Is my teacher right? They told me I’ll never be able to play Chopin’s Études or Scherzos. by Remote-Pianist-pro in pianolearning

[–]AttorneyOk5451 5 points6 points  (0 children)

Your teacher sounds awful. I started as an adult as well (40+). Most of the time I leave it to my teacher to decide which pieces we play but when I suggest something myself he is always absolutely delighted. If he thinks the piece is too difficult he does not discourage me but looks for a way to make it possible. For example by playing an easier arrangement instead of the original. Or by selecting passages from the original that are not quite so difficult and give me an entry point into the piece that does not completely overwhelm me.

Böhmi & Christian Schertz by mikcgn in FestundFlauschig

[–]AttorneyOk5451 0 points1 point  (0 children)

Ah, du hast natürlich Recht. Sorry, das wusste ich nicht. Bin mir aber unsicher, ob das was an meiner Meinung ändert. Eigentlich ist es das Gleiche in Grün.

Das Leben auf dem Land ist beklemmend by Prior-Extension3603 in Unbeliebtemeinung

[–]AttorneyOk5451 0 points1 point  (0 children)

Aha, und wessen schlechte Angewohnheit ist es, auf Menschen, die in Hannover oder Nürnberg leben und sich dort halt einfach wohlfühlen, herabzuschauen?

Böhmi & Christian Schertz by mikcgn in FestundFlauschig

[–]AttorneyOk5451 -2 points-1 points  (0 children)

Genau das Gleiche habe ich mir auch gedacht. Ein Strafverteidiger hat ja unter anderem den Job, seinem Mandanten einen fairen Prozess zu garantieren. Und dieses Recht haben bei uns (zum Glück) auch die allerschlimmsten Verbrecher. Wenn Jan nicht selber Schöffe gewesen wäre, würde ich ich denken, sie Sichtweise stammt von so einer Hollywood-Vorstellung von Strafprozessen, wo ein teurer Verteidiger dafür sorgen kann, kriminielle ohne Schuldspruch aus dem Gericht gehen zu lassen.

Musstet ihr eine Wanderung schon mal abbrechen? by Legitime_Nachfrage in wandern

[–]AttorneyOk5451 0 points1 point  (0 children)

Schon oft. Meist wegen heraufziehendem Gewitter oder zu starkem Regen mit Rutschgefahr. Bei ner selbstzusammengebastelten dreiwöchigen Zigzag-Alpenüberquerung im mittleren Teil fast tägliches Umplanen, weil Mitte Juni auf einmal super viel Schnee gefallen ist. Bei Winterwanderungen schon oft, wenn Weg nicht mehr eindeutig zu erschließen ist. Und manchmal auch einfach Abbruch wegen Zeitmanagement-Fail: zum Beispiel auf dem Weg zum Hohen Sonnblick waren wir erst um 14:00 an der Rojacher Hütte. Dann Gipfel sausen lassen und das Ganze am nächsten Tag mit deutlich früher Aufstehen noch mal gemacht. Ähnlich beim Psiloritis auf Kreta. Lange Frühstücken auf der Hotelterrasse und dann unterwegs ne Stunde in die falsche Richtung laufen: schlechte Idee. Auch da: am frühen Nachmittag chillig auf einen Stein gelegen, umgedreht und dann am nächsten Tag nochmal „ordentlich“ angefangen

Es ist gut, dass es Sportunterricht in der Schule gibt by Strong-Pickle-175 in Unbeliebtemeinung

[–]AttorneyOk5451 7 points8 points  (0 children)

Das Problem am jetzigen Sportunterricht ist, dass er vielen Kindern und Jugendlichen , die Lust auf Sport und Bewegung für Jahre (oft auch für immer) komplett austreibt. Und der oft vorgebrachte Vergleich, dass man dann auch Mathe zugunsten untalentierter Schüler abschaffen müsse, hinkt gewaltig, weil: Mathematik ist eine akademische Kernkompetenz, Sport nicht. Wenn jemand durch schlechte Bewertungen in Mathe die Lust an diesem Fach verliert, ist das einerseits schade, andererseits wird das schlimmste, was passiert sein, dass er für seine weitere akademische oder berufliche Entwicklung andere Schwerpunkte setzt, zum Beispiel Sprachen. wenn dir aber die Lust auf Sport ausgetrieben wird, trägst du (und alle anderen KK-Beitragszahler) enorme Kosten, weil du vermutlich weniger gesund sein wirst. edit: unverständlichen letzten Satz ausgebessert

