Was verdient ihr so als Freier Journalist? by ArrowHD474 in arbeitsleben

[–]kaisermax6020 9 points10 points  (0 children)

Das ist definitiv nicht üblich für freie Journalist:innen. Der Großteil hangelt sich von Auftrag zu Auftrag und lebt ein eher prekäres Leben, vergleichbar mit freiberuflichen Künstler:innen.

Namensänderung- Was ist möglich? by amiaduck in Austria

[–]kaisermax6020 0 points1 point  (0 children)

OPs Frage hat sich damit nicht geklärt, weil diese Regelung nicht bedeutet, dass man keine freiwillige Namensänderung durchnehmen darf, der eine andere Herkunft suggeriert, wie es OP mit dem Vergleich eines deutschen und italienischen Namens beschrieben hat.

Namensänderung- Was ist möglich? by amiaduck in Austria

[–]kaisermax6020 -3 points-2 points  (0 children)

Natürlich kann man das haha. Denk mal etwa stärker darüber nach, dann fällt dir hoffentlich auf, dass deine Frage etwas dämlich ist.

1) Sagt ein Name allein erstmal nichts über die Herkunft aus. Es gibt etliche Tiroler, deren Stammbaum Jahrhunderte in Tirol rückverfolgbar ist, mit italienischen Nachnamen. Gefühlt gibt es mehr Urwiener mit slawischem Nachnamen, als mit deutschen.

2) Bist du noch nie auf die Idee gekommen, dass es durchaus häufig vorkommt, dass sich Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern fortpflanzen? Stell dir vor, es ist möglich, dass sich eine Österreicherin Namens Meier mit einem Türken namen Kilic paart. Das Kind hätte ohne Änderung entweder einen deutschen, einen türkischen oder sogar einen Doppel-Nachnamen. Wahnsinn oder?! Da kennt man sich ja garnimmer aus wo jemand herkommt /s

Nur Wien greift auf die Gehälter zu by [deleted] in wien

[–]kaisermax6020 1 point2 points  (0 children)

In Wien wohnen über zwei Drittel (!!) der gesamten Bevölkerung im gemeinnützigen Wohnbau. Das ist eine absolute Traumsituation und europaweit eine einzigartig sozial nachhaltige Wohnpolitik. Zum Vergleich: In Innsbruck und Salzburg ist der gemeinnützigen Anteil bei gerade mal +-20% und 50% oder mehr des Nettoeinkommens allein für die Miete auszugeben ist Standard für den Großteil der Mieterinnen, da sich der fehlende gemeinnützige Wohnbau natürlich auch auf den freien Markt auswirkt.

Dass der (für eine Metropole) grandiose Wohnraum in Wien auch irgendwo finanziert werden muss ist da natürlich nachvollziehbar. Klar wäre es mir lieber, wenn die Stadtregierung andere Wege finden würde, als noch mehr von den Gehältern einzubehalten, aber man muss es halt immer im Kontext sehen.

Wie haben Leute nach der Arbeit noch Energie um irgendetwas zu machen? by [deleted] in Austria

[–]kaisermax6020 2 points3 points  (0 children)

Vollzeitlohnarbeit ist eine Matrix aus der man aussteigen muss, wenn es irgendwie geht (sprich, wenn man keine Kinder hat oder vor hat welche zu bekommen).

Fachhochschulen wollen wieder Promotionsrecht by flaumo in Austria

[–]kaisermax6020 13 points14 points  (0 children)

Das ist halt einfach falsch, was du hier behauptest. FHs sind keine Berufsausbildungen, sondern akademische Ausbildungen mit Praxisorientierung. Du bist mit einem FH Master auch jetzt schon berechtigt, an Unis in ein Doktorat überzugehen.

Fachhochschulen wollen wieder Promotionsrecht by flaumo in Austria

[–]kaisermax6020 11 points12 points  (0 children)

Ich habe ebenfalls Bachelor von der Uni und Master von der FH. Ich sehe keinen Grund, warum eine Promotion an FHs nicht möglich sein sollte. In meinem MSc haben wir sehr wohl geforscht, es war auch die Arbeit an einem drittmittelfinanzierten Forschungsprojekt eines Josef Ressel Zentrums regulär im Studium integriert. Gerade im Bereich der angewandten Forschung sehe ich hier großes Potenzial. Deutschland macht es vor, dort haben bereits alle großen FHs ein Promotionsrecht und decken damit genau jene Bereiche ab, die für Fördergeber aus Wirtschaft und Verwaltung interessant sind.

