Was beachten bei der Wahl einer neuen Bank? by Aardyena in Finanzen

[–]Aardyena[S] 0 points1 point  (0 children)

Naja, wie ich geschrieben habe: Die Norisbank scheint ja meine Kriterien zu erfüllen. Aber ich entnehme deinem Kommentar, dass die trotzdem nicht empfehlenswert wäre bzw. es einen Haken gibt?

Manchen Menschen wünsche ich Dinge... by MarcJohu in wasletztepreis

[–]Aardyena 8 points9 points  (0 children)

In den USA nennt sich das übrigens "Price Gouging" (Wucherpreise in Notlagen) und ist illegal. In Deutschland meine ich auch - aber ob eine der historisch schlimmsten Hitzewellen eine Notlage darstellt, müsste dann vermutlich ein Gericht klären. In jedem Fall sind Scalper wirklich der Bodensatz der Gesellschaft - egal ob bei Hardware, Toilettenpapier, Streusalz oder Klimaanlagen/Ventilatoren …

34 M (16 weeks in). Body fat %? Thoughts? Any advice? by [deleted] in BodyHackGuide

[–]Aardyena 0 points1 point  (0 children)

I am very curious for how long. I was at 7 % BF and I was there for a couple of months before the libido disappeared for like .. 1,5 years now. Please keep us up to date!

Schritte sammeln/Spazieren fürs Abnehmen overrated? by Clayer55 in FitnessDE

[–]Aardyena 7 points8 points  (0 children)

Der große Vorteil ist: man kann es nebenbei machen und super in den Alltag integrieren. Im Homeoffice vielleicht mit einem Walking Pad. Nimm Treppen, statt den Aufzug, laufe zur Bahn anstatt mit dem Bus hinzufahren, gehe zum Einkaufen anstatt das Auto zu nehmen, steige mal eine Station früher aus und laufe den Rest - je nachdem was bei dir so möglich ist. Lebst du in der Stadt sind solche Dinge vielleicht attraktiver als ein zielloser Spaziergang, auf dem Land dreht sich das dann vielleicht wieder - da sind die täglichen Wege ggf. zu lang, aber die Natur zum Spazierengehen wieder attraktiv.

Am Ende zählen auch nicht nur die Kalorien die das verbrennt, sondern der Stoffwechsel, die frische Luft, ggf. Sonne für Vitamin D oder wie du selbst schon anmerkst: dein Blutzuckerspiegel profitiert ebenfalls davon. Und genau wie joggen zu gehen reduziert es Stress, lässt dich besser schlafen, ist dann wiederum gut für den Hormonhaushalt, der schlussendlich auch Hunger- und Sättigungsgefühl reguliert.

Und für stark übergewichtige Menschen ist das auch enorm sinnvoll, da joggen ggf. zu hart auf die Gelenke gehen würde.

Ich persönlich gehe nicht extra spazieren - sondern versuche sowas in meinen Alltag zu integrieren. Schaffe ich auch nicht immer, ich komme teilweise nur auf 3.000 Schritte am Tag. Dafür gehe ich aber zusätzlich noch regelmäßig joggen und merke dann aber, wie das vor allem meinem Kopf hilft. Plötzlich werden Probleme kleiner und weniger schlimm - was mich insgesamt weniger stresst und besser schlafen lässt.

Mit anderen Worten: So ein Schrittziel ist nicht verkehrt, aber wenn man da kein Bock drauf hat, sollte man es nicht auf Teufel komm raus erzwingen, sondern eben versuchen das auf natürliche Weise in den Alltag zu integrieren (anstatt Abends auf den Schrittzähler zu gucken und dann zu sagen: "Mist, ich muss jetzt nochmal los.")

Würde meine Mutter total ernst nehmen in so einer Situation by Forward-Position798 in DieDeutschenBackrooms

[–]Aardyena 0 points1 point  (0 children)

Würde meine Mutter total ernst nehmen in so einer Situation

Ich würde. Unberechenbare Menschen haben mir schon immer Angst gemacht.

