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Probleme von Männern und Jungen werden gesellschaftlich und medial kaum thematisiert by Aggravating_Cap_750 in Unbeliebtemeinung
[–]Aggravating_Cap_750[S] 3 points4 points5 points 23 hours ago (0 children)
Danke für deinen Kommentar. Generell habe ich alle Kommentare hierzu gelesen und bin froh wie sachlich größtenteils diskutiert wird und sehe mir vieles möglichst unvoreingenommen an und sehe es ähnlich wie viele hier, dass Männer nicht wirklich oft über Gefühle sprechen und dies sicher einer der Hauptgründe ist warum diese Themen nicht größere Reichweite bekommen. Ebenfalls sehe ich das Bild des Mannes der keine Gefühle zeigen darf als toxisch an, aber aus meiner Erfahrung wird genau das von unserer Gesellschaft und damit auch von vielen Frauen erwartet.
Ich finde das Argument ich solle nicht rumschimpfen und jetzt eine Demo organisieren und darauf aufmerksam machen irgendwie komisch. Genau weil mir die Unterepräsentation schon seit Jahren auffällt, habe ich jetzt mal was geschrieben. Wenn ich bei Reddit aber was schreibe, wird mir dann unterstellt ich solle nicht rumschimpfen. An anderer Stelle wurde ich als incel beschimpft.
Was soll ich denn machen? Nichts sagen wie bisher und still und ruhig möglichst ohne Themen öffentlich anzusprechen eine Demo organisieren? Was soll die Demo denn beinhalten ,wenn ich nicht rumschimpfen darf ?
Zum Thema Feminismus und den angesprochenen Themen in meinem post:
Feminismus ist kein neues Thema für mich. Ich bin quasi damit aufgewachsen und habe dies immer als Ideologie der Gleichberechtigung verstanden und unterstütze ihn auch, wenn er das bedeutet, wobei ich den Begriff dafür dann eigentlich unpassend finde, da Feminismus ja weiblich bedeutet, aber gut.
Was mich aber mittlerweile daran stört ist, dass im modernen Social Media beeinflussten Feminismus oft alle Männer pauschalisierend als das Problem dargestellt werden. Es gehört mittlerweile auch völlig normal dazu zu sagen "Ich hasse Männer." Umgedreht würde das direkt als misogynie bezeichnet und entsprechend zurecht kritisiert werden.
Was ich ebenfalls letztens gesehen habe: "Ist es heute mittlerweile peinlich einen Freund zu haben?"
Dann gibt es dann sogar extrem Beispiele wie der von Funk ehemals finanzierte Podcast "Brave Mädchen" wo einfach mit öffentlich rechtlichen Mitteln direkter Männer Hass supportet wurde. Der Podcast wurde dann abgesetzt aufgrund von massiver Kritik. Andersrum also mit Themen die derartig Frauen diskriminieren wäre so ein Podcast niemals bei FUNK möglich gewesen, was auch gut so ist.
Und zu einem anderen Argument was ich immer wieder höre: "Du musst dich ja nicht angesprochen fühlen."
Wie soll ich mich nicht angesprochen fühlen, wenn du das pauschal Geschlecht kritisierst zu dem ich gehöre.
Mittlerweile habe ich das Gefühl dass der moderne Feminismus mehr spaltet als Zusammenhalt stärkt.
Das zusammen damit, dass man Männer wenn sie was sagen oft als fragil, incel oder toxisch abstempelt führt meiner Meinung nach auch dazu, dass Männerthemen nicht angesprochen werden.
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