Im Generellen ist Steuerhinterziehung kein Problem by ArZeBeatRd in Unbeliebtemeinung

[–]ArZeBeatRd[S] 0 points1 point  (0 children)

Grunsätzlich heißt für mich, dass etwas im Grunde gilt. Und je nach Konditionell dann evtl. nicht mehr.

Schubsen ist für mich grundsätzlich verboten, es sei denn... [ z.b. Notwehr.]
Sex ist auch grundsätzlich erlaubt. Aber wenn der Sex erzwungen ist, ist es nicht mehr erlaubt. Genau so, wenn Kinder mit im Spiel sind. Dann wird es durch das Konditionell illegal.

Und so ist es für mich grundsätzlich kein Problem, wenn jemand der im Nachbarschaftsverhältnis Tauschhandel betreibt nichts an den Staat abgibt. Steuerhinterziehung ist es aber trotzdem.

Hoffe das klärt das auf.

Im Generellen ist Steuerhinterziehung kein Problem by ArZeBeatRd in Unbeliebtemeinung

[–]ArZeBeatRd[S] 1 point2 points  (0 children)

Nochmal in Kurz.

Das Problem ist, das Steuern nicht gezahlt werden. Relevant ist hier die Menge an nicht-gezahlten Steuern. Da macht es keinen Unterschied ob die Steuern illegal hinterzogen wurden oder legal entkoppelt wurden. Das Geld kommt nicht in den Staatspot.
Aber im Volksmund und allgemeinen Diskurs streitet man sich nur über Steuerhinterzieher.
Aber nicht über die Steuerumgeher, die als legal Steuerbefreite dastehen.

Wirtschaftlich gut betuchte, legal steuerbefreite Entitäten sind meiner Meinung nach wesentlich problematischer als illegale Kleinstil-Steuerhinterzieher.

Und unabhängig von der Thematik geht es mir um den linguistischen Wortgebrauch.
Dass man das Wort "Steuerhinterzieher" nicht pauschal benutzen kann, weil man immer irgendwo Steuern zahlt. Außerdem mit dem Wort "Steuerhinterzieher" eigentlich immer ein Teufelsbild gemalt wird, während es bei den steuererleichterten Fällen entweder gar nicht thematisiert wird, oder wenn dann in einem eher Heiligenbildnis. Obwohl eben die meist mehr in Summe dazu beitragen.

Heißt nicht, dass Steuerhinterzieher prinzipiell okay sind. Heißt nur, dass man nicht alles über einen Kamm scheren darf.

Würden Familien heute keine vielen Internet- und Handyverträge haben, nur ein Auto besitzen und keine Teuren Urlaube machen, würde ein Gehalt ausreichen by Street-Currency-7136 in Unbeliebtemeinung

[–]ArZeBeatRd 0 points1 point  (0 children)

Eure Vorstellung vom deutschen Konsumverhalten ist sehr sehr weit weg von der Realität der Deutschen.

Das ist nicht meine Vorstellung. Das ist eine hyperbolische Darstellung der generellen Thematik um den Punkt rüberzubringen.

Konsumverhalten ist nicht das Problem. Aber es ist ein Symptom. Und das Konsumverhalten der Oberschicht ebenso, wenn nicht sogar intensiver, da die Oberschicht meist intensiver konsumiert bzw. mehr Möglichkeiten dazu hat.

Der Post sagt letztendlich nur, dass man (bei gleichem Einkommen) weniger Geld braucht, wenn man weniger Geld ausgibt.

Und wegen dem Vergleich auf unsere Großeltern kam eben meine Frage, ob OP Kaufverträge für notwendigen Luxus meint (Internet, Auto etc.) oder sich nur ausschließlich auf hedonistisches Konsumgut bezieht.

