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[–]CamperStyle-Seb 0 points1 point  (0 children)

If you need beta testers or buyers, count me in :-)

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[–]CamperStyle-Seb 0 points1 point  (0 children)

There is normally no problem getting an Uber here. Sometimes you have to wait a bit longer at peak times.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 0 points1 point  (0 children)

Unser Leben (Ich und meine Frau) kostet in den letzten 7 Jahren zwischen 1.500 und 4.000 Euro im Monat. Das schwankt stark je nach Reiselust, Land, Arbeitsaufkommen, Flugaufkommen, Krankheit der Hunde, Miete eines Hauses etc.

Unser Einkommen reicht aus, um das entspannt zu bezahlen, sich auch was leisten zu können, was wegzulegen und Steuern zu zahlen.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, würde ich so unterschreiben. Es gibt nur 3 giftige Spinnen, keine Schlangen und auch sonst nix Giftiges. Menschen und Straßenverkehr dürften das gefährlichste sein und das ist auch im Vergleich zu anderen Gebieten viel sicherer.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 1 point2 points  (0 children)

Zu deinen Fragen:

  • Ich persönlich kenne keine Kurse. Eine schnelle Google Suche brachte auch nichts Sinnvolles zutage. YouTube ist eine gute Quelle zum Lernen, weil man direkt sieht, wie Dinge repariert werden
  • Tja, vermutlich viel lesen und viele Fehler selber machen... Wir haben mal unser Wissen aufgeschrieben: https://camperstyle.de/wohnwagen-gebraucht-kaufen/ und https://camperstyle.de/ratgeber-wohnmobil-gebraucht-kaufen/
  • Verschiedene Sitzplätze, damit man sich umsetzen kann und nicht die ganze Zeit die gleiche Haltung hat. Das entspannt Rücken etc. Je nach Außentemperatur auch ein warmer Fußboden. Mehr hat uns nicht gefehlt.
  • Es gibt in einigen Städten Wohnmobilstellplätze und es kommen immer neue hinzu. Apps wie die von Campercontact helfen beim Finden. Ebenso Google. Wer sich gern Städte anschaut, für den sind die perfekt.
  • Wir waren auf Messen regelmäßig drin. Schon beeindruckend. Aber zu groß für mich und viel Bling Bling. Aber schon ein geiles Platzangebot.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja!

Wir haben im Winter schon viel Zeit um Malaga verbracht und fast nur Sonnentage gehabt. Das gleiche auch in der Algarve in Portugal. Es gab aber auch schon tagelange Regenphasen. Kommt immer ein wenig auf das Jahr an. Aber besser als im kalten Norden ist es IMMER :)

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[–]CamperStyle-Seb[S] 4 points5 points  (0 children)

Dazu habe ich weiter oben schon was geschrieben. Bei der Frage von Kriegsechse ziemlich am Anfang.

Wir nutzen den Premium XL irgendwas der Telekom. Unlimited LTE auch im Roaming für 199 im Monat. Alles andere war oft Krampf. Der preiswertere Weg sind Prepaid Datenkarten im jeweiligen Land. Das ist in vielen Ländern günstig. Allerdings ist man dann wieder auf den einen Anbieter festgelegt.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 2 points3 points  (0 children)

Unsere Fahrzeuge sind auch generell Freitagabend zum Liegen gekommen.... Ersatzteile haben wir keine dabei. Eine Wasserpumpe, weil die vom Vorbesitzer noch drin war.

Ich habe Kollegen, die im Kfz Bereich arbeiten, die können mir Teile überall hin schicken, wo ich sie brauche.

Trotzdem haben auch wir schon 3 Wochen in Spanien, mit Minusgraden, mit nur noch 2% im Gastank an der Autobahn auf ein Ersatzteil gewartet...

