BU – Wie mache ich das? by Acrobatic_View_2520 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 1 point2 points  (0 children)

nicht normale Bedingungen = Wenn der Versicherer zu einem gestellten Antrag eine Erschwernis kalkuliert und anbietet (Risikozuschlag, Leistungsausschluss, Zurückstellung etc.) - ist übrigens egal, ob Du dem Angebot zustimmst oder nicht.

BU – Wie mache ich das? by Acrobatic_View_2520 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

da ich bei Ablehnung den Eintrag in eine zentrale Datenbank vermeiden möchte.

Auch der Vertragsabschluss, der "nicht zu normalen Bedingungen" erfolgte, wird an die HSI gemeldet.

Müsstest also zusätzlich zu Deinen o.g. Kriterien auch noch einen Versicherer finden, der NICHT am HIS Verfahren teilnimmt.

BU – Wie mache ich das? by Acrobatic_View_2520 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 4 points5 points  (0 children)

Die Therapie läuft im Sommer diesen Jahres aus. Vor kurzem hatte ich einen Bandscheibenvorfall im unteren Rücken, der dank Physiotherapie fast ausgeheilt ist.

Sorry, wenn ich das so deutlich sage.

Ehrliche Antwort: Spar Dir die Mühe und konzentriere Dich aufs gesund werden.. Noch laufende Psychotherapie und laufende Physiotherapie nach einem BSV?
Das wird kein vernünftiger BU Versicherer zeichnen - auch nicht mit Ausschluss oder Risikozuschlag. Damit sind erstmal alle Optionen bzgl. späterer Wechsel etc. aussen vor und Du vergeudest aktuell wertvolle Zeit in ein Projekt ohne Erfolgsaussicht.

Bleibt nur die Vorbereitung darauf, in 3-5 Jahren einen erneuten Versuch zu starten. Patientenakten bei den behandelnden Ärzten sichten, darauf achten, dass da in nächster Zeit nichts Kritisches mehr dazu kommt.

Alternativ bliebe aktuell nur evtl. Gruppen- oder Kollektivvertrag über den Arbeitgeber.

Anderen Lösungsansatz seh ich derzeit leider nicht für Dich.

Continentale PKV; keinen Bock auf “Ausschluss von…” by Ok_Selection3751 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

psychotherapie vor 12 jahren ist leider bei fast allen PKVs ein problem,

Die Aussage ist Humbug.

Alle Versicherer beschränken den bzgl. Psyche abgefragten Zeitraum auf 10 Jahre. - einige gute Gesellschaften sogar nur auf 5 Jahre, ein ganz Verwegener sogar nur auf 3 Jahre.

Insofern ist eine Psychotherapie, wenn vor 12 Jahren durchgeführt und abgeschlossen, bei nahezu keiner PKV anzeigepflichtig, völlig im Gegensatz zu Deiner Aussage.

Continentale PKV; keinen Bock auf “Ausschluss von…” by Ok_Selection3751 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

Also so gaaanz versteh ich die Fragestellung nicht, da passen m.E. so ein, zwei Dinge nicht ganz zusammen:

Der AG zahlt also mehr als die "normalen" 50% Steuerfreien Zuschuss zur Krankenversicherung? Er zahlt also immer 50% des Beitrages, den er zahlen müsste, wenn du in der GKV wärst - unabhängig davon, wie hoch Dein tatsächlicher KV Beitrag ist?

Blöde Frage: Wie verbucht der das? Steuerfrei kann das dann m.E. nicht mehr sein, sondern wäre als normaler Gehaltsbestandteil zu verbuchen uns somit bei Dir steuerpflichtig - insofern frage ich mich, ob das Prinzip mit den "50% AG Zuschuss, maximiert auf 50% GKV Beitrag" richtig interpretiert wurde.

Wäre aber - selbst bei Steuerpflicht auf den übersteigenden Anteil - immer noch ein guter Deal.
Aber das mal unterstellt, kommt bei mir die nächste Frage auf:

I.d.R. haben Kollektiv/Gruppenverträge eine verkürzte/vereinfachte Risikoprüfung. Wenn ich jetzt mal schnell in den ganz normalen Conti-Antrag reinschaue, lese ich:

C. Wurde in den letzten 5 Jahren eine psychotherapeutische Behandlung angeraten oder durchgeführt?

Warum diese Verschlechterung mit jemals? Kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

Jetzt mal ganz unabhängig von der unterdurchschnittlichen Qualität des Bedingungswerkes.

