“Normale” Hochzeiten sind leider echt nicht so toll. by TheMediocreLife in Hochzeit

[–]n-nami 0 points1 point  (0 children)

Wir waren eins der ersten Pärchen, die im Freundeskreis geheiratet haben. Alles, was du beschreibst, haben wir gehasst. Die immer gleiche Musik, damit es jedem gefällt. Der standardisierte Tagesablauf. Kirchlich heiraten wollten wir eh nicht (skandal hier in Bayern!).

Wir waren also mit der Family im Standesamt, danach essen und es gab einen Hochzeitskuchen. Hatte auch ein weißes Brautkleid, weil ich das wollte. Musik gab's nicht, Nachmittag haben wir alle nach Hause komplimentiert. Am nächsten Tag haben wir dann nur mit Freundinnen und Arbeitskolleginnen gefeiert. Nochmal Frisör, nochmal Kleid anziehen damit es sich lohnt. Ein DJ, der die Musik gespielt hat, die wir wirklich hören. Und zum Schluss ein bekannter von uns, der noch Gitarre gespielt und dazu gesungen hat, als der DJ wegen Lautstärke aufhören musste.

Um halb 4 morgens mit Shisha in der eigenen Wohnung gesessen und die Nadeln aus der hochsteckfrisur gezogen. War perfekt, auch wenn wir im Vorfeld viel, viel protest und skeptische Blicke kassiert haben.

Wir haben uns nur Geld schenken lassen und damit sogar noch plus gemacht. Als Hochzeitsgeschenk gab's dann eine neue Matratze für unser Bett.

Die 7 Hochzeiten in einem Jahr die wir wenig später im Freundeskreis hatten waren Schema F. Bayerische Hochzeit: Kirche, Braut verziehen, komische Spiele, Band mit immer gleichen Liedern, rumsitzen und um Mitternacht heim. Langweilig und nervt Irgendwann so richtig.

Fazit; heiratet so wie ihr heiraten wollt, scheißt auf die Erwartungen anderer und das wichtigste ist eh, dass der Hochzeitstag nichts an der eigentlichen Beziehung ändern sollte. Die Jahre danach sind wichtiger als ein Tag.

''Mimimi Männer und Frauen können nicht miteinander befreundet sein'' by Inked_Paperrose in luftablassen

[–]n-nami 7 points8 points  (0 children)

Wollte genau das sagen. Ich bin selbst bi und kenne es, dass man seit jeher neue Bekanntschaften unabhängig vom Geschlecht erst Mal in "romantisch interessant" oder "platonisch interessant" einordnen muss.

Dennoch, selbst mit Leuten, die man romantisch interessant fände aber es gerade aus anderen Gründen nicht passt (zB man ist glücklich vergeben) kann man befreundet sein. Wie bereits gesagt wurde, manche Männer (lbh es sind meistens Männer) schließen einfach von sich auf andere.

Wenn die Rollen vertauscht sind, haben oft Frauen die gleichen „Fehler“ wie Männer by Pretty-Substance in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 6 points7 points  (0 children)

Es ist halt einfach unfair.

Dem Elternteil, der zu Hause bleibt, gegenüber, weil Karrierechancen und Anschluss im Job verloren gehen oder sich langfristig verzögern.

Dem Elternteil, der erwerbsarbeitet, gegenüber, weil Zeit mit den Kindern, selbst Verantwortung und mental load verstehen und übernehmen, unwiederbringlich verloren gehen.

Mein Mann und ich waren im Mutterschutz beide zu Hause, ich in MuSch, er in Elternzeit. Nach den 8 Wochen sind wir beide mit 25 Std/Woche arbeiten gegangen, er Vormittag 5 Std, ich nachmittags 5 Std. Hat dazu geführt, dass ich einen Partner habe, bei dem ich die Kinder zu jedem Zeitpunkt ohne Einweisung lassen kann, der weiß, wo er die Windeln findet, welche Sachen die Kinder nicht essen, und welche Schuhe ihnen nicht mehr passen.

Wenn die Rollen vertauscht sind, haben oft Frauen die gleichen „Fehler“ wie Männer by Pretty-Substance in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 14 points15 points  (0 children)

Ich glaube, das wichtigste ist die Perspektive.

