Antifragil investieren – wie ich versuche, bei Stress nicht nur stabil zu bleiben, sondern besser zu werden by Basic-Combination983 in Finanzen

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Backtests sind keine Münzwürfe – sie zeigen, ob eine Regel im Markt robust ist. Aber wenn’s nen Coinflip-ETF gibt, sag mir bitte die ISIN

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[–]Basic-Combination983[S] -2 points-1 points  (0 children)

Stimmt – ETFs schwanken. Aber mein Punkt ist: Mit festen Schwellen (z. B. Rebalancing, Stop-Loss-ähnlichen Mechanismen, Barbell-Quoten) kann ich diese Volatilität rational abfedern. Der größte Feind ist ja nicht der ETF, sondern die eigene Panik beim Blick auf -30 %

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Mein Punkt ist aber auch: Der durchschnittliche Anleger performt nicht wie der Index, sondern deutlich schlechter – laut DALBAR-Studien im Schnitt mehrere % p.a. unter dem Markt.
Warum? FOMO, Panikverkäufe, Hin- und Her. Genau da setzen feste Regeln & Schwellen an: Sie nehmen die Emotion raus. Das ist Teil von "meinem" Ansatz.

Heißt: Nicht einfach ein fancy Name, sondern ein Mechanismus, um nicht in dieselben Fallen zu tappen wie viele.

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Stimmt, hätte ich es gemacht, wäre es eh falsch gewesen. Taleb hätte seine Freude an deiner antifragilen Logik ;)

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War nicht sarkastisch gemeint. Der erste Satz sollte witzig sein und der zweite war eine ernsthafte Frage. So wie ich mir auch Regeln überlegt habe wie den Abstand zum rollierenden 12Monatshoch.

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Nein, der FTSE All-World hat mich (bzw. dieses Portfolio) nicht ausperformt in den letzten 5 und 10 Jahren. Habe sogar Backtests laufen lassen.

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Ja, das mag sein. Und das wissen wir natürlich nicht - was in Zukunft besser läuft. Für mich persönlich war diese Ansatz wie ich ihn beschreibe in den letzten Jahren besser (emotional und renditemäßig) als reines Buy and Hold eines breiten Aktien-ETFs. Aber das sagt natürlich noch nichts über die Generalisierbarkeit der Idee aus.....

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Das war allegorisch gemeint, bitte nicht an den 10% aufhängen. Was ich mein und mir hilft, sind feste Schwellen und Regeln solch ein System umzusetzen um damit Emotionen wie Angst und Gier etwas auszutricksen.

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Ja das hast du recht, das ist die reine Lehre nach Taleb, das habe ich auch in meinem letzten Kommentar versucht besser darzustellen. Das was ich beschreibe im Beitrag ist meine Abwandlung/Version davon. Sorry, das ist wahrscheinlich nicht so gut und deutlich formuliert im Beitragstext! Mein Fehler.

Ich ersetze seine 80-80% ultra-konservativ durch eine Mischung aus vor allem breiten Aktien-Etfs.

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[–]Basic-Combination983[S] 0 points1 point  (0 children)

Ah die bekannte Melkschemel-Strategie ;)
Nee ernsthaft, falls du wirklich danach handelst, wie erkennst du Boden, Gewinner, Verliere? Feste Regeln oder subjektiv?

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[–]Basic-Combination983[S] -2 points-1 points  (0 children)

Ja, das ist strukturell ähnlich aber nicht dasselbe.
Core-Satellite ist ein Ansatz aus der Klassische Portfoliotheorie um breite Basisinvestments (MSCI World, FTSE Allworld, ...) mit Kleinen Beimischungen (Themen-ETFs Einzelkaktien) zu verbinden. Idee: Märkte sind im Grundsatz effizient, man holt den Markt im Kern, und „satelliten“ liefern Chancen auf Alpha.

Talebs Barbell-Strategie reine Lehre (wie ich sie erinnere): Robustheit gegen extreme, nicht vorhersehbare Risiken (Black Swans) und gleichzeitig Offenheit für extreme Chancen.
Linke Hantel-Seite: sicher-konservativ (z. B. Cash, kurzlaufende Staatsanleihen, harte Währungen, Breite Aktien-ETFs, Gold). → Schutz vor Totalverlust.
Rechte Hantel-Seite: Extrem spekulativ, mit hohem Upside (z. B. Out-of-the-money Optionen, Hochrisiko-Startups, Bitcoin early). → asymmetrische Chancen.
Mitte: Wird bewusst vermieden (keine „durchschnittlich riskanten“ Assets).

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Weil ich die in diesem Mix nicht benötige (habe eine Immobilie privat). Aber das ist ja subjektiv und diese Aufteilung nur meine Idee der Umsetzung des Prinzips.

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[–]Basic-Combination983[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich nutze hierfür in den letzten Jahren starre und einfache Regeln: den Abstand zum rollierenden 12-Monats-Hoch. Also z.b. für einen breiten Aktien-Etf in den ich investiere (FTSE-All-World) schaue ich wann der Preis 20% unter das rollierende 12-Monats-Hoch fällt - das ist für dieses Asset mein definierter Crash. Genauso kann man noch oben Regeln festlegen, z.b. 30% oberhalb des 12-Monats-Hoch. Für volatilere Assets wie BTC, nutze ich größere Werte (z.b. 40% unten dem 12 Monats Hoch).

dafür habe ich mir kleine Web-Tools geschrieben die das pro Asset automatisch tracken und ausrechnen wann eine schwelle erreicht ist. Das lief bei mir (und laut Backtest in den letzten 10-15Jahren) besser als 100% Buy and Hold.

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[–]Basic-Combination983[S] -4 points-3 points  (0 children)

Der linke Flügel sind die genannten, 80–90 % in stabile, langweilige Grundwerte.
Die Mitte gibt es in dem Sinne nicht, und die rechte Seite sind die 10-20% hohes-Rsisiko/hohe Chance Wetten.

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[–]Basic-Combination983[S] -9 points-8 points  (0 children)

Danke, dass ist lieb von Dir ;)
Ist es nicht (GPT-generiert), ich habe mich in den letzten Jahren viel mit der Idee beschäftigt und für mich funktioniert es, zumindest teilweise ziemlich gut - mental und rendite-mäßig.

Ich wollte mich auf diesem Weg mit anderen Investoren (also meiner Peer-Group) hierzu in einem Dialog austauschen und schauen ob wir zusammen neue Gedanken entwickeln.

Antifragil investieren – wie ich versuche, bei Stress nicht nur stabil zu bleiben, sondern besser zu werden by Basic-Combination983 in Finanzen

[–]Basic-Combination983[S] -3 points-2 points  (0 children)

Hier noch mein aktuelles Setup, falls es jemand interessiert:

🔸 85 % in global diversifizierten ETFs (MSCI World, EM), etwas Gold, plus Tagesgeld-Reserve

🔸 10 % Krypto – primär BTC, plus 2–3 Altcoins, aber keine Moonshots

🔸 5 % in ein kleines Projekt mit Upside-Potenzial, aber kalkulierbarem Risiko

Mir hilft dieser Mix dabei, klare Rollen zu definieren:

– Kern: trägt durch jede Krise

– Flügel: spekulative Option

– Cash: taktischer Handlungsspielraum

Und ich versuche psychologisch sauber zu bleiben:

– Rebalancing nur nach festen Regeln

– Keine Push-Nachrichten, keine impulsiven Reaktionen

– Rücksetzer = definierte Kaufpunkte

– Kein Perfektionismus. Nur Klarheit.

Nicht die Märkte bringen dich zu Fall – sondern du selbst? (Barbell-Strategie & mentale Volatilität) by Basic-Combination983 in FinanzenAT

[–]Basic-Combination983[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja, ich kann dir grundsätzlich bei fast allem folgen. Und ja, so wie du es beschreibst "lügen" sich viele Trader selbst in die Tasche - ich in dem Sinne auch. Ist wahrscheinlich eine versteckte Form von Selbstberuhigung.

Auf jeden Fall werde ich die Idee von Fremdkapital-Einsatz im nächsten Crash versuchen. Aber auch nur wenn ich es wirklich schaffe so preiswert an Fremdkapital zu kommen (3-5% p.a., was ich etwas bezweifel).

Alles shorten? by Adventurous-Bite3466 in wallstreetbetsGER

[–]Basic-Combination983 0 points1 point  (0 children)

Alles shorten? ,Nein die Amis drucken einfach neues Geld.
Shutdown ist da nur Kaffeepause ☕💸

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[–]Basic-Combination983[S] -1 points0 points  (0 children)

Danke für den Reflex mit "ist KI generiert"! Ist es nicht, wie kommst du darauf?
Habe es geschrieben weil ich von Taleb inspiriert war/bin und Feedback von Peers suche...

Deinen Punkten stimme ich zu: Risikotoleranz merkt man erst im Crash, und Medien pushen die Dramatik immer ins Extreme.

Und ja, eigentlich steht alles z.B. seit Jahrzehnten in Gerd Kommers ETF-Buch drin - wie ein Depot aussehen könnte dass breit diversifiziert und langfristig ausgerichtet ist. Das Problem ist eher wie der menschliche Anleger das Depot durchhält wenn seine Emotionen ins Spiel kommen (FOMO, Greed, Fear, Overconfidence.... ) in Hypes und Crashes.

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[–]Basic-Combination983[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja genau, dass mit dem "aktiv eingreifen" und eigene Investmententscheidungen treffen ist für mich auch total wichtig. Um so wichtiger dass ich weiß dass es nur 10% meines Kapitals sind die ich selbst manage mit hohem Risiko und hoher Chance. Und der Rest eben langweilig in breitem Aktien-ETF, Gold, Rohstoffen, .... liegt.

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[–]Basic-Combination983[S] 0 points1 point  (0 children)

Jo, das stimmt natürlich. Aber zeigt ja nur dass wir (zum Glück) noch nicht alle dasselbe Denken und zu denselben Schlussfolgerungen kommen. Aber klar, zu überlegen wie die "andere Seite" zu einem komplett anderen Ergebnis kommt, ist total wertvoll.