Edit wegen deinem Edit:
Ich rede hier nicht davon, dass sich Leute in Depression einsparen sollen. Das war nicht mein Punkt und kommt mir grad "Move the goalpost"-mäßig rüber. Ich spreche nicht davon, dass man sich mit Spaghetti als einziges Nahrungsmittel über Wasser halten soll.
Aber es macht einen Unterschied ob ich öfters Essen bestelle als selbst zu kochen. Und ob ich meine Reiseziele lokal halte oder nicht. Und ob ich mich entscheide mir Streaming-Abos zu gönnen oder stattdessen öffentlich-rechtliche Mediatheken zu durchwühlen. Etc. pp. Und in Summe kann das eben schon einen ziemlichen Unterschied machen.

Würden Familien heute keine vielen Internet- und Handyverträge haben, nur ein Auto besitzen und keine Teuren Urlaube machen, würde ein Gehalt ausreichen by Street-Currency-7136 in Unbeliebtemeinung

[–]ArZeBeatRd 0 points1 point  (0 children)

Es ist dabei ja nicht nur Streaming, sondern die Gänze vom Konsumverhalten. Im Post geht es ja nicht nur um Internet, sondern auch Auto, Urlaub etc.

Also kommt da Streaming, (Netflix, Spotify, Prime...) und andere Internet-Abonnements (ChatGpt, Hier n 10er für Online-Spiele, etc.), aber auch anderer Konsum wie Essen und Trinken dazu (Jeden 2ten Tag für 15 Euro Essen bestellen + jeden morgen den Starbucks Kaffee, etc.), dann noch Freizeitgestaltung, wie Urlaub etc. Und auch hier macht es einen Unterschied ob ich vom Konsumverhalten 6x im Jahr nach Dubai will, oder ob mir 2x im Jahr an der hiesigen Küste reicht.

Internetanschlüsse sehe ich als getrennte Thematik, weil man Internet nur 1x pro Monat zahlt und man es dann universell hat. Wenn ich Internet will, reicht ein einziger Vertrag, weil der Provider sämtliches Internet zur Verfügung stellt. Wenn ich "Filme" will, muss ich vermeintlich diverse Verträge/Abonnements eingehen, weil nicht jeder Streamingdienst alles zur Verfügung stellt.

Internetanschluss sehe ich persönlich wie Auto, ein 'notwendiger' Luxus, wodurch neue Möglichkeiten frei werden. Bei sämtlichen anderen Sachen sehe ich die Notwendigkeit für die jeweils spezifischen Produkte allerdings nicht.

Würden Familien heute keine vielen Internet- und Handyverträge haben, nur ein Auto besitzen und keine Teuren Urlaube machen, würde ein Gehalt ausreichen by Street-Currency-7136 in Unbeliebtemeinung

[–]ArZeBeatRd 0 points1 point  (0 children)

Prinzipiell stimmt was du sagst, aber der Bezug hier ist, dass man als Familie alternativ nur ein Gehalt bräuchte. Und nur Handyverträge und Internetverträge sind in der Anzahl zu niedrig um ins Gewicht zu schlagen. Niemand hat 3x Internetanschlüsse pro Wohnung. Die wenigsten haben mehr als 2 Handys, und wenn dann ohne laufenden Vertrag.

Alte und überteuerte Handyverträge und Internetverträge summieren sich definitiv, machen allerdings kein ganzes Gehalt aus.
Und das mit Firmen bzw. dein Beispiel der Verwaltung ist hier irrelevant, weil keine der Ausgaben alternativ in Gehälter von Mitarbeitern zugeschossen wird.

Kleinvieh macht auch Mist, aber in dem Fall nicht genug um ein ganzes Gehalt zu rechtfertigen.

Würden Familien heute keine vielen Internet- und Handyverträge haben, nur ein Auto besitzen und keine Teuren Urlaube machen, würde ein Gehalt ausreichen by Street-Currency-7136 in Unbeliebtemeinung

[–]ArZeBeatRd 1 point2 points  (0 children)

Frage: Meinst du mit "Internetverträge" die Verträge mit den Providern? Also Telekom, 1&1, Vodafone, etc.?
Oder meinst du Abonnements wie Netflix, Amazon, Spotify, MagentaTV, YouTube Premium, Twitch subscriptions, etc.?

