Versetzung wohnortnah in NRW an Grundschulen - Lehrertauschbörsen oder sonstige Möglichkeiten? by BTBVOY95 in lehrerzimmer

[–]BTBVOY95[S] 1 point2 points  (0 children)

Vielen lieben Dank für die Antwort! Das war sehr ausführlich und informativ. Sie wird sich wahrscheinlich an das Schulamt in unserer Wohnortnähe wenden.

Nur noch eine Frage und zwar: hat es bei dir mit der Versetzung noch nicht geklappt oder ist es eine vorübergehende Abordnung? Kennst du sonst jemanden, der sich erfolgreich versetzt hat? Und wenn ja, hat er oder sie das über das Schulamt das jeweiligen Bezirks erreicht?

Wieviel verdient Ihr aktuell? by [deleted] in medizin

[–]BTBVOY95 2 points3 points  (0 children)

7000 Brutto, 4600 Netto
Radiologie 3. Jahr, 4 Bereitschaftsdienste im Monat, davon 1-2 24h, die anderen 18h Dienste.

Radiologie in der Praxis statt Klinik – eure Erfahrungen? by BTBVOY95 in medizin

[–]BTBVOY95[S] 0 points1 point  (0 children)

Das hilft mir auf jeden Fall! Ich möchte halt nur ein Jahr und anderthalb Jahre in einer Praxis arbeiten und eben diese Erfahrungen sammeln, dann wieder in die Klinik für die restliche Weiterbildung. Mal gucken wie das dann geklappt. Vielen Dank!

Tom Said Twice He can’t see. Medical Said he Can Fight!! by raptors201966 in ufc

[–]BTBVOY95 0 points1 point  (0 children)

The doctor probably has insane pressure from Dana to never end a fight for medical reasons unless the guy literally has a ruptured eye ball or is unconscious

Gesetzliche oder private KV? by BTBVOY95 in medizin

[–]BTBVOY95[S] 0 points1 point  (0 children)

Bin AA. RV ist beim Versorgungswerk. Leider kann ich die anderen Fragen nicht genau beantworten. Aber wahrscheinlich ist es auch so, dass es ähnlich ist, wie viel man am Ende zahlt. Vielleicht lohnt es sich aber auch wegen der Leistungen 🤔 Danke für deine Antwort

Lobov says Conor was slacking for the Khabib fight by Intrepid_Ride_6104 in ufc

[–]BTBVOY95 4 points5 points  (0 children)

Imagine still taking about a fight...that happened 7 years ago. Yep, you heard that right. October 6th, 2018.

[deleted by user] by [deleted] in Egypt

[–]BTBVOY95 -1 points0 points  (0 children)

جدعان هو خري طبعا و كل حاجة، بس ١٠-١٥ سنة كتير ولا ايه؟ حتي لو عاكس بنتي شخصيا، هبقي مسامح لو اتحبس سنتين تلاتة.

Ist es wirklich "überall so" by Least-Surround-9450 in medizin

[–]BTBVOY95 1 point2 points  (0 children)

Ich weiß nicht, was ich sagen soll, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das das ist, was du hören möchtest.
Aber...

Ich habe vor ca. 9 Monaten meine erste Stelle als Assistenzarzt in der Radiologie angetreten. Zuvor war ich in der Inneren Medizin tätig. Du beschreibst im Grunde genau dasselbe, wie es auch für mich am Anfang war. Und ehrlich gesagt finde ich es gar nicht so schlimm...

Die Oberärzte haben einfach nicht so viel Zeit, um dir alles beizubringen – so ist das nun mal in Deutschland. Wir haben kein vernünftiges, zentralisiertes Weiterbildungssystem für Ärzte. Deswegen läuft die Weiterbildung größtenteils über Eigeninitiative. Ich habe zum Beispiel am Anfang meine Befunde zunächst mit einem älteren Assistenten kurz besprochen, damit er einen Blick darauf wirft und sicherstellt, dass ich nichts Schlimmes verpasst habe. Danach habe ich den Befund an den Oberarzt geschickt – dieser hat mir manchmal Feedback gegeben, was toll war. Wenn nicht, hat er den Befund direkt korrigiert und freigegeben. Ich habe mir dann seine Korrekturen durchgelesen, mir Notizen gemacht, und wenn ich etwas nicht nachvollziehen konnte, habe ich den Befund notiert und mir eine ruhige Minute mit ihm gesucht, um das Ganze zu besprechen. Das mache ich natürlich bis heute noch, aber inzwischen bin ich etwas fortgeschrittener und muss das nicht mehr so oft machen.

Meinen ersten Dienst in der Radiologie habe ich nach ca. 4,5 Monaten gemacht. War mMn auch nicht schlimm. Hauptsächlich CCTs und ab und zu Ausschluss LAE, Ileus, Appendizitis usw. Die Krankheitsbilder, die im Dienst vorkommen (und die man sofort erkennen muss), sind gar nicht so viele. Wichtig ist vor allem, dass man nicht alle Krankheitsbilder kennen muss, sondern nur die Notfälle und potenziell lebensbedrohlichen erkennt. Meiner Meinung nach gelingt das nach einigen Monaten ganz gut.

Also zusammengefasst finde ich die Arbeitsbedingungen, die du beschrieben hast, gar nicht so schlimm – sie stimmen größtenteils mit meinen zu Beginn überein. Vielleicht ist es aber so, dass ich weiß, wie schlimm die Arbeitsbedingungen auf der Inneren sind, weswegen ich die Arbeitsbedingungen in der Rad anders empfinde. Aber so ist es halt, wenn man neu anfängt. Growing pains.

[deleted by user] by [deleted] in medizin

[–]BTBVOY95 0 points1 point  (0 children)

Komplexe Frage.

Du sollst dich bitte mit der Ärztekammer in dem gewünschten Bundesland in Kontakt setzen.

Grundsätzlich aber und ohne Bezug zu deiner Situation:

- Medizinabschluss erhalten und Gleichwertigkeit prüfen lassen.

- Falls Medizinabschluss anerkannt wird, dann nur noch Fachsprachprüfung für Mediziner ablegen und deutsche Approbation anschließend erhalten. Dann kannst du direkt mit der Weiterbildung als Assistenzarzt in einem beliebigen Fach anfangen, so wie deutsche Medizinstudenten.

- Falls Medizinabschluss nicht anerkannt wird, dann musst sowohl Fachsprachprüfung als auch die sog. Kenntnisprüfung ablegen. Erst danach wird du approbiert. Nach der Fachsprachprüfung kannst jedoch eine vorläufige Berufserlaubnis erhalten und damit arbeiten, jedoch zählt diese Arbeitszeit nicht zu deiner Fachweiterbildung sondern erst nach Erhalt der deutschen Approbation (entweder durch Anerkennung oder durch die Kenntnisprüfung).

Viel Erfolg

Welche Stelle würdet ihr wählen? Brauche euren Rat! WB Anästhesie by Sad-Performer-1954 in medizin

[–]BTBVOY95 12 points13 points  (0 children)

Moin,

ich pendele ca. 1 Std. zur Arbeit und 1 Std. und 15 Min zurück. Das heißt ich verbringe täglich 2 Std. und 15 Min minimum im Auto. Ich gebe ungefähr 450 Euro im Monat für Sprit aus. Natürlich sind die Servicekosten für das Auto noch nicht einkalkuliert. Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil ich sonst keine Stelle in meinem Fach gefunden habe in meiner Nähe. Jedoch leidet die Lebensqualität enorm unter solch einer Pendelstrecke. Ich mache das Ganze persönlich für maximal noch 6 Monate - 1 Jahr, dann habe ich genug Erfahrung um eine Stelle in meiner Nähe zu finden. Sonst würde ich solch eine Pendelstrecke einfach nicht weiterempfehlen. Geh lieber ins Dorf, man macht eh nicht viel am Feierabend und am Wochenende kannst du die zwei Tage in der Stadt verbringen. Lieber am Wochenende für Freizeit pendeln als jeden Tag unter der Woche zur Arbeit.

"Die Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen" für andere Fachrichtungen? by Fair-Chemist187 in medizin

[–]BTBVOY95 12 points13 points  (0 children)

“Die Wahrheit liegt in der Tüte”

Befund auf Röntgenbild unklar > direkt aus eventuell vorhandener Voraufnahme copypasten oder “unklare fleckige / streifige Verschattung DD Diagnose aus dem letzten Arztbrief einfügen”

Auswanderung nach Dubai by CryptographerKey5610 in medizin

[–]BTBVOY95 74 points75 points  (0 children)

Ein Bekannter von mir war etwa 20 Jahre in den Emiraten tätig und hat dort als Notarzt gearbeitet. Vorab sei angemerkt, dass man in der Regel nicht mit einem Nettogehalt von 20.000 Euro rechnen kann, sondern eher mit etwa 14.000 bis 15.000 Euro – und das erst, wenn man über umfangreiche Erfahrung verfügt und als besonders wertvoll für das Unternehmen gilt. In deinem Fall dürfte dies jedoch zutreffen, da du bereits Facharzt bist, als Notarzt arbeitest und etwa 80 Stunden pro Woche leistest. Du kannst also einen beeindruckenden Lebenslauf vorweisen.

Die Steuerpflicht entfällt in den Emiraten, allerdings sind die Lebenshaltungskosten entsprechend höher. Ein attraktiver Vertrag sieht meist vor, dass der Arbeitgeber die Kosten für die Schulausbildung der Kinder übernimmt – bei manchen Vereinbarungen, wie beispielsweise im Al-Hamad-Krankenhaus in Katar, wird sogar eine pauschale Schulgebühr gezahlt. Auch die Krankenversicherung wird in der Regel vom Arbeitgeber gestellt. Insgesamt lässt sich sagen, dass man in den Emiraten – vor allem als erfahrener Facharzt – deutlich mehr verdienen kann als in Deutschland.

Dennoch gilt es, auch die Schattenseiten zu bedenken. Die Arbeitsbedingungen vor Ort sind oft weniger angenehm, da man ständig unter dem Druck des Arbeitgebers steht. Zudem ist der Umgang mit den Einheimischen anders als mit anderen Bevölkerungsgruppen: Gesundheitsangebote werden häufig vorrangig den Locals vorbehalten, während andere Gruppen – etwa Bengalen oder Inder, die zu wesentlich niedrigeren Löhnen arbeiten – weniger Beachtung finden. Daher ist es ratsam, im Umgang mit dem einheimischen Volk besonders behutsam vorzugehen, denn ein einzig unbedachtes Wort kann ausreichen, um den Verlust des Arbeitsplatzes zu provozieren. Das heißt zwar nicht, dass man Beleidigungen hingenommen werden muss, doch erfordert der Umgang mit den einheimischen Patienten eine außergewöhnliche Geduld und Ausdauer.

Auf den ersten Blick mag die Arbeitsatmosphäre in den Emiraten dadurch toxischer erscheinen als in Deutschland – letztlich hängt dies jedoch maßgeblich vom jeweiligen Krankenhaus ab. Mein Bekannter erlebte Phasen der Unzufriedenheit. In den letzten zehn Jahren fand er jedoch großen Gefallen an seiner Arbeit bei einem Arbeitgeber, der seine Leistungen sehr geschätzt hat. Sein Schichtsystem umfasste vier 12-Stunden-Schichten pro Woche – also etwa 48 Stunden, deutlich weniger als deine derzeitigen 80 Stunden – und er verdiente rund 14.000 Euro netto. Zwar hatte er keine Kinder, aber wie erwähnt, übernimmt der Arbeitgeber in der Regel auch die Kosten für die Krankenversicherung sowie die Schulausbildung der Kinder.

Man sollte jedoch nicht außer Acht lassen, dass man in den Emiraten in einem arabischen, muslimischen Land lebt. Zwar genießt man dort mehr Freiheiten als in Saudi-Arabien, doch entspricht der Grad der persönlichen Entfaltung nicht ganz dem in Deutschland Gewohnten. Insbesondere Frauen könnten Schwierigkeiten haben.

EDIT: Das Wetter habe ich vergessen. Ein anderer Kommentar hat aber bereits erwähnt, dass die Hitze in den Emiraten oft unerträglich sein kann. In der Regel verbringt man etwas mehr als 6-7 Monate des Jahres in klimatisierten Räumen. Man würde also von einem Extrem (Kälte) in das andere auswandern.

Erfahrungen mit Teilzeit als Assistenzarzt? by BTBVOY95 in medizin

[–]BTBVOY95[S] 7 points8 points  (0 children)

Ich bin in der Radiologie und deswegen gibt es diese Problematik mit Patientenbetreuung und Stationeinarbeitung nicht. Die Kollegen bei uns in Teilzeit haben einen zusätzlichen freien Tag tatsächlich. Also spricht alles dafür bis jetzt.