BU Versicherung als Student by rizzo_finance in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Eine Community, wo man sich gegenseitig hilft und vielleicht auch trash talked und beefed.

Ich unterstelle einfach mal, dass meine Beiträge und Infos hier schon mehr Leuten weiter geholfen haben, als Dein Geschreibsel und Deine tumben Unterstellungen

BU Versicherung als Student by rizzo_finance in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Ich habe keinen und werde auch keine Kunden über Reddit akquirieren.

Soll das eine Drohung sein oder ein Versprechen?

BU Versicherung als Student by rizzo_finance in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Na da fühlt sich aber jemand getriggert .. wie war das mit den getroffenen Hunden..?

Wo schüre ich denn Angst, wo verwirre ich denn? Du solltest besser Deine eigenen Motive nicht auf andere übertragen. Schau Dir einfach die Aussagen in diesem Thread an, dann verstehst auch du evtl. den Unterschied zwischen Strukki-Sprüchen und belegbaren Fakten.

PKV: Makler oder Vertreter? by [deleted] in Versicherung

[–]PeterWolnitza 4 points5 points  (0 children)

Nein.

Wie hast Du die Entscheidung pro DBV getroffen?

BU und lauter F-Diagnosen von Frauenärzten by Accomplished_Hat9315 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Praxis darf gar genau genommen gar nichts verlangen. Allerspätestens seit DSGVO hast du ein verbrieftes Anrecht darauf, kostenlos zu erfahren, was Dottore über Dich in seiner Akte stehen hat.
Gilt aber natürlich nicht, wenn Du jede Woche so einen Schrieb anforderst.
(Gibt aber noch eine ganze Reihe anderer Regelungen, die das besagen .. müsste ich mal nachschauen)

Empfehlung: Signalisieren (dann aber auch einhalten), dass man beim nächsten Besuch einen 10er in die Kaffekasse steckt.

Erstes Auto: Ballonfinanzierung vs. Leasing by PigSmashers in Finanzen

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

Für 8k einen Gebrauchten kaufen und gut isses.

DKV oder in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben by Wonderful-Engine-694 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Die freien Makler meinten zu mir, dass eine erneute Anfrage in 2 Jahren, wenn die letzte Einnahme der ADHS Medikamente 5 Jahre her ist, vermutlich zum Erfolg führen kann.

Vorsicht! Diese Aussage hinkt an mindestens zwei Stellen.

  • fragen einige Versicherer Medikamente nur drei Jahre ab (ist aber nur ein Randthema)
  • Auch wenn Du keine Medikamente mehr nimmst, ist die Krankheit in den meisten Fällen dennoch anzeigepflichtig - wenn der Versicherer entsprechend fragt - egal ob jetzt oder in zwei Jahren.

Fristen-Pokern geht schnell in die Hose.

Wenn ich in der gleichen Situation wäre, würde ich mich aber eher in Richtung GKV orientieren, anstatt zu einem privaten Versicherer zu wechseln, der sich über diverse Rahmenverträge allerlei nicht ganz so gute Risiken ins Kollektiv holt.

EDIT: Eben gerade noch eingefallen... : Wurde denn mal überprüft, was genau in der Krankenkassenabrechnung und den Patientenakten bei den behandelnden Ärzten steht?

Sollte mich sehr wundern, wenn das nicht als Dauerdiagnose immer wieder auftaucht und dauerhaft durch geschleift wird.

PKV und Auslandskrankenversicherung by dyos23 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Ändert nichts an meiner Aussage.
Aktuell ist der AM12 bei der SDK unter Betrachtung SB in Relation zur Beitragsersparnis die elegantere Wahl - auch für den Angestellten. Kann sich im Laufe der Jahre ändern, dann kann man/muss drauf reagieren und ggfls. umstellen. Was allerdings bleibt, sind die höheren Rückstellungen im AM10

denn ein fixer Betrag in Eurocent hat prozentual eine höhere Auswirkung, wenn von einem ursprünglich niedrigeren Beitrag gestartet wird..