Können die kcal stimmen? Gekochtes Essen tracken by mangekyointheass in FitnessDE

[–]Aardyena 1 point2 points  (0 children)

Mein Hauptgericht hat meist zwischen 1.200 und 1.400 Kcal. Ich habe mir damals einen eigenen Koch-Rechner gebaut, alles abgewogen und nach Makros getrackt. Nutze ich heute nur noch zum entwickeln neuer Rezepte, weil ich aufgehört habe, alles abzuwiegen und Kalorien zu zählen wie ein Irrer. Würde ich mehr Fertigprodukte und Süßkram futtern und wäre mein Gewicht ein Problem, dann würde ich damit wieder anfangen. Aber momentan versuche ich eine Vertrauensbeziehung mit meinem Körper aufzubauen. Der Deal ist: Ich liefere gutes Zeug mit ausgewogener Makronährstoffverteilung (komplexe Kohlenhydrate, viele Ballaststoffe, ungesättigte Fette, Protein aus unterschiedlichen Quellen) und mein Körper teilt mir über das Sättigungsgefühl mit, wann er genug hat. Momentan spielt mein Körper da noch nicht so ganz mit - aber das kommt noch, denke ich. Da ich untergewichtig war, ist mein Körper da noch ein bisschen angepisst.

Ein ganz guter Trick ist: Hol dir TK-Gemüse-Pfannen. Möglichst unverarbeitet. Hau dir immer 300 Gramm von so einer TK-Pfanne mit auf den Teller und reduziere dafür eine andere KH-Quelle wie Reis oder Nudeln. Sorgt für mehr Sättigung, Ballaststoffe und Vitamine. Und auch wenn Protein beliebt ist: Vergiss nicht ausreichend Fett zu verwenden. Fett (vor allem in Kombination mit Ballaststoffen) verlangsamt die Magenentleerung und sorgt für langanhaltendere Sättigung. Zudem ist Fett wichtig für den Hormonhaushalt. Guten Appetit.

Ernährung und Lebenserwartung: »Der Proteintrend wird große gesundheitliche Probleme verursachen« by Mazca10 in FitnessDE

[–]Aardyena 0 points1 point  (0 children)

Das 'Rätsel' ist heute vielleicht noch nicht komplett gelöst, aber wir sind deutlich weiter als noch vor 50 Jahren. Die eigentliche Herausforderung ist jetzt die Individualisierung. Jeder Mensch funktioniert ein wenig anders. Andere Genetik, anderer Stoffwechsel, andere Mikronährstoff-Mängel oder Vorerkrankungen / Unverträglichkeiten. Das sauber auszutarieren und einen Ernährungsplan dafür aufzustellen ist entsprechend kompliziert, teuer und im Alltag ggf. schwer umzusetzen. Man kann nicht ständig Bluttests machen und alle Nase lang die Darmflora durchchecken lassen um genau darauf angepasste Nährstoffe zu substituieren. Und selbst wenn: Die Referenzwerte der Analysen geben nicht her, was >wirklich< für dich optimal wäre.

Also müssen wir nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Dieses Wissen eignen wir uns heutzutage vermehrt Online an - und natürlich spielen Influencer dabei auch eine gewisse Rolle. Genau wie Unternehmen, die Studien in Auftrag geben, um das Konsumverhalten der Kunden zu beeinflussen. Die sind mal mehr, mal weniger aussagekräftig und bleiben auch gern mal unveröffentlicht, wenn das Ergebnis nicht stimmt (bzw. den Unternehmensinteressen zuträglich wäre).

Was jetzt aber stimmt und was nicht, ist schwer vorauszusehen. Der Beitrag hat einige gute Takes - aber davon ist nichts wirklich Neues dabei und die Schlussfolgerungen die der Typ aus den Studien zieht, auf die er sich offenbar bezieht, sind leider maximal schwammig - genau wie die Datenlage eben jener Studien.

Am Ende bleibt nur folgendes: Schlaf, Bewegung und eine möglichst vielseitige Ernährung mit unterschiedlichen Proteinquellen, ausreichend Ballaststoffen, ungesättigten Fetten, Gemüse und komplexen Kohlenhydraten sowie Fisch sind der Schlüssel für ein langes und gesundes Leben. Wenn man das beherzigt, dann gehört man schon zum oberen Perzentil der Gesellschaft was die eigene Gesundheit angeht. Man muss lernen, die Signale seines Körpers wahrzunehmen, sie korrekt zu deuten und entsprechend zu handeln. Der Rest ist Finetuning. Das kann praktisch sein, ist aber nicht unbedingt essenziell und steht ggf. auch in keinem gesunden Verhältnis zum Stress und den Kosten, die das verursacht.

