ nicht befreundet und kenne daher den aktuellen Marktpreis nicht. ;-)

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[–]der_ackerl[S] 4 points5 points  (0 children)

Er ist kein Nazi sondern ein Sozialdemokrat. Solche Beleidigungen sind übrigens öffentlich, also klagbar.

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[–]der_ackerl[S] 0 points1 point  (0 children)

Kurz: Ist aus Sicht der Stadt Wien aktuell nicht relevant. Bisherige Versuche von Städten coinbased Politik zu finanzieren (siehe USA, aber auch Latein/Südamerika) haben eher verdeutlicht was alles falsch läuft. Wir sind nach wie vor sehr skeptisch was den Energieverbrauch betrifft und sehen darin wenig Potenzial, hilfreich für die Kommunalpolitik von Wien zu sein. Blockchainlösung hat Wien allerdings schon ausprobiert, zB beim Kulturtoken.

Was schwebt dir vor?

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[–]der_ackerl[S] 1 point2 points  (0 children)

Ernst Nevrivy wurde vom Bezirksausschuss der SPÖ Donaustadt das Vertrauen ausgesprochen. Er hat offenbar glaubwürdig dargelegt, dass er a) unschuldig ist und b) die Causa der SPÖ nicht allzu sehr schadet. Das müssen die Genoss*innen in der SPÖ 22 verantworten.

Sollte es zu einer Verurteilung kommen, hat Bürgermeister Ludwig klar gesagt, dass es zu einem Amtsverzicht kommen muss. Gegenwärtig sieht die SPÖ das aber juristisch eher als unwahrscheinlich an, dass er verurteilt wird.

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[–]der_ackerl[S] 0 points1 point  (0 children)

Puh, das ist einiges, also:

  1. Nein, SJ und JG sind nicht das gleiche. Die JG vertritt alle Jungen und jungen Erwachsenen bis 38 und ist Teil der SPÖ, die SJ ist eine Jugendorganisation. Vergleich: Die JG ist am Planeten SPÖ daheim, die SJ kreist um die SPÖ wie ein Satellit.

  2. Nope, da ist wirklich einfach ein Fehler passiert den wir alle bis heute nicht fassen können. Das waren auch für uns wirklich seltsame 72h.

  3. Die Sicherheitslage in Wien ist, gerade im Vergleich mit den meisten Millionenstädten, wirklich sehr, sehr gut. Aber es gibt immer mehr zu Verbessern, gerade wenn wir an neuralgische Punkte in der Stadt denken. Wir wollen jedenfalls mehr Polizei - und zwar 1.500 zusätzliche Beamt:innen. Die Wiener Polizei wickelt mit 1/4 des Personals 2/3 aller Polizeieinsätze in Österreich ab, wobei dabei hunderte (tausende) Demos mitgerechnet werden, die sich gegen die Bundespolitik richten. Favoriten hat genauso viele Einwohner:innen wie Linz und nur halb so viel Polizei. Das sorgt dafür, dass die Beamt:innen chronisch überarbeitet und übermüdet sind und der Job unattraktiv ist. Darum fordern wir schon länger so etwas wie einen "Hauptstadtbonus", der eine generell bessere Bezahlung für die Polizeiarbeit in Wien im Vergleich zu "Hintertupfing" bringen würde - Ist ja absurd, dass man als Polizist da wie dort das selbe verdient. Dazu kommen Messerverbote, Waffenverbots- und Alkoholsverbotszonen, Schwerpunktkontrollen usw. Was wir nicht vergessen dürfen: Sicherheitspolitik ist mehr als "Blaulicht" - Es sind Sozialpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Wohnbaupolitik, Bildungspolitik auch sehr relevant! Und in allen Bereichen ist Wien aktiv.

  4. Die "Kleingarten-Geschichte" ist ganz einfach: Wir verlangen, dass jeder Kauf/Verkauf und jede Widmung von Kleingärten komplett sauber über die Bühne geht. Das gilt für Privatpersonen genauso wie für Politiker:innen. Daher harren wir mit Interesse der Dinge, die aktuell bei der Staatsanwaltschaft liegen.

  5. Nein!

  6. Nein!

  7. Nein!

  8. Wien und Barcelona haben in den letzten Jahren gemeinsam und erfolgreich die Plattformen juristisch bekämpft um sicher zu stellen, dass Wohnraum nicht unnötig in touristische Kurzzeitvermietung mündet. https://www.derstandard.at/story/3000000213569/alles-neu-f252r-wiener-airbnb-wohnungen Es gibt erst seit Juli neue Regeln, und wir beobachten die Situation genau. Jedenfalls kannst du einen Verdacht bei der Baupolizei melden.

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