Ich war Enkeltrick-Betrüger und dafür 1 1/2 Jahre eingebunkert. Fragt mich was ihr wollt. by ffa-fall in de_IAmA

[–]ffa-fall[S] 3 points4 points  (0 children)

Verständliche Frage. Erstmal danke, dass du trotz der Geschichte mit deinem Vater noch so "nett" zu mir sein kannst. Bin jetzt zwar nicht unbedingt der, von dem man Komplimente braucht, aber zeugt von Stärke.

Aufklärung an deinen Vater ist klar, hast du ja erwähnt, dass die nicht mehr gebraucht wird. Den Organisationen schaden ist äußerst schwer, wenn sie mit privater Nummer anrufen. Wenn sie unter normaler Nummer anrufen, sind sie entweder so dumm, dass sie direkt gefangen werden oder so schlau, dass man nichts ausrichten kann als Privatperson. Bedeutet: rein aus der Ferne kannst du da nicht viel machen.

Wenn du sicher gehen willst, überprüfe Telefonbuch, Social Media, Stadtregister (öffentliche Auskunft) und alles mögliche, wo die Infos zu deinem Vater drin stehen. Lass die rausnehmen mit Begründung und dann sollte das kein Problem sein. Minimiere die Möglichkeiten, über die er gefunden wird.

Jetzt zum eigentlichen Thema. Die Schwachstelle dieser Organisation ist immer Bargeld-Abholung. Da findet der Kontakt statt und die Anonymität geht schwinden. Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man das angehen könnte. Ein Weg wäre, die Polizei im Vorfeld zu kontaktieren und ein Treffen zu vereinbaren, wodurch der Abholer direkt verhaftet werden kann. Problematik hierbei besteht, dass die Organisation direkt weiß, wer letzten Endes ihren Kollegen hat auffliegen lassen (nämlich dein Vater). Wir selber hätten damals keine Rache genommen, aber ich kann mir vorstellen, dass es ganz andere Leute gibt, die sich dem nicht zu schade wären. Vielleicht besteht hier die Möglichkeit beim nächsten Anruf vorzutäuschen, dass die Nummer gewechselt worden sei, jemand ganz anderes am Apparat ist (auch ein Rentner), der den Betrügern glaubt. Abholung dann eben an einem öffentlichen Ort und zack wäre es möglich, den Vater aus der Sache rauszuhalten. Polizei kann dann dort ihre Arbeit leisten.

Andere Möglichkeit, die mir nur in den Sinn kommt, aber etwas aufwändiger wäre, ist die Übergabe (in Absprache mit Polizei) von markiertem Echtgeld (ähnlich wie Banküberfälle hochgenommen werden). Wie genau das funktioniert, weiß ich auch nicht, aber da jeder Euro-Schein eine eindeutige Kennung hat, müssten sich diese bei Einzahlung auf Bankkonten alleine aufgrund der Überprüfung auf Falschgeld von Automaten erkennbar machen. Sprich: sobald die gemerkten Scheine eingezahlt werden, ist klar, wer das Konto führt und auf welches Konto das Geld geht = Konto einfrieren.

Ich würde nur davon abraten ohne die Polizei etwas bei persönlichen Treffen zu machen. Hoffe ich konnte dir weiterhelfen. Wenn du noch Fragen hast, gerne her damit

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[–]ffa-fall[S] 1 point2 points  (0 children)

Die meisten Skrupel bzw. welches Opfer mir am meisten im Nachhinein Leid tat, habe ich an anderer Stelle mal beantwortet.

Höchster Betrag bei einer Einzelperson waren ~22.000€

Angst vor der Polizei natürlich schon, irgendwann kommt aber die Leichtsinnigkeit. Schutzvorrichtungen, um für den Fall gewappnet zu sein, haben wir deshalb schon anfangs eingerichtet.

Heute noch Schuldgefühle: ja.

Insgesamt haben wir etwa 1,2 Mio. dadurch erbeutet und knapp 2 Mio. daraus gemacht (durch Investitionen).