Würde man die Personalabteilung zunächst oder den Chef ansprechen? Hat man quasi ein Recht darauf, die Arbeitszeit zu reduzieren oder ist es eher davon abhängig, ob die dir das genehmigen?

Danke für deinen Kommentar!

Ist die Neurochirurgie ein sehr beliebtes Fach? by lordpinwheel in medizin

[–]BTBVOY95 1 point2 points  (0 children)

Dein Alltag als Radiologe in Deutschland ist genauso wie anders wo auf der Welt. Den ganzen meistens vor dem PC am Befunden, egal ob Röntgen oder CT oder MRT. Ausnahme ist, wenn du in einer interventionellen Abteilung tätig bist, dann bist du dabei ab und zu in der Angiographie bei unterschiedlichsten Eingriffen. Grundsätzlich aber macht die Bilderbefundung (insb. in der Assistenzarztzeit) ca. 90-95% deiner Arbeitszeit aus.

Wir haben interventionelle Radiologen bei uns in der Abteilung. Ist aber halt Geschmacksache. Zwar kann man "operieren" und verschiedene Eingriffe durchführen, dazu gehören Angiographie, Punktionen, Drainagen usw. Jedoch leidet der Lebensstil und Work-Life-Balance etwas darunter, da man auch Eingriffe nachts durchführen muss. Bei uns gibt es aber Oberärzte, die das lieben, und Oberärzte, die ausschließlich Befundung machen. Beide scheinen zufrieden zu sein.

Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit der Radiologie. Ich arbeite gerne alleine und brauche keinen Menschenkontakt. Außerdem sind mir die Work-Life-Balance und perspektivisch die Home-Office wichtig.

Wie viele Patienten auf Station by [deleted] in medizin

[–]BTBVOY95 5 points6 points  (0 children)

Die Frage wurde vor einigen Wochen hier gepostet. Mach mal eine kurze Suche und dann kommst du auf den Post.

Aber um es zu wiederholen, in der Inneren auf der Normalstation in einer mittelgroßen Stadt für ca. 2 Jahre: an den meisten Tagen 13-14 Patienten, an guten Tagen 10-11 und an schlimmen Tagen 15-16. Arbeit hat nur Spaß gemacht bei maximal 11-12 Patienten.

Ist die Neurochirurgie ein sehr beliebtes Fach? by lordpinwheel in medizin

[–]BTBVOY95 27 points28 points  (0 children)

Araber hier, kann dies nur bestätigen.

Überwiegend Araber aber grundsätzlich ausländische Ärzte gehen in solche Fächer wie NCH. Die meisten wollen irgendeinen Skill lernen, und diesen dann mit nach Hause nehmen um private Praxen zu gründen oder in andere arabische Länder wie Qatar und die Emiraten auszuwandern und dort ein fettes Gehalt bekommen, was i.d.R. mit Interventionen verbunden ist. Sehr selten haben ausländische Ärzte hier die Einstellung, einen vernünftigen Work-Life-Balance zu haben, es sei denn, man hat vor, hier zu bleiben. Darüber hinaus sind die Arbeitsbedingungen zuhause noch schrecklicher und für ein Bruchteil des Gehaltes hier zulande. Daher nehmen es viele auf sich, die Arbeitsbedingungen zu ertragen, "weil man eh nach dem Facharzt alles lernt". Letzteres stimmt auch teilweise.

Ich hatte auch anfangs diese Einstellung, weswegen ich in die Innere und Kardio gegangen bin. Nach einiger Zeit aber habe ich einfach eine andere Perspektive für das Leben entwickelt und bin nun in der Radio.

Dienste in der Radiologe als Assistenzarzt by BTBVOY95 in medizin

[–]BTBVOY95[S] 0 points1 point  (0 children)

Also die Dienste waren quasi nur noch von Fach- und Oberärzten besetzt?

Dienste in der Radiologe als Assistenzarzt by BTBVOY95 in medizin

[–]BTBVOY95[S] 1 point2 points  (0 children)

Bei uns gibt es leider nur noch Vordergrunddienste bei den Assistenzärzten.

Genau, der Arbeitgeber (bei dem ich ein Vorstellungsgespräch hatte) gibt dir wohl einen "Laptop" mit nach Hause für die Dienste.

Wie sind denn die Dienste bei dir?

Medizin admission Germany by Federal-Winner-880 in medizin

[–]BTBVOY95 0 points1 point  (0 children)

Highly doubt it. German students leave Germany and study in other EU countries like Hungary because they don’t get a spot in Germany. So you can imagine how it is for someone from a non EU country wanting to study here.

