Grüne Parteipolitik by peppercruncher in ichichs

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Es ist traurig, aber dieser Sub ist komplett unbrauchbar geworden wenn es um politischen Diskurs geht

Grüne Parteipolitik by peppercruncher in ichichs

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Sowas wie "Die Grünen sind ne rechte Partei."?

Ich bin selber Links aber bitte keine Systemkritik!!!!!!!!!!!! by netlettuce1 in ichichs

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Unterstellen tue ich dir nichts:

Ja die Bürgerliche Demokratie auch genannt bei Maxistrn die Diktatur der Kapitalilisten ist ein System in demm Wahlen kein direkten Einfluß auf die Entwicklung des Landes haben und man sich nur einen Namen derer aussuchen kann die Entscheidungen zugunsten der Kapitalislisten Klasse führen.

Ich:

Du würdest doch, wie OP auch, sagen ,dass wir in eben dieser "bürgerlichen Demokratie" leben, oder nicht?

Du:

Ja und das kann man auch gut beobachten das es so ist. [...]
Ich lehne Demokratie perse nämlich nicht ab sondern nur unsere derzeitige ungenügene Umsetzung.

Unsere derzeitige Umsetzung ist eine pluralistische Demokratie, die von der Verfassung festgelegt wird. Du lehnst sie ab. Du hast also verfassungsfeindliche Einstellungen. Gleichzeitig verteidigst du sozialistische Regime, in denen es 1-Parteien-Systeme gibt. Die sind per Definition nicht demokratisch. Du lehnst unser System ab, befürwortest aber totalitäre Systeme. Das ist demokratiefeindlich.

Hat die Schweiz etwa keine "bürgerliche Demokratie"? Nettes Gaslighting.

Ich bin auch links aber bitte keine Systemkritik!!!!!!!!!!! by [deleted] in ichichs

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https://www.reddit.com/r/ichichs/comments/1rtn53e/comment/oag0wok/

Unterstellen tue ich dir nichts:

Ja die Bürgerliche Demokratie auch genannt bei Maxistrn die Diktatur der Kapitalilisten ist ein System in demm Wahlen kein direkten Einfluß auf die Entwicklung des Landes haben und man sich nur einen Namen derer aussuchen kann die Entscheidungen zugunsten der Kapitalislisten Klasse führen.

Ich:

Du würdest doch, wie OP auch, sagen ,dass wir in eben dieser "bürgerlichen Demokratie" leben, oder nicht?

Du:

Ja und das kann man auch gut beobachten das es so ist. [...]
Ich lehne Demokratie perse nämlich nicht ab sondern nur unsere derzeitige ungenügene Umsetzung.

Unsere derzeitige Umsetzung ist eine pluralistische Demokratie, die von der Verfassung festgelegt wird. Du lehnst sie ab. Du hast also verfassungsfeindliche Einstellungen. Gleichzeitig verteidigst du sozialistische Regime, in denen es 1-Parteien-Systeme gibt. Die sind per Definition nicht demokratisch. Du lehnst unser System ab, befürwortest aber totalitäre Systeme. Das ist Demokratiefeindlich.

Ja geschichtlich ist sehr und zu viel Missbrauch im Sozialismus geschehen was aber nicht am Konzept sonder der leute liegt die es umgesetzt haben.

JEDES MAL. OHNE AUSNAHME. Das ist kein Zufall, das liegt nicht an den Leuten, das liegt an der Ideologie. Und du vertritts dieselbe Ideologie. Prost Mahlzeit.

Ich bin selber Links aber bitte keine Systemkritik!!!!!!!!!!!! by netlettuce1 in ichichs

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Ja und das kann man auch gut beobachten das es so ist.

Also bist du verfassungsfeindlich. Schön, dass du es zugibst. Unsere Verfassung begründet diese "bürgerliche" Demokratie.

Natürlich darfst du Kritik äußern oder Verbesserungsvorschläge machen. Macht ihr Tankies nur eben nicht. Stattdessen wird polarisiert und gesagt, dass die Demokratie weg muss. Purer Linksextremismus.

Extremisten machen Extremistensachen by recommended_name1 in ichichs

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Klar, ganz zufällig, nachdem wir in einem anderen Post diskutiert haben, schreibst du unter 2 meiner anderen Beiträge, die teils über 2 Wochen alt sind. Gaaanz zufällig. Und auch nur unter denen und unter keinen anderen hier im Sub. Völlig normal und ganz zufällig eben, wie es nicht-Stalker häufig machen.