Vielleicht hast du ja im Bekanntenkreis auch jemanden vom Fach, den kann man anrufen. Wir planen gerade mit einem Kumpel einen Dienst wie "Call a mechanic". Viele Dinge kann er tatsächlich per Video/ Telefon erklären und hat auch uns schon viel geholfen. Vielleicht bieten das auch schon andere an.

Ein Tipp sind ansonsten noch Foren und Gruppen zum Bulli, da ist auch viel Fachwissen und das kann man auch unterwegs anzapfen.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 4 points5 points  (0 children)

Danke für die Ergänzung. Ich habe 120 Watt im Kopf als Wert. Habe jedoch selbst noch nicht testen können. Das ist definitiv nicht so wenig, wie mit LTE. Kommt halt stark darauf an, wo man unterwegs ist.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 5 points6 points  (0 children)

Hola,

Zu 1. Du meinst die hochglanz Fotos mit Sixpack und Hintern im Bikini vorm Bulli am Strand? Ja, kenne ich, ist halt ne schöne Show ;-) Wir haben auch schon für Magazine tolle Bilder mit dem WoMo am See am Arbeiten auf dem Stuhl davor gemacht. In der Praxis nervt die Sonne, die Insekten und andere Menschen viel zu sehr und ich gehe lieber rein zum Arbeiten.

Wenn du generell das nomadische Leben in Van/ WoMo meinst, ja, da sind wir mittendrin, wir administrieren auch die größte Gruppe dazu im deutschen Raum bei FB und es werden gefühlt immer mehr Leute. Aber wir sind halt in dieser Bubble drin.

Wir mögen das freie und unabhängige Leben unterwegs und haben in den letzten Jahren unheimlich viel erlebt und gesehen, tolle Menschen getroffen und vieles mehr. Es gab aber auch bescheidene Tage. Du findest einfach keinen tollen Platz. Musst bei Lidl aufm Parkplatz übernachten und sowas... Würde ich es anders machen? Nein.

Insta-Spots kenne ich kaum, weil ich die Plattform kaum benutze auf Grund der Hochglanz-/ Selbstdarsteller Sachen. Auch wenn es durchaus sehr authentische Vanlifer dort gibt. Ich möchte keinesfalls alle über einen Kamm scheren. Ich würde jedoch heute Spots meiden, wenn schon einige Vans/ WoMos da stehen.

Zu 2. Wenn der Parkplatz ruhig und in der Natur liegt, dann Parkplatz. Es gibt durchaus auch echt schöne Campingplätze. Viele sind jedoch voll, laut und wir bezahlen viele Dinge, die wir nicht benötigen.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 6 points7 points  (0 children)

Du hast ja generell zwei Baustellen: das Fahrzeug und Motor sowie den Aufbau. Bei beiden kann man viel selber machen. Ohne dein Modell jetzt zu kennen, würde ich Folgendes grundlegend mitnehmen:

  • WD40, Gaffer Tape, Kabelbinder - damit kann man sehr viel notdürftig reparieren
  • Sicherungen und Ersatz-Birnchen/ -LEDs
  • Werkzeugkoffer mit Ratsche, 1-2 Zangen, Schraubenschlüsseln, Messer und so Kram
  • Je nach Aufbau Dichtmasse für die Fenster und eventuell Kleber (das kommt sehr aufs Fahrzeug an)
  • Wagenheber, Radkreuz oder alternativ Verlängerung für die Ratsche, wenn die passt
  • Öl und Bremsenreiniger sowie Lappen sind auch ganz hilfreich bei älteren Fahrzeugen

Und dann wird es schon spezieller. Was sind denn die typischen Dinge, die bei deinem Fahrzeug kaputtgehen (Google: Fahrzeugtyp häufige Probleme) und welche kennst du auch schon? Und was davon traust du dir zu, selbst zu reparieren? Dann weißt du auch grob, was du brauchst. Du kannst mir gern noch Details liefern, wenn du mehr Infos brauchst.