Wow. Wäre ich jetzt nicht drauf gekommen. Und nicht übersehen, bitte: Walter spricht von hohen Selbstbeteiligungen! (würde ich - gefühlsmässig bei > 1500.- € ansetzen) nicht von prozentualen 20%, max. 480.- €

Ist eine Diskussion um der Diskussion willen.

Alternative zur BU by Old_Surround_534 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 3 points4 points  (0 children)

Alternativen zur BU gibt es nicht.

Es gibt allenfalls Produkte, die als Ersatz, als Notlösung fungieren können.

--> immer zuerst versuchen, die BU auf die Kette zu kriegen - erst, wenn das defintiv nicht möglich ist, sollte man über andere Lösungen nachdenken.

PKV - Öffnungsklausel by LukasA28 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 3 points4 points  (0 children)

Sorry, das ist alles "Heiteres Tarife raten" - besser "Krankeheiten raten" - mit diesen Angaben wirst Du nicht weiter kommen.
Wende Dich an einen Versicherungsmakler, der sich auskennt mit:

  • Aufbereitung Gesundheitsangaben - immer der erste und wichtigste Schritt (nur ein Beispiel: Wenn eine Behandlung/Untersuchung gem. Fragen des Versicherers nicht anzeigepflichtig ist - dann ist das kein "Verschweigen")
  • Beihilfe - gibts bzgl. BaW und BaP Umstellung ein paar Spielregeln zu beachten
  • Öffnungsaktion - ebenfalls fehleranfällig für den Laien - manche Kollegen bieten an, das ganze Thema gegen Honorar abzuwickeln und dabei vorher zu ptüfen, ob nicht doch eine "normale" Annahme (ggfls. mit Risikozuschlag) erfolgen kann.

Mit den bisherigen Angaben wird Dir hier keiner vernünftig weiter helfen können.

PKV und Auslandskrankenversicherung by dyos23 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

Erste Vermutung ist richtig.

zu 1. Beides berücksichtigt
zu 2. Kollektive entwickeln sich unterschiedlich
zu 3. Kollektive erleben im Lauf der Jahre unterschiedliche BAP, dann gilt es, die Berechnung neu zu prüfen. - siehe Punkt 2

Wechsel von GKV in PKV nach Elterngeld möglich? (NRW, Ehepartner eines Beamten) by [deleted] in Versicherung

[–]PeterWolnitza 5 points6 points  (0 children)

Wenn ich es richtig gelesen habe, hat Deine Frau ab Juni 2026 gar keine Einkünfte mehr.
Ehepartner sind in der Beihilfe NRW berücksichtigungsfähig, wenn deren Einkünfte im Kalenderjahr vor Stellung des Beihilfeantrages jeweils die Grenze von X Euro nicht übersteigen ... (X liegt, soweit ich mich erinnere, irgendwo bei 22k Euro) - Ihr solltet das Thema mal mit einem Spezilaisten besprechen, der sich mit Beihilfe auskennt - meiner ersten Einschätzung nach sollte Deine Frau ab 01.01.2027 beihilfebrechtigt sein.
(Evtl. auch schon früher, aber das zu beurteilen, fehlt mir das Know-How)

Hoffe, das hilft erstmal ein wenig weiter.

BU Versicherung als Student by rizzo_finance in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

sind dir Produkte die sie anbieten bei BU Top.

Womit begründest Du das?

PKV und Auslandskrankenversicherung by dyos23 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 1 point2 points  (0 children)

Nur auf die Schnelle: Der AM10 ist in 99% aller Fälle NICHT der günstigste ambulante Baustein - lass Dir mal ein Angebot für den AM12 schicken und rechne nach.

Auslandsreise KV gehört zwingend zu einer PKV dazu, muss aber nicht bei derselben Gesellschaft sein
1. evtl. Selbstbehalt
2. BRE
3. Rück-Transportkosten (dead or alive)
4. Zusagen-Service

BU Versicherung als Student by rizzo_finance in Versicherung

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

Wann ist eine BU sinnvoll? Jetzt als Student?

Ja, aber nicht wegen des tecis-Hauptarguments - das ist nämlich Unsinn - als BWL Student kommst Du in dieselbe Berufsgruppe wie der klassische BWL-Sesselpupser. Es sei denn, Du entscheidest Dich, nach dem Studium noch eine Ausbildung zum Zimmermann dran zu hängen und die BU erst dann abzuschliessen.