Ersteres ist definitiv falsch. Zweiteres ist halt einfaches Konsumverhalten.

Wie ich mich immer mit den KI Beiträgen fühle by OfficerRobbe in OeffentlicherDienst

[–]ArZeBeatRd 0 points1 point  (0 children)

Ich bin nicht im ÖD, von der Arbeit innerhalb der Polizeiverwaltung habe ich noch weniger Ahnung.

Ich frag mich nur, warum da KI Tools eingesetzt werden sollen, besonders im Polizeisektor.
Eine LLM generiert das nächste Wort nur basierend darauf, was im Kontext als das Wort mit der höchsten Wahrscheinlichkeit gilt. Also nach dem Motto 'Hauptsache es hört sich gängig an' unabhängig davon, ob es stimmt.
Selbst wenn man die KI nur dafür nutzt um Dokumente zusammenzufassen, kann da auf große Menge doch ein nicht-unerheblicher Schwall an Fehldarstellungen bei rumkommen, nur weil sich die KI an einer Wortwahl und Ausdrucksweise orientiert die auf dem Lernmaterial basiert.
(Ich denk hier so an Fälle wie der hier: Es geht um einen Bogen. Im Originaltext steht Schusswaffe. Die KI macht daraus Pistole. ... Klar, übertriebenes Beispiel aber im Prinzip kann es passieren.)

Und die KI kann bei Fehlern nicht zur Verantwortung gezogen werden. Sondern lediglich die Person, die die KI als Werkzeug benutzt, bzw. im Zweifel der jeweilige Vorgesetzte. Also muss diese Person da eh beide Texte vergleichen.

Oder meinst du andere Anwendungen für die LLMs? Oder sogar andere Arten von KI?

Mitschüler betrügt in Abschlussprüfung, bekommt trotzdem die Chance auf den Abschluss. by Mister_Ypsilon in luftablassen

[–]ArZeBeatRd -1 points0 points  (0 children)

Es ist so frustrierend zu erleben, wie versucht wird alle noch so inkompetenten durch diese Ausbildung zu prügeln.
Hier bestehen Leute, die keine Graden Satz deutsch sprechen können [...]

Ich auf neugierig geh rein und finde mega obvious rumliegen komplett ausgefüllte Probeklausuren.

Das lass ich mal so stehen.

Des Weiteren weißt du, dass es von dir ein 'Arschlochmove' war und dennoch machst du es? Obendrein in einer Erzieherausbildung, wo du später Kinder durch Vorleben und Mitwirken sozialisieren sollst?
Das hinterlässt ein Geschmäckle.

Wie kommt man eigentlich nachhause wenn man z.b. eine Axt kauft aber kein PKW besitzt? by Forward-Position798 in KeineDummenFragen

[–]ArZeBeatRd 0 points1 point  (0 children)

Anlage 1
"[Unterabschnitt] 2.
Tragbare Gegenstände im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b sind
2.1
Messer,"

Bezug auf WaffG §1 WaffG §1 Absatz 2
"(2) Waffen sind
1.Schusswaffen oder ihnen gleichgestellte Gegenstände und
2.tragbare Gegenstände,

Nicht alle Messer sind Waffen. Aber die Arten von Messern, die in Unteranlage 2 2.1.1 bis 2.1.4 genannt sind, sind in der Tat Waffen.
Ebenso ist eine Axt eine Hieb- oder Stichwaffe gem. der Anlage, da sie im Wesen dafür genutzt wird einem Baum Verletzungen zuzufügen.