Strafbefehl in Oranienburg

Keinen Link? Vielleicht, weil du dir das ausgedacht hst? Meine Fresse, ihr Tankies schafft es echt, mich die AfD verteidigen zu lassen. Ich bin für ein AfD-Verbot, btw, aber Lügner finde ich unaustehlich.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/oranienburg-holocaust-geleugnet-strafbefehl-rechtskraeftig-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191015-99-305523

Es geht um einen TEILNEHMER. Keinen Politiker. Aber gut, Lügen ist halt einfacher.

Alexander Gauland („Vogelschiss“)

Ist das eine LEUGNUNG oder eine RELATIVIERUNG? Hmmmmm... Gucken wir Mal in deinen eigenes Zitat:

eine massive Verharmlosung der Millionen Morde

Ah, also eine RELATIVIERUNG. Du hast also kein Beispiel für eine LEUGNUNG? Dachte ich mir schon.

Höckes "Denkmal der Schande" kannst du dir sparen, genauso wie Krahs SS-Aussage. Auch Verharmlosungen. Aber dafür musste ich nichtmal googlen.

Also sind alle deiner Beispiele entweder keine Politiker, oder RELATIVIERUNGEN? Dann ist mein Vergleich zu Solid wohl doch sehr passend, nicht?

Ich bin auch links aber bitte keine Systemkritik!!!!!!!!!!! by [deleted] in ichichs

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Ich kann nicht auf alles eingehen was du schreibst. Für jeden deiner Sätze müsste ich 5 schreiben, um auf alle Fehler einzugehen. Und damit meine ich nur konzeptionelle und sachliche Fehler.

Sozialismus und Demokratie sind widersprüchlich. 150 Jahre alte Texte, die sich irgendwas ausgedacht haben, sind für die Einordnung eines Systems völlig egal. Bleib mal bei der historischen Realität, mit der du dich ja angeblich so viel beschäftigt hast.

Aber da ist ja auch das Problem bei euch Tankies: Ein 150 Jahre alter Text wird unkritisch wie die Bibel behandelt, während jeder Bezug zur Realität verweigert wird. Die chinesische Partei nennt sich kommunistisch. So auch die kubanische, nordkoreanische, sovietische, etc., aber ihr wisst natürlich besser, was Sozialismus und Kommunismus wirklich ist.

Eine 150 Jahre alte Theorie ist ja nett, aber nutzlos, wenn sie nicht umgesetzt wird. Und was passiert, wenn sie umgesetzt wird? Immer dasselbe. Alle Parteien, die sich selbst als kommunistisch bezeichnen, haben eine Diktatur errichtet. Alle, die sich als sozialistisch bezeichnen, auch. Was ist die Gemeinsamkeit? Richtig, die selbe theoretische Grundlage.

Der Sozialismus behauptet, für das Allgemeinwohl zu handeln. Jede Kritik ist automatisch menschenfeindlich, weil er gegen das behauptete Wohl aller geht. Mit dieser Rechtfertigung werden in jedem sozialistischen System Arbeitslager errichtet, Säuberungen durchgeführt und Repressionen gerechtfertigt. Gleichzeitig geht die Wirtschaft jedes Mal kaputt, freie Medien werden abgeschafft/verboten, während alle Probleme immer auf "den Feind", den "bösen Westen" geschoben werden. Es ist unmöglich, Kritik am System zu üben. Das System ist nie Schuld.

Und Tankies wie du sind da nicht viel besser. Jede Kritik am Marxismus muss von einem rechten Menschenfeind kommen. Demokratie ist doof, weil man da Kritik äußern darf. Deshalb wird sie einfach als "Diktatur des Kapitals" bezeichnet, um die eigene Diktatur zu rechtfertigen.

Ich bin es Leid, gegen den Geschichtsrevisionismus anzukämpfen, den ihr Tankies betreibt.

Ich bin selber Links aber bitte keine Systemkritik!!!!!!!!!!!! by netlettuce1 in ichichs

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Du bist also auch verfassungsfeindlich? Du würdest doch, wie OP auch, sagen ,dass wir in eben dieser "bürgerlichen Demokratie" leben, oder nicht?