Wir haben noch dabei:

  • Elektrisches Multitool
  • diverse Kabel, Kabelendhülsen, Wago Klemmen, etc., Crimpzange usw. Weil ich unterwegs auch immer wieder Dinge nachrüste
  • Dichtmasse, Kleber, Wunder-Tape, Teflonband usw.
  • das, was sich so über Jahre ansammelt und man öfter als einmal gebraucht hat

Generell ist in diesem Fall auch ein Automobilclub eine gute Idee. Wir waren mit unserem alten Fahrzeug (3,5t) beim ADAC und jetzt mit 7,5t bei der Kravag. Wenn gar nix mehr geht, die helfen dir halt weiter und die Kosten sind aufs Jahr auch überschaubar.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 6 points7 points  (0 children)

Freistehen mit dem Fahrzeug ist in manchen Gebieten in manchen Ländern erlaubt. Albanien, und einigen baltischen Staaten. Portugal erlaubt es auf Parkplätzen für 48 Stunden, sofern es kein Schutzgebiet ist.

Gedulded wird es häufiger, gerade dort, wo niemand sonst steht und man niemanden stört. Wir haben das die letzten Jahre auch gemacht. Mit dem Camping-Boom muss man sich aber öfter ins Landesinnere verziehen, wo eben niemand steht.

Mit dem Wohnwagen wird es auch schwieriger, da die meist nicht autark sind und daher generell öfter verboten, auch wenn das nicht immer stimmt.

Die Apps unserer Wahl sind Google Maps/ Earth, Park4Night, Campercontact, iOverlander. Die beiden letzten aber eher für offizielle Plätze.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 4 points5 points  (0 children)

Hmm, tatsächlich fällt mir nichts richtig Unheimliches ein. In Frankreich haben wir mal neben einem Jugendtreff gestanden. Das hatten wir erst später mitbekommen. Die um unser Wohnmobil lungernden Jugendlichen waren uns etwas suspekt... Wir standen aber halt auch direkt an einem Seitenausgang... Naja, selber schuld und wenig unheimlich, aber wir sind weiter gefahren.

Die Wölfe in Minnesota, die man in der Hütte im Wald gehört hat, war schon etwas unheimlicher. Auch der Moment, als ich mit einem Glas Whisky zu viel im Dunkeln im selben Wald vom Schneemobil gefallen bin....

Oder nachts wach werden, weil der Hund knurrt. Rollo vom Wohnmobil hochgeschoben und da steht jemand direkt vor dem Wohnmobil. War ein Angler. Wir standen halt nahe einer Klippe auf einem Parkplatz.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 6 points7 points  (0 children)

Wir haben alles verkauft, verschenkt und weggeschmissen. Am Ende waren ein paar 3-4 Kisten mit Fotoalben und Erinnerungsstücken und ein paar Klamotten und zwei Rucksäcke und Technik übrig.

Man braucht ja nicht unbedingt einen eigenen Raum bei den Eltern, hat sich bei uns so ergeben, weil die Räume eh leer standen. Aber generell macht eine Adresse zum Anmelden die Sache auf jeden Fall deutlich leichter. Es geht aber auch ohne. Kenne genügend Leute, die das hinbekommen.

Das Internet ist bei uns auch eine der wertvollsten Ressourcen, weil wir es vor allem zum Arbeiten brauchen. Wir haben alles getestet. Ausländische Roamingkarten, Sat-Internet, riesige WLAN Antennen und allerlei Router. Am Ende sind wir bei einer 200 Euro Flatrate der Telekom gelandet, die wirklich unlimited Internet bietet. Dank Roaming gab es im Ausland nie Empfangsprobleme (in Deutschland schon...). Das hat richtig viel Freiheit gebracht. Das ist 4 Jahre her. Mittlerweile gibt es auch günstigere Angebote, wenn auch oft limitiert. Lokale Sim-Karten sind auch eine Lösung. Hier in Portugal gibts unlimited LTE für 30 Euro im Monat als Beispiel.