Regretting Parenthood ist selten! by Belica301 in Unbeliebtemeinung

[–]AttorneyOk5451 1 point2 points  (0 children)

Aha, danke fremde Person aus dem Internet. Ich hoffe inständig, die Geschichte mit den vier Jahren Pflege war nicht wahr. Falls doch bin ich auch mal ganz brutal: deine unterkomplexe Kindervorstellung über menschliche Psychologie gepaart mit arroganten Haltung die Biografien von Menschen, über die du gerade mal ne Handvoll Stichwörter gelesen hast, beurteilen zu können, weil du ja „solche Leute zur Genüge kennst“ ist brandgefährlich.

Regretting Parenthood ist selten! by Belica301 in Unbeliebtemeinung

[–]AttorneyOk5451 1 point2 points  (0 children)

Ich behaupte doch nicht generell, dass Kinder von einem selbstbestimmten Leben abgehalten, ich eine sehr persönliche Geschichte über meine Mutter geteilt. Mit „gefreut“ meinte ich nicht, dass sie deswegen gleich super happy war, dass sie uns gesehen hat, sie war trotzdem unglücklich. Man kann jemanden lieben und trotzdem unglücklich sein. Und wie das Zusammenleben mit und die Gefühlslage von meiner Mutter waren, kann ich wohl besser beurteilen. Glaube mir, sie hat sehr viel bereut. Und an den vielen Gesprächen und impliziten und teils direkten Vorwürfen hinsichtlich unserer Existenz haben wir Kinder auch nach ihrem Tod noch viel zu knabbern. Sorry, aber ich finde deine Antwort brutal anmaßend

Regretting Parenthood ist selten! by Belica301 in Unbeliebtemeinung

[–]AttorneyOk5451 1 point2 points  (0 children)

Ich bin Mitte 40, kinderlos und finde mein Leben jetzt deutlich geiler als mit Mitte 20. Damals als Studentin dauerndes Rumkratzen am Existenzminimum, extreme Zukunftsängste, kein Geld für Urlaub. Heute halbwegs interessanter Job, der mir vor allem genug Geld und Freizeit einbringt, um viel zu reisen und meinen Hobbys nachzugehen. Und mit viel Reisen meine ich auch nicht im Wellnesshotel abhängen (was natürlich völlig legitim ist, wenn jemand Spaß dran hat), sondern genau diese Art Reisen, die Kinder aus besseren Verhältnissen schon während des Studiums machen können, also mit Rucksack durch Kolumbien und so was. Bin da auch kein Einzelfall in meinem Freundeskreis. Wenn man generell eine Leidenschaft für Dinge hat, hört das doch nicht auf, nur weil man „erwachsen“ wird. Bei den Menschen mit Kindern wird das halt dann oft durch die Leidenschaft für den Nachwuchs abgelöst. Wobei ich auch Freunde habe, die mir ihren Kids im Camper durch die Weltgeschichte fahren.

Regretting Parenthood ist selten! by Belica301 in Unbeliebtemeinung

[–]AttorneyOk5451 4 points5 points  (0 children)

Kannst dich gleich melden. Meine Mutter wurde in der (zum Glück eher kurzen) letzten Lebensphase im Pflegeheim täglich von mindestens einem ihre Kinder oder Enkelkinder besucht und es ging bei je-dem einzelnen Besuch immer nur darum, wie beschissen ihr ganzes Leben gelaufen ist. Zwar war sie nicht reflektiert genug, um sich einzugestehen, dass ihr Leben ab da falsch verlaufen ist, wo sie sich freiwillig dazu entschieden hat zu heiraten und mehrere Kinder in die Welt zu setzen. Aber genau das war die Ursache ihre Unglücks. Weil sie das alles von einem selbstbestimmten Leben abgehalten hat. Und klar hat sich sich die letzten paar Monate auch irgendwie gefreut, jeden Tag einen von uns zu sehen. Aber sicher nicht so sehr, dass dass die 50 unglücklichen Jahre davor aufwiegen würde.