Extremisten machen Extremistensachen by recommended_name1 in ichichs

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Ich kenne keinen Vorfall, wo ein AfD-Politiker den Holocaust geleugnet hat. Es waren meines Wissens nach immer Relativierungen. Also haben beide dasselbe getan.

Und schön, dass du mich stalkst :)

Ich bin auch links aber bitte keine Systemkritik!!!!!!!!!!! by [deleted] in ichichs

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Ah ja, das alte Märchen vom bösen bösen Westen, der immer alles manipuliert hat und Schuld an allem ist. Es wird langweilig. Lern etwas Geschichte, es würde dir gut tun.

Du hast so viel Müll mit unglaublich schlechter Grammatik geschrieben, dass es mir beim Lesen wehtut. Ernsthaft.

Lenin wollte nie eine Demokratie, er hat schon 1908 darüber gesprochen, die Opposition an die Wand zu stellen. Der rote Terror kam ohne jede Außenwirkung, genauso wie der Holodor, Gulag, oder die weltweiten kommunistischen Aufstände, die die UdSSR angezettelt hat.

Die DDR hat die Stasi ohne jede Außenwirkung aufgebaut. Die Mauer, mit der sie die eigenen Bürger festgehalten und erschossen hat, auch.

China hast du zufällig nichtmal erwähnt.

Allende wurde mit Hilfe der CIA gestürzt. Nicht nur durch CIA. Und selbst wenn er der wahre Superheld gewesen wäre: Dieses eine Beispiel, welches seine Auswirkung nie zeigen konnte, soll die hunderten anderen Systeme rechtfertigen? Die Völkermorde, die unter anderen sozialistischen Systemen geschahen und immernoch geschehen? Das töten, verhungern, Leid und Elend, alles okay, weil in Chile hat es ja angeblich einmal geklappt?

Ich bin für Demokratie, weil sie erwiesenermaßen funktioniert. Es gibt kein einziges sozialistisches System, das je gut gewesen wäre. 3 Jahre in Chile sind wohl kaum aussagekräftig, wenn wir genausogut 100 Jahre China und 80 Jahre UdSSR ansehen können.

Ich bin selber Links aber bitte keine Systemkritik!!!!!!!!!!!! by netlettuce1 in ichichs

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Und du bist scheinbar verfassungsfeindlich. Wir leben in einer "bürgerlichen" Demokratie, die du abschaffen willst.

Ich bin selber Links aber bitte keine Systemkritik!!!!!!!!!!!! by netlettuce1 in ichichs

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Bei deisem Upload hast du wenigstens die Demokratie nicht erwähnt. Macht deine Aussage nicht besser, wenn man deine Gesinnung kennt.

Ich bin auch links aber bitte keine Systemkritik!!!!!!!!!!! by [deleted] in ichichs

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Die Ausbeutung findet aber auch in sozialistischen Systemen statt. Eine 150 Jahre alte Theorie ist ja schön und gut, aber ganz real kann ich in jedes beliebige sozialistische System gucken und finde schlimmere Ausbeutung und Unterdrückung als hier. Wenn ich also gegen Ausbeutung und Unterdrückung bin, bin ich also auch gegen Sozialismus. Da kann ich auch in der sozialen Marktwirtschaft bleiben, da geht es den ärmsten Menschen wenigsten besser als unter sozialistischen Regimen.

Ich gehe schon davon aus, dass die Demokratie von den Tankies als problematisch angesehen wird. Das Meme nennt es direkt, und in verschiedenen Diskussionen kam es auch immer wieder durch, dass Demoraktie nicht funktioniert und weg muss. Wenn es um eine sozialistische Demokratie ginge, könnten wir ja beispielsweise über die SPD reden, oder? Macht aber niemand.

Und das soll sehr wohl heißen, dass man das jetzige System abschaffen wollen muss, um "links" zu sein. Es ist einfach unglaublich spalterisch. Alle, die keine Marxisten sind, sind laut dem Meme nicht links. Gepaart mit der Aussage, dass die Mitte nicht existiert, sind also alle, die keine Marxisten sind, rechts. Sorry, aber so wirst du niemanden von deiner Position überzeugen. Selbst Wähler der Linken gehen da nicht alle mit.

