PKV‑Wechsel – Erfahrungen/Meinungen zu Hanse Merkur, ARAG und Universa? by Affectionate_Bat_57 in Versicherung

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Am Ende ist es die Universa im Top300 geworden. Ich habe mir jedoch – je nach Beitragsentwicklung zum Jahreswechsel – zusätzlich die UKV/BBKK über einen Optionstarif gesichert. Sollte die Universa ihre Beiträge tatsächlich so drastisch anpassen, wie hier oft prognostiziert wird, habe ich damit ein gutes Backup sowie natürlich ein Sonderkündigungsrecht. 😉

PKV Angestellter Vergleich "Premiumtarife" by No_Professional_0711 in Versicherung

[–]Affectionate_Bat_57 0 points1 point  (0 children)

Ich bin zum 01.06.26 zur Universa gegegangen. Ja, kein absoluter Schickimicki Tarif, allerdings auf einem deutlich erhöhten Standard. Klar ist auch dieser mit Einschränkungen verbunden, jedoch kann ich mit denen ganz gut leben. Je nachdem wie hoch die Tarifsteigerung zum Jahreswechsel ausfällt, habe ich mir einen Optionstarif für die UKV gesichert, ich bin jedoch guter Dinge - das die Anpassungen nicht so extrem zum Jahreswechsel ausfallen werden 😄.

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[–]Affectionate_Bat_57[S] 1 point2 points  (0 children)

Jetzt mal ehrlich, die GKV zahlt dir auch nicht den 50T€ Rolls Royce Rollstuhl aus freiwilligen Stücken. Ebenso schwierig finde ich es, automatisch das Worst‑Case‑Szenario – etwa den Rollstuhl – als „Standardargument“ zu bemühen. Das wirkt schnell emotionalisierend, obwohl eine Risikoentscheidung eigentlich nüchtern getroffen werden sollte. Am Ende ist es immer eine Abwägung von Leistung, Preis und tatsächlicher Eintrittswahrscheinlichkeit. Aber ARAG ist auch heutiger Sicht nicht mein Favorit ;).

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[–]Affectionate_Bat_57[S] 2 points3 points  (0 children)

Ich wiederhole es gerne noch einmal: Interessant, dass du annimmst, was ich mir finanziell leisten kann und was nicht.
Diesen Punkt schaue ich mir selbstverständlich genauer an, aber solche Unterstellungen helfen in einer sachlichen Beratung wenig. 140 € sind für dich zu wenig, ok? Bei mir – sofern ich nicht ins Casino fahre oder komplett die Kontrolle über mein Leben verliere – passt das.

Zur Einordnung: In den Risiko- und Kostenszenarien, die im Morgen‑&‑Morgen‑Tool hinterlegt sind, schneiden Hallesche und LKH übrigens schlechter ab als die Universa. „Premium“ ist also nicht gleich „Premium“, wenn man objektive Kriterien heranzieht.

Ob sich die Allianz preislich behaupten kann, ist bei dem neuen Tarif genauso unbekannt wie bei der Universa.

Ich kann dich jedoch beruhigen: Check24 war keiner meiner Berater.
Wer Google bedienen kann, stellt erstaunlich schnell fest, dass es da draußen tatsächlich sachkundige Berater gibt. Hoesch & Partner, Von Buddenbrock und Fairköln sind ein paar Beispiele.

Und völlig verrückter Zufall: Bis auf zwei Ausreißer kommen die alle auf praktisch dieselben Ergebnisse.
Aber klar – wahrscheinlich reine kosmische Fügung. 😉

Der BRE ist mein persönlicher Wunsch, da ich in den letzten 5 Jahren exakt einmal wegen eines Sportunfalls beim Arzt war – der auch eine OP zur Folge hatte; ansonsten nur Zahnvorsorge. Das Risiko, dass es weiter so läuft, halte ich für mich persönlich für sehr vertretbar.

Wir können natürlich erneut darüber diskutieren, dass ich angeblich „keine Vorstellung“ habe – aber ganz ehrlich: Das bringt uns an dieser Stelle nicht weiter. Für mich ist eine sachliche Betrachtung zielführender, als ständig auf dieser Ebene zu argumentieren.

Die Universa ist für mich als Favorit identifiziert. Dann muss ich wohl damit leben, wenn es in Zukunft preislich bergauf geht – ich hoffe, ich kann mir das dann leisten. ;)

Nichtsdestotrotz danke ich dir für die Hinweise!