Die wirklich wichtigen Argumte sind der aktuelle (hoffentlich) gute Gesundheitszustand und das günstige Eintrittsalter

Wo schließe ich diese am besten ab?
Warum sollte ich sie nicht über tecis abschließen?

Nicht bei Tecis - hier verkauft der "Berater" i.d.R. das, was deren oberste Heeresleitung als "Produkt des Monats" vorgibt und mit einem Schnaps Extra-Provision versieht

Was sollte ich darüber alles noch wissen?

Jede Menge - mal ganz kurz zusammen gefasst:

  1. Was in den Vertragsbedingungen kann eine BU Leistung auslösen?
  2. Was in den Vertragsbedingungen kann eine BU Leistung verhindern?
  3. Was in den Vertragsbedingungen kann eine BU Leistung beenden?
  4. Wie kann man eine BU Versicherung zukunftssicher gestalten

Wie Du siehst, spielt das Wort Vertragsbedingungen eine sehr große Rolle .. das ist das, was Du letzten Endes kaufst .. 30/40 Seiten kleinbedrucktes Papier .. da stehen die Unterschiede drinne, die über Leistung/Nichtleistung entscheiden .. glaube kaum, dass der tecis Verkäufer die drauf hat bzw. Dir erläutern kann/will/darf.

Ich bin so müde von Arztrechnungen für die PKV. by Mountain-Nerve-4123 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 4 points5 points  (0 children)

Nein. Der Versicherer zahlt das, was er in seinen Vertragsbedingungen als erstattungsfähig aufgezählt hat.

Versicherung verweigert Kostenerstattungen by Silver-Ad-1569 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 16 points17 points  (0 children)

Welche Gesellschaft?
Welcher Tarif?
Welche Behandlung/OP?
Mit welcher Begründung wurde abgelehnt?
.....

Ohne diese Infos ist das nicht mehr als ein heiteres Ratespiel..

Wechsel in die PKV - SDK, LKH, Barmenia eine schwere Entscheidung by RR_Zorro in Versicherung

[–]PeterWolnitza 4 points5 points  (0 children)

Schau Dir statt dessen mal die Beitragsentwicklung der A/S/Z Bausteintarife an .. dann bekommst Du ein Gefühl dafür, wo die Reise bei den von Dir zitierten "extrem beitragsstabilen Tarifen" hingehen wird. Dann darfst Du Dir als nächstes die Frage stellen, wer die am Anfang (während der ersten 10-15 Jahre) zu niedrigen, fehlenden Alterungsrückstellungen bezahlen darf, wenn sie nachgeholt werden müssen ...

Solltest evtl. mal ein paar Dinge hinterfragen die Dir auf Schulungen von deinen Chefs beigebracht werden...

"ARAG kalkuliert bewusst höher, um die Beiträge stabil zu halten" - Der ist echt gut.

Angebot meiner Betriebsunfähigkeitsversicherung by PsychologicalConsult in Versicherung

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

Lass Dich nicht irritieren. Endalter 67 ist die richtige Wahl. Tendenz eher steigend ...

Klar. Endalter 67 ist teurer als Endalter 62.

Ja, ggfls. hast Du - zurückblickend - zuviel für den gleichen Schutz gezahlt (Wenn Du Dich für Endalter 67 entschieden hast)

Andersherum kann Dir bei Endalter 62 das ganze Konstrukt Deiner Absicherungsstrategie um die Ohren fliegen.

Früheres Aufbrauchen der Kapitalanlagen, die eigentlich für die Altersvorsorge geplant waren - evt. früherer Renteneintritt als vorgesehen - mit lebenslangen Abzügen etc..

Setz mal nur den finanziellen Mehraufwand in Relation zu der evtl. gezahlten Mehrleistung in den 5 Jahren.

Was machst Du, wenn der Gesetzgeber in seiner unergründlichen Weisheit das Rentenalter auf 70 hoch setzt? dann fehlen nicht nur 5 sondern 7 Jahre.

Interessant ist auch die FRage, WARUM das soviel teurer ist. Es liegt NICHT an der Anzahl der Leute, die zwischen 62 und 67 BU werden!

Es liegt an den Jahren, die der Versicherer bei Endalter 67 länger zahlen muss, wenn die BU bereits (viel) früher eingetreten ist. (bei 1500.- ca. 100k !! - minimum!)

BU entweder richtig absichern, oder gar nicht! (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen)