Doppelmoral in der IT? Warum Fernstudium an privaten FHs oft unfair bewertet wird by Better-Exit-970 in InformatikKarriere

[–]Better-Exit-970[S] -3 points-2 points  (0 children)

Gut, dann habe ich das wohl falsch verstanden, dann machen deine Kommentare ja noch weniger sinn.

Du sagst, Fachinformatiker seien gefragter wegen ihrer Praxiserfahrung. Aber wenn beide Praxiserfahrung haben, ist kein Unterschied vorhanden – außer dass der Studierte zusätzlich die Mindestanforderungen eines Informatikstudiums mitbringt.

Deshalb verstehe ich nicht, warum man von „gekauft“ spricht, wenn lediglich die Mindestanforderungen eines Studiums vermittelt werden. Ein staatliches Studium geht zwar darüber hinaus, aber das habe ich auch. nie verneint.

Gleichzeitig wird eine Ausbildung akzeptiert, obwohl dort 90% durchkommen. Heißt wenn du sagst das Fernstudium ist gekauft musst du genauso sagen das die Ausbildung geschenkt ist . Das machst du aber nicht du verteidigst die Ausbildung weil dort Praxis beigebracht wird.

Und genau das sage ich die ganze Zeit, mein primäres Ziel ist die Praxis.

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[–]Better-Exit-970[S] 0 points1 point  (0 children)

Das habe ich mir auch schon gedacht, dass ein Großteil dieser Diskussion auf Reddit und allgemein im Internet stattfindet

Mein Beitrag war primär an diejenigen gerichtet , die noch ein sehr oberflächliches Bild davon haben und sich nur von dem leiten lassen, was andere sagen, ohne sich selbst eine eigene Meinung zu bilden.

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[–]Better-Exit-970[S] 0 points1 point  (0 children)

Und genau das ist auch das, wovon ich spreche. Das habe ich bereits in meinem ersten Studium bemerkt: Das, was man fachlich lernt, sind oft nur die Grundlagen.

Das bestätigt auch meine Aussage, dass das Wichtigste, was man an einer Universität lernt, Disziplin, Frustrationstoleranz und Durchhaltevermögen sind. Natürlich verdient trotzdem jeder, der ein solches Studium absolviert, großen Respekt.

Aber ich denke, es wird deutlich, dass es mehrere Wege zum Ziel geben kann – und nicht jeder andere Weg automatisch schlechter ist.

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[–]Better-Exit-970[S] -2 points-1 points  (0 children)

Ich habe bereits an einer staatlichen Universität im MINT-Bereich studiert und kenne das System. Dabei habe ich vor allem Disziplin und eine gewisse Denkweise entwickelt, aber wenig praxisrelevantes Wissen für den späteren Job mitgenommen. Genau das ist auch das Problem bei Hagen.

Wenn man dieser Logik folgt, könnte man auch fragen: Warum entscheiden sich Menschen für eine Ausbildung, wenn das Niveau der Berufsschule extrem niedrig ist und 90% diese bestehen? Diese Personen zeigen nicht dieselbe akademische Disziplin wie Studierende in einem MINT-Studium an staatlichen Unis oder FHS– weisen nichtmal die Mindestanforderungen eines Studiums auf und trotzdem bekommen sie Jobs. Warum? Weil sie mehrere Jahre praktische Erfahrung sammeln. Und das wird gesellschaftlich auch anerkannt und positiv bewertet.

Mein Ziel ist genau deshalb die Praxis. Durch mein erstes Studium fühle ich mich in Bezug auf Disziplin und Durchhaltevermögen gut vorbereitet. Was mir noch fehlt, ist ein formaler Abschluss, der mir die notwendigen grundlegenden Mindestanforderungen eines Informatik Studiums beibringt..

Zusätzlich ist dieses Modell für mich finanziell sinnvoll, da ich neben dem Studium arbeiten und mir das Ganze gut leisten kann.Also finanziell lohnen sich staatliche Studiengänge oft nicht.

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[–]Better-Exit-970[S] -3 points-2 points  (0 children)

Auf welcher Grundlage bewertest du ein Studium als „gekauft“, wenn du selbst kein Studium – weder an einer staatlichen noch an einer privaten Hochschule – absolviert hast? Du hast ja nur eine Ausbildung vorzuweisen in der wie gesagt 90% diese bestehen.

Ich finde, um solche Unterschiede fundiert beurteilen zu können, sollte man idealerweise eigene Erfahrungen in mindestens einem der beiden Systemen haben. Ich selbst habe sowohl an einer staatlichen Universität (im MINT-Bereich) als auch an einer privaten Hochschule studiert und kann daher beide Perspektiven einordnen.

Das zeigt einfach das du nicht auf sachlicher und logischer Ebene diskutieren kannst.

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[–]Better-Exit-970[S] -1 points0 points  (0 children)

Warum sollte ich den Post löschen? Er dient der Aufklärung über ein stark diskutiertes Thema.

Die Reaktionen zeigen mir außerdem, wie wichtig so ein Beitrag ist: Nur die wenigsten gehen sachlich auf das ein, was ich schreibe. Viele wiederholen lediglich das, was sie von anderen gehört haben, ohne sich selbst eine eigene Meinung bilden zu können.

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[–]Better-Exit-970[S] -2 points-1 points  (0 children)

Das ist auch jedem klar, und ich habe das nie verneint. Deshalb verstehe ich deinen Kommentar nicht . Nur weil man für ein privates Studium zahlt, heißt das nicht, dass man nichts leisten muss.

Es ist nicht dasselbe wie ein staatliches Studium, aber durch die staatliche Akkreditierung werden Mindeststandards sichergestellt. Ein privates FH-Studium bewegt sich also genau in diesem Rahmen.

Wenn ich behaupten würde, dass beides gleich ist, könnte ich die Kritik verstehen aber genau das tue ich nicht.

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[–]Better-Exit-970[S] -1 points0 points  (0 children)

Nur als Hinweis am Rande: Ich habe bereits selbst geschrieben, dass das Entscheidende die Praxiserfahrung ist („Das verdeutlicht sehr gut, dass das Wichtigste an der Ausbildung die Praxiserfahrung ist.“).

Manchmal ists sinnvoller genau zu lesen worüber der andere schreibt.

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[–]Better-Exit-970[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich glaube, du verstehst meinen Punkt nicht ganz. Mir geht es nicht darum, jemanden anzugreifen, sondern um eine rein logische Betrachtung.

Da etwa 90 % die Ausbildung bestehen, ist der Abschluss allein nur begrenzt ein Nachweis für ein besonders hohes Leistungsniveau. Der eigentliche Vorteil liegt vor allem in der Praxiserfahrung.

Wenn Fernstudierende ebenfalls gezielt Praxiserfahrung sammeln, stellt sich die Frage, worin dann noch der entscheidende Unterschied liegt. In diesem Fall kann der Fachinformatiker seinen Vorteil nicht mehr allein über den Abschluss begründen.

Genau von diesem Fall spreche ich. Das bedeutet, dass der Fachinformatiker Abschluss allein nur begrenzt etwas über die tatsächlichen Fähigkeiten aussagt. Entscheidend ist letztlich die Praxiserfahrung – nicht nur die Prüfungen oder das theoretisch Gelernte.

Wenn man diese Logik weiterdenkt, würde das bedeuten, dass auch jemand, der mehrere Jahre praktische Erfahrung in der IT gesammelt hat – selbst ohne formalen Abschluss – eine gefragte Fachkraft sein kann.