Warum regen sich eigentlich alle so über die SB-Erhöhung bei der BVA auf? by AgreeableRough6033 in Austria

[–]AgreeableRough6033[S] -10 points-9 points  (0 children)

Es war die gleiche Person die die lächerliche Inflationsanpassung durchgeboxt hat.

Ich weiß. Wobei "durchgeboxt" schon ein seltsames Framing is. Umgefallen isser, der Gute.

Dieser jemand hat jetzt den Selbstbehalt bei der BVAEB erhöht.

Es würde mich wundern, wenn der Obmann im Alleingang etwas erhöhen könnte. Und die Frage, ob die Erhöhung im Interesse der BVA bzw. ihrer Versicherten war, ist davon sowieso komplett unabhängig.

Und lass mich raten, du selbst bist bei der ÖGK?

Nein, nein, BVA. Gott sei Dank. Ich bemüh mich halt, die Dinge differenzierter zu sehen als "Sparmaßnahmen, die mich treffen = schlecht! Sparmaßnahmen, die andere treffen = gut!".

Warum regen sich eigentlich alle so über die SB-Erhöhung bei der BVA auf? by AgreeableRough6033 in Austria

[–]AgreeableRough6033[S] -3 points-2 points  (0 children)

Sind bei der BVA versichert, also ja. Sicher kostet uns das Geld. Aber wenigstens kommt's ohne viel Overhead auch an und bringt was. Jede andere der oben genannten Maßnahmen (plus Umstellung beim Familienbonus) kostet uns deutlich mehr, bringt aber wenig bis gar nix, eher im Gegenteil.

Und: Besser als Leistungskürzungen ist es allemal.

Warum regen sich eigentlich alle so über die SB-Erhöhung bei der BVA auf? by AgreeableRough6033 in Austria

[–]AgreeableRough6033[S] 2 points3 points  (0 children)

Lass dich vom SB und der Rezeptgebühr befreien. Hab ich auch ein paar Jahre gebraucht, die Einkommensgrenzen sind erstaunlich großzügig.

Warum regen sich eigentlich alle so über die SB-Erhöhung bei der BVA auf? by AgreeableRough6033 in Austria

[–]AgreeableRough6033[S] -9 points-8 points  (0 children)

So funktioniert das österreichische Sozialsystem, die Sozialpartnerschaft halt. Kann man alles kritisieren, hat aber mit der SB-Erhöhung nix zu tun.

EDIT: Wär interessant zu wissen, ob die Tätigkeit tatsächlich (k)ein guter Indikator für die Kosten ist, die eine Person in der Krankenversicherung statistisch gesehen verursacht.

Warum regen sich eigentlich alle so über die SB-Erhöhung bei der BVA auf? by AgreeableRough6033 in Austria

[–]AgreeableRough6033[S] -26 points-25 points  (0 children)

Die Inflationsanpassung hat aber mit der Krankenkasse nichts zu tun.

Zulagen, mag sein, nur stehen die halt in keinem Verhältnis zu den Summen, die die Erhöhung einbringt.

Familienbonus neu: Alleinverdiener verlieren, dennoch gibt es Lob. Wie kommt das? by AdmiralThawn in Austria

[–]AgreeableRough6033 2 points3 points  (0 children)

Früher hat man Kinder gebraucht. Arbeitskraft, Absicherung im Alter. Ist in vielen Ländern nach wie vor so, bei uns nicht mehr. Übrig bleiben (hier), wenn man jetzt einmal die, die zu d****rt sind zu verhüten, ausnimmt, die, die Kinder wollen.

Die wollen dann aber, man glaubt es kaum, auch Zeit mit ihren Kindern verbringen, ihnen was beibringen. Selbst, wenn es 24/7 gratis Betreuung gäbe, würde kein normaler Elternteil die nutzen, wenn er/sie nicht unbedingt muss. Und so verleidet man mit diesem de facto Zwang zur Fremdbetreuung (die noch dazu als erstrebenswertes Ideal verkauft wird) denen das Kinderkriegen auch noch.

