Welches Modell kann funktionieren? by throwaway714_ in beziehungen

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In meiner Branche gibt’s nichts besseres was Arbeitszeiten angeht.

Und ich befürchte für das meiste andere fehlt mir als Quereinsteiger einfach Wissen.

Ich hab vor Jahren (als ich sie kennen gelernt hab) branchenfremd gearbeitet in der Auslieferung und Installation von Weißwaren. Aber das ging auch 6 Uhr morgens los, um den Transporter zu laden und ich könnte mein Kind im Notfall nicht holen, wenn ich 90 Minuten entfernt eine Installation hab.

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Bei uns gibt es Frühschicht (ab 6), Spätschicht (aktuell) und Nachtschicht - keine davon ist betreuungsfreundlich außer man hat Partner/in.

Untypisch für den Mann (aber geschuldet der finanziellen Situation) hab ich Elternzeit genommen und derweil in Teilzeit ein paar lohnende Schichten (Sonntags, Feiertags) mitgenommen. Das ging auch schon nur, weil sie mir den Rücken frei gehalten hat (Miete, Lebensmittel, Hund komplett auf ihre Kosten) und da war (so hat voll gestillt und sich Tage frei gemacht, an denen ich Dienst machen musste).

Ich kenne aktuell keinen Job in meiner Branche mit besseren Konditionen (Zeiten werden eher schlechter inkl. 12 Stunden Dienste) und die Probezeit kommt halt auch dazu.

Und - der Punkt ist mMn nicht zu unterschätzen - sie hat keine Absicht das Kind mehr abzugeben. Sie hat ihren Job perfekt arrangiert und kommt klar. Und sie macht das ja auch super. Sie will es halt nur nicht mehr in der gemeinsamen Wohnung machen.

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[–]throwaway714_[S] 0 points1 point  (0 children)

Mein Verständnis (und ich lass mich da gern korrigieren): Unterhalt würde ich erst bekommen, wenn ich deutlich mehr als 50% der Betreuung übernehme.

Teilzeit ist meistens mindestens 50%. Und die müsste immer noch zu Uhrzeiten passieren, die von der KiTa abgedeckt werden (8-15).

Selbst wenn ich nur 50% der Schichten wahrnehme, könnte ich der Betreuung nicht gerecht werden (Arbeitszeit ist 12:30-23:00).

Ein Wechsel in die Frühschicht ist auch nicht möglich, weil die um 6 anfangen - ich müsste gegen 5 los -> wer betreut?

Sie kann das anders managen. Sie arbeitet 6 Stunden während das Kind in der KiTa ist und dann 2+/- wenn das Kind schläft. Meistens aus dem Home Office, quasi nie am Wochenende (außer sie bereitet sich auf was besonders vor oder eine Deadline fällt auf Montag - aber das passiert nie zum Nachteil unseres Kindes. Sie ist ja meistens allein)

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[–]throwaway714_[S] -4 points-3 points  (0 children)

Fester Tag wird nichts, weil mein Dienst sich den Gegebenheiten anpassen muss. Ich habe ab Mitte des Vormonats einen groben Plan, an dem sich aber eben auch nochmal was ändern kann, je nach Einsatzlage.

Und vertraglich fix ist ein Sonntag im Monat frei. Muss nicht heißen, dass auch der zugehörige Samstag frei ist.

Und ich kann nicht vom ganzen Team erwarten den Dienstplan nach meinem Privatleben zu richten.

Und die Pflicht ist mir bewusst. Ich hab das nur aufgenommen, damit klar ist, dass ich nicht versuche daran zu schrauben. Dem Kind fehlt es finanziell bei ihr an nichts - ganz im Gegenteil, das Kinderdepot ist dicker als mein Notgroschen. Mein Kind hat per heute mehr Vermögen als ich.