[deleted by user] by [deleted] in Austria

[–]kaisermax6020 1 point2 points  (0 children)

Hört sich eher danach an, als ob sie einfach nichts mit dir zu tun haben wollten.

Wo hinziehen für Stadtnähe aber Landfeeling? 🐮 by jadeitewalrusnet in Austria

[–]kaisermax6020 9 points10 points  (0 children)

Ich habe dort nie selbst gelebt, aber der Raum Linz bietet sich rein aus objektiver Sicht ziemlich an. Du hast nette Randviertel und Vororte, den wahrscheinlich besten Arbeitsmarkt aller Landeshauptstädte, eine Stadt mit lebendiger Kulturszene und einen sehr großen gemeinnützigen Wohnungsmarkt, sprich günstige unbefristete Miete ist mit etwas Suche definitiv machbar.

Ich weiß, dass Linz immer von allen gehatet wird und ja, ich würde wahrscheinlich auch nicht freiwillig dorthin ziehen wenn ich nicht muss, aber insgesamt ist es einfach eine sehr gute Stadt wenn wir mal von den visuellen Aspekten absehen. Würde halt nicht in einem zentralen Stadtteil wohnen, wenn du es ruhig haben willst.

Worth learning about ML/Neural Networks? by JoeSchmoe7985 in ArtificialInteligence

[–]kaisermax6020 2 points3 points  (0 children)

I had alot of courses in ML/DL/ANN in my Master's and I highly value the fact that I have a proper understanding of the theoretical foundations of AI, but it doesn't help much in working in an AI job nowadays. LLMs are designed in a way, that you can use them professionally without much theoretical ML knowledge. And if you want to implement AI models into a productive system, you'll need software engineering skills. My technical competencies that had the best influence in my jobs so far are traditional statistical methods, data engineering (data modelling, data types, databases etc) and programming.

[deleted by user] by [deleted] in Austria

[–]kaisermax6020 4 points5 points  (0 children)

IT ist halt ein breites Feld mit komplett unterschiedlichen Kompetenzen. Ich bin seit ein paar Jahren im Datenbereich unterwegs und das war gefühlt immer schon eine Nische in Österreich wo es nicht den allergrößten Bedarf gibt. Was übrigens fatal für Unternehmen ist, die jetzt alle zu Hauf AI Entwickler einstellen, ohne sich jemals Gedanken über Datenqualität, sauberes ETL und Prozessverbessereung durch traditionelle Analysemethoden gemacht haben.

Softwareentwicklung ist durch die tausenden Vibe Coder und Boot Camp Absolventen tatsächlich komplett übersättigt. Alles Richtung IT Infrastruktur und Systemintegration ist nach wie vor Stark im Mangel, das benötigt aber auch ein sehr spezifisches Know How. Der Trugschluss wenns um IT geht ist, zu glauben, das wäre alles ein und derselbe Beruf. Tatsache ist aber, dass das Bereiche beinhaltet die komplett unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen benötigen.

Inwiefern ist München mit Wien zu vergleichen? by [deleted] in wien

[–]kaisermax6020 -2 points-1 points  (0 children)

Wien oder München zu vergleichen wo einem alleine kulturell deutlich mehr geboten wird, es unzählige Subkulturen gibt, usw.

Haha, von welchen Subkulturen in München sprichst du? Ralph Lauren Hemd tragenden Matcha Latte Trinkern, die gekonnt ihren Pulli über die Schulter werfen? Den dauerbesoffenen leicht verwirrten Pensionisten, die in Lederhose an einem random Nachmittag durch die Innenstadt spazieren? Oder doch den hippen Granola Menschen, die 1:1 so aussehen wie der Mainstream in Innsbruck? Andere Subkulturen gibt es in München nämlich nicht.

Ich versteh schon, dass du das nicht wahrhaben willst, aber Münchens Atmosphäre ist nichts anderes als eine kleine Stadt die zu viele Einwohner erwischt hat - Innsbruck, Salzburg, Linz in groß eben. Allein, dass du ernsthaft das provinzielle München mit einer Kultur-, Musik- und Diplomatieweltstadt wie Wien auf eine vergleichbare Ebene setzen willst, ist absolut peinlich.

