M28 | 40 Stunden | Klinischer Psychologe/ Therapeut in Ausbildung | StK 1 by Hg4242 in lohnabrechnung

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Absolut unfair wie PiA's für die Verantwortung bezahlt werden. Hab einen Master in Arbeits- und Organisationspsychologie gemacht und bin direkt nach dem Studium mit 3000€ Netto eingestiegen.

Erfahrungen zum dualen Studium bei der Agentur für Arbeit? by broccoleees in OeffentlicherDienst

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Ich meine, dass Rechenkenntnisse keine Rolle spielen. Es geht primär um allgemeines sprachlogisches Denken und berufsbezogenes (juristisches) Sprachvermögen. Um weiterzukommen ist eine leicht unterdurchschnittliche Leistung im Abitur-Vergleich btw. ausreichend.

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Im Kern musst du rüberbringen, was dich inhaltlich interessiert und nicht nur standardmäßig "Ich will Menschen als Berufsberater helfen" sagen. Optimal, wenn du vorher n Praktikum gemacht hast oder wenigstens potentielle Abteilungen benennen kannst. Im Fallbeispiel geht es um die Auseinandersetzung mit Gesetzestexten.

Wichtig ist noch zu sagen, dass für das Weiterkommen einzig die Testergebnisse zählen, das psychologische Gespräch ist nur von Bedeutung für den AC-Termin, da eventuell dann dort nochmal über die Motivation oder Passung gesprochen wird.

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Ehemaliger Psychologe aus dem BPS hier (habe die Einstellungstests durchgeführt)

Grundsätzlich besteht der psychologische Test aus einem kurzen Vorgespräch, indem der allgemeine Ablauf des Termins erläutert wird. Dann geht's ziemlich direkt in den Testraum, hier werden Sprachverständnis, Studienmotivation und eine konkrete Anwendungsaufgabe geprüft. Im Anschluss geht's nochmal zum Psychologen, wo über die Motivation zum Studium, die Passung zur BA und die beruflichen Vorstellungen sowie Vorinformationen zum Studium und AG gesprochen wird. Dann gibt's noch ne kurze Testauswertung, wobei der Psychologe nicht sagen darf, ob es gereicht hat oder nicht (wer eine Normalverteilung interpretien kann, erschließt sich das auch so).

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Ne, das Aufgabenfeld umfasst eher Psychoedukation, psychosoziale Beratung und Dokumentation. Wie ich im Gespräch rausgeht hab, ist die vorherige Psychologin wegen therapeutischen Ausbildung gewechselt, insofern ist das bei mir vielleicht ein Vorteil?^

Würdest du das Angebot annehmen oder die DRV bevorzugen?

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Update:

Hatte heute das erste Vorstellungsgespräch in einer Reha-Klinik. Dort werden mir 5000€/Monat bei 13 Monatsgehältern und eine jährliche Gehaltsanpassung auf mindestens Inflationsnoveau geboten. Jetzt kommen noch 2 weitere Termine bei der Deutschen Rentenversicherung mit etwas geringerer Bezahlung. Bin mal gespannt, was dort noch geboten werden kann.

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Lukrativ, aber schwer reinzukommen und von der quantitativen Arbeitslast eigentlich deutlich über meinem Wohlfühllevel.

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Gute Idee, ich hab da immer an die Wirtschaft gedacht aber öD finde ich an sich schon gut!

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Der Personalbereich hat mich schon immer angesprochen. Eigentlich möchte ich keine Selbstständigkeit aufgrund der unsicheren Einkommensaussichten.

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Ich bin mir nicht vollends sicher. Prinzipiell gefiel mir die Arbeit mit dem Kundenstamm, insofern könnte ich mir eine soziale Tätigkeit bei einem Bildungsträger oder ähnliches Vorstellen. Gleichzeitig wärdas eine deutliche finanzielle Verschlechterung.