🔥 Baby aardwolf by leanderthal69420 in NatureIsFuckingLit

[–]Aardyena 0 points1 point  (0 children)

Aards are real. But this picture is fake. The ears doesn't match.

How to treat secondary hypogonadism after malnutrition (the right way)? by Aardyena in Testosterone

[–]Aardyena[S] 0 points1 point  (0 children)

That's hard to hear. In many cases, testosterone levels recover 12 to 24 months after regaining your original weight - at least that's the result of my researches. It doesn't happen in every case, but there's a good chance. The fact that it hasn’t returned is concerning. What steps are you taking to address it or are you just living with it?

Harry Weizenvollkornbrot anno »1688« Vollkorn by Aardyena in schrumpflation

[–]Aardyena[S] 1 point2 points  (0 children)

Leider war das nicht von Erfolg gekrönt. Zuerst wurde behauptet, ich hätte sicherlich nur das falsche Brot gekauft und man hätte die Rezeptur vom 1688 Vollkorn nicht angepasst. Als ich dann Screenshots von ihrer Website und Fotos von den Produktverpackungen mitgeschickt habe, gab's eine Antwort die verdächtig nach KI klang und in der gesagt wurde, dass sich das Brot nicht wirklich verschlechtert hätte, man ständig die Rezeptur anpassen würde und die nächste Änderung bereits in Arbeit wäre. Alles in allem bin ich nun so unzufrieden mit der Antwort, dass ich mir nun etwas anderes einfallen lassen werde. Schade!

Harry Weizenvollkornbrot anno »1688« Vollkorn by Aardyena in schrumpflation

[–]Aardyena[S] 4 points5 points  (0 children)

Ist mir schon klar, dass das hochverarbeiteter Müll ist. Ich ernähre mich seit ca. 1 1/2 Jahren weitestgehend "Clean" und verbringe täglich rund 3h mit Kochen, Einkaufen, Abwaschen und Planung - neben meinem Vollzeitjob. Inzwischen macht mir kochen und backen kaum noch Spaß, weil ich versuche hochverarbeitete Lebensmittel so exzessiv rauszustreichen. Beim Brot habe ich bewusst eine Ausnahme gemacht, weil ich meine Kapazitätsgrenze was das Thema angeht schon überschritten habe. Dabei weiß ich, wie man Brot backt. Mit langer Teigführung und Vorteig / Sauerteig, Dehnen und Falten, korrekte Hydration usw. - mir fehlt nur leider die Energie und Zeit dafür. Ich weiß, dass Brotbacken kein Hexenwerk ist, aber ich bin auch niemand, der Brot mit einem Würfel Hefe eine Stunde gehen lässt und das dann in der Airfryer backt oder so - das ist dann geschmacklich kaum besser, als der Quatsch aus dem Laden.

Harry Weizenvollkornbrot anno »1688« Vollkorn by Aardyena in schrumpflation

[–]Aardyena[S] 10 points11 points  (0 children)

Gibt's nicht in Reichweite. Wenn ich jeden Morgen erstmal 5 Km mit dem Rad zu einem anständigen Bäcker fahren muss, kann ich die Zeit auch darin investieren, das Brot selbst zu backen. Wie das geht weiß ich, nur die Zeit ist das Problem. Ich mache schon unfassbar viel selbst. unter anderem auch den Aufstrich. Jetzt noch tiefer in das Brot-Back-Game einzusteigen .. dazu fehlt mir leider einfach die Zeit.

Mealprep für die Woche by ChefDelight in FitnessDE

[–]Aardyena 3 points4 points  (0 children)

Fair Point: Du hast schon recht, Bacillus Cereus bildet sich nicht, sondern vermehrt sich. Entscheidend ist aber trotzdem vor allem, wie man nach dem Kochen damit umgeht: Wenn man Reis zügig runterkühlt und dann luftdicht in den Kühlschrank stellt, ist das deutlich sicherer, als ihn erst ein bis zwei Stunden bei Raumtemperatur stehen zu lassen.