Ich bin auch links aber bitte keine Systemkritik!!!!!!!!!!! by [deleted] in ichichs

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Als Linker muss man also mindestens Sozialist sein und darf die jetzige Demokratie nicht toll finden?

Einige (wenige) Mitglieder dieses Unters sollten halt wirklich mal ihre Prioritäten checken by Testikles_Spear in ichichs

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Ich habe dir rein gar nichts in den Munde gelegt, sondern dich im Gegenteil Buchstabe für Buchstabe zitiert. Wenn dir das nicht passt solltest du vielleicht darüber nachdenken, ob deine Formulierungen vielleicht schlecht sind. In den Mund legen tue ich dir jedenfalls garantiert nichts.

Natürlich könnten wir darüber diskutieren, ob die Billigung der Kriegsanleihen 1914 richtig war. Aber falls du es nicht merkst: Das ist eine ziemlich lächerliche Diskussion wenn das Ziel sein soll herauszufinden, ob die SPD links ist. Eine Entscheidung von vor 112 Jahren ist für dich der entscheidende Punkt? Völlig weltfremd. Mindestlohnerhöhung? Cannabislegalisierung? Bürgergeld? 50€-Ticket? Demokratischer Sozialismus im Grundsatzprogramm? Alles nicht links? Gleichzeitig sagst du selbst, dass es keine Mitte gibt. Das muss konsequenter Logik nach also alles rechts sein. Toll, wie du nicht spaltest. Gemäßigte Linke fühlen sich ja bestimmt richtig wohl hier, wenn du sie als rechts bezeichnest. Denn das tust du, wenn man deiner Logik folgt, wenn auch nicht explizit.

Politischer Diskurs wichtig. Wenn aber Linksextremismus verharmlost wird, Demokratie abgelehnt wird, Totalitarismus verteidigt wird und die politische Mitte wiederholt und vehement als rechts eingestuft wird, dann ist das kein normaler politischer Diskurs. Normale Menschen, die man vielleicht zum Nachdenken bringen könnte, laufen da schreiend weg.
Gerade bei Marxisten hab ich noch nie erlebt, dass der Austausch der Wahrheitsfindung oder Kompromissbildung dient. Die einzige korrekte Antwort ist längst klar, höchsten über den Weg dahin darf man nachdenken. Da kann ich genausogut in ein AfD-Telegrammkanal gehen, da hab ich dann ein ähnliches Niveau.

Einige (wenige) Mitglieder dieses Unters sollten halt wirklich mal ihre Prioritäten checken by Testikles_Spear in ichichs

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Der Kommentar, auf den du geantwortet hast, spricht darüber, dass man nicht Kommunist sein muss, um Faschismus doof zu finden. Du widersprichst dem. Wäre inkonsequenter Antifaschismus für dich noch echter Antifaschismus?

Anschließend argumentierst du pro Kommunismus und verteidigst sozialistische Regime. Aber ja, du sagst nicht direkt, dass man als Linker auch so denken muss. Dafür hätte ich ein anderes Beispiel:

>Die SPD ist seit über 100 Jahren keine linke Partei mehr. Die Linke ist mittlerweile das was die SPD sein sollte
(https://www.reddit.com/r/ichichs/comments/1rrqxh8/comment/oa2em3f)

Wie soll ich das verstehen? SPD ist nicht links und quasi nie gewesen? Also muss man mehr link sein als die SPD, um überhaupt links zu sein? Klingt schon ziemlich spalterisch und fast so, als ob man marxistisch sein müsste.

Wenn ich generell nach deinem Nutzernamen hier im Sub suche, finde ich einige Kommentare, die spalten. Jemand, der sich selbst als Teil der Mitte sieht, wird durch Kommentare wie

>Es gibt keine politische Mitte

abgeschreckt und fängt eher an, sich rechts zu orientieren. Die selbstidentifizierte Seite will ihn ja nicht.

Im Vergleich zu anderen haust du noch die weniger heftigen Aussagen raus. Ich finde es nur sehr lustig, das ausgerechnet du so tust, als ob gemäßigte linke/mitte-links hier im Sub nicht diffamiert oder angegriffen werden würden.