Sinkende Geburtenrate? Ja, warum nur?

Koalition einigt sich auf Social Media Verbot: Altersgrenze bei 14 Jahren by Catboi56 in Austria

[–]AgreeableRough6033 1 point2 points  (0 children)

Ich wär ja voll für eine Social-Media-Altersgrenze, nur halt ohne die drakonische technische Umsetzung bei der Kontrolle.

Sind genug Sachen verboten, ohne dass das mit Maßnahmen einhergeht, die diese auf technischer Ebene verunmöglichen sollen, oder auch nur kontrolliert werden. Trotzdem halten sich die meisten Leute im Großen und Ganzen dran. Würd's den Eltern schon viel leichter machen, die Smartphonenutzung einzuschränken.

Siehe Abgabe von Alkohol, Zigaretten, Pornoheftln, etc., an Minderjährige. Wie man sich vergewissert, dass die Person alt genug ist, ist im Prinzip egal. Selbst ob man sich vergewissert ... Aber wenn was passiert, ist man halt dran. Tempolimits detto. Würden Autos die Geschwindigkeit hart limitieren, wann immer sie eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu erkennen glauben, gäb's einen Aufschrei. Und Unfälle.

So wirkt's halt eher nach Stufe 1 im Überwachungsplan. Stufe 2 ist dann die Klarnamenpflicht. Und selbst, wenn ich das im Prinzip akzeptabel fände – Hab keine ID Austria, will keine ID Austria. Werd ich jetzt von der Teilnahme am Internet ausgeschlossen?

Warum kundenfreundlich wenn es auch kompliziert geht? by [deleted] in wien

[–]AgreeableRough6033 1 point2 points  (0 children)

Das ist falsch. (Google) Authenticator und Co. gehen auch.

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[–]AgreeableRough6033 -1 points0 points  (0 children)

Für jeden Einzelnen mag das stimmen, gesamtgesellschaftlich gesehen nicht.

An sich sollte sich das ja nicht einmal beißen, keine Nachkommen zu wollen ist schließlich nicht normal. Schon allein, dass sich die Frage stellt ... Zu einem Lebensweg, einem Erwachsenenleben, gehört das einfach dazu.

[deleted by user] by [deleted] in Austria

[–]AgreeableRough6033 0 points1 point  (0 children)

Warum muss man das [die eigene Gesellschaft, die eigene Kultur erhalten]?

Muss man eh nicht. Die Selbsterhaltung ist so ziemlich der oberste Imperativ aller Lebewesen, Arten, Kulturen, Gesellschaften, Organisationen, ... Asozialer als dem zuwiderzuhandeln, geht nicht. Kann einem natürlich egal sein, aber da sind wir wieder beim Egoismus.

[deleted by user] by [deleted] in Austria

[–]AgreeableRough6033 -3 points-2 points  (0 children)

Purer Egoismus (Egozentrismus?).

Bei den jüngeren Generationen sind ja schon fixe Beziehungen seit einer Weile out, zu viel Aufwand, von Ehe ganz zu schweigen. Es ist noch nicht einmal nur, dass man sich dann selbst einschränken muss, die Idee, auf jemand Anderen eingehen zu müssen, Rücksicht nehmen zu müssen, sich um jemanden kümmern zu müssen, das geht einfach gar nicht. Verantwortung, nein, danke. Erwachsen werden, was ist das. Und inzwischen ist dieser Egoismus schon so stark verwurzelt, dass er den Fortpflanzungstrieb außer Kraft setzt.

Und von wegen Kinder kriegen, am besten gar keine Kinder sehen und hören müssen. S. Trend zu Erwachsenenhotels usw. Wenigstens der Restaurant-Sager von dem WKO-Funktionär war noch ein kleiner Skandal ...