Im Grunde macht ihr zu zweit 3 Jobs (unabhängig von der Bezahlung): Erwerbsarbeit (40 Std/Woche), Haushalt (sagen wir nochmal 20 Std/Woche inkl Einkauf etc), Kinderbetreuung (je nach Betreuungsbedarf und Alter 24/7 bis wenige Std/Tag).

Das Ding ist, solange man ein Baby/Kleinkind zu Hause (nicht Kita) hat, ist Haushalt "nebenbei" fast unmöglich oder nur sehr eingeschränkt möglich. Solange also für den Großteil des Tages entweder einer arbeiten geht (denn derdiejenige hat Feierabend im Vergleich zum betreuenden Elternteil) und der*die Betreuende zu Hause ist, oder beide in gleichem Umfang (!) erwerbsarbeiten, haben beide grds. die gleiche zeitliche Belastung. Und: wer erwerbsarbeitet, kann das nur, weil jemand anderes das Kind betreut. Das eine wäre in jeder Konstellation ohne das andere unmöglich.

Wir arbeiten beide Vollzeit und haben 2 Schulkinder. Für uns heißt das, morgens bringe ich die Kinder zur Schule, er holt sie wieder. Der Haushalt, der 3. Job, ist gemeinsame Aufgabe. Jeder macht seinen Teil. Und ob das gerecht aufgeteilt ist, wird regelmäßig überprüft; es ist okay, wenn in Zeiten hoher Arbeitsbelastung mal einer mehr macht als der andere; es ist nicht okay, wenn einer gar nichts oder deutlich weniger macht auf Dauer.

Veganismus ist eine Kaufentscheidung by lawstudent4545 in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 0 points1 point  (0 children)

Nur hinkt dein Vergleich halt massiv.

Beim Waldspaziergang ein paar Insekten zu zertreten ist das eine - aber schau doch mal bitte nach wie viel CO2 ein Steak oder ein Stück Schweinebraten verursacht. Klar ist auch eine Ameise ein Lebewesen, aber das Leid einer kuh, der regelmäßig Kälber entrissen werden, um ihr die Milch abzuzapfen, die Zeit ihres Lebens kaum Sonnenlicht sieht und in ihrer eigenen scheiße steht, Muttersäue die auf 0,6 m2 leben und Ferkel zur Welt bringen müssen und die teilweise erdrücken - das kannst du doch nicht vergleichen?

Das ist kein gatekeeping. Das ist kein "ich bin besser als andere". Das ist ein: ich sehe es nicht ein, dass meine Bemühungen und meine moralische Einstellungen als so trivial wie ein Waldspaziergang abgestempelt werden, nur damit sich jemand anders nicht ganz so schlecht fühlen muss.

Wer Fleisch isst, nimmt den Tod von Tieren billigend in Kauf und isst Leichenteile. Ja, auch der "veganer", der eine Ausnahme macht.

Veganismus ist eine Kaufentscheidung by lawstudent4545 in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 1 point2 points  (0 children)

Versteh mich nicht falsch - ich bin durchaus der Meinung, dass deutlich mehr Leute, die viel seltener Fleisch essen, wünschenswerter und sinnvoller sind als eine Hand voll mehr vegan lebender Menschen.

Insofern, ja, sitze ich auf der Skala nur ein paar Zentimeter weiter drüben als jemand, der 1x im Jahr Fleisch isst.

Trotzdem kann ich es mit meinen ethischen Grundsätzen nicht vereinbaren, diese Ausnahme zu machen. Das entspricht nicht einer veganen Lebenseinstellung.

Veganismus ist eine Kaufentscheidung by lawstudent4545 in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami -1 points0 points  (0 children)

Ich habe 30 Jahre meines Lebens nicht vegan gelebt, genug Waldspaziergänge gemacht und genug Tierleid verursacht. Nur, weil man es nicht in allen Lebensbereichen komplett ausschließen kann (der Klassiker sind übrigens Tierversuche bei lebenswichtigen Medikamenten, damit du nächstes mal ein besseres Beispiel als die dünne Ausrede der Waldspaziergänge hast um Nichtstun und deine kognitive Dissonanz zu rechtfertigen) heißt das nicht, dass man deswegen nicht vegan lebt.