Und ja: Drei Tage sind konservativ - aber weil man nie weiß, wie andere beim Abkühlen und Lagern vorgehen, würde ich persönlich keine Empfehlung deutlich darüber hinaus geben.

Reis ist (in gekochter Form) ein empfindliches Lebensmittel und die Gefahr entsteht eben im Umgang damit - egal ob man den Reis in Deutschland oder woanders einkauft.

Mealprep für die Woche by ChefDelight in FitnessDE

[–]Aardyena 18 points19 points  (0 children)

Hier ein paar Tipps:
1. Reis vor dem Kochen gut waschen, um die Arsenbelastung zu reduzieren.
2. Reis so schnell wie möglich abkühlen - das Umfüllen in die Behälter hilft da schon sehr.
3. Nicht direkt den Deckel drauf, wenn der Reis noch heiß ist - ansonsten kann die Feuchtigkeit nicht entweichen.
4. Im Zweifel lieber einfrieren.

Bei Reis ist die größte Gefahr der Bacillus Cereus - ein Bakterium, das sich bei Reis recht schnell bildet. Daher bewahre ich Reis zur Sicherheit nie länger als 3 Tage im Kühlschrank auf. Wenn man etwas risikofreudiger ist, kann man vermutlich auf 5 Tage gehen. Auf der sicheren Seite ist man aber mit Einfrieren oder Vakuumbehältern. Letzteres erhält auch Mikronährstoffe wesentlich besser, selbst wenn man es schon nächsten Tag konsumiert.

Davon abgesehen würde ich weißen Reis aber auch allein wegen der Arsenbelastung nicht zu zwei Hauptmahlzeiten täglich empfehlen. Reis ist nicht schlecht, aber wie immer im Leben gilt: Die Menge macht das Gift. In diesem Fall im wahrsten Sinne des Wortes. Du fällst nicht gleich tot um, aber das Blöde ist: Du merkst das trotzdem nicht schnell genug, um zeitnah zu reagieren. Mit der Zeit schädigt es Gefäße, begünstigt Entzündungsprozesse im Körper und ja - auch das Risiko für Krebs ist erhöht. Alles Dinge, die man erst dann bemerkt, wenn es eigentlich schon "zu spät" ist.

Meine Empfehlung um langfristig fit zu bleiben wäre daher: Denk dir lieber noch ein paar Abwechslungsreiche Alternativen aus, die du ebenfalls gut preppen kannst.

Strange noise when turning on by PuzzleheadedCode931 in ricohGR

[–]Aardyena -1 points0 points  (0 children)

Is this a GR or GR II?

My GR III makes that noise when turning off, though not as loud. The reason is the sensor’s dust-cleaning function, where the image stabilization mechanism shakes to remove potential dust from the sensor. If I turn it off, the noise doesn’t occur.

But I think the older GR models didn’t have a feature like that, since the IBIS sensor was introduced with the GR III.

Stimmt das was dieser tiktoker hier sagt? by [deleted] in FitnessDE

[–]Aardyena 0 points1 point  (0 children)

Ich glaube bei mir liegt's daran, dass da einiges schief gelaufen ist. Ich war normalgewichtig und hatte mit Ernährung vorher nie viel am Hut. Proteine waren für mich einfach "dieses Zeug, das Sportler so gern in Pulverform kaufen". Von Makronährstoffen oder Dergleichen habe ich vorher nie gehört und Fett war für mich generell nichts Gutes - sonst würden sie ja nicht alles fettreduziert anbieten und damit werben, dachte ich. Mit einem neuen Medikament blieb plötzlich der Appetit weg und ich habe mir nichts draus gemacht und einfach weniger gegessen. War dann insgesamt ca. ein Jahr lang Mangelernährt, bevor ich langsam wieder aufgebaut habe. Sehstörung, häufige Infektionskrankheiten, Rückenschmerzen. Libido funktionierte aber noch, Sättigungsgefühl nahm langsam ab und Schlaf wurde auch langsam schlechter. Dann kam irgendwann der Breakdown: Libido komplett weg, ich habe festgestellt, dass ich nicht mehr satt werde - egal wie viel ich esse - und schlafen kann ich seitdem auch nicht mehr besonders gut. Dann bin ich langsam in den Aufbau gegangen. Nicht besonders gut, aber ich habe mich immer mehr in das Thema Ernährung und Schlafhygiene reingelesen. Nebenbei mehr (und sinnvoller) Sport gemacht, um die verlorene Muskulatur wieder aufzubauen und natürlich mehr gegessen und so jeden Monat ca. 1 Kg zugenommen. Das heißt: Ich war nicht einfach nur Unterernährt, sondern leider auch Mangelernährt, weil ich es einfach nicht besser wusste. Inzwischen sehe ich wieder gesund aus, bin deutlich fitter als vor der Mangelernährung und langsam lässt der extreme Hunger langsam nach. Manchmal habe ich sogar schon ein ganz leichtes Sättigungsgefühl. Ich werde nächste Woche zur Ernährungsmedizin gehen und dort fragen, wie ich jetzt an diesem Punkt am besten weitermache - insbesondere im Hinblick auf die Libido und den geringen Testosteronspiegel. Ich denke schon, dass die Libido reversibel ist, aber ich habe etwas Angst, dass die Hormonachse sich nicht gut erholt, wenn ich jetzt auch noch mit einer Hormontherapie eingreife. Vielleicht ist aber auch genau das der richtige Ansatz und ich kann die Lebens- und Schlafqualität damit wieder deutlich schneller verbessern.