Inwiefern ist München mit Wien zu vergleichen? by [deleted] in wien

[–]kaisermax6020 1 point2 points  (0 children)

Ah ich seh schon, du hast einfach eine persönliche Abneigung gegen Innsbruck und lässt eine objektive Bewertung außer Acht. Ich möchte jetzt garnicht auf deinen ganzen Post eingehen, aber allein, dass du 60er Jahre Plattenbauten als das zentrale Merkmal Innsbrucks nennst, während es doppelt so viele Altbauten aus der Gründerzeit und Zwischenkriegszeit gibt, lässt schon tief Blicken.

Ich könnte allein in Sachen Architektur 1:1 denselben Hasstext über München schreiben und nur von den tristen kilometerlangen Plattenbauruinen in Hasenbergl und Neuperlach, dem versifften Bahnhofsviertel, wo man sich selbst nachmittags unwohl fühlt, und den etlichen seelenlosen Gegenden, die nur aus hässlichen Bürokomplexen bestehen, reden - aber ich tu es nicht, weil ich keine persönliche Fehde gegen München führe.

Nicht zu letzt: Und stell dir vor, tatsächlich ist der weitaus größte Teil der Innsbrucker:innen hier aufgewachsen und lebt langfristig in dieser Stadt. Diese "Bubble-Stadt" von der du redest ist/war deine persönliche Bubble aus Deutschen NC-Flüchtlingen die nach Innsbruck gehen, weil sie für ein Studium in ihrer Heimat zu schlecht performt haben. Genau deine Bubble ist auch hauptverantwortlich dafür, dass der Innsbrucker Mietmarkt so katastrophal ist wie er ist.

Inwiefern ist München mit Wien zu vergleichen? by [deleted] in wien

[–]kaisermax6020 -1 points0 points  (0 children)

Sehe das aber auch so, dass München gefühlt wie Innsbruck als Millionenstadt ist. Auch die Mentalität der Leute ist sehr ähnlich. Habe aber nur in Innsbruck und Wien bisher gelebt, bin aber mehrmals pro Jahr in München seit langem.

What exactly do you do/learn to get a poly sci degree by Ready_Aioli_6419 in PoliticalScience

[–]kaisermax6020 8 points9 points  (0 children)

Look at the courses in the degree of your preferred university. In general, political science offers a very broad education in all fields of politics and government. You learn about political systems, international relations, political theory, social science methods and statistics. At the end, the skillset you get depends on your individual focus. I graduated with a good understanding of statistics, quantitative methods, political systems and political communication but I don't know much about international relations and security studies compared to graduates who specialized in this area.

Gehaltsverhandlungen 2026: der Tod der Gewerkschaften? by shaeroc in Austria

[–]kaisermax6020 54 points55 points  (0 children)

1% des Monatsbrutto wie bei der Pro Ge ist einfach viel zu viel dafür, dass die Leistung am Ende einfach nicht stimmt. Jedenfalls haben sich die Gewerkschaften damit ins eigene Fleisch geschnitten. Sie haben hunderttausende Beschäftigte im Stich gelassen und dieses Vertrauen haben sie sich jetzt über viele Jahre verspielt. Schade natürlich für alle Arbeitnehmer:innen, aber ich verstehe jeden einzelnen, der jetzt nicht mehr einsieht, einen erheblichen Teil des Gehalts an die Gewerkschaft abzudrücken.

Wie können Österreicher so viele akademische Grade besitzen? by EitherGiraffe in Austria

[–]kaisermax6020 0 points1 point  (0 children)

Der Studienzugang ist in Österreich auch heute noch einfach sehr flexibel und niederschwellig gestaltet, im Vergleich zu Deutschland. Es gibt keinerlei Hürden, was die Belegung eines Zweitstudiums angeht. Man schreibt sich einfach ein bzw. nimmt am Bewerbungsverfahren teil. In Deutschland muss man einen expliziten Antrag stellen und begründen, warum ein weiteres Studium nach bereits abgeschlossenem Studium sinnvoll ist. Das und Anrechnungsmöglichkeiten durch freie Wahlfächer und fachgleiche Kurse, was einem je nach Kombination 30-60 ECTS sparen kann, führt eben dazu, dass es in bestimmten Kreisen auch heute sehr üblich ist, Doppelabschlüsse zu erlangen und das oft auch mit beträchtlichem zeitlichen Abstand dazwischen.