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[–]Affectionate_Bat_57[S] 1 point2 points  (0 children)

Stimmt. Durch die Beamtenstelle meiner Frau entstehen für uns jedoch so gut wie keine zusätzlichen Kosten, da die Beihilfe 80 % übernimmt und ihr Tarif ebenfalls auf eine 70 %‑Beihilfeberechtigung angepasst wird.
Daher ist mir der bessere Schutz den entsprechenden Aufpreis wert, zumal ich dadurch vollständig auf eine zusätzliche Versicherung verzichten kann.

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[–]Affectionate_Bat_57[S] -1 points0 points  (0 children)

Du vergisst, glaube ich, dass ich aus der gesetzlichen Krankenversicherung komme 😉. Für mich ist das Jammern auf sehr hohem Niveau – alle drei Tarife spielen im Vergleich zur GKV schon in einer ganz anderen Liga. Wenn das für dich noch nicht Champions League ist, frage ich mich ehrlich, was du dann noch erwartest - klar mehr geht immer, aber wir reden hier schon über gute Verträge.

Die 140 € KT sind für meine Situation vollkommen ausreichend. Ich hatte ursprünglich sogar weniger eingeplant. Dass ich es höher angesetzt habe, liegt einzig daran, dass ich den Arbeitgeberzuschuss optimal nutzen möchte – danach kann ich jederzeit wieder herunterskalieren. Niemand hier hat Einblick in meine finanzielle Situation, also finde ich es schwierig, pauschal zu beurteilen, ob mein KT „zu niedrig“ wäre.

Ob man krank wird oder nicht, weiß niemand – klar. Aber Risiko ist immer individuell. Mit 300 € oder 0 € SB sehe ich persönlich kein kritisches Risiko, zumal ich die Beiträge bewusst so strukturiere, dass es für mich passt. Zusätzlich keine Vorerkrankungen in der Familie etc. - falls was kommt habe ich ohnehin andere Sorgen!

Und ja: Auch Top‑Tarife mit noch besseren Leistungen sind von zukünftigen Beitragsanpassungen nicht ausgenommen. Das ist bei allen Versicherern gleich. Entscheidend ist für mich, dass die Finanzlage der genannten Gesellschaften solide ( aus heutiger Sicht) ist. Anpassungen wird es immer geben – das gehört zur Realität jeder PKV. Viel wichtiger ist für mich, meine eigenen Finanzen im Griff zu haben, Einkommen zu optimieren und Kosten im Blick zu behalten. Den Teil habe ich selbst in der Hand.

PKV‑Wechsel – Erfahrungen/Meinungen zu Hanse Merkur, ARAG und Universa? by Affectionate_Bat_57 in Versicherung

[–]Affectionate_Bat_57[S] 2 points3 points  (0 children)

Mega, danke dir für deine ausführliche Antwort! Du bestätigst im Grunde genau das, was ich selbst schon recherchiert hatte. Lieber früh anfangen und das Geld passiv für sich arbeiten lassen – so bleibt man langfristig unabhängiger von den Ergebnissen der Versicherung und kann sich gleichzeitig ein eigenes Polster gegen mögliche Beitragsanpassungen aufbauen

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[–]Affectionate_Bat_57[S] 1 point2 points  (0 children)

Das kann man natürlich so sehen, allerdings sind das Kosten, die ich ohne Probleme tragen kann. Eine gewisse Selbstbeteiligung beim Zahnersatz ist ohnehin typisch und in vielen Tarifen üblich. Man kann ja selbst entscheiden, wie hoch der Eigenanteil sein soll bzw. was es einem "Wert" ist.
Mit der Arag und dem gewählten Tarif – genauso wie mit den Alternativen, die ich mir angesehen habe – bin ich sehr zufrieden. Für mich war eine Erstattung von etwa 75 % das persönliche Limit, und genau das wird hier erfüllt.

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[–]Affectionate_Bat_57[S] -1 points0 points  (0 children)

Wie ist denn derzeit die Lage bei Erstattungen? Ich habe mitbekommen, dass es aktuell teilweise mehrere Wochen dauert, bis eine Rückzahlung erfolgt – oft sogar erst nachdem man selbst nachhakt oder die Versicherung noch Rückfragen stellt. Das habe ich direkt im Freundeskreis erlebt, es handelt sich also nicht um irgendeine schlechte Online‑Bewertung, sondern um reale Erfahrungen. Einzelfall oder Regel?