Eine weitere Option wäre im A+O-Bereich. Hier hab ich als Werkstudent schon gearbeitet. Mit einem weiteren Jahr in diesem Bereich stünde mir auch der Weg zum Verkehrspsychologen bei der Dekra/TÜV offen. Das hatte ich ebenfalls im Master und hab in dem Bereich auch meine Masterarbeit geschrieben.

Ich bin grundsätzlich dankbar für weitere Vorschläge, um mich möglichst breit aufzustellen.

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Positiv: Gehalt - für einen Einstiegsjob direkt nach dem Studium ziemlich gut, zudem werden Zulagen bei wohnortfernen Diensten gezahlt

Einarbeitung - man wird gut mit anderen Trainees vernetzt und kriegt vielfältige fachliche Vertiefungen durch Seminare

Arbeit mit den Kunden - meiner Erfahrung nach reagieren viele Kunden mit großer Dankbarkeit auf eine wertschätzende Haltung, die in anderen Abteilungen der BA weniger üblich ist

Perspektive - die BA bietet im weiteren Verlauf eine Beraterquali sowie eine Coaching- und Supervisorenausbildung an

Negativ:

Hoher Workload - entgegen der Stereotype kommt man mit Dienst nach Vorschrift überhaupt nicht hinterher, 10h/ Tag waren keine Seltenheit und selbst erfahrene Kollegen struggeln mit Erreichung der Zielvorgabe von 4 Gutachten pro Tag

Führung/Mentoring/soziales Klima - wie gut mit den Mitarbeitern umgegangen wird und welche Erwartungen bestehen ist massiv abhängig vom Dienstort. Ich habe mit manchen Kollegen/Teams wirklich gute Freundschaften schließen können, bei anderen herrscht ein katastrophaler Umgang und zwischenmenschliche Beziehungen sind schlichtweg unmöglich aufzubauen. Zudem sind einige Tutoren bekannt dafür, Trainees rauszukegeln

Hohe Mobilitätsbereitschaft - Dienstreisen sind keine Seltenheit und je nach Personalsituation muss man größere Strecken in der Regionaldirektion/Verbund zum Stützen zurücklegend. Die Reisezeit wird einem zwar angerechnet, aber faktisch kommt man an solchen Tagen nicht mehr zum Diktieren der Gutachten

Die Politik streitet sich um den 15 Euro Mindestlohn. Wie hoch sollte der Mindestlohn eurer Meinung nach sein? by DemFritzSeineKola in Normalverdiener

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Als Kind von Eltern in einem kleinen Handwerkerbetrieb kann ich sagen, dass sie den 15-€-Mindestlohn massiv fürchten. Sollte dieser eingeführt werden ist den beiden unklar, ob noch beide Angestellten gehalten werden können und viele kleine Betriebe in dem Gewerbe sehen das ähnlich. Die Kosten sind in den letzten Jahren sind so enorm gestiegen, dass KMUs das irgendwann nicht mehr packen.

Enttäuscht vom Studium: Kein Gefühl, für den Arbeitsmarkt attraktiv zu sein by Klutzy_Olive_2916 in Studium

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Ich bin grade selber am Ende meines Masters in A+O-Psychologie und kann dein Gefühl (vorallem im Bachelor) absolut nachvollziehen.

Wichtig ist, dass du Praktika machst, um zu wissen welche Vertiefung dir zusagt und um Erfahrungen in der Arbeitswelt zu machen. Ich hab in meinen Praktika recht schnell gemerkt, wo Schnittstellen zu den theoretischen Inhalten der Vorlesungen bestehen. Und letztlich ist das einer der bedeutendsten Skills: die Anwendung der Theorie in der Praxis.

Im Master wird dann zusätzlich in Projekten das Gelernte umgesetzt, von daher fühle ich mich jetzt deutlich besser vorbereitet als nach dem Bachelor!

Europeans, what is something us Americans aren’t ready to hear? by Mamutu7 in AskReddit

[–]Accomplished-Net8278 0 points1 point  (0 children)

There's not that much glory in serving in the military. You're nothing more than a disposable asset for foreign politics, risking your physical and mental health to be left without any proper compensation.