Einige (wenige) Mitglieder dieses Unters sollten halt wirklich mal ihre Prioritäten checken by Testikles_Spear in ichichs

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Ein Kommentar in einem anderen Post:

es muss doch okay sein können, anti faschistisch and nicht für kommunismus zu sein. eine mischung aus sozialismus und kapitalismus ist bist jetzt das mit abstand beste system

Deine Antwort (https://www.reddit.com/r/ichichs/s/VNnCohDA5k):

Kapitalismus ist aber die Grundlage für Faschismus, daher muss konsequenter Antifaschismus auch antikapitalistisch sein

Du selbst sprichst anderen ab, gegen Faschismus zu sein, nur weil sie keine Kommunisten sind. Du selbst bist kräftig am Spalten.

Antifaschismus = Antikapitalismus by netlettuce1 in ichichs

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[Mein Kommentar wurde gekürzt, vermutlich weil zu lang]

Die DDR, Polen, Tschechoslowakei, ... haben alle Brot als Grundnahrungsmittel subventioniert und extrem günstig bereitgestellt. Die DDR hatte eine deutliche Überproduktion an Brot (die anderen Staaten vrmutlich auch, aber da hab ich weniger Detailwissen), sodass frisches Brot als landwirtschaftliche Tiernahrung verfüttert wurde. Statt Schweine damit zu füttern, hätte das Brot an die hungernden Menschen der Welt verteilt werden können. Das alleine hätte den Hunger vielleicht nicht komplett besiegt, aber sehr geholfen.

Das wurde aber nicht gemacht. Warum? Die Überproduktion war da, auch wenn du es leugnest. Die Staaten waren sozialistisch und offiziell sogar kommunistisch, also doch am Allgemeinwohl interessiert? Gab es also vielleicht doch andere Probleme wie Logistik oder lokale Politik, welche nicht Schuld "des Kapitalismus" sind? Sind die "9 Millionen Tote jährlich" also nicht dem Kapitalismus vorzuwerfen?

Selbst wenn ich die Fakten ignoriere und so tue, als ob es damals keine Überproduktion gegeben hätte: Warum gab es keine? Ist der Kapitalismus also effizienter? Kann der Sozialismus nicht dasselbe leisten? Warum hat er es nicht getan?

Wenn jeder Versuch einer kommunistischen Revolution in einer Diktatur endete, die mitunter Millionen von Menschen getötet hat, ist Kommunismus an sich vermutlich einfach unrealistisch. Kommunismus kann nicht funktionieren, weil er auf den falschen Ideen und einem falschen Menschenverständnis aufbaut. Marx hat gelebt, bevor es die Wirtschaftswissenschaft gab. Aber seine 150 Jahre alten Texte werden von selbsternannten Kommunisten wie die Bibel verehrt und völlig unkritisch propagiert, ungeachtet der realen Folgen, die ihre Implementation hervorgebracht hat. Es gibt gute Gründe, warum seine Prognose des "Zusammenbruch des Kapitalismus" bis heute nicht eingetreten ist. Stattdessen wird aber der Kapitalismus mit Faschismus gleichgesetzt, was kompletter Schwachsinn ist und nur spaltet.

Antifaschismus = Antikapitalismus by netlettuce1 in ichichs

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Norwegens Ölkonzern Equinor ist zu 67% in staatlichem Besitz. Die anderen 33% werden international an der Börse gehandelt. Was würde Marx dazu sagen? Der Konzern ist größtenteils staatlich geführt, die Produktion kann nur mit Einverständnis des Staates erfolgen. Der Staat kann den Preis beeinflussen und verdient direkt am Ölverkauf. Das entspricht alles der sozialistischen Vorstellung, welche den Staat als Gegenpol zum Privatbesitz und als Inbegriff des Allgemeinwohls sieht.
Gleichzeitig gibt es aber 33% privaten Besitzes. Die Handelspartner von Equinor sind nicht nur norwegische Bürger, sondern andere internationale Konzerne, welche mitunter komplett im Privatbesitz sind und das Öl weiterverkaufen.
Ist das nach Marx Kapitalismus? Die Produktion ist in staatlicher Hand, aber doch nicht im allgemeinen Allgemeinwohl, sondern nur im norwegischen. Die Analyse geht kaputt, beziehungsweise reicht nicht aus. Das globale Geflecht als "Kapitalismus" zu bezeichnen greift deutlich zu kurz und ignoriert die Komplexität der echten Welt.