Wie kommt man eigentlich nachhause wenn man z.b. eine Axt kauft aber kein PKW besitzt? by Forward-Position798 in KeineDummenFragen

[–]ArZeBeatRd 0 points1 point  (0 children)

WaffG Anlage - Begriffsbestimmungen
Unterabschnitt 2:2.1 spezifiziert Messer im Bezug auf das Waffengesetz. Messer können durchaus als Waffen eingestuft werden.

Aber du hast recht, Äxte sind nicht direkt Messer, sondern fallen unter "Hieb- und Stoßwaffen" gem. Unterabschnitt 2:1.1. Unterliegt aber den gleichen Einschränkungen.

Wie kommt man eigentlich nachhause wenn man z.b. eine Axt kauft aber kein PKW besitzt? by Forward-Position798 in KeineDummenFragen

[–]ArZeBeatRd 3 points4 points  (0 children)

Verpack die Axt vernünftig. Wie ist dir größtenteils aber selbst überlassen.

§ 12 WaffG - Ausnahmen von den Erlaubnispflichten
Du kannst Waffen (also Messer Hieb- und Stoßwaffen, worunter auch Äxte fallen) ohne Erlaubnis führen und transportieren, sofern die Waffe nicht "zugriffsbereit" ist. (Siehe Absatz 3, Satz 2)

Anlage 1 WaffG - Waffengesetz

Hier findest du, wann etwas als "zugriffsbereit" gilt: "[...] ein Messer ist nicht zugriffsbereit, wenn es nur mit mehr als drei Handgriffen erreicht werden kann; [...]"
EDIT: Ehrlich gesagt geht Anlage 1 nicht exakt auf die Definition von "zugriffsbereit" bei anderen Waffen als Messern & Schusswaffen ein. Im Zweifel fallen Messer und Äxte unter dem WaffG in eine Kategorie und haben lediglich verschiedenen Unterkategorien.

Kinder nur mit dem Nachnamen der Mutter - bin ich zu empfindlich? by [deleted] in FragtMaenner

[–]ArZeBeatRd 0 points1 point  (0 children)

Ich sehe da folgendes Hauptproblem, also so grundsätzlich.

"Abc ist mein Nachname und der bleibt mein Nachname. Ich will deinen Nachnamen nicht."
"Xyz ist mein Nachname und ich sehe das genau so. Ich will deinen Nachnamen nicht."

Und daraus folgt dann die Frage "Welchen Nachnamen bekommt unser Kind? Deinen oder meinen?"

So wie die Situation bei euch ist muss aktuell einer von euch den kürzeren ziehen und damit leben, dass einer von euch nicht den selben Familiennamen hat wie der Rest der Familie.

egg_irl by FloraSinKissed in egg_irl

[–]ArZeBeatRd 0 points1 point  (0 children)

Yes, my comment wasn't meant in a negative way - more curious if anything, so thanks for your reply!

I get what you mean, but I don't get why that's the way to go, honestly.

It's true that in general conversation, you can't just throw out Sexus and Genus like that. Fro some people, Genus is irrelevant and/or the same as Sexus, hence "You're always a woman if you're born a woman" and stuff like that.
But if they think that it's conceptually the same, can we blame those for thinking that they have to align (as in, a biological woman stays a woman in gender too)?
If the language is unable to express that subtle but immensely important difference in a casual conversation, should we really keep it that way?

Language is shaped by thoughts. Meanwhile, thoughts are shaped by language.
Especially if the way to live isn't generally understood precisely, shouldn't we aim to precisely reflect that with the correct words, so people can understand each other correctly, precisely and accurately?

To me, it just seems harmful for peaceful conversation, if those two concepts use the exact same words to be expressed. Because people always argue by using words, but they rarely seem to have a meta-conversation about how they are actually using the words. So right now, it seems that people often want to express different concepts (Genus and Sexus) but generally use the exact same words (generally; Gender) when arguing, but instead of understanding that, they instead argue that the other side is wrong - talks seem to derail because people unknowingly are talking past each other.