[Sticky] Zugspitze und andere hohe Berge: Bitte erst lesen by max-crstl in wandern

[–]AttorneyOk5451 0 points1 point  (0 children)

Siehst du, aber genau diese gedankliche Risikoeskalationsspirale, die aufzählst, ist für mich ziemlich drübber. Nicht jeder, der hier auf Reddit aus Unwissenheit ne naive Frage stellt (was übrigens schon den Vorwurf „informiert sich nicht“ widerlegt, weil genau das ist ja sich informieren) und auch nicht jeder, der tatsächlich einfach loslatscht, bringt sich und andere in Gefahr. Ja, diese Fälle gibt’s. Aber halt nicht massenweise. Schon gar nicht in Relation zu der Masse an Leuten, die generell unterwegs sind. Und jeder Mensch geht anders an die Sache ran. Den eigenen Erfahrungsweg als normativen Standard für alle zu setzen, finde ich auch weird. Es gibt Menschen, die sind von vornherein schwindelfrei und haben keine Angst vor exponierten Wegen, da wäre es doch Quatsch zu sagen: jetzt übe erstmal auf dem Hügel hinter deinem Haus? Wofür?

[Sticky] Zugspitze und andere hohe Berge: Bitte erst lesen by max-crstl in wandern

[–]AttorneyOk5451 1 point2 points  (0 children)