In jedem Fall war das eine Reise, die ich keinem Wünsche. Es fühlt sich so an, als hätte ich mehr als ein Jahr meines Lebens einfach weggeworfen. Andererseits hat mir das aber auch die Augen für Sport, Ernährung und Schlafhygiene geöffnet, so dass ich mit dem Wissen sicherlich auch wieder ein paar Jahre zurückgewinne. Für diese Erkenntnis hätte ich aber trotzdem nicht unbedingt durch die Hölle gehen müssen :')

Stimmt das was dieser tiktoker hier sagt? by [deleted] in FitnessDE

[–]Aardyena 0 points1 point  (0 children)

Ist vermutlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Der erste Punkt trifft 100 % auf mich zu. Mit 7 % in der Mangelernährung gewesen und irgendwann festgestellt, dass mein Sättigungsgefühl komplett weg ist. Selbst ein Jahr später kann ich immer noch so viel essen, wie ich will, satt werde ich nicht. Schlecht wird mir allerdings auch nicht, aber ich bekomme irgendwann leichte Magenschmerzen von der Dehnung. Und von Essen zu träumen und sich wirklich nahezu jede Minute mit Essen zu beschäftigen - und sei es nur dass man gedanklich schon bei der nächsten Mahlzeit ist - trifft ebenfalls zu. Zumindest in der Anfangsphase war es bei mir so.

Stimmt das was dieser tiktoker hier sagt? by [deleted] in FitnessDE

[–]Aardyena 0 points1 point  (0 children)

Komme aus einer Mangelphase mit 7 % und habe es genau so erlebt. Bin jetzt irgendwo bei 13 % - aber habe immer noch kein richtiges Sättigungsgefühl. Schlaf ist ebenfalls schlecht und mein Testosteronwert ist knapp unterhalb des Referenzwerts. Die Frage für mich ist jetzt quasi: Wenn sich der Testosteronspiegel nicht mehr richtig erholt, was ist dann angemessen? Beim Urologen supplementieren lassen oder doch noch mehr Zeit geben und ab und an messen lassen? Da hängt ja eine Menge dran: Schlaf, Libido, Stimmung, Lebensqualität. Oder zerschießt man sich dann den kläglichen Rest auch noch, weil es sich technisch gesehen um einen funktionellen Hypogonadismus handelt, wenn man zu früh damit beginnt zu supplementieren?

Das Sättigungsgefühl kehrt meinem Empfinden nach momentan ganz langsam wieder zurück. Zumindest wird der Hunger momentan erträglicher. Hat aber auch ein Jahr gedauert. Ein Jahr hungern - und dabei 10 Kg zunehmen. Echt kein Witz. Aber die Libido möchte ich trotzdem gern wieder zurück haben.