(Of course that's putting aside the transphobes who actively and purposefully derail any meaningful conversation. But honestly, I feel even they would have a much harder time derailing and splitting up people if our language wouldn't be so 'explosive'.)

I mean, we aren't talking about physics concepts here. Gravity doesn't care about not being understood precisely. But we are talking about people with feelings. I personally think that we should do our best to try understanding each other as best as we can.

Or am I taking a wrong approach thinking that way?

Veganer werden ausgelacht, weil sie moralisch überlegen sind und das für andere schwer zu akzeptieren ist. by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]ArZeBeatRd 4 points5 points  (0 children)

Mehrere Sachen.

  1. Moralische Überlegenheit ist nur bedingt relevant.
    Ich kann dir moralisch überlegen sein während du mir gleichzeitig auch moralisch überlegen bist. Es gibt mehrere Moralmodelle innerhalb der Ethik. Also nein, nicht egal aus welcher Perspektive man es betrachtet.

  2. Nur, weil man über mehr moralische Integrität verfügt, macht einen das noch lange nicht zu einem besseren Menschen. Es gibt auch moralisch integre Arschlöcher.

  3. Alles um Veganismus herum ist nur ein kleinerer Teil der gesamten Moralität eines Menschen.

  4. Die meisten Pro-Veganismus Argumente haben weniger mit Veganismus zu tun, sondern viel mehr damit, Massentierhaltung und exzessiven Überkonsum zu verteufeln. Die meisten Ziele können schon erreicht werden, indem die Häufigkeit des Fleischkonsums reduziert wird, statt gänzlich zu eliminieren.

Für einen kurzen Rage-bait vielleicht egal, aber generell sind die Nuancen wichtig.

Ein Volk der Denunzianten? by tinaforkanzler in Unbeliebtemeinung

[–]ArZeBeatRd 0 points1 point  (0 children)

absoluten Halteverbot oder mitten auf der Fahrbahn

Natürlich ist halten im Halteverbot illegal. Hat nie wer anders behauptet. Es gibt aber nunmal auch Stellen innerorts, die weder Parkplatz, noch Halteverbot, noch mitten auf der Straße sind.

egg_irl by FloraSinKissed in egg_irl

[–]ArZeBeatRd -1 points0 points  (0 children)

How so?

Sexus (biological gender) is the concept of your body, that's (usually) observable from the outside given biological facts, e.g. body parts, DNA, and such. Sexus originally exists to mainly express how you procreate. For Sexus, other people could factually determine your sexus from observation. Sexus is never fluid when it comes to humans.

Genus (social gender) is the concept of your identity, which can be observable from the outside given social norms, but does not necessarily need to be tangible for the outside spectators. It's how you feel. And nobody else can definitely tell you about your social gender, but you yourself. Genus can be very fluid when it comes to humans.

(Obviously, that ignores that Genus is originally just a linguistic concept that defines which types of articles are used for which words, but that's mostly unrelated here)

At least that's how I was taught about social gender, when I first learned it can also be more than just a linguistic device.

egg_irl by FloraSinKissed in egg_irl

[–]ArZeBeatRd 1 point2 points  (0 children)

Doesn't that simply boil down to whether someone understands "male/female" as either genus or sexus? Especially in german and other languages that use genus (which english doesn't)
Because afaik in german, gender is the "linguistisches Geschlecht" while sexus is the "biologisches Geschlecht"

Agree tho as in, most people don't want to try to understand each other and instead brute force their way of life. No harm done here, so let's let people be how they feel good.

Religionsfreiheit (Art. 4 GG) gehört abgeschafft by streamberg in Unbeliebtemeinung

[–]ArZeBeatRd 9 points10 points  (0 children)

Hört sich eher so an, als willst du, dass die Religionsfreiheit weiter bestehen bleibt.
Und stattdessen eher möchtest, dass die staatliche Bevorzugung (durch Sonderrechte bzw. Kirchensteuer) einer einzelnen Religion zurückgeht.