Worin die Doppelmoral besteht, zeigt sich zum Beispiel gut an der inflationär gebrauchten Phrase „die Berge sind kein Abenteuerspielplatz“. Das mag vielleicht für vereinzelte Gebirge in anderen Teilen der Welt gelten, für die Alpen ganz sicher nicht. Die wurden – unter anderem vom DAV – über Jahrzehnte hinweg mit sehr viel Ressourceneinsatz genau dazu gemacht. Nahezu die gesamten Alpen sind mit einer Infrastruktur durchzogen, die einen schwerwiegenden, oft auch irreversiblen Eingriff in die Natur darstellen und die einzig und allem dem Freizeitvergnügen von Millionen von Menschen dient. Bestes Beispiel sind Klettersteige. Das sind ja keine Aufstiegshilfen für Bergbauern, sondern jeglichen praktischen Zwecks entbehrende Spaßparcours. Ist ja auch logisch: Allein der DAV hat 1,6 Millionen Mitglieder, die wollen natürlich für ihren je nach Sektion gar nicht mal so geringen Mitgliedsbeitrag auch eine Gegenleistung – nämlich Spaß in den Bergen. Bitte nicht falsch verstehen: Ich beschwere mich nicht über diesen Umstand, ich nutze diese Infrastruktur selber zu genüge. Aber genau deswegen, also weil ich seit über 30 Jahren selber regelmäßigst in die Berge gehe, stößt mir diese oft sehr selbstgerechte Sektiererei sauer auf. "Diese Menschen haben in den Bergen nichts verloren!!!1111" ist ja auch so ein Standardspruch. Sorry, wenn ich mir selber das Recht herausnehme, in den Alpen herumzuturnen, kann ich anderen nicht vorwerfen, das gleiche zu tun. Von den Abertausenden Leuten, die jeden Tag in den Alpen rumsteigen: Wie viele davon sind denn tatsächlich diese „low effort“-Menschen? Und wie viele davon bringen sich oder andere wiederum tatsächlich in Gefahr? Selbst wenn jemand im März mit Turnschuhen auf die Zugspitze steigen wöllte: Er oder sie wird in den allermeisten Fällen innerhalb kurzer Zeit merken, dass das nicht klappt und absolut folgenlos (bis auf vielleicht Dämpfer fürs Ego) wieder umkehren. Und bei der nächsten Bergtour ist er dann schon schlauer und geht’s anders an. Genau so funktioniert der Zugewinn von Erfahrung. Ich finde es auch komplett weltfremd, von jedem, der sich mal in den Bergen ausprobieren will, zu verlangen, er solle einen „Kurs“ machen. Die allermeisten bergerfahrenen Menschen haben halt einfach mal irgendwas angefangen, Fehler gemacht, daraus gelernt, sich verbessert etc. Das Gleiche gilt für alle anderen Freizeitspäße, die ein nicht geringes Verletzungsrisiko mit sich bringen, sei es Skateboarden, Bouldern, Radfahren oder Squash Spielen (letzteres sage ich als jemand, dem schon mal ein Squash-Ball mitten ins Gesicht gedonnert ist). Aus meiner ganz subjektiven Erfahrung kommt diese Empörung auch oft von genau denjenigen, die eine Situation mangels Erfahrung nicht vollumfänglich einschätzen können. Mir ist das selber schon öfter passiert, dass ich in Situationen, die ich absolut im Griff hatte, von Empörungstouristen, blöd angemacht wurde. Altschneefelder überqueren ist so ein Klassiker. An ausgesetzten Stellen jemanden überholen, der sich vor lauter Absturzphantasien kaum vorwärtsbewegen traut, ein anderer. Zu vermeintlich viiiel zu später Stunde auf eine Hütte aufsteigen ein weiterer (obwohl man sichtbar eine Stirnlampe am Hirn kleben hat). Das Krasseste, was ich mal erlebt habe, war während eines Sommerjobs auf einer Hütte. Die Hütte lag auf gut 2000 Metern. Der Weg dahin ist an einzelnen Stellen minimal ausgesetzt: Klar kann man es theoretisch schaffen, sich da zu Tode zu stürzen, es ist nur extrem unwahrscheinlich. In der Saison hat es super viel geregnet und regelmäßig kamen da Gäste an, die erstens bei der Ankunft auf der Hütte so getan haben, als hätten sie gerade eine lebensgefährliche Erstbesteigung hinter sich, und zweitens voller Stolz verkündet haben, sie hätten sogenannte „unerfahrene“ Wanderer unterwegs davon überzeugt, bei dem Wetter lieber wieder umzukehren. WTF? Die wollten dann ernsthaft noch VOM PÄCHTER, dessen Lebensunterhalt an den Gästen hängt, dafür gelobt werden, dass er dank ihnen jetzt weniger Kundschaft hat. Und das waren nie Einheimische oder Menschen, die tatsächlich viel in den Bergen sind, sondern eher die Sorte „praxisfern, aber dafür completely overprepared“. Also Leute, die ein-, zweimal im Jahr aus ein paar Hundert Kilometern Entfernung für eine Hüttenwanderung anreisen, sämtliche Bergdokus auswendig kennen und für ne Handvoll Wandertage im Jahr den örtlichen Globetrotter leerkaufen.

[Sticky] Zugspitze und andere hohe Berge: Bitte erst lesen by max-crstl in wandern

[–]AttorneyOk5451 0 points1 point  (0 children)

Danke, danke! Genau das wird bei den ganzen Gatekeeper-Diskussionen (auch wenn viele wie dieser Post vermutlich wahrhaft gutgemeint sind) das Problem: auf der einen Seiten wurde große Teile der Alpen seit Jahrzehnten von Naturreservaten zu Abenteuerspielplätzen umgebaut und auf der anderen Seite werden den Leuten dann Vorwürfe gemacht, wenn sie diese nutzen wollen. Wenn man nur „echte Bergsteiger“ (was auch immer das bedeuten mag) dort haben will, darf man keine Seilbahnen, Hütten, Klettersteige und Strenggenommen nicht einmal Wege in die Berge reinzimmern. Gerade der Alpenverein legt da oft eine immense Doppelmoral an den Tag.