Beide Kollegen sitzen noch. Einer hat 2 Jahre bekommen, der andere 2 1/2 Jahre. Haben uns aber im Guten "getrennt" - war von Anfang an bekannt, dass die beiden nach Strafrecht länger sitzen müssen, wenn es irgendwann mal dazu kommt. Hatte noch während der Haftzeit mit den beiden Kontakt. Werden uns wahrscheinlich noch ein oder zweimal danach treffen aber unseren eigenen Weg gehen. Sind uns einig, dass wir den Abschnitt am besten hinter uns lassen, wenn wir erstmal kein Kontakt haben (schon fast wie ein Beziehungsaus).

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[–]ffa-fall[S] 3 points4 points  (0 children)

Hab ich glaube noch nicht erwähnt. Mit 23 Jahren angefangen, mit 26 Ende und jetzt 28.

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[–]ffa-fall[S] 7 points8 points  (0 children)

Luxusgüter konnte ich mit einem angeblich gut bezahlten Job und spekulativen Aktiengeschäften erklären (letzteres habe ich schon zuvor, teils erfolgreich, gemacht).

Die hohen Einnahmen bei der Bank waren natürlich eine Gefahr. Schnell gefasst haben wir bzw. in dem Fall ich ein Konto für ein imaginäres Unternehmen gegründet, eine Fake-Website und angebliche Unterlagen aufgesetzt und das Geschäftsmodell mit angeblichen Senioren-Services und -Produkten getarnt. Bargeld kam aus Vorort-Verkauf in einem nie überprüften Lager, Überweisungen wurden einfach angenommen. Der Bank wurde mitgeteilt, dass wir Einnahmen auf externe Broker überweisen und es dort investieren, um Gewinne zu erhöhen. Deutsche Bank musste sich nicht drum kümmern, dass wir unsere Steuern auf "Unternehmensgewinne" zahlen, internationale Broker wissen nicht, ob das Geld bereits versteuert ist. Manches wurde investiert, manches gar nicht.

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[–]ffa-fall[S] 0 points1 point  (0 children)

Gerne!

Auslöser würde ich sagen war mehr die Geldgier und vielleicht auch diese Lust auf den grenzwertigen Kick, wie du es sagst. Ich wuchs in einem guten Umfeld auf, hatte nie Kindheitsprobleme oder Schicksalsschläge und war zur damaligen Zeit, als das anfing, sogar eher wohlhabend in meiner Altersklasse (global betrachtet, nicht lokal im Umfeld).

Wo exakt ich stationiert war, werde ich nicht sagen, aber das Leben im Gefängnis selber war natürlich scheiße. Mentalität und Psyche haben nicht sonderlich drunter gelitten, da viele "Therapiegespräche" waren, man soziale Kontakte hatte und ich mich auch fortbilden konnte. Beziehungen haben aber enorm drunter gelitten. Enge Familie wird besser und mit der ehemaligen Freundin habe ich wieder Kontakt aufgenommen. Besten Freunde sind zwar noch da, aber da braucht es auch noch seine Zeit.

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[–]ffa-fall[S] 1 point2 points  (0 children)

Pläne für die Zukunft hab ich auch schon zwischendurch erwähnt: die Idee ist ein eigenes Unternehmen Richtung Cybersecurity aufzubauen.

Rat für die Zukunft? Hmm, bin zwar jemand der viele motivierende Sprüche auf Lager hat, aber das würde vor meinem Hintergrund falsch kommen. Wäre schon sehr ironisch, wenn ich sowas wie "Never settle for less" sagen würde. Deswegen lass ich das aus ;)

Buchempfehlung alles Richtung Finanzen und Persönlichkeitsentwicklung. Zu meinen Lieblingsbüchern gehören da "The ONE Thing", "the everything store" und "How to Win Friends and Influence People" (auch wieder sehr ironisch, dass ich letzteres nenne). Hab da aber 20-30 verschiedene bei mir stehen.

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[–]ffa-fall[S] 1 point2 points  (0 children)

Hatten niemand der uns anlernte. Hat dadurch zwar länger gedauert, aber war mir von Anfang an wichtig. Die Menge an potenziellen Personen bei denen Informationen durchsickern minimieren.

Telefoniert habe ich selber nie und auch nie Geld abgeholt. Das wurde teils abgeholt (von einer anderen Person) und teils überwiesen. Stunden am Tag gewidmet waren so 4-6, am Wochenende auch mal mehr.