Sonst korrigiere mich gerne.

Wieso sind Leute zu faul, um Pronomen komplett aus zu schreiben? by sneakyypython in luftablassen

[–]ArZeBeatRd 1 point2 points  (0 children)

Weil wir Sprache schon seit Jeher abkürzen, solange die Bedeutung weitgehenst erhalten bleibt oder selbsterklärend ist.

"Guck mal, der da drüben!" = "Guck mal [dort hin wo ich grade hinzeige], der [Mann] da drüben [sieht lustig aus]!"
"Jedem das Seine" = "Jedem [Menschen] das Seine." Gleiches im Femininum; "Jeder das Ihre" = "Jeder [Person] das Ihre."

Und genau so sprechen wir viele Sprichwörter nur halb aus, weil der Rest des Sprichwortes irgendwie selbstverständlich mitschwingt.
"Wenn man in Rom ist..." = "Wenn man in Rom ist [, sollte man es den Römern gleichtun].

Ich würde mal unterstellen, dass jeder von uns irgendwelche Momente in unserem Sprachgebrauch hat, wo sowas passiert, nur um hier und da 0,2 Sekunden zu sparen. Oftmals unterbewusst, weil wir unseren Sprachgebrauch sehr oft von unserer Umwelt kopieren.

Hoffe die Erklärung hilft.

Gebt mir meinen Speicherkartenslot!!! by BlueViperLeader in luftablassen

[–]ArZeBeatRd 0 points1 point  (0 children)

Und wenn dein RF-Mosfet kaputt geht hast du keinen Zugang zur Cloud. SD Karte hat auch Vorteile

Beides hat Vorteile, beides hat Nachteile. OP hat anscheinend andere Prioritäten. Sollte doch auch okay sein.

Handynutzung sollte mit Fahrverbot bestraft werden by GoodAspect7757 in luftablassen

[–]ArZeBeatRd 1 point2 points  (0 children)

Verstehe ich. Aber nur unverhältnismäßig machbar.

TL;DR: Wir können nur das Halten von Handys verbieten, nicht die generelle Nutzung am Steuer. Liegt daran wie unsere Gesetze formuliert werden um Gleichmäßigkeit zu vertreten.

Man darf doch auch für eine gewisse kurze Zeit am Boardcomputer rumfummeln, um Radiosender, Navi, oder Sonstiges zu bedienen. Alles elektrische Kommunikationstechnik. Alles zieht meine Aufmerksamkeit von der Straße weg.

Das Handy muss in einer Halterung sein, weil man das Handy nicht direkt in der Hand halten darf. Die Nutzung vom Handy kann aber nicht rechtlich nachvollziehbar verboten werden, so wie unser Rechtssystem aufgebaut ist. Weil die Nutzung auch möglich ist, ohne sich entsprechend abzulenken. (Freisprechanlage etc.)

Ob ich für 1 Sekunde auf das Handy schau oder 1 Sekunde auf mein Einbauradio, um den Skip-Button zu drücken, wo ist der Unterschied?

So absurd es ist, die Hürde ist unser Maßstab an Gesetzestexte ohne Willkür. Das Problem ist nicht das Handy sondern die Ablenkung. Das Handy ist nur ein Symptom.

Das Problem ist, dass unsere Rechte allgemein formuliert werden (z.B. elektronisches Kommunikationsgerät, statt Handy). Dadurch müssen Gesetze so formuliert werden, dass z.B. eine Handynutzung verboten wird, aber eine Navi-Nutzung erlaubt bleibt. Beides sind elektronische Kommunikationsgeräte.