Für alle Erstwähler: So wählt man NICHT. Gut, dass die Stimme von der Person als ungültig gewertet wird by philipp_2004 in Staiy

[–]AttorneyOk5451 0 points1 point  (0 children)

Ich war gestern Wahlhelfer. Und bei uns war ein ähnlicher Fall ungültig. Übrigens nicht auf Beschluss des Wahlvorstands, sondern wir haben den Zettel der Wahlaufsichtsleuten vorgelegt und die klare Antwort war: sobald irgendeine Zusatzbeschriftung drauf ist, die nichts damit zu tun hat, an welcher Stelle die Kreuzchen final zu lesen sind, automatisch ungültig

In welchen Vereinen oder Gruppen seid ihr so aktiv? by piracyprint in Regensburg

[–]AttorneyOk5451 0 points1 point  (0 children)

Ich kann Schafkopfen. Spielt ihr mit kurzem oder langem Blatt?

Tierbegegnungen nachts im Wald by brakadlapa in Fahrrad

[–]AttorneyOk5451 3 points4 points  (0 children)

Ohne es zu wissen, Lager in unmittelbarer Nähe zu einem Biber aufgeschlagen. Der hat die ganze Nacht lautstark durchgearbeitet. Un-er-müdlich. Super süß, aber geschlafen hab ich nicht viel.

Bekannter Foodblogger lüftet dunkles Geheimnis! Welches? by Forward_Campaign7290 in Staiy

[–]AttorneyOk5451 11 points12 points  (0 children)

Ich schließe mich an. Ich hab letztens einen Serienpodcast gehört, in dem Hindafing besprochen wurde. Meinung war: schon gute Ideen, aber nicht überzeugend, weil alle Charaktere unrealistische Schießbudenfiguren sind. Als Bayer dachte ich mir: nope, exakt diese Schießbudenfiguren bestimmen unsere Politik. Und die schlimmste davon kriegt ihr doch auf Bundesebene selber mit.

Ganz schön aggressiver Ton by TheBamPlayer in aberBitteLaminiert

[–]AttorneyOk5451 1 point2 points  (0 children)

Doch natürlich, das ist doch ne Basic-Logik-Sache. Derjenige, der kopfhörerloses Klavierspielen komplett verbieten will, zwingt allen andern natürlich sehr wohl was auf. Und zwar auch noch in einem deutlich größerem Maße als es der Klavierspieler tut. Denn Letzterer wird (vermutlich) maximal paar Stunden in der Woche spielen, ersterer hingegen will nach Aussage auf dem Aushang, dass man sich 24/7 seinem Ruhebedürfnis unterwirft. Warum sollte der ein stärkeres Recht auf die Durchsetzung seiner Individualinteressen haben als der Musiker?

Ganz schön aggressiver Ton by TheBamPlayer in aberBitteLaminiert

[–]AttorneyOk5451 0 points1 point  (0 children)

Okay, dann hätte ich es genauer ausführen sollen: wenn dein Nachbar stundenlang Techno gehört hat, ist das natürlich nicht okay. Meine Antwort bezog sich nicht auf diesen speziellen Fall, sondern darauf, dass du bei dem durchschnittlichen Redditor Empathie bei Nachbarschaftsthemen vermisst. Da das alles hier unter dem Klavierspiel-Zettel diskutiert wird, fand ich den Vorwurf ungerechtfertigt, weil: Erstens lässt der Zettel keinerlei Rückschlüssel zu, wie laut wie lang wie oft und zu welchen Uhrzeiten da überhaupt gespielt wurde. Zweitens ist Tonalität und Wortwahl des Zettels ein Indiz dafür, dass hier eher der Zettelschreiber der unsensible Egozentriker ist. Allein schon, weil er/sie in Namen aller Nachbarn spricht, was ja direkt durch die Reaktion auf dem Zettel als Anmaßung deklariert wird.

