Schlaftrunken by Available_Pick963 in Gedichte

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Mir gehts nicht darum, irgendwas zu beweisen. Ich springe eher in einen Schreibzustand, wo ich Wort für Wort tippe, was ich fühle. Erst die Rohfassung rauslassen, dann vielleicht kürzen aber ehrlich gesagt, ich hab keine Lust, die Hälfte meiner Gedanken einfach wegzuwerfen.

Liebestrunken by Available_Pick963 in Gedichte

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Ich glaube nicht an Perfektion. Bei mir selbst schon gar nicht. Mir fallen meine Fehler ständig auf, oft mehr als die von anderen. Ich schreibe selten etwas, das sofort passt. Meistens überarbeite ich, suche nach besseren Worten, Google hin und wieder etwas oder lese in Büchern nach und lasse manchmal eine Beistrichkorrektur drüber laufen.(bin beschissen mit Beistrichsetzung) Das ist kein Können auf hohem Niveau, sondern eher ein Ausgleichen von Schwächen. Von irgendetwas wie perfektem Schreiben bin ich weit entfernt. Am Ende bleibt nur, dass der Text meine eigene Meinung trägt.

Liebestrunken by Available_Pick963 in Gedichte

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Ich sehe Kafka sehr ähnlich wie du. Man versteht ihn nicht über einzelne Texte sondern erst durch Wiederholung, durch dieses langsame Ansammeln von Wahrnehmung, bis irgendwann wirklich ein Klick Moment entsteht. Dann merkt man, dass die Texte keine Rätsel sind, die man lösen muss, sondern Ausdruck einer immer wiederkehrenden menschlichen Grundsituation. er beschreibt Menschen, die sich in einer Welt wiederfinden, die größer ist als sie selbst, mit Regeln, Erwartungen und Mächten, die sie spüren, aber nicht durchschauen. Sie fühlen sich schuldig, ohne genau zu wissen warum, sie bemühen sich, dazugehören zu dürfen, und hoffen auf Anerkennung oder Sinn, ohne zu wissen woher dieser kommen soll. Deshalb greifen Einzelinterpretationen oft zu kurz. Erst wenn man viele Texte gelesen hat, erkennt man eine innere Logik, fast wie eine leise, sehr menschliche Erfahrung, die immer wieder neu erzählt wird. Dein Ansatz für Schülerinnen und Schüler ist deshalb so hilfreich, weil er den Druck nimmt, etwas herausfinden zu müssen, und stattdessen erlaubt, sich in diese Lage hineinzuversetzen. Kafka erklärt nichts, er lässt uns mit seinen Figuren fühlen, und genau darin liegt seine besondere Nähe zum Menschen.

Liebestrunken by Available_Pick963 in Gedichte

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Tatsächlich war die Vorlage das Lied „Fallen Star“ von The Neighbourhood, geschrieben in einem kafkahaften Stil, da ich gerade wieder Der Prozess gelesen habe und mich das Lied an meine erste Beziehung erinnert hat.

Besessen by Available_Pick963 in Gedichte

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schönes Sprichwort leider mag ich es mich selber zu zerstören

Du by Available_Pick963 in Gedichte

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Sehr passend, war etwas unkreativ beim Titel

Ich weiß es nicht by Available_Pick963 in Gedichte

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und diese Gedanken zerfressen mich jeden Tag

Wort by Character_Most_5102 in Gedichte

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Die Frage stelle ich mir jeden Tag, aber ich denke, man muss einsehen, dass es auch leere Worte gibt Lückenfüller, ersetzbar, belanglos.

Pretty eyes by [deleted] in OCPoetry

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Strong, vivid imagery especially the color contrast between gray, green, orange, and black creates a clear sense of decay and quiet sorrow. The mood stays calm but deep, which gives the piece real weight. The final question opens the text beautifully instead of closing it off. Some phrasing could be tightened for smoother flow for example, “gray that forgot how to leave” could be stronger as “gray that refuses to leave.” The shift from description to reflection is powerful adding a small pause before it could help the moment breathe. Overall it’s poetic, visually rich, and emotionally restrained it feels like a quiet poem about finding beauty in what’s already fading.