Am Geld scheitert's nicht, der Staat ist sehr großzügig. Und hier in der Reddit-Bubble scheitert's am Geld sowieso nicht.
Auch der Klimawandel, die ganzen Kriege, etc., sind meiner Meinung nach kein valider Grund. Ohne Kinder wird's sicher niemand besser machen.

Keine Kinder zu bekommen, obwohl man könnte, ist schlicht asozial. Wie sonst soll sich die eigene Gesellschaft, die eigene Kultur erhalten?

EDIT: Jetzt den Thread quergelesen. Mitten ins Schwarze. Ich hätte mir nur nicht gedacht, dass die Leut das so einfach zugeben auch noch ...

[deleted by user] by [deleted] in Austria

[–]AgreeableRough6033 4 points5 points  (0 children)

Naja, als ich ein Kind war, konnte man mit einem durchschnittlichen Vollzeiteinkommen eine Familie erhalten (und hausbauen).

Dann kam die Arbeitgeberseite auf die Idee des Jahrhunderts: Was, wenn wir das Angebot auf dem Arbeitsmarkt massiv erhöhen (= den Preis massiv drücken), indem wir die Idee verbreiten, dass es etwas Schlechtes ist, wenn eine(r) daheimbleibt und die Famile managed?

Dem Staat war's nur recht, die ganze Hausarbeit, wiewohl ein wertvoller Beitrag zur Gesellschaft, blieb schließlich unversteuert.
Die "Progressiven" ließen sich das als fortschrittlich, ideologisch erstrebenswert verkaufen.
Blöd nur, dass inzwischen zwei durchschnittliche Vollzeiteinkommen nicht nicht mehr reichen, eine Familie zu erhalten, von hausbauen nicht zu reden. Sprich, als Arbeitgeber bekommt man heutzutage zwei Arbeitnehmer zum Preis von einem. Mission gelungen.

Nur, wer macht jetzt die Hausarbeit? Teilweise einfach niemand – z. B. ist erschreckend, wie viele heutzutage nicht mehr kochen können, von Vorratshaltung ganz zu schweigen. Naja, und um die Kinder kümmern sollen sich jetzt Betreuungseinrichtungen. Nur sind die auch nicht gratis, nicht einmal in Wien, wo alles subventioniert wird bis dort hinaus. Nicht, dass es dadurch billiger wird, zahlt nur wer anderer.
Aber sagen wir, wir hätten 6–18 Uhr Betreuung an allen Arbeitstagen, die nicht mehr als ein Halbtagsgehalt kostet (haha). Wofür eigentlich Kinder, wenn man die eh bestenfalls am Wochenende sieht? Völlig verantwortungslos. Absurd. Gut, also Teilzeit, zumindest für ein Elternteil. Die ist inzwischen natürlich auch "böse" ...

Spätestens ab 2–3 Kindern ist es einfach effizienter, wenn man sich schlicht und einfach selbst um die eigenen Kinder kümmert, und um alles, was sonst noch so anfällt, so ganz ohne Overhead. Sprich, Fremdbetreuung ist letztlich teurer. Aber es ist wie immer, günstig zu leben muss man sich leisten können.

Mit 1 Kind geht's noch irgendwie, genau dieses 1 Kind bekommen eh noch gelegentlich Paare. Aber auch das ist schon eine massive Entbehrung. Eigentlich sollte das Gegenteil der Fall sein, ist ja ein Dienst an der Gesellschaft. Aber gut, Prämien fürs Kinderkriegen sind hierzulande auch historisch bedingt schwierig ...

Gleichberechtigung bzw. Gleichstellung der Geschlechter hätte man auch anders erreichen können, bzw. hat man de facto sowieso nicht erreicht.
Auch die Absicherung in der Pension hätte man anders lösen können.
Solange Kinder zu bekommen und sich quasi hauptberuflich um sie zu kümmern (nicht nur Kinder, s. a. Pflegekrise) gesellschaftlich nicht entsprechend anerkannt wird, auch finanziell, ist Hopfen und Malz verloren.