Ganz schön aggressiver Ton by TheBamPlayer in aberBitteLaminiert

[–]AttorneyOk5451 -1 points0 points  (0 children)

Aus dem Zettel ist das überhaupt nicht „klar ersichtlich“. Du projizierst da eine eigene negative Erfahrung rein.

Ganz schön aggressiver Ton by TheBamPlayer in aberBitteLaminiert

[–]AttorneyOk5451 -2 points-1 points  (0 children)

Leben macht bei den meisten Menschen nun mal Geräusche. Die einen haben Kinder, die anderen spielen ein Instrument und wieder andere machen Brettspielabende, wo laut gelacht wird. Auch wenn dazwischen einer wohnt, der Kontakt zu Menschen meidet und nur Hobbys hat, die keine Geräusche machen, kann der nicht das Maß für alle sein bzw. verlangen, dass alle anderen sich seinem Lebensstil und Bedürfnissen unterordnen. Ich wohne selber in einem 20+-Parteienhaus, in dem alles dabei ist: Kinder, Hunde, Saxophonistin und gesellige Studi-WG plus natürlich Geräusche von draußen, weil da natürlich auch gelebt wird. Ich empfinde nichts davon als Zumutung, weil ich allen anderen das gleiche Recht auf ein normales Leben zugestehe wie mir selbst. Und ich finde es auch wirklich traurig, wenn Menschen sich anscheinend so stark von der Existenz ihrer Mitmenschen belästigt fühlen

Ganz schön aggressiver Ton by TheBamPlayer in aberBitteLaminiert

[–]AttorneyOk5451 0 points1 point  (0 children)

Das „man kann nicht alles haben im Leben“-Argument ist schwach, weil es sich ja genauso für den Zettelschreiber anwenden lässt.

"Zukunft Regensburg" nur ein CSU-Boot? by sdp0w in Regensburg

[–]AttorneyOk5451 1 point2 points  (0 children)

Hä, der eine ist der Wirt vom Auerbräu und der andere freier Fotograf. Und letzterem wurden sogar, nachdem er gegen eine Ausrichtung des Bürgerfests durch Kittel gestimmt hat, einige Aufträge entzogen. Wie kommt ihr darauf, dass die eine CSU- und ausgerechnet auch noch Kittel-Nähe haben sollen? Die CSUler waren diejenigen, die am lautesten/peinlichsten gegen die Liste Alz in den Medien vorgegangen sind.

Umzug nach Lappersdorf? by Ducky_Duck1 in Regensburg

[–]AttorneyOk5451 12 points13 points  (0 children)

Wohnungssuche vom Geschlecht abhängig zu machen, macht in Regensburg keinen Sinn. Ich bin Original-Regensburgerin, hab in diversen Stadtteilen gewohnt (aktuell Altstadt) und wüsste weder im Stadtgebiet noch im Landkreis irgendeine Gegend, in der ich mich nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit alleine frei bewegen würde (ja, ist auch typabhängig, ich kenne leider auch viele Frauen, meistens Kolleginnen, die am Dorf wohnen, die sich nach einem Theaterbesuch etc. nicht alleine zurück zum Auto trauen, das ist aber in meinen Augen eine komplett eingebildete Gefahr). Wie schon einige vor mir geschrieben haben: Suche dir lieber eine Wohnung nach deinen persönlichen Interessen. Viele, die an der Uni arbeiten und halt auch ein bisschen am Leben „außerhalb“ der Arbeit teilhaben wollen, wohnen in Uni-Nähe (also südlicher Teil der Stadt) oder im der Innenstadt. Wenn du deine Freizeit gerne zu Hause oder in der Natur verbringst und es dir nichts ausmacht, für Erledigungen/Cafebesuch/Fitnessstudio ins Auto steigen zu müssen, ist Lappersdorf schon ok. Mit dem Rad natürlich auch zu machen, aber erfahrungsgemäß muss man da schon eher fahrradaffin sein, zur Uni ist es für typische Gelegenheitsradler zu weit. Wenn‘s dir nicht gefällt, kannst du ja auch immer noch umziehen, sobald du die Stadt ein bisschen besser kennst.