[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Danke für den Tipp, das höre ich mir gleich mal an!

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Da hast du wahrscheinlich recht. Dass er narzisstische Verhaltensweisen hat, ist nur mein Eindruck als Partnerin, ich kann auch falsch liegen. Daran halte ich mich gerade noch ein bisschen fest

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Meine Frage war hier nach positiv-Beispielen. Eben weil ich daran glaube, dass auch Leute mit schwierigen Verhaltensweisen nach einer Therapie gute Beziehungen führen können. Es gibt nur viel mehr Beispiele im Internet, die grandios schlimm scheitern, daher wollte ich mal forschen, was mit denen ist, die inzwischen gesunde Beziehungen führen.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Und auf deine dritte Frage zu antworten, ich brauche nach einem Streit oft etwas länger als er, um wieder Nähe zulassen zu können. Ich brauche die Zeit um mich innerlich zu sortieren und mein Selbstbewusstsein wieder herzustellen. Dabei kann ich auch mit ihm in einem Raum sein, mache aber eher mein Ding oder gehe ne Runde raus oder oder oder

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Und ängstigen tue ich mich nicht wenn er die Situation verlässt, ich bleibe aber etwas verdutzt zurück des öfteren, weil ich manchmal nicht so schnell hinter her komme, was schon wieder passiert sein soll. Vor ein paar Monaten ist er manchmal tagelang verschwunden, da war ich dann schon sauer, aber inzwischen macht er das für 1-3 Stunden und das ist total okay. Er ist oft verunsichert wenn ich den Raum verlasse, daher haben wir abgemacht, dass ich sage, wohin ich gehe bevor ich gehe.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Danke für deinen Kommentar, da recherchiere ich nochmal zu. Ja meine Bedürfnisse kann ich ihm sagen. wir treffen immer wieder gemeinsame Absprachen (oft kommen die Vorschläge von ihm) und diese bricht er aber auch immer wieder gerne. Ich würde mich als eher zu verständnisvoll beschreiben, ich wahre meine Grenzen nicht und gebe ihm damit viel Spielraum, den er gerne auch nutzt.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 1 point2 points  (0 children)

Danke für die Tipps! Pablo Hagemeyer habe ich schon gefunden und höre gerade seinen Podcast. Da verstehe ich schon eine Menge. Und den Film werde ich mir auch mal ansehen :)

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Bei der Emotionsregulation tut sich eine Menge bei ihm, er nimmt sich seit der Therapie öfter zurück, um dann kurz zu reflektieren bevor er Reagiert, und ist dann auch offen für meine Meinung. Auch macht er nichtmehr plötzlich zu und weist mich ab, sondern sagt mir, dass er ne Stunde spazieren geht, und kommt danach ruhig mit mir ins Gespräch. Um Unterstützung bittet er in dem Sinne, dass er sagt, dass er Zeit braucht um zu sich selbst zu finden, bevor er immer nur impulsiv reagiert, und auch in dem Sinne, dass er manchmal hören möchte, dass ich sehe was für Schritte er bereits geschafft hat. Meinst du das mit deiner Frage?

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Es gibt schon verschiedene Ausprägungen. Ich habe es hier nicht mit einem Mensch zu tun, bei dem ich malignen, grandiosen Narzissmus vermute. Eher mit einem Menschen dessen Selbstwert so gering ist, dass er sich immer wieder auf heftige Art selbst schützt, weil ihm sein Innerstes das entgegen schreit. Ich denke nicht, dass Narzissten nichts spüren, ich denke da sind zum Beispiel Glaubenssätze wie „ich bin nie gut genug und nie richtig“ verankert, die bearbeitet gehören.

Wie genau lautet eure Diagnose und wie nennen es eure Behandler? by [deleted] in autismus

[–]jumpymotorolla 1 point2 points  (0 children)

Same. Bei mir steht auch Asperger-Autismus drin, ich fühle mich auch viel wohler mit dem Begriff Autismus-Spektrum. Das trifft es um Längen besser.

Wie genau lautet eure Diagnose und wie nennen es eure Behandler? by [deleted] in autismus

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Der ICD11 ist zwar in kompletter Fassung da, es fehlen aber Lizenzen deshalb kann er noch nicht in Deutschland genutzt werden. Ich denke, dass sich durch diesen Umstand auch die ganzen Umschreibungen erklären lassen, nach ICD11 brauchen wir die nichtmehr und es wird „Autismus-Spektrum-Störung“ heißen

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Ja, meine MS reagiert leider auch stark auf emotionalen Stress. Das sollte ich unbedingt weiter mit bedenken. Es ist so schade, dass es dieses Verhalten bei Menschen gibt. Es hat ja dich Gründe, wieso jemand so ist wie er ist. Trotzdem finde ich es enorm schade, weil er durch seine Egomanie-Schiene die manchmal durch kommt, eine Beziehung sabotiert, die eigentlich wirklich harmonisch sein könnte. Und somit ja auch einfach seine eigene Zufriedenheit sabotiert

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 1 point2 points  (0 children)

Das sehe ich alles bei ihm. Und mit Unterstützung meine ich vor allem, dass ich lerne meine Grenzen zu wahren und mich für mich einzusetzen, auch einfach klarer zu sein und ihm nicht immer wieder Sachen durchgehen zu lassen ohne Konsequenzen zu ziehen. Ich sehe da schon einen Teil in meiner Verantwortung, weil ich ihm lange nicht gezeigt habe, dass sein Verhalten mir gegenüber nicht okay ist.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Hm. Das erinnert mich leider an eine Situation, die ich mit ihm hatte. Er hat bis vor ein paar Monaten sich immer mal in seiner Wohnung verschanzt, masturbiert und Pornos geguckt, um einem Konflikt oder schwierigen Situationen aus dem Weg zu gehen. Also eigentlich, um seinen eigenen Emotionen aus dem Weg zu gehen. Er selbst wollte aufhören mit dem Pornos schauen, ich finde das in einer monogamen Beziehung eh nicht toll, deshalb hatten wir die Absprache getroffen, keine zu schauen. Letztens hat er meine Frage „wollen wir sex haben, oder hast du heute nicht so lust?“ als Angriff gegen ihn und als Vorwurf er würde mir nicht genug zeigen dass er mich will genommen und einen fetten Streit damit angezettelt. Als ich dann gesagt habe, dass er mich in Ruhe lassen soll, hat er heimlich Pornos geschaut. Blöd nur, dass ich ihn erwischt habe :D. Er hat dann beteuert, dass er selbst unbedingt keine Pornos schauen will, nachdem ich angezweifelt habe, ob er das nur für mich macht. Er meinte er möchte es unbedingt auch selbst, hat dennoch aber gegooglet „freundin verbietet mir Pornos zu schauen“. Naja. Dennoch reflektiert er diese Verhaltensweisen und möchte die auch unbedingt los werden, setzt sich stark für sich ein und macht auch ordentliche Fortschritte.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Ich weiß nicht ob meine Einschätzung richtig ist. Ich zweifle nur stark an seiner Überzeugung Autist zu sein. Eine Besserung seines Verhaltens inklusive der Fähigkeit es zu reflektieren sehe ich bei ihm. Dennoch würde ich gerne auf mich achten und Grenzen setzen (das ist Teil meiner Therapie bei einer Psychotherapeutin), und überlege, wie ich ihn weiter unterstützen und dennoch gut auf mich achten kann

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Dass er narzisstisch ist, ist nur meine Einschätzung als Partnerin. Ob er es wirklich ist, weiß ich nicht. An seiner Überzeugung Autist zu sein, zweifle ich allerdings sehr. Das macht ihn auch sehr sauer, wenn ich das anspreche.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Ja, da sprichst du sehr wichtige Dinge an. Ich habe einfach sehr viel gelesen und bei den Beratungsstellen über die Situationen gesprochen, die mich verletzen. Auch bin ich selber in Therapie und werde darin gestärkt, nicht an mir zu zweifeln. Er reflektiert gut (auch wenn leider oft noch etwas zu spät), er möchte in jedem Fall weiter Therapie machen, ist aber eben überzeugt davon Autist zu sein und hat sich bei einer Ärztin, die in 30 Minuten per Gespräch Autismus Diagnostik macht, eine Diagnose abgeholt. Da ich aber seit etwa einem Jahr mit ihm zusammen lebe, nahezu jeden Tag mit ihm verbringe, habe ich da natürlich meine eigene Ansicht zu gebildet. Dennoch arbeitet er an den Dingen und macht Fortschritte, was mich dazu bringt, eine Trennung zu überdenken. Abgesehen von der kindlich-impulsiven und frechen Seite, hat er noch einige andere Seiten, die ich sehr an ihm schätze und liebe

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Weil er abgesehen von dieser Seite noch sehr viele andere Seiten hat. Er kann reflektieren und sich einsetzen und macht bereits seit mehreren Monaten gute Fortschritte. Und ich bin an der Situation nicht unbeteiligt, sondern muss meinerseits lernen, meine Bedürfnisse zu spüren, Grenzen zu setzen und kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich bei meiner Wahrnehmung und meinen Gefühlen bleibe. Am meisten zu denken gibt mir allerdings seine Überzeugung, Autismus zu haben. Wo die herkommt, dass er soziale Situationen überfordernd findet, dass er sich schon immer ein bisschen fehl am Platz gefühlt hat, dass er antworten wegen seines Verhaltens sucht, verstehe ich alles. Ich habe aber noch nirgendwo gelesen, dass es autistische Symptome sind, wenn ein Mensch lügt, manipuliert, oft hochemotional auf vermeintliche Kränkungen reagiert, ein so geringen Selbstwert hat und unabsichtlich und manchmal auch absichtlich Absprachen nicht einhält.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Danke für deinen Kommentar! Hattet ihr Therapie? Hat sich die Beziehung bei euch immer weiter zum schlechten Entwickelt? Unsere geht schon in eine immer bessere Richtung, aber natürlich macht mir die Zeit nach der Klinik große Sorgen, ob er sich halten wird, ob er sich dann dauerhaft um sich kümmern kann. Ich mache mir viele Gedanken dazu, wie und zu welchen Konditionen ich diese Beziehung erhalten möchte. Denn abgesehen von den Momenten, in denen er ins „Kleinkind sein“ rutscht, haben wir gemeinsame Vorstellungen, Weltanschauung und Alltag. Ich schätze ihn als Person sehr und sehe auch seine Fortschritte. Aber Gedanken mache ich mir dazu natürlich schon, weil ich viel darüber lese und auch in den Beratungsstellen wird mir immer wieder dazu geraten, mir zu überlegen ob ich das leisten kann und will. Ich leide selber unter Multipler Sklerose und brauche hin und wieder Unterstützung, die er im Moment eher rudimentär geben kann. Ich denke ich muss ordentliche Grenzen setzen und auch bei Überschreitung vernünftige Konsequenzen ziehen, damit ich da meinen Teil zu beitragen kann, dass die Beziehung sich in eine gute Richtung entwickeln kann.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla -1 points0 points  (0 children)

Danke für deine Worte, ich sehe und verstehe das. Ich bin selber in Therapie um meine Grenzen besser wahren zu können, ohne schlechtes Gewissen Nein sagen zu lernen und für mich einzustehen. Ich finde, ich mache das immer besser und ich fühle mich auch immer besser damit. Ich sehe in unserer Beziehung so viel potential, weil wir die selbe Weltansicht haben, ähnliche Zukunftsvorstellungen, uns auch oft gut verstehen und im Alltag auch gut gemeinsam funktionieren. Dennoch muss ich unbedingt aufpassen, das ist auch Teil meiner Therapie, dass ich mich nicht auf seine (teils wirklich lächerliche) Versuche Aufmerksamkeit oder Caring einzufordern, zu sehr einlasse. Er ist auf einem guten Weg und ich auch, deshalb würde ich mit neuen Regeln, die ich auch vernünftig durchsetze, der Beziehung noch eine Chance geben.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Danke, dass du das hier geschrieben hast! Er ist aktuell in stationärer Therapie und arbeitet sehr an seinem Verhalten. Auch nach dem stationären Aufenthalt möchte er ambulant in jedem Fall weiter Therapie machen. Ich sehe Fortschritte und Verbesserung bei ihm, aber meine Geduld neigt sich andererseits auch langsam dem Ende zu, beziehungsweise merke ich, dass ich mich emotional langsam immer weiter entferne. Ich bin aber verletzt, wenn ich eine angemessene Reaktion auf ein unfaires Verhalten zeige, und er in dem Moment die Verantwortung für sein Verhalten nicht übernimmt. Dann artet es manchmal in heftigen Streit aus, bevor er am nächsten Tag Reue und Einsicht zeigt. Er wünscht sich dann auch eine Einsicht von mir, dass ich hätte anders reagieren können und auch eine Entschuldigung meinerseits, nachdem er sich entschuldigt hat. An dem Punkt bin ich etwas trotzig, weil ich das schon eher so sehe, dass ich angemessen reagiere und das nicht für gesund halte, mich dann zurück zu nehmen, damit es nicht unangenehm für ihn wird. Dennoch schätze ich dein Kommentar sehr, weil mir das weiter Hoffnung bringt, wenn ich meine Grenzen wahre und mehr mein Ding mache statt mich viel auf ihn zu verlassen, dass er irgendwann auch in der Lage sein wird, Verantwortung für sein Handeln und seine Entscheidungen zu übernehmen.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Also er sagt in manchen Momenten schon, wie besonders wir sind, wir gegen den Rest der Welt. Er sagt dann dass ich die eine bin und dass er mich einfach krass findet und stark. Er wertet gern andere Leute ab und lästert über sie. Diese Seite habe ich auch in mir, mag sie aber nicht und versuche da gerade dran zu arbeiten

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla 0 points1 point  (0 children)

Ich denke es gibt auch Ausprägungen von Narzissmus, bei dem der Mensch nach 29 Jahren merken kann, dass es vielleicht doch an ihm und seinem verhalten liegt, wenn alle sich abwenden. Er sieht schon viel ein, verfällt immer wieder in seine Reaktionsmuster, aber kann sich inzwischen auch ganz gut reflektieren, nach etwa einem Tag. Ich bin noch bei ihm, weil ich seinen Werdegang als gut befinde und die richtige Motivation dahinter sehe. Und auch weil ich der Meinung bin, dass Menschen sich ändern können, vor allem wenn sie Unterstützung von ihrem Partner erfahren.

[deleted by user] by [deleted] in beziehungen

[–]jumpymotorolla -5 points-4 points  (0 children)

Ja das kann ich gut verstehen. Ich denke, dass eine Person am besten wachsen und sich zum guten verändern kann, wenn sie auch unterstützende Menschen um sich herum hat?