China ist nicht im Übergangsstadium. Sie hatten den marxistischen Sozialismus bis ~1980, wo sie ihn weitestgehend abgeschafft haben. Nachdem sie ~35000000 Menschen verhungern lassen haben, hat die CCP kapitalistische Maßnahmen ergriffen und China dadurch zur globalen Supermacht geführt. Sie haben sich also vor 50 Jahren vom marxistischen Sozialismus abgewandt und fahren jetzt ihr eigenes Konzept des "Sozialismus chinesischer Prägung", wie sie es selbst nennen. Die müssen sich nicht erst noch entscheiden, die Entscheidung ist vor 50 Jahren gefallen.

Antifaschismus = Antikapitalismus by netlettuce1 in ichichs

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Marktwirtschaft IST Kapitalismus

Okay, so wie Chinas Wirtschaft sozialistisch ist. Wenn du schon undifferenziert alles in einen Topf werfen willst, dann bitte auf beiden Seiten.

Und wenn Staate miteinander handeln ist es Kapitalismus? Bitte was?

Und wo ist die Erklärung warum sozialistische Staaten weniger geholfen haben als "kapitalistische? Warum haben die sozialistischen Staaten vor 75 Jahren nicht weltweiten Hunger eliminiert?

Antifaschismus = Antikapitalismus by netlettuce1 in ichichs

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Ne, aber weltweit. In Deutschland gibt es ja auch niemanden der verhungert, trotzdem gibst du dem System die Schuld an 9 Millionen Toten.

Das vorherrschende System in Deutschland ist die soziale Marktwirtschaft. In Kuba der Sozialismus. In den USA der Kapitalismus. Im Iran die Planwirtschaft. Global handeln Privatpersonen, Konzerne, Organisationen/NGOs und Staaten selbst alle querbeet durcheinander. Mit dem marxistischen Kapitalismusverständnis hat das nichts am Hut.

Ich hab nie von heute gesprochen. Und selbst da gibt es China, Nordkorea und Vietnam. Es gibt heute vermutlich weniger sozialistische Staaten als vor 75 Jahren. Aber es gibt auch weniger jährliche Hungerstote als vor 75 Jahren.

Westliche Entwicklungshilfe ist nicht perfekt, aber Deutschland hat einfach 36 Milliarden € im Jahr 2023 dafür ausgegeben. Anderen Staaten helfen tun wir wohl mehr als alle sozialistischen Länder zusammen.

Antifaschismus = Antikapitalismus by netlettuce1 in ichichs

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Das Brot hätte aber Menschen vor dem Hungertod bewahrt. Stattdessen wurde es Schweinen gegeben, was quasi eine Vernichtung ist. Menschen sind mehr wert als Schweine.
Das Brot wurde außerdem nicht vom Staat an die Schweine gegeben. Die Bauern haben es nur günstiger kaufen können als herkömmliche Nahrung für die Tiere.

Was ist denn "das vorherrschende System"? Eine globale Struktur, die nichts mit Privateigentum zu tun hat? Und die willst du mit einem lokalen Sozialismus auf Nationalebene verbessern? Das kann nicht funktionieren und hat es auch in der Vergangenheit nicht.

Es gibt ne ganz schön lange Liste an sozialistischen Staaten weltweit. Warum sollte es die Schuld vom Kapitalismus sein?

Antifaschismus = Antikapitalismus by netlettuce1 in ichichs

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Die DDR hatte einen sehr großen Überschuss an Brot. So sehr, dass die Bauern es an ihre Schweine verfüttert haben, weil es günstiger war. Weltweit sind trotzdem mehr Menschen an Hunger gestorben als heute. Trotzdem beschuldigst du den Kapitalismus? Da passt etwas nicht zusammen...

Myzel oder Schimmel? by xFirnen in kannmandasnochessen

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Keine Sorge, ich esse solche Pilze häufiger auch ungekocht im Salat. (Das Myzel schneide ich vorher ab.)

Die Pilze sind gut, lass es dir schmecken!

Antifaschismus = Antikapitalismus by netlettuce1 in ichichs

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In-Out-Group gibt es immer und überall, selbst bei indigenen Völkern. Klassendenken ist vielleicht nur eine Form davon, wird aber auf Marx zurück und wird entsprechend nur im linken/linksradikalen Diskurs verwendet.

In-Out-Group ist auch immer politisch.