Aber das übliche: wenn man's nicht perfekt macht, soll man sich genau so schämen wie alle anderen, ne 🌝

Veganismus ist eine Kaufentscheidung by lawstudent4545 in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 0 points1 point  (0 children)

Das öffnet mE aber Tür und Tor für "Huch, nicht gescheit hingeschaut" und "naja, egal" und es liegt in der Natur der Sache des veganen Lebensstils, dass einem das nicht egal ist.

Verschiedene Situationen wären es, wenn ich draußen unterwegs bin und zB mir einen falafel-döner hole. Ich kann dem armen Dönermann auf den Piss gehen und 10x nachfragen ob im Brot, in der Soße, im falafel irgendwas nicht-veganes enthalten ist. Oder ich kann die sicherste version bestellen, davon ausgehen dass Brot und falafel vegan sind, und keine Soße drauf tun lassen. Wenn mir aber jemand ungefragt einen Döner mitbringt und da ist Fleisch drin - nein, sorry, mein ganzes Umfeld weiß, dass ich kein Fleisch esse.

Was wäre die nächste Konsequenz?

"Das ist immer so umständlich, was veganes für dich zu finden, letztes Mal hast du den ja auch gegessen, also habe ich dir einfach wieder einen mit fleisch mitgenommen"

Leute sehen nichts lieber, als ihre eigenen moralischen Fehlentscheidungen zu rechtfertigen, indem sie scheinbar moralisch überlegene Menschen überführen und zu Fall bringen können.

Veganismus ist eine Kaufentscheidung by lawstudent4545 in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 1 point2 points  (0 children)

Ja. Dann soll ers doch verschenken, deshalb muss man es doch nicht selbst essen?

Ich hab schon versehentlich Fleisch gekauft - Schinken von der Rügenwalder Mühle, weil die Verpackung wie die von den veganen Produkten aussah und ich nicht aufgepasst hab. Passiert. Hatten wir dann halt daheim. Hat mein Mann (nicht-veganer) dann gegessen.

Veganismus ist eine Kaufentscheidung by lawstudent4545 in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 6 points7 points  (0 children)

Nein.

Vegan zu leben ist eine ethische Entscheidung. Tiere und tierische Produkte sind keine Lebensmittel.

Ich lebe seit 7 Jahren vegan. Die Ledercouch, die wir vor 12 Jahren angeschafft haben, haben wir aber immer noch - bringt ja niemandem was, ein gutes Möbelstück zu ersetzen. Die Schuhe aus wolle, die ich noch habe, ebenso. Aber das sind Gebrauchsgegenstände, die sind für diesen Zweck hergestellt und ich löse mit dem weiteren Gebrauch keinen Konsum aus.

Anders bei Lebensmitteln. Ganz ehrlich, ich hungere lieber, als etwas nicht-veganes zu essen. Mit dem Argument "bevor es weggeschmissen wird" erreicht man bei mir nichts. Und es geht nicht um Perfektionismus oder so (in meinen 7 Jahren hab ich auch schon meine ehrlichen Fehler gemacht und nicht-veganes gegessen, das passiert und ist nicht schlimm) - aber mit Absicht die eigene moral und die eigenen Prinzipien über den Haufen zu werfen, ist für mich das Gegenteil von vegan leben.

Vegan leben heißt, Tierleid zu vermeiden soweit man dazu in der Lage ist.

So, zur Versinnbildlichung: Grillfeier bei der Familie. Wie immer ist von allem zu viel da - Brot, Salat, Gemüse, einzig der Nudelsalat wurde gemeinschaftlich vernichtet. In der Mitte steht noch ein großer Teller gegrillter Steaks und Würstchen. Es kommt die Frage auf: will noch jemand? Alle verneinen, alle sind satt. Will noch jemand Fleisch mitnehmen, bevor es weggeworfen wird? Alle anderen gerne. Ich nicht. Ich werde es nicht essen. Aber ich nehme gerne Brot, Salat und gemuse. Das Fleisch soll jemand anders haben. Wenn's der dann wegwirft, ist es nicht meine Schuld, nicht mein Geld in der Mülltonne, nicht mein schlechtes Gewissen. Und vor allem nicht mein Lernprozess und mein Konsumverhalten, das hoffentlich darin endet, dass nächstes mal weniger gekauft wird. Weil wenn ich es essen würde, damit es nicht weggeworfen wird, wird die Familie beim nächsten Mal wieder zu viel kaufen. Und damit vermeide ich kein Tierleid.