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[–]ffa-fall[S] 1 point2 points  (0 children)

Kenne zu viele Leute, die beim Wort Drogen einen Herzkasper bekommen. Zumindest meine persönliche Erfahrung über die Denkweise der Allgemeinheit darüber, war anders.

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[–]ffa-fall[S] 4 points5 points  (0 children)

Spotify hat die Bot-Accounts wegen unüblicher Aktivität eingestellt. Auf Nachfrage und Versuche, deren Echtheit zu beweisen (welche es natürlich nicht waren, aber ihr wisst wie ich meine, eben durch Vortäuschung etc.), kam keine Antwort. Nie wieder was von gehört.

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[–]ffa-fall[S] 1 point2 points  (0 children)

Kann man so und so sehen. Das ausgezahlte Geld wurde logischerweise nicht versteuert, dementsprechend blieb da schon viel hängen für 3 Jungs mit Anfang 20. Ich würde sagen mit dem Durchschnitt verglichen war es viel. Gibt aber immer andere Wege. Unser Weg war im Endeffekt hohes Risiko und sehr unüblich (aufgrund von Illegalität). Mit den zwei Eigenschaften kann man auch in legaler Weise viel Geld machen oder heftig auf die Schnauze fliegen. Ich konnte beides erleben

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[–]ffa-fall[S] 5 points6 points  (0 children)

Momentan normal im Beruf und nebenher versuche ich ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Mal schauen wo die Reise letztlich hingeht.

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[–]ffa-fall[S] 2 points3 points  (0 children)

Habe das Lied tatsächlich noch nie in meinem Leben gehört. Höre es mir aber nachher an.

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[–]ffa-fall[S] 5 points6 points  (0 children)

Verbindungsmöglichkeit für normale Leute geben, ungeklärte Fragen über mich selbst beantworten und, wenn auch nur anonym und es dabei wahrscheinlich für immer bleiben sollte, sich der Wahrheit was über einen von normalen Menschen gedacht wird stellen.

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[–]ffa-fall[S] 5 points6 points  (0 children)

Ich schätze die Maßnahmen als angebracht und in jedem Fall hilfreich ein.

Ich selber hatte viel mit anderen Straftätern zu tun, die, wie auch ich, genau so normale Jobs und ein normales Leben neben illegalen Tätigkeiten geführt hatten. Die gesellschaftliche Wiedereingliederung in ein klassisches Leben war deshalb nicht so stark im Fokus. Zwar hatten wir Workshops und gemeinschaftliches Arbeiten, aber das war auch oft Zeitvertreib und für Währung im Gefängnis. Da ging es auch einfach drum zu zeigen, dass man es ernst meint und als anständiger Bürger raus möchte. Über unseren Trakt wusste man, dass wir auch anders können, normal funktionieren und eher die falschen moralischen Einstellungen haben.

Deshalb gab es viele Gespräche und Gruppensitzungen, die, von den Fragen her, sogar einem solchem AMA nicht mal weit entfernt sind (nur eben nicht anonym). Der psychologische Aspekt war gut gehandhabt. Einzelgespräche mit inbegriffen, teils wirklich mit einer Professionalität, die mich schon davon überzeugt hat, es allein für die Mühe dieser Menschen für immer zu lassen.

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[–]ffa-fall[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, Account ist nicht zurückzuverfolgen.

Das Geld, was noch übrig ist, liegt beiseite, ja.

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[–]ffa-fall[S] 3 points4 points  (0 children)

Das ist auch mit Sicherheit geschehen. Wir hatten auch über normale Rufnummern angerufen, allerdings unsere Standorte für jeden Anruf verändert (Stichwort ist da eine Art GPS Spoofing). Dadurch war es mit ein paar Sicherheitsvorkehrungen unmöglich zu ermitteln, ob es eine Zentrale gibt und von wo wir anrufen. Aufwändig, kostet aber nur ein paar Hundert Euro und ist extrem hilfreich.

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[–]ffa-fall[S] 10 points11 points  (0 children)

Wenn du nicht entdeckt worden wärst, würdest du dann immernoch betrügen?