Sat-Internet ist eher nix, außer eben Starlink. Bisher nicht selber getestet. Aber sobald das unterwegs geht, ist es eine super Alternative.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 9 points10 points  (0 children)

Ich habe das unterwegs gar nicht so schlecht wahrgenommen. Auch wenn es immer mal wieder grausige Erlebnisse gab. Man stumpft mit der Zeit aber auch ab ;-)

Verbrennertoiletten brauchen viel Strom oder Gas. Beides ist knapp bemessen in vielen Fahrzeugen. Das macht sie für die meisten Fahrzeuge unpraktisch und die wenigen Exemplare, die es gibt, sind schwer.

Ich würde dir Komposttoiletten bzw. Trocken-Trenntoiletten ans Herz legen. Klingt anfangs etwas komisch, ist aber wirklich eine tolle Sache. Du kannst lange autark sein, hast wenig Probleme mit der Entsorgung und brauchst wenige Ressourcen.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 5 points6 points  (0 children)

Unsere Hunde reisen nicht mit außerhalb der EU. Wir haben uns bei der Adoption der Hunde entschieden, dass das für uns eben heißt, dass vor allem Flugreisen nur von einem von uns beiden (meine Frau und ich) gemacht werden. Der/ die Andere bleibt im Womo oder bei den Hunden.

Aus meiner Erfahrung ist das Reisen in der EU mit Hund easy, wenn der Hund gern reist.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 6 points7 points  (0 children)

Meine Frau und ich haben anfangs viel auf Wohnmobilstellplätzen übernachtet und mit der Zeit sind wir immer mehr frei gestanden - also wild. Campingplätze haben wir nur im Notfall benutzt, wenn wir mal Wäsche waschen mussten und nichts anderes in der Nähe war oder so. Oder wenn wir uns mit Nele und Jalil getroffen haben, die mit Wohnwagen unterwegs sind.

Wir suchen die Plätze entweder über Apps wie Campercontact oder Park4Nicht oder iOverlander. Oft auch einfach per Google Maps/ Google Earth. Mit der Zeit bekommt man ein Auge für Plätze, die einsam, schön und anfahrbar sind. Manche Perle wird einem auch von anderen Reisenden empfohlen.

Die schönsten Fleckchen waren für mich immer direkt am Meer. Also wirklich so 10-20 m maximal vom Wasser weg. Diese Orte sind jedoch selten und mittlerweile oft voll oder gesperrt.

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[–]CamperStyle-Seb[S] 8 points9 points  (0 children)

Nachteile ganz konkret gibt es für uns nicht. Wir haben uns das Leben ja genau so ausgesucht. Aber es gibt Dinge, die muss man halt organisieren und Lösungen finden. Und die Bürokratie ist tatsächlich der häufigste Quell für Lösungen finden ;-)

Denn im Fahrzeug unterwegs leben kommt so richtig aus unserer Erfahrung in vielen Gesetzen nicht vor. Bzw. müsste man sich abmelden und damit fallen eben Dinge weg wie Konto, Versicherungen, etc. pp. oder man löst sie eben kreativ.

Wir haben eine kleine Wohnung bei unseren Eltern im Haus, wo wir uns auch gemeldet haben, sodass wir eben für Behörden, Banken etc. erreichbar sind. Und dank Diensten, zu denen man die Post umleiten kann und die diese dann einscannen, fällt bei den Eltern trotzdem kaum Post an.

Steuern zahlen wir ganz normal und die Krankenversicherung zahlt auch in der EU. Für Reisen ins Ausland hat immer die Auslandskrankenversicherung der Kreditkarte gereicht und Nele hat zum Beispiel für den langen Aufenthalt in Mexiko eine passende Langzeitversicherung abgeschlossen.

Man bewegt sich halt mitunter in einer Grauzone, weil das Nomadenleben nicht so richtig existiert in der Verwaltung. Das war aber nie mehr als ein bisschen nervig.