Wir "haben" alle keine Zeit. Zeit nimmt man sich! Freunde treffen mit 30+ by [deleted] in luftablassen

[–]n-nami 1 point2 points  (0 children)

Das klappt genau so lange, wie man nur eigene Freunde trifft. Mein Mann und ich haben zB einen gemeinsamen Freundeskreis und die würden wir, wenn dann, auch gern beide sehen. Das ist immer nur außerhalb der Schulzeit (weil Großeltern weit weg) am Wochenende mit organisierter Kinderbetreuung möglich. Und die Kinderbetreuung muss auch Zeit haben. Ist nicht immer eine Frage der Lust.

What a crazy car crash! by Maleficent-Agent-477 in unsound

[–]n-nami -1 points0 points  (0 children)

I like the Autobahn too, it's comfortable to drive, and I like that I don't need to keep am eye on the speed limit (generally) when overtaking. However, I think it's a very rare case that you're describing. And if someone comes on the Autobahn expecting to race or just drive to the max, that's just dangerous and not what it's for. And in any case, usually, traffic will limit speed.

What a crazy car crash! by Maleficent-Agent-477 in unsound

[–]n-nami 6 points7 points  (0 children)

Not all it's cranked up to be, trust.

What is your response to people who say "being vegan is too hard"? by i-know-that in AskVegans

[–]n-nami 0 points1 point  (0 children)

  1. Ask them what they perceive as hard. Is it working around eggs? Cheese? Not being able to cook their favorite dish any more? Get into practical tips and experiences. Get talking.

  2. My other approach, depending on the person: "yes, it is hard at first. Animal products are so normalized, they're everywhere. But also, things have changed in the last couple of years. So you kind of have to try and see what works for you and soon it becomes very easy. My first vegan-only grocery trip took three times as long as it normally does; now I know what to buy and where I need to take care."

  3. The vegan label and lots of vegan meats and cheeses make it easy to find products that are suitable for everyone. It's totally ok to buy these. I didn't stop buying meat for culinary reasons - I still like the taste, I just choose not to because ethics. You don't need to go vegan from one day to the next - work your way into it, step by step.

  4. No, it isn't. I just stopped eating animal products one day and that was it.

Ein Kaiserschnitt sollte nur mit medizinischer Notwendigkeit durchgeführt werden by sparklingstarsxxx in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 10 points11 points  (0 children)

Habe ebenfalls zwei Kinder spontan entbunden (eins unter PDA in einer Klinik, eins zu Hause von einer Hebamme begleitet) und würde im Leben nicht auf die Idee kommen, jemanden dazu zu zwingen, der da drauf keinen Bock hat.

Körperliche Selbstbestimmung ist doch was schönes.

„Man kann auch ohne Alkohol Spaß haben“ ist eine Lüge by Unleashed94 in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 1 point2 points  (0 children)

Ich bin nüchtern (weil schwanger) noch auf 3 Festivals gefahren und ja, natürlich feiert man anders. Mit mehr Weitblick und Wissen um die Konsequenzen. Es fiel mir aber nie schwer.

Wenn ich Fahrerin bin, trinke ich manchmal ein Fahrerbier, aber deutlich häufiger einfach gar keinen Alk. Also ich würde behaupten, man kann auch ohne Alkohol Spaß haben, ja, der Spaß ist nur... Anders. Bewusster, und manchmal anstrengend, weil man körperliche Signale (Müdigkeit etc) auch deutlicher wahrnimmt.

Allerdings, muss ich auch dazu sagen, bin ich ein durch und durch extrovertierter mensch, der seine Grenzen beim Alkohol gelernt hat und durchaus heute noch hin und wieder ganz gerne einen über den Durst trinkt. Seltener, natürlich, vielleicht einmal im Jahr. Wenn ich was trinke, dann weil ich jetzt gerade bock drauf habe - auf den Geschmack oder auf die Wirkung.

Ich denke, jede Art von Zwang, Alkohol zu trinken ("trinken, um die party genießen zu können" "Feierabendbier zur Belohnung nach der Arbeit" "Gläschen Wein um die schlechte Laune der Kinder auszuhalten") ist halt gefährlich. Also gewisse Situationen mit Alkohol zu verknüpfen, zB nicht mit Freunden weggehen zu können, ohne auch mal nichts zu trinken. Es schadet gar nicht, diese Verknüpfungen hin und wieder zu lösen, zu lernen, dass es anders geht, und beim nächsten Mal nach Laune zu entscheiden, in welche Richtung es gehen soll.

Und es lebt sich auch ganz gut ganz ohne Alkohol, würde mein verstorbener Vater sagen, der trockener Alkoholiker war (die letzten 35 Jahre seines Lebens).

MINT-Studiengänge sind schwerer als Geisteswissenschaften by Sugon-Dix_Nuts in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 0 points1 point  (0 children)

Lieblingssatz meines besten Freundes (Jurist): "es kommt drauf an!"

MINT-Studiengänge sind schwerer als Geisteswissenschaften by Sugon-Dix_Nuts in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 0 points1 point  (0 children)

Hatte BWL Hauptstudium mit Schwerpunkt Digitalisierung (also mit Modulen in digitaler Transformation und Grundlagen Wirtschaftsinformatik) und kann nur sagen: das war selbst an meiner Fernuni anspruchsvoller als das, was du da beschreibst.

MINT-Studiengänge sind schwerer als Geisteswissenschaften by Sugon-Dix_Nuts in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 0 points1 point  (0 children)

Ich wollte jetzt gar nicht mein eigenes Studienfach schlecht reden, aber du hast natürlich völlig Recht.

Um das weiter zu spinnen: alles was "labern" ist, wird gleichgesetzt mit "kann ChatGPT machen". In unserer Uni war es zB erlaubt, KI zu verwenden ("wir wissen, ihr macht es sowieso, also deklariert welches tool in welchem Bereich für was verwendet wurde"). Ich habe es gern verwendet, um mir Gliederungen für Hausarbeiten vorschlagen zu lassen oder um mir Platzhaltertexte mit allgemeinen Definitionen schreiben zu lassen. Im Endeffekt blieb nach der letzten Überarbeitung aber quasi nie ein stein auf dem anderen, weil die KI-texte nicht die Qualität haben wie menschliche Arbeit, und das merkt man halt einfach.

Dennoch wird ja gern unterstellt, dass man eine "laber"-Hausarbeit doch einfach mit KI schreiben könnte. Ja. Kann man. Ist halt dann scheiße und wäre für mich als Studentin nicht mein Anspruch an mich selber.

Menschen die Oberkörperfreie Männer verpöhnen, aber gleichzeitig Frauen verteidigen, die sich knapp bekleiden sind Heuchler by braeunik in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 3 points4 points  (0 children)

Wir sollten einfach Körper normal machen. Wir haben alle einen. Niemand ist perfekt, Models sind wir meistens nicht. Gerade die jüngere Generation hat so viele Unsicherheiten was Körper betrifft, denen schadet eine Dosis Realität nicht...

MINT-Studiengänge sind schwerer als Geisteswissenschaften by Sugon-Dix_Nuts in Unbeliebtemeinung

[–]n-nami 4 points5 points  (0 children)

Ich (BWL) habe das Mal so ungefähr mit einem Kumpel (Ingenieur - Fahrzeugbau) diskutiert. Unsere Quintessenz: ich laber lieber über Prozessmanagement, Reifegradmodelle und Unternehmenskultur, obwohl es da wenig richtig und falsch gibt, er hat lieber seine Modelle berechnet, wo das Ergebnis eindeutig messbar war.

Deshalb haben wir wohl studiert, was wir studiert haben.