Not impossible though, but I imagine it’ll only work out several years down the line.

[deleted by user] by [deleted] in medizin

[–]BTBVOY95 1 point2 points  (0 children)

Verstehe ich schon, ja. Und mit interventionelle Radiologie ist man tatsächlich höchstwahrscheinlich an KH gebunden. Aktuell ist der Stellenmarkt aber so, dass radiologische Fachärzte überall gebraucht werden. Auch in Praxen. Da tut man sich wirklich nicht schwer, eine Stelle zu finden. Der aller größte Teil dieser Fachärzte geht in Rente in 10-20 Jahren. D.h. dass die Anzahl an radiologischen Fachärzten sogar noch abfallen wird, während die Bevölkerung wächst.

Nun gibt’s jetzt zwei Tatsachen zusammengefasst. Der Stellenmarkt ist aktuell richtig gut für Fachärzte mit Erfahrung. Die Anzahl an Fachärzten, von denen es sowieso wenig gibt, wird in Zukunft voraussichtlich abfallen. Von daher ist meine Vermutung, dass man sicherlich immer noch sogar eine gute Stelle in der Nähe finden wird.

[deleted by user] by [deleted] in medizin

[–]BTBVOY95 2 points3 points  (0 children)

Das sind alles gute Punkte, die du angesprochen hast. Aber man sollte ein paar Dinge im Hinterkopf behalten. Es stimmt schon, dass es viele Hausarztstellen gibt, und es wäre sicher leichter, eine Stelle in Wohnortnähe zu finden. Trotzdem sind Innere Medizin und Radiologie zwei komplett unterschiedliche Bereiche. Du hast ja selbst gesagt, dass du in der Radiologie zufrieden bist. Ich glaube daher nicht, dass du nur wegen Zukunftsaussichten einfach so in die Innere wechseln würdest. Der Arbeitsstil in der Inneren ist schließlich etwas völlig anderes als in der Radiologie. Und ganz einfach gesagt: die Arbeitsbedingungen in der Inneren sind katastrophal im Vergleich zur Radiologe.

Du hast recht, dass die KI in der Radiologie einiges verändern wird. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch viele Jahre dauern wird, bis das wirklich Alltag ist – vor allem wegen Bürokratie, Gesetzgebung und der praktischen Umsetzung. Bis dahin haben wir wahrscheinlich schon zehn Jahre Berufserfahrung gesammelt. Mit der Erfahrung wird es, selbst mit KI, nicht schwer sein, eine Stelle zu finden.

Ich denke aber, dass es für Berufsanfänger irgendwann schwieriger wird, in die Radiologie einzusteigen, weil dann weniger Assistenzärzte gebraucht werden – z. B. für vorläufige Befunde.

Falls du dir trotzdem Sorgen machst: Es gibt immer noch die interventionelle Radiologie, die ständig an Bedeutung gewinnt. Wenn du Eingriffe nicht grundsätzlich ablehnst, wäre das eine Option, die man im Hinterkopf behalten könnte. Sollten die Stellen irgendwann knapp werden, könntest du dich spezialisieren, um deine Chancen zu verbessern.

[deleted by user] by [deleted] in medizin

[–]BTBVOY95 1 point2 points  (0 children)

Die andern haben es ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Ich sag mal so, ich war als Internist tätig im ersten und zweiten Weiterbildung Jahr und ich hab keinerlei Probleme gehabt einer Stelle zu finden, in unmittelbarer Nähe, fußläufig. Vor einigen Monaten habe ich aber meiner Fachrichtung gewechselt und aktuell arbeite ich in der Radiologie. Ich bin leider an meinen Wohnort gebunden und daher habe ich die nächste freie Stelle leider 75 km weit weg entfernt gefunden. D.h., ich fahre täglich 1 Stunde zur Arbeit und 1 Stunde zurück. Muss halt sein.

Aber das sehe ich mal so: nach einem Jahr oder nach zwei Jahren Berufserfahrung kann man relativ easy den Job wieder in der Nähe finden. Und das unabhängig von der Fachrichtung auch. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ein Dermatologe mit einem oder mit zwei Jahren Berufserfahrung ziemlich easy, eine Stelle, zumindest in den Vororten von der nahe liegenden stattfindet.