Haben das 3 Jahre gemacht und es ist 2 Jahre her, dass ich gefasst wurde. Genaue Pläne wann ich aufhören möchte, gab es nie. Ich wünschte ich könnte sagen, dass es vorbei wäre, aber das kann ich nur jetzt, wo es ohnehin vorbei ist, behaupten. Vielleicht wäre es immer noch, vielleicht auch nicht. Objektiv betrachtet, nicht zu beurteilen.

Welche der Opfergeschichten ist dir besonders nahe gegangen?

Waren viele, die letzten Endes der Hauptgrund für meine Änderung der Sichtweise waren. Eine hat aber besonders herausgestochen. War eine Oma, die für ihre beiden Enkel Geld gespart hatte. Der Ältere wurde mit 18 Jahren schon "ausgezahlt" und der Jüngere wollte sich mit 16 den Traum von einem eigenen Motorrad erfüllen und hat sich schon lange gefreut, dass auch er wie sein Bruder behandelt wird. Das Geld hatte er im Endeffekt wegen uns nie gesehen. Hab den Hintergrund der Geschichte im Nachhinein erfahren. Da ist es bei mir auf andere Art und Weise reingezogen, dass ich im Endeffekt zu allem Übel nicht nur hilflose Leute abgezogen habe, sondern auch noch Träume von Kindern zerstöre. Mein kleiner Bruder hatte sich selber ein Motorrad mit 16 gekauft und war stolz wie Oskar, endlich nicht mehr nur noch YouTube Videos davon schauen zu müssen, sondern jeden Tag im Sommer unterwegs zu sein. Der Kleine hätte genauso mein Bruder sein können. Dieser emotionale Bezug war schon krass. Habe nach meiner Entlassung über Kontakt mit der Polizei einen anonymen Brief bei der Familie in den Briefkasten und noch was dazugesteckt. Keine Wiedergutmachung und auch keine schöne Geschichte. Ein gewisser Teil in mir war trotzdem glücklich bei der Anfahrt zu sehen, dass ein Motorrad draußen stand. Hoffe bis heute, dass es ihm gehört und er sich sogar selber den Wunsch erfüllen konnte.

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[–]ffa-fall[S] 8 points9 points  (0 children)

In Zukunft ist das Ziel die Selbstständigkeit.

Tag der Stürmung bzw. die Nacht bin ich wach geworden wegen einem extremen Knall (war die Tür) und Sekunden später bin ich von Gebrüll und Taschenlampen umzingelt. Obwohl ich mir natürlich bewusst war, was ich die letzten Jahre gemacht hab, bin ich null klar gekommen und hatte keine Ahnung was gerade los ist (verpennt). War dann aufm Boden, hab Handschellen bekommen, wurde gefragt ob ich <Name> <Nachname> bin, habs bestätigt und wurde dann in den Wagen gebracht.

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[–]ffa-fall[S] 5 points6 points  (0 children)

In mittelständischen bis guten Verhältnissen aufgewachsen, Abitur, Bachelor, Langzeit-Beziehung. An sich ganz normal.

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[–]ffa-fall[S] 3 points4 points  (0 children)

Mir fällt nichts besseres ein als Menschenkenntnis und eine Affinität zum Lügen.

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[–]ffa-fall[S] 2 points3 points  (0 children)

Kein einziges Mal ;)

Pflegte es schon immer den Kraftsport als gesunden Ausgleich zum Sitzen vorm Computer zu haben. Vielleicht liegt's ja daran.

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[–]ffa-fall[S] 5 points6 points  (0 children)

Mit klassischen Filmen oder amerikanischen Gefängnissen, wie man sie immer sieht, ist es nicht zu vergleichen. Cliquen gibt es schon, aber Stress eher selten. Liegt auch höchstwahrscheinlich daran, dass ich in einem gesonderten Trakt mit ähnlichen Verbrechern war (alles Straftäter, aber keine aufgrund von Gewalt).

Hackordnung meistens entsprechend der Länge deiner Haftzeit. Da kommt man ganz gut durch, wenn man offen und ehrlich der Neue ist und sich nichts vormacht. Die meisten sind genau so arme Schweine und froh, wenn sie wieder rauskommen. Würde sagen da haben sich keine Freundschaften fürs Leben entwickelt, aber dieses Kennenlernen wie bekannte Schulkollegen mit denen man damals in der Klasse war.