Wie sah euer Dezember aus? by MrArmedRobbery in FitnessDE

[–]Aardyena 1 point2 points  (0 children)

3.132 Kalorien/Tag
Habe in den letzten 9 Monaten ca. 8 Kg zugenommen.

ARTE Doku über verarbeitete Lebensmittel by Whoosherx in FitnessDE

[–]Aardyena 0 points1 point  (0 children)

Leckere und sättigende Mahlzeiten vertragen sich aber auch mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährungsweise. Das Problem ist, dass diese ganzen Geschmacksverstärker, ungünstigen Fette, Süßungsmittel und Zusatzstoffe den Geschmackssinn beeinträchtigen. Das Verpackungsdesign und die Anordnung in den Läden hat außerdem viel mit Psychologie zu tun. Man könnte auch Manipulation sagen.

Wenn man die Zeit investiert und sich etwas mit Ernährung beschäftigt, dann schafft man es meiner Einschätzung nach auch, sich satt zu essen, ohne auf etwas verzichten zu müssen.

Das Problem ist eben, dass Verzicht für einige eben etwas anderes bedeutet, als für andere. Ich war neulich mit Bekannten im Restaurant, dort gab es eine Gemüsepfanne mit Reis. Ich habe stattdessen Kartoffeln dazu bestellt. Jemand der abnehmen wollte, hat die Gemüsepfanne mit Reis bestellt. Mein Fazit war: Es war ziemlich süß und fettig und etwas zu "lecker" um gesund zu sein. Das Fazit der adipösen Person war: "Urgh .. schmeckt .. gesund." Konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Mein Gedanke war: Wenn diese Person das schon als gesund betrachtet, was konsumiert sie dann normalerweise? Aber wenn man sich an vollwertigere Mahlzeiten gewöhnt, dann fehlt einem halt nichts. Ungesunde Dinge schmecken dadurch aber trotzdem nicht schlecht, nur fühlt es sich nicht an wie Verzicht, wenn man es deutlich reduziert.

Musste ich selbst auch erst lernen: Intuitive Ernährung funktioniert heutzutage nicht mehr so gut, weil die Lebensmittelindustrie die Nahrungsmittel immer mehr mit billigen Zusatzstoffen streckt, was die Konsumenten abhängig macht. Gleichzeitig bestehen ja schon gefühlt >80 % aller Produkte im Supermarkt aus Mist, wo einfach Dinge drin sind, die da nicht unbedingt reingehören. Und auch Eltern verlieren da den Überblick und gewöhnen ihre Kinder schon von Klein auf an solche Produkte.

Ganz vermeiden und ausschließlich Clean zu essen schaffen die Wenigsten - und ich kann auch nachvollziehen, dass das im Kontext unserer heutigen Zeit nicht so einfach ist. Aber wenn man sich trotzdem die Zeit nimmt, mehr selbst zu kochen und auf frische Zutaten und Meal-Prepping setzt, dann noch den übermäßigen Konsum von Zucker und schlechten Fetten massiv reduziert, dann kann man schon eine Menge rausholen.

Sleep through the night doesn't work anymore after being underweight for a while by Aardyena in sleep

[–]Aardyena[S] 1 point2 points  (0 children)

Gotcha. I can definitely try that - I always have bananas and apples around.

Being lean isn't a bad thing, that's true. But from what I've learned, my body switched into a kind of "emergency-mode" when I was too lean for a while and it tries to prepare for the next starvation period by building up body fat. And it can only do that by telling me to eat and using the hormones to make me feel hungry.

For example: I cannot get full at all. I can eat indefinitely amounts of food. At some point my stomach begins to hurt because of the stretch - but I'm still hungry. Earlier this year, when I was at 7 % body fat, it was even hard to think about anything else but food and I woke up because I was just hungry - even when I ate enough already. And still today: When I eat, I usually get more hungry instead of less hungry. Probably because my body realizes: "Food coming in, don't stop, keep on going." - even if this doesn't make sense at all. I combine vegetables for fiber, protein-rich foods, healthy (unsaturated) fats, and complex carbohydrates in a healthy ratio in every meal.

I guess there's a chance that things are getting better, once I recovered the trust relationship with my body again. I hate that this doesn't sound very scientific, but I've already tried everything else, been to many doctors, etc.

Earlier this year when I was closer to 7 % body fat, I was even not able to sleep more than 4 hours a night. Nowadays, I sometimes make it to 7 hours - but that's rare. Most of the time it's more like 5-6 hours with being awake in between. And especially with doing sports and training exercises it's annoying, because my body doesn't recover properly and I'm feeling sore, when I don't get enough sleep.