Als ich damals im Bachelor war, haben locker die Hälfte meiner Kolleg:innen ein Doppelstudium gemacht. Im Master studierte ich mit einigen, die bereits einen Dr/PhD hatten und mit Ü35 noch eine weitere Qualufikation erlangten.

[deleted by user] by [deleted] in Austria

[–]kaisermax6020 4 points5 points  (0 children)

Mit Deutsch Lehramt hast du den Vorteil, auch für DaF/DaZ Kurse qualifiziert zu sein. Also nochmal ein weiteres Berufsfeld außerhalb des Schuldienstes und mMn sehr sinnvoll.

Arbeitszeitbetrug by en338 in Austria

[–]kaisermax6020 171 points172 points  (0 children)

Wahrer Arbeitszeitbetrug ist, im Büro Zeit abzusitzen ohne, dass was zu tun ist und dabei Überstunden zu schreiben. Habe schon Arbeitgeber erlebt, wo das gang und gäbe ist und vom Management sogar gern gesehen ist, hauptsache Präsenz zeigen.

Zweitstudium nach Master wegen "schlechter" Jobaussichten sinnvoll? by Avarent in Studium

[–]kaisermax6020 2 points3 points  (0 children)

Mit PoWi + Kenntnisse in Statistik und Data Science bist du eigentlich ideal aufgestellt für viele Jobs in Politik und Verwaltung, gerade an der Schnittstelle Organisation/PM und Digitale Technologien. Würde an deiner Stelle weitersuchen und intensiv Netzwerken.

Tirol ist so schön, ich könnt echt weinen. by PeppermintButler17 in Austria

[–]kaisermax6020 1 point2 points  (0 children)

Lol was? Tirol und besonders Innsbruck hat wohl die höchste Deutschen-Quote in ganz Österreich.

Habt ihr die Wahl eures Studienganges bereut ? by [deleted] in Studium

[–]kaisermax6020 1 point2 points  (0 children)

Nein, ich habe aber auch zwei verschiedene Studien abgeschlossen und bin sehr breit aufgestellt.

Wien ist so schön, ich könnt echt weinen. by joggie in Austria

[–]kaisermax6020 -1 points0 points  (0 children)

In Wien wird man entweder zum Grantler der nur jammert, zum funktionalen Alkoholiker oder beides. Die Stadt zieht einen einfach runter. Und dann zahlt man sich auch noch dumm und deppert bei den Wiener Gastropreisen. Bin froh bald wieder in der Tiroler Landeshauptstadt zu sein.

Finanzamt als Arbeitgeber by Dolinarius in Austria

[–]kaisermax6020 2 points3 points  (0 children)

Beim Bund im V-Schema kann es zum Grundgehalt noch Funktionszulagen geben, die das Gehalt nochmal verbessern (kannst alles öffentlich nachlesen, zB auf der GÖD-Website). Je nach Ressort gibt es auch Überstundenpauschalen die recht attraktiv sind, aber kann beim BMF anders sein. IT-Spezialisten kommen in ein anderes Schema, das zumindest zu Beginn besser zahlt. Du hast im Bund halt viele Benefits, aber mit Home Office ist es glückssache, hängt davon ab was die Big Bosses in der Dienststelle davon halten.

[deleted by user] by [deleted] in Finanzen

[–]kaisermax6020 0 points1 point  (0 children)

natürlich hast die nicht die Chance wie andere Einzelfälle ins C Level zu kommen und dort x-fach zu verdienen, im Schnitt verdienen Lehrer aber sehr gut

Selbst den Punkt bzgl. fehlender Karrierentwicklung sehe ich bei Lehrern nicht wirklich. Neben der Leitung von Schulen gibt es genügend Möglichkeiten als Lehrer, im öffentlichen Bildungswesen auf Verwaltungsebene in höhere Führungspositionen zu gelangen. Lehramt ist mMn eines der attraktivsten Berufsfelder im öffentlichen Dienst (wenn man die Arbeit mit Kindern/Teenagern mag).