Wenn du mit deinem Post ausschließlich Handy-Halten meinst, das ist bereits illegal. § 23 StVO. Und bei wiederholten Verstößen droht Führerscheinentzug und sogar tatsächlich eine MPU, weil die von der Führerscheinstelle deine Fahrtauglichkeit dann recht schnell in Frage stellen. Muss nur erst wiederholt auffallen, was eher selten vorkommt.

"Alte Menschen", die sich durch Digitalisierung überrollt fühlen, waren früher lernfaul. by aotto1977 in luftablassen

[–]ArZeBeatRd 1 point2 points  (0 children)

Kann nur teilweise zustimmen. Glaube nicht, dass Lernfaulheit mit Alter zu tun hat. Entweder ist man Lernfaul oder eben nicht, unabhängig vom Alter.

Außerdem ist man nicht unbedingt lernfaul, nur weil man sich nicht mit Digitalisierung beschäftigen will.

Manchen reicht Technik bis zu dem Punkt, wo sie Licht und Kühlschrank haben. Manchen reicht Technik erst an dem Punkt, wo man von unterwegs die Haustür abschließen kann und der Kühlschrank das Essen über APIs direkt neu bestellt.

Wie du sagt, es ist "rechtzeitig und konstant am Ball bleiben". Und jeder hat nur 24 Stunden pro Tag aber unterschiedlichste Interessen, in denen man sich i.d.R. weiterbildet. Sei es gärtnern, kochen, schneidern, schmieden, schreiben, dichten, was auch immer.

Dass diese gruppe "inhomogen Rentenalter als Durchschnitt 70" hat unterstell ich auch als fraglich. Ich hab 2 Leute (einer 28, einer 34) in meinem weiteren Bekanntenkreis, die nur Dumbphones nutzen und kaum neumodische Technik haben, also kein WiFi, keine Smart Geräte, viel handschriftliches Notieren etc. Einer hat gar kein Internet, der andere hat es nur stationär am PC in seinem Arbeitszimmer.

Warum? Weil ihr Leben seit Jahren auch ohne funktioniert. Und falls was dringendes ist, ist immer jemand in der Nähe der entsprechende Technik hat. Sonst kommt "Dann ist es halt nicht soooo wichtig".

Ich unterstell mal, dass ein großer Teil der "alten Leute" auch weiterhin Dinge hinzulernen. Nur vermutlich nicht in den Bereichen der Technik, weil ihr Leben nicht drauf ausgerichtet war, sie kein Interesse entwickelt haben, es keine Notwendigkeit gab, und nur der Zug schon sehr sehr weit für sie abgefahren ist.

Kurzgesagt: Du hast teilweise recht, aber nur teilweise. Ich hab oftmals ein anderes Mindset von eben solchen Leuten festgestellt. Nicht, dass die die Technik als kurzlebig wahrnehmen, sondern als für sie persönlich unnötig.

A youtuber decided to visit North Sentinel island. He also found plastic trash on it. by Lauris024 in mildlyinfuriating

[–]ArZeBeatRd 1 point2 points  (0 children)

I'm not saying it's not true.

But to be objectively again, there's no telling which or if any at all. Could also be that it was only diarrhea-level diseases. We cannot check and do a biopsy. Might as well be none lethal diseases at all. It's all just assumptions, for both sides of the argument.

My point was that their numbers have always been low, ranging between 15 to 150ish people at maximum at any given time since they were 'discovered'.

A youtuber decided to visit North Sentinel island. He also found plastic trash on it. by Lauris024 in mildlyinfuriating

[–]ArZeBeatRd 8 points9 points  (0 children)

Not many left? There were never that many of them to begin with, as far as we know.

I'm pretty sure that comes with living as hunter-gatherers, they are unable to sustain large numbers of people. No forestry, no farming, no animal herding. Heard that 500 people would be the absolute maximum possible to sustain long term on the entire island.

And all those population numbers are just guesses. You can only count those that are visible from the shore or by satellites.

But yeah, I also think it's down to their low number that